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THE NORTH FACENécessaire, BC TRAVEL CANISTER - S
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THE NORTH FACENécessaire, BASE CAMP VOYAGER DOPP KIT
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THE NORTH FACENécessaire, BC TRAVEL CANISTER - L
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Manor SportACTIVE TREKKING POLE, Wanderstöcke
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CareplusFIRST AID KIT, Erste Hilfe Set
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THE NORTH FACETote-Bag, Base Camp Tote Pack
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CareplusEMERGENCY BLANKET, Rettungsdecke
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LEKITrekking Pad, Wanderstock Gummipuffer
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CareplusInsect SOS Gel, Insektenschutz
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THE NORTH FACETote-Bag, W Never Stop Utility Pack
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THE NORTH FACEGürteltasche, Jester Lumbar
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GerberSuspension-NXT mit 15 Funktionen, Mehrfachwerkzeug
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EnergizerUniversal Plus Headlight, Stirnlampe
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Energizer X-Focus LED 2AA, Taschenlampe
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GerberMultitool Armabar Cork, Flaschenöffner mit 8 Werkzeugen
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LEKICressida FX Carbon, Wanderstöcke
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SIGGTraveller, Trinkflasche
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SIGGCars Speed 0.4L
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SIGGTrinkflasche Minnie Mouse (400ml)
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Trekking-Ausrüstung für Schweizer Bergtouren – worauf es wirklich ankommt
Vor fünf Jahren noch mit Baumwoll-T-Shirt und Turnschuhen auf die Faulhornwanderung – heute mit atmungsaktiver Midlayer-Kombination und knöchelhohen Trekkingschuhen. Der Unterschied zeigt sich spätestens beim Wetterumschwung auf 2'200 Metern. Dieser Überblick hilft, die einzelnen Ausrüstungsteile gezielt und aufeinander abgestimmt zusammenzustellen, damit die nächste Wandern-Tour sicher und komfortabel gelingt.
Welche Ausrüstungsteile gehören zur Trekking-Grundausstattung
Trekkingschuhe
Die Schafthöhe bestimmt den Einsatzbereich: Lowcut-Modelle unter dem Knöchel eignen sich für befestigte Wege, Midcut-Schuhe mit Knöchelumschluss meistern alpines Gelände mit Geröll, und Highcut-Varianten über dem Knöchel bewähren sich bei weglosen Passagen mit schwerem Gepäck. Die Sohlensteifigkeit entscheidet zusätzlich über die Trittsicherheit auf nassem Fels – hochwertige Gummimischungen bieten hier spürbar mehr Grip. Wer regelmässig im alpinen Bereich unterwegs ist, sollte auf eine steifere Sohle mit gutem Fersenhalt achten. Ein passendes Sortiment an Trekkingschuhen und Wanderschuhen deckt alle drei Kategorien ab.
Trekkingrucksack
Das Volumen bestimmt den Einsatztyp: 25–35 Liter reichen für Tagestouren, 40–55 Liter eignen sich für Hüttenwanderungen über zwei bis vier Tage, und 60–75 Liter sind bei autarken Mehrtagestouren mit Zelt gefragt. Entscheidend für den Tragekomfort ist die Rückenlänge, die zur Oberkörperlänge passen muss – gemessen vom siebten Halswirbel bis zur Beckenkamm-Oberkante, nicht anhand der Körpergrösse. Ein verstellbares Rückensystem gleicht kleinere Abweichungen aus und lohnt sich besonders für Einsteiger. Ein breites Angebot an Sportrucksäcke deckt alle Volumenklassen ab.
- Funktionsbekleidung (Schichtsystem): Dreischichtprinzip – Baselayer für Feuchtigkeitstransport, Midlayer für Isolation, Hardshell für Wetterschutz. Baumwolle ist als Baselayer ungeeignet, da sie Feuchtigkeit speichert statt sie abzuleiten.
- Trekkingstöcke: Entlasten Kniegelenke beim Abstieg um bis zu 25 % der Belastung. Teleskopstöcke aus Aluminium gegen Faltstöcke aus Carbon – der Gewichtsunterschied liegt bei rund 100–150 g pro Paar, Faltstöcke sind dafür kompakter im Packmass.
- Regenschutz und Hardshell-Jacke: Wassersäule und Atmungsaktivität sind die Schlüsselwerte für zuverlässigen Wetterschutz.
- Stirnlampe: Pflicht-Ausrüstung ab Touren über 4 Stunden oder bei Hüttenanstiegen – mindestens 200 Lumen für die Wegbeleuchtung, ein Rotlichtmodus schont bei Hüttenübernachtungen die Mitschläfer.
Kaufkriterien für Trekking-Ausrüstung – worauf Sie vor der Bergtour achten
Wetterschutz-Performance
Bei Hardshell-Jacken gilt eine Wassersäule ab 10'000 mm als regendicht für moderate Bedingungen, ab 20'000 mm für alpines Extremwetter und Dauerregen. Die Atmungsaktivität sollte ab 10'000 g/m²/24h für moderate Aktivität liegen, bei intensiven Aufstiegen ohne Kondensstau empfehlen sich Werte ab 15'000 g/m²/24h. Verschiedene Membrantypen – etwa bekannte Markenmembranen oder herstellereigene Systeme – erreichen diese Werte auf unterschiedliche Weise, ohne dass eine Technologie grundsätzlich überlegen wäre. Wir empfehlen bei alpinen Mehrtagestouren grundsätzlich zur höheren Wassersäule zu greifen, selbst wenn das Wetter beim Kauf stabil aussieht – auf 2'000 Metern ändert sich das oft innerhalb einer Stunde.
Ein oft übersehenes Qualitätsmerkmal ist die Nahtversiegelung: Auch eine 20'000-mm-Membran nützt wenig, wenn Nähte unversiegelt bleiben und Wasser eindringt. Die Imprägnierung gilt zudem als Verschleissartikel und sollte nach 15–20 Wäschen oder einer Saison intensiver Nutzung aufgefrischt werden. Geeignete Regenbekleidung Sport lohnt sich als fester Bestandteil der Grundausrüstung.
Material und Gewicht
Synthetikfasern wie Polyester und Polyamid trocknen im Baselayer rund 30–50 % schneller als Merinowolle, während Merino über mehrere Tage die Geruchsbildung deutlich besser hemmt. Bei der Gewichtsoptimierung lohnt sich Augenmass: Ultraleicht-Ausrüstung spart zwar Gramm, ist aber oft weniger robust und schlechter belüftet.
Für Einsteiger ist ein Mittelweg aus Gewicht und Haltbarkeit meist die sinnvollere Wahl als eine kompromisslose Gewichtsjagd. Passende Wanderbekleidung deckt beide Materialansätze ab.
Passform und Ergonomie
Trekkingschuhe sollten nachmittags anprobiert werden, da Füsse im Tagesverlauf um etwa eine halbe Grösse anschwellen – idealerweise mit den Socken, die auch auf Tour getragen werden. Als Faustregel gilt eine Daumenbreite Platz zwischen längster Zehe und Schuhspitze. Beim Rucksack muss der Hüftgurt auf dem Beckenkamm sitzen, nicht auf der Taille, denn 60–70 % des Gewichts sollten über die Hüfte getragen werden.
Packbarkeit und Transportlogik
- Kompressionssäcke für Daunenisolation nutzen – Daune verliert beim Komprimieren bis zu 50 % ihres Volumens, erholt sich danach aber vollständig
- Modulare Ausrüstung bevorzugen: Zip-off-Hosen, abnehmbare Kapuzen, Midlayer mit Doppelzipp
- Aussenmaterial-Befestigung wie Schlaufen und Daisy Chains am Rucksack prüfen, etwa für Helm, Stöcke oder nasse Kleidung
Ergänzende Ausstattung für die Tourenplanung findet sich auch im Bereich Wanderausrüstung sowie bei kleineren Helfern im Bereich Wanderzubehör.
Bewährte Marken für Trekking-Ausrüstung bei Manor
Premium & Alpine Performance
MAMMUT steht bei uns für Hardshells und Rucksäcke, die auch bei anspruchsvollen Hochtouren zuverlässig bleiben – die Schweizer Herkunft der Marke spürt man in der Detailverarbeitung für alpines Gelände. THE NORTH FACE ergänzt das Sortiment mit einem breiten Angebot von Midlayer bis Rucksack für alpines Terrain, während JACK WOLFSKIN mit durchdachten Regenjacken und einem starken Fokus auf nachhaltige Materialien überzeugt.
Solides Mittelfeld
CMP und FORCLAZ liefern verlässliche Allrounder-Ausrüstung mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis, besonders stark bei Regenschutz, Rucksäcken und Trekkingschuhen. Wir raten bei diesen Marken vor allem Einsteigern zum Zugriff, die die Kernfunktionen ohne grossen Aufpreis abdecken möchten, bevor eine Premium-Investition folgt.
Einstieg & Zubehör
- SALOMON – Trekkingschuhe mit gutem Fersenhalt, auch für technisch anspruchsvolleres Gelände geeignet
- PETZL – Stirnlampen und Kleinausrüstung mit Fokus auf alpine Zuverlässigkeit
- LEKI – Trekkingstöcke in Aluminium- und Carbon-Ausführung für unterschiedliche Ansprüche
Manor bietet ein sorgfältig zusammengestelltes Sortiment bewährter Outdoor-Marken – vom Einstiegsmodell bis zur High-End-Ausrüstung in einer Anlaufstelle. Wer zusätzlich Übernachtungen im Freien plant, findet passende Ergänzungen im Bereich Camping.
Trekking-Ausrüstung pflegen und langlebig nutzen – was oft unterschätzt wird
Die teuerste Hardshell-Jacke verliert ihren Wetterschutz, wenn die DWR-Imprägnierung nicht regelmässig aufgefrischt wird – nach 15–20 Maschinenwäschen oder einer intensiven Saison perlt Wasser nicht mehr ab, sondern durchnässt die Aussenschicht. Trekkingschuhe aus Leder benötigen nach jeder mehrtägigen Tour eine Reinigung mit lauwarmem Wasser, kein Heisswasser und kein Direkttrocknen an der Heizung, da das Leder sonst brüchig wird, sowie anschliessend eine Nachimprägnierung.
Daunenisolation darf nicht dauerhaft komprimiert gelagert werden, sonst verliert sie ihre Bauschkraft.
Wer Ausrüstung über mehrere Saisons nutzen will, investiert pro Jahr 30–60 Minuten in Pflege – das spart mittelfristig deutlich mehr als eine Neuanschaffung. Für individuelle Beratung zu Pflege und Ausrüstungszusammenstellung stehen Ihnen unsere Fachberater in den Manor-Filialen persönlich zur Verfügung.
Häufige Fragen zu Trekking-Ausrüstung
Welche Schuhgrösse sollte ich bei Trekkingschuhen wählen?
Trekkingschuhe nachmittags anprobieren, da Füsse über den Tag anschwellen. Die eigenen Trekkingsocken mitbringen, denn dünne Alltagssocken verfälschen das Ergebnis um bis zu eine halbe Nummer. Im Schuh aufstehen, Ferse nach hinten schieben – vor der längsten Zehe muss eine Daumenbreite Platz bleiben. Im Zweifel die grössere Nummer wählen: Beim Abstieg rutscht der Fuss nach vorne, zu kurze Schuhe verursachen nach 2–3 Stunden blaue Zehennägel.
Synthetik oder Merinowolle – was eignet sich besser als Baselayer auf Trekkingtouren?
Für Tagestouren mit hoher Intensität ist Synthetik die bessere Wahl, da es nach Regen oder starkem Schwitzen in unter einer Stunde trocknet, während Merino zwei bis drei Stunden braucht. Für Mehrtagestouren mit Hüttenübernachtungen gewinnt Merinowolle: Nach drei Tagen ohne Waschen riecht ein Merino-Shirt noch neutral, ein Synthetik-Shirt ist bereits nach dem ersten Tag geruchlich auffällig. Eine gute Kompromisslösung sind Mischgewebe mit 60–70 % Merino und 30–40 % Synthetik.
Welche Trekking-Ausrüstung empfiehlt sich für eine erste Hüttenwanderung in den Schweizer Alpen?
Für den Einstieg reicht ein fokussiertes Set: Midcut-Trekkingschuhe mit gutem Kompromiss aus Gewicht und Knöchelstütze, ein 35–45-Liter-Rucksack inklusive Regenhülle, eine leichte Hardshell-Jacke mit mindestens 10'000 mm Wassersäule sowie das bewährte Dreischicht-System für die Bekleidung. Nicht vergessen: Hüttenschlafsack, der in SAC-Hütten Pflicht ist, Stirnlampe und Erste-Hilfe-Set. Fachberater in der Filiale helfen beim Zusammenstellen der passenden Ausrüstung für die konkrete Tour.
Wie wasche ich eine Hardshell-Jacke, ohne die Membran zu beschädigen?
Maschinenwaschbar bei 30 °C im Schonwaschgang mit speziellem Funktionswaschmittel – normales Flüssigwaschmittel hinterlässt Rückstände, die die Membranporen verstopfen, Weichspüler zerstört die DWR-Imprägnierung dauerhaft. Nach dem Waschen reaktiviert ein kurzer Trocknergang bei niedriger Temperatur von etwa 20 Minuten die DWR-Beschichtung durch Wärme. Perlt Wasser nicht mehr ab, sondern durchnässt die Aussenschicht, ist eine Nachimprägnierung nötig. Als Richtwert gilt: nach ca. 10–15 Tragetagen oder spätestens einmal pro Saison.
Gibt es nachhaltige Trekking-Ausrüstung bei Manor?
Ja – Marken wie MAMMUT und JACK WOLFSKIN setzen im Manor-Sortiment auf zertifizierte Nachhaltigkeit, etwa mit recyceltem Polyester, PFC-freien Imprägnierungen oder bluesign-zertifizierten Produktionsprozessen. Beim Kauf lohnt sich zusätzlich ein Blick auf den OEKO-TEX Standard 100, der die Schadstoffprüfung des Endprodukts garantiert. Grundsätzlich gilt: Die nachhaltigste Ausrüstung ist jene, die lange hält – ein hochwertiger Trekkingschuh, der 800–1'000 Kilometer trägt, ist ressourcenschonender als drei günstige Paare über denselben Zeitraum.