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microHelm 3D Panda, Grösse M
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GLOBBERSchoner Junior Set
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FILA3er-Pack Knieschoner FP
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microHelm Rocket
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SKSInjex Lite, Velopumpe
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QUAD LOCKBelt Clip, Gürtelclip
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microKnie-/ Ellbogenschoner
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knog.Cobber Lil, Scheinwerfer
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AbusIvera Cable 7220, Kabelschloss
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Abus4804C Kids, Zahlenschloss
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Abus4804C Kids, Zahlenschloss
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Skate Helme & Schutzausrüstung bei Manor
Reicht ein günstiger Helm vom Flohmarkt, wenn das Kind nur auf dem Quartierplatz skatet – oder braucht es mehr an Schutz, sobald erste Sprünge und Rampen dazukommen? Die richtige Schutzausrüstung ist kein optionales Zubehör, sondern entscheidet darüber, ob ein Sturz mit einem Schrecken endet oder mit einem Knochenbruch bzw. einer Hirnerschütterung. Wer Helm, Knie-, Ellbogen- und Handgelenkschoner richtig auswählt, schützt effektiv – vorausgesetzt, Passform, Norm und Materialqualität stimmen.
Welche Schutzausrüstung gehört zum Skaten?
- Skatehelm – Hartschalenhelme (ABS-Aussenschale + EPS-Innenschale) absorbieren einen einzelnen starken Aufprall und müssen danach ersetzt werden. Softshell- bzw. Dual-Certified-Helme mit EPP-Schaum sind hingegen Multi-Impact-fähig und halten mehrere leichte bis mittlere Stösse aus, ohne ihre Schutzwirkung zu verlieren.
- Knieschoner – Hardcap-Modelle mit aufgesetzter Kunststoffkappe verteilen den Aufprall grossflächig und erlauben kontrolliertes Rutschen auf der Kappe, etwa bei Bowl- und Ramp-Skating. Softpad-Varianten mit reiner Schaumstoffpolsterung sind flexibler, bieten aber keinen Rutschschutz.
- Ellbogenschoner – Entscheidend ist die Fixierung: Eine vollständige Ärmelkonstruktion mit oberem und unterem Klettverschluss verhindert Verrutschen bei Stürzen nach hinten. Reine Slip-on-Modelle ohne Zusatzfixierung verschieben sich bei Aufprall häufig.
- Handgelenkschoner – Eine integrierte Kunststoffschiene auf der Handflächenseite fängt die Stauchkraft bei Abstützstürzen ab. Ohne Schiene wird die Aufprallenergie direkt auf Handwurzelknochen und Speiche übertragen – Handgelenkfrakturen sind die häufigste Skateverletzung.
- Schutzausrüstungs-Sets – Komplett-Sets aus Knie-, Ellbogen- und Handgelenkschonern bieten einen Preisvorteil von rund 20–30 % gegenüber dem Einzelkauf. Bei stark unterschiedlichen Körperproportionen kann sich der Einzelkauf für die passende Passform dennoch lohnen.
Einen Überblick über das gesamte Angebot an Helmen, Protektoren & Schonern finden Sie in der entsprechenden Kategorie.
Worauf es bei Helm und Protektoren ankommt
Passform und Kopfumfang richtig messen
Den Kopfumfang ca. 1 cm über den Augenbrauen mit einem Massband messen. Kinderkopfumfänge wachsen zwischen 3 und 12 Jahren von ca. 50 cm auf ca. 56 cm – die richtige Grösse sollte deshalb vor dem Kauf gemessen und nicht nach Alter geschätzt werden. Wir empfehlen bei Kindern grundsätzlich die Nachmessung statt der Grössentabelle nach Alter, weil Kopfformen selbst bei Gleichaltrigen stark variieren können. Der Helm darf beim Kopfschütteln nicht wackeln und soll ohne geschlossenen Kinnriemen nicht vom Kopf rutschen. Verstellsysteme mit Drehrad am Hinterkopf erlauben eine Feinjustierung über 2–4 cm Spielraum. Ein zu grosser Helm verrutscht bei einem Aufprall und legt die Schläfenpartie frei.
Welches Schutzlevel und welche Norm zählt
Single-Impact-Helme mit EPS-Schaum müssen nach einem Sturz ersetzt werden, während Multi-Impact-Helme mit EPP-Schaum auch wiederholte leichte Stürze im Skatepark abfedern. Bei Protektoren zeigt die CE-Kennzeichnung nach EN 14120 das Schutzlevel: Level 1 für die Freizeitnutzung, Level 2 für ambitioniertes Skating.
Ein Helm muss zwingend ersetzt werden nach jedem sichtbaren Aufprall.
Tragekomfort und Belüftung im Sommer
Für Sommer-Skating lohnt sich ein Helm mit mindestens 8–12 Ventilationsöffnungen, um Hitzestau zu vermeiden. Herausnehmbare, waschbare Innenpolster verlängern die Hygiene-Lebensdauer spürbar. Unserer Erfahrung nach ist genau dieses Detail bei Kindern entscheidend für die Akzeptanz – ein Helm, der nach zwei Sommern unangenehm riecht, wird irgendwann einfach nicht mehr aufgesetzt.
- Sichtbarkeit: Helle Farben oder Reflektoren erhöhen die Sicherheit im Strassenraum und in der Dämmerung – eine Helmpflicht gibt es beim Skaten in der Schweiz zwar nicht, die BFU empfiehlt das Tragen aber grundsätzlich.
- Kompatibilität: Hardcap-Knieschoner funktionieren über der Hose, schmalere Softpad-Modelle passen unter weite Skaterhosen.
- Mitwachsende Ausrüstung: Verstellbare Klettverschluss-Systeme decken oft 2–3 Grössen ab – wirtschaftlich sinnvoll bei Kindern zwischen 5 und 10 Jahren.
Marken für Skate-Schutzausrüstung bei Manor
Etablierte Skate-Spezialisten
TSG (Technical Safety Gear) hat Schweizer Wurzeln und entwickelt Helme und Protektoren spezifisch für Skateboarding und BMX – Dual-Certified-Helme nach EN 1078 und ASTM F1492 im Preissegment Mittelklasse bis Premium. Pro-Tec ist seit den 1970er-Jahren im Skateboarding verankert und bekannt für die ikonische Helmform „Classic Skate" sowie eine breite Grössenpalette inklusive Kindergrössen.
Allrounder für Einsteiger und Kinder
K2 stammt ursprünglich aus dem Inline-Skating und bietet Komplett-Sets aus Helm, Knie-, Ellbogen- und Handgelenkschonern für Kinder und Einsteiger. Rollerblade punktet mit Protektoren in anatomischer Passform, die auch beim Skateboarden funktionieren. Micro ist eine Schweizer Marke, spezialisiert auf Kinderhelme mit auffälligen Designs, die für hohe Helmakzeptanz bei Kleinkindern sorgen. Passende Ausrüstung rund um Skateboards, Scooter und Rollschuhe finden Sie auch in der Kategorie Skate & Rollsport.
Schutzausrüstung für Kinder richtig auswählen
Kinder unter 6 Jahren haben einen proportional grösseren Kopf und einen höheren Körperschwerpunkt – sie fallen häufiger auf den Kopf als ältere Kinder oder Erwachsene. Deshalb ist der Helm das wichtigste Einzelteil, nicht die Knieschoner. Praktisch bewährt hat sich eine feste Anzieh-Reihenfolge: zuerst Handgelenkschoner, dann Knieschoner, dann Ellbogenschoner, zuletzt der Helm – so wird nichts vergessen.
Für Einsteiger-Kinder sind Komplett-Sets meist die wirtschaftlichere Wahl. Einzelkauf lohnt sich erst, wenn regelmässig – mindestens zweimal pro Woche – geskatet wird und spezifische Passform-Anforderungen bestehen. Wer parallel ein Kinder-Scooter oder ein Skateboard oder Longboard anschafft, sollte die passende Schutzausrüstung gleich mitdenken.
Gut zu wissen – worauf viele erst nach dem Kauf achten
Schutzausrüstung hat ein Ablaufdatum, auch wenn sie äusserlich intakt aussieht. EPS-Schaum in Helmen verliert durch UV-Strahlung und Alterung nach 3–5 Jahren seine Dämpfungsfähigkeit – ein 6 Jahre alter Helm schützt bei einem Sturz deutlich schlechter als ein neuer, selbst ohne sichtbare Schäden. Gleiches gilt für Protektoren: Springt der Schaumstoff nach einem Drucktest mit dem Daumen nicht innerhalb weniger Sekunden zurück, ist er ermüdet und der Schutz reduziert. Kinder-Schutzausrüstung wird zudem häufig zu früh weitervererbt – ein Helm, der beim älteren Geschwisterkind einen Aufprall hatte, darf nicht ans jüngere weitergegeben werden, auch wenn keine Risse sichtbar sind. Für individuelle Beratung zur richtigen Grösse und zum passenden Schutzlevel stehen Ihnen unsere Fachberater in den Manor-Filialen persönlich zur Verfügung.
Häufige Fragen zu Skate Helmen & Schutzausrüstung
Wie finde ich die richtige Helmgrösse für mein Kind?
Stirnumfang mit einem flexiblen Massband messen, ca. 1 cm oberhalb der Augenbrauen, waagerecht über die breiteste Stelle des Hinterkopfs. Das Mass in cm ergibt direkt die Helmgrösse. Nicht nach Alter kaufen – je nach Kopfform kann ein 7-Jähriger zwischen 50 und 55 cm liegen. Praxistest: Helm ohne geschlossenen Riemen aufsetzen und Kopf nach vorne beugen – fällt der Helm, ist er zu gross. Zwischen Kinnriemen und Kinn sollte genau ein Finger passen.
Kann ich einen Velohelm auch zum Skaten verwenden?
Für gelegentliches Street-Skating auf ebenen Flächen ist das möglich, sofern der Velohelm EN 1078 erfüllt und den Hinterkopf ausreichend abdeckt – viele Velohelme enden jedoch zu hoch und lassen den Nackenbereich frei. Für Skatepark, Bowl oder Halfpipe ist ein Helm mit tief gezogenem Hinterkopfschutz und idealerweise ASTM F1492 Multi-Impact-Zertifizierung nötig. TSG und Pro-Tec bieten bei Manor Modelle, die beide Normen gleichzeitig erfüllen und damit für Strasse und Park gleichermassen taugen.
Wie oft sollte Skate-Schutzausrüstung ersetzt werden?
Bei Protektoren zählt weniger das Alter als der Zustand des Schaumstoffs: Drücken Sie mit dem Daumen kräftig auf die Polsterung – springt sie innerhalb von 1–2 Sekunden vollständig zurück, ist der Schutz noch intakt. Bleibt eine Delle stehen, hat der Schaum seine Dämpfungsfähigkeit bereits verloren, unabhängig vom Kaufdatum. Klettverschlüsse sollten regelmässig kontrolliert werden – springen sie unter Belastung auf, verliert der Schoner seinen Halt. Bei Kindern empfiehlt sich zudem eine Grössenkontrolle alle 1–2 Jahre, da Protektoren, die zu eng sitzen, die Bewegungsfreiheit einschränken und eher abgelegt werden.
Wie reinige ich Helm und Protektoren nach dem Skaten?
Die Helmschale aussen mit feuchtem Tuch und mildem Seifenwasser abwischen, keine Lösungsmittel verwenden. Innenpolster herausnehmen und bei max. 30 °C per Handwäsche reinigen, an der Luft trocknen lassen. Protektoren mit geschlossenen Klettverschlüssen im Schonwaschgang oder per Handwäsche bei 30 °C waschen. Niemals auf der Heizung oder in direkter Sonne trocknen – Hitze über 60 °C verformt EPS-Schaum dauerhaft.
Worauf achte ich bei Skate-Schutzausrüstung in Bezug auf Nachhaltigkeit?
TSG setzt bei einzelnen Helmlinien auf Textilkomponenten, die nach dem bluesign-System zertifiziert sind – ein Standard, der den Einsatz umwelt- und gesundheitsschädlicher Substanzen in der Textilproduktion einschränkt. Micro verarbeitet bei bestimmten Kinderhelmen recycelten Kunststoff im Aussenschalen-Material. Der grösste Nachhaltigkeitshebel bleibt aber die Nutzungsdauer: Ein hochwertiger Multi-Impact-Helm mit EPP-Schaum, der nicht nach dem ersten leichten Sturz ersetzt werden muss, verursacht über die gesamte Skate-Karriere eines Kindes weniger Abfall als mehrere günstige Single-Impact-Helme im selben Zeitraum.