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SanDiskSanDisk Speicherkarte High Endurance 64G
CHF 32.95
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KingstonmicroSDHC Industrial pSLC
CHF 57.95
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PHILIPS64 GB Class 10 microSDXC-Karte mit SD-Adapter Schwarz
CHF 17.95
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SanDiskCFexpress-Karte Extreme Pro Typ B 256GB
CHF 306.95
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SanDiskSANDISK SDXC Extreme Pro 512 GB 200 MB/s UHS-I C10 V30 U3
CHF 171.95
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LexarPro 1800x R270 SDXC
CHF 116.95
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SanDiskExtreme
CHF 26.95
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SanDiskCFast-Karte Extreme Pro (64GB)
CHF 154.95
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PNYPNY micro-SDXC Pro Elite 128GB P-SDU128V31100PRO-GE UHS-I U3 A1 & adapter
CHF 42.95
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SanDiskNintendo Switch (microSDXC, 256GB, U3, UHS-I)
CHF 84.95
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TranscendTS128GUSDU1 (UHS-I, microSDXC, U1, 128GB)
CHF 173.95
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ADATAMICROSDXC-KARTE HIGH ENDURANCE 128 GB
CHF 64.95
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TranscendSDHC Standard Card (SDHC, 4 GB)
CHF 44.95
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SanDiskExtreme Pro Typ B (CFexpress Typ B, 128 GB)
CHF 188.95
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PHILIPSSDXC UHS-I U1 Speicherkarte 128 GB Schwarz
CHF 25.95
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Nextbase32GB U3 Micro SD Card
CHF 23.95
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SanDiskNintendo Switch
CHF 38.95
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PNY TECHNOLOGIESPerformance Plus inkl. Adapter (microSDHC, 16 GB, U1, UHS-I)
CHF 12.00
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TranscendTranscend 350V 128 GB MicroSDXC UHS-I Klasse 10
CHF 96.95
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SanDiskNintendo Switch (microSDXC, 128GB, U3, UHS-I)
CHF 41.95
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SanDiskUltra
CHF 308.95
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SanDiskUltra
CHF 116.95
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IntensoINTENSO SDXC Card PREMIUM 64GB 3421490 UHS-I
CHF 17.95
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SanDiskExtreme PRO
CHF 30.95
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SanDiskExtreme PRO microSDXC
CHF 47.95
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PNYPNY Elite microSDHC 16GB UHS-I Klasse 10
CHF 12.95
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KingstonmicroSDXC Industrial (microSDHC, 64 GB, U3)
CHF 156.95
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SanDiskExtreme microSDXC
CHF 44.95
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LexarLexar Professional 1066x 128 GB SDXC UHS-I Klasse 10
CHF 105.95
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AXISSurveillance Card 512 GB
CHF 501.95
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hamaHama 00123997 Speicherkarte 256 GB SDXC UHS-I Klasse 10
CHF 100.25
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hamamicroSDXC 128GB UHS
CHF 58.90
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hamaSDHC 32GB 124135 Class 10 UHS-I 80MB/S
CHF 35.35
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TranscendTS128GUSD300S (microSD, 128GB, U3, UHS-I)
CHF 52.95
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Nextbase128GB U3 Micro SD Card
CHF 70.95
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SanDiskNintendo Switch
CHF 322.95
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SanDiskNintendo Switch (microSDXC, 512GB, U1, UHS-I )
CHF 187.95
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VerbatimVerbatim Premium 256 GB SDXC UHS-I Klasse 10
CHF 56.95
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PHILIPSMicroSDHC 16 GB Speicherkarte mit SD-Adapter Schwarz
CHF 11.95
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SanDiskExtreme PRO SDXC
CHF 40.95
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SanDiskExtreme PRO SDXC /s UHS-I (SDXC, 256 GB, U3, UHS-I)
CHF 106.95
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TranscendTranscend 64GB, UHS-I, SD SDXC Klasse 10
CHF 59.95
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TranscendTranscend 350V 256 GB MicroSDXC Klasse 10
CHF 184.95
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LexarProfessional Gold Series
CHF 144.95
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SanDiskMax Endurance
CHF 65.95
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TranscendmicroSDXC 340S 256 GB U3 A2 V30 (R160/W125)
CHF 100.95
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SanDiskExtreme PRO SDXC /s UHS-I
CHF 57.95
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SanDiskSanDisk Ultra microSD 128 GB MicroSDXC UHS-I Klasse 10
CHF 39.95
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Produkte von 1 bis 48 – 56 weitere Produkte verfügbar
Speicherkarten bei Manor – der richtige Speicher für Kamera, Smartphone und Konsole
Die SD-Karte steckt noch in der Kamera vom letzten Wanderwochenende am Oeschinensee – 847 Fotos, drei Videos in 4K, und das Display meldet «Speicher voll». Der nächste Ausflug steht bevor, diesmal soll der Platz reichen. Aber welche Karte passt eigentlich zu welchem Gerät, und warum steht auf der Verpackung so viel mehr als nur die Gigabyte-Zahl? Genau das klären wir hier: Format, Geschwindigkeit, Kapazität und die Fehler, die sich mit etwas Vorwissen leicht vermeiden lassen.
Welche Speicherkarten-Typen gibt es?
Nicht jede Karte passt in jedes Gerät. Bevor Kapazität und Tempo relevant werden, entscheidet das physische Format darüber, ob die Karte überhaupt in den Slot rutscht. Das klingt banal, sorgt aber regelmässig für Retouren – besonders wenn microSD und SD verwechselt werden.
Was unterscheidet SD, SDHC und SDXC?
Alle drei Bezeichnungen beschreiben denselben Formfaktor (24 × 32 × 2,1 mm), unterscheiden sich aber im Dateisystem und damit in der maximalen Kapazität: SD reicht bis 2 GB (FAT16), SDHC deckt 4–32 GB ab (FAT32), und SDXC geht von 64 GB bis theoretisch 2 TB (exFAT). Der Haken: Ältere Fotokameras und Camcorder lesen oft nur SDHC – eine SDXC-Karte wird dort schlicht nicht erkannt. Vor dem Kauf also unbedingt die Bedienungsanleitung prüfen. Einsatzbereich: Digitalkameras, Camcorder, Laptops mit SD-Slot, Drohnen.
microSD, microSDHC und microSDXC: klein, aber gleiches Prinzip
Die Kapazitäts- und Dateisystem-Logik ist identisch mit den grossen SD-Karten, nur das Format schrumpft auf 15 × 11 × 1 mm. Per Adapter lassen sich microSD-Karten auch in SD-Slots verwenden – praktisch, wenn dieselbe Karte zwischen Smartphone und Kamera pendeln soll. Ein Detail, das viele übersehen: UHS-I-Karten erreichen theoretisch bis zu 104 MB/s, UHS-II-Karten bis zu 312 MB/s – aber nur in einem UHS-II-fähigen Gerät. In einem älteren Slot fällt auch die schnellere Karte auf UHS-I-Tempo zurück. Einsatzbereich: Smartphones, Tablets, Actioncams, Dashcams, Nintendo Switch.
Weitere Formate im Überblick
- CompactFlash (CF): Grösseres Format (42,8 × 36,4 mm), noch in professionellen DSLR-Kameras älterer Generationen im Einsatz. Hohe Kapazitäten bis 512 GB, wird aber zunehmend durch CFexpress abgelöst.
- CFexpress (Typ A und Typ B): Der aktuelle Profi-Standard für spiegellose Systemkameras von Sony oder Canon. Typ B erreicht Lesegeschwindigkeiten über 1.700 MB/s – notwendig für 8K-Video und RAW-Serienbilder mit hoher Bildrate.
- Memory Stick (MS): Sony-proprietäres Format, nur noch in älteren Sony-Geräten relevant. Für Neukäufe kaum noch empfehlenswert.
Worauf beim Kauf achten?
Kapazität vom Einsatzzweck ableiten
Die häufigste Frage ist «Wie viel GB brauche ich?», und die ehrliche Antwort lautet: Das hängt komplett davon ab, was Sie damit tun. Zur Orientierung ein paar Rechenbeispiele: 1.000 JPEG-Fotos bei 8 Megapixel belegen rund 4 GB. Eine Stunde 4K-Video bei 100 Mbit/s frisst dagegen etwa 45 GB. Für die Smartphone-Erweiterung mit Musik, Apps und Fotos reichen 64–128 GB in den meisten Fällen. Wer mit einer Systemkamera im RAW-Format fotografiert – jedes Bild wiegt dort 25–60 MB – und zusätzlich 4K-Videos dreht, landet schnell bei 128–512 GB als sinnvoller Untergrenze. Für die Nintendo Switch decken 256 GB ungefähr 15–25 grössere Spiele ab.
Warum die Schreibrate wichtiger ist, als die Verpackung verrät
Die Lesegeschwindigkeit bestimmt, wie schnell Dateien auf den Computer wandern. Die Schreibgeschwindigkeit entscheidet, ob die Kamera bei Serienbildern oder laufender Videoaufnahme mitkommt. Hersteller drucken fast immer die höhere Lesegeschwindigkeit gross auf die Verpackung – die Schreibrate steht im Kleingedruckten oder auf der Produktseite. Genau diese ist aber der kritischere Wert für alle, die fotografieren oder filmen. Ab 90 MB/s Lesegeschwindigkeit läuft der 4K-Videotransfer flüssig, ab 170 MB/s werden RAW-Serienbilder zügig übertragen. Bei der Schreibgeschwindigkeit gilt: 30 MB/s (V30/U3) als Minimum für 4K-Aufnahme, ab 60 MB/s (V60) für 4K bei 120 fps oder 8K.
Wer nur JPEG-Urlaubsfotos schiesst, merkt den Unterschied zwischen 40 und 140 MB/s Schreibtempo kaum. Wer aber eine schnelle Serienbildfunktion nutzt, erlebt mit einer langsamen Karte, dass der Puffer volläuft und die Kamera sekundenlang einfriert.
So lesen Sie die Geschwindigkeitsklassen auf der Verpackung
Die Symbole auf einer Speicherkarte wirken wie Hieroglyphen, folgen aber einer klaren Logik. Sie geben die garantierte Mindest-Schreibgeschwindigkeit an:
- Class 10 (C10): mindestens 10 MB/s – das absolute Minimum für Full-HD-Video
- UHS Speed Class U1: ebenfalls mind. 10 MB/s, reicht für Full-HD
- UHS Speed Class U3: mind. 30 MB/s – empfohlen für 4K
- Video Speed Class V30: mind. 30 MB/s – der 4K-Standard
- V60 / V90: mind. 60 bzw. 90 MB/s – für 8K oder Profi-4K bei hoher Bitrate
- Application Performance Class A1 / A2: relevant für Smartphones. A2 bietet schnellere Zufallszugriffe, wenn Apps direkt von der Karte laufen – für Kameras und Konsolen ist dieses Rating dagegen irrelevant
Bei der Robustheit trennt sich Markenqualität von Billigware. Gute Karten arbeiten von –25 °C bis +85 °C – relevant auf Skitouren in Davos genauso wie im überhitzten Auto im Tessiner Sommer. IPX7-zertifizierte Modelle überstehen 30 Minuten in 1 m Wassertiefe, was bei Actioncam-Einsätzen am Vierwaldstättersee kein Luxus ist. Stossfestigkeit und Röntgensicherheit (Flughafenscanner) sind bei Markenkarten von SanDisk, Samsung oder Kingston Standard. Namhafte Hersteller bieten auf viele Modelle bis zu 10 Jahre eingeschränkte Garantie – bei No-Name-Karten unter CHF 10 für 128 GB fehlt dieser Schutz, und häufig stimmt nicht einmal die deklarierte Kapazität.
Welcher Speicher passt zu welchem Gerät?
Kamera und Drohne
Für aktuelle Digitalkameras ist eine SD- bzw. SDXC-Karte mit U3/V30 das Minimum. Wer eine spiegellose Systemkamera mit 4K oder 8K nutzt, greift besser zu V60 oder V90 – sonst bremst die Karte die Hardware aus. Wir bei Manor führen bewährte Serien wie die SanDisk Extreme Pro (Lesen bis 200 MB/s, Schreiben bis 140 MB/s) und die Samsung EVO Plus, die in genau diesen Szenarien zuverlässig arbeiten. Bei DJI-Drohnen ist microSD mit U3/V30 und mindestens 64 GB die sichere Wahl. Für Profi-Kameras mit CFexpress-Slot lohnt sich ein Blick auf Lexar oder Transcend.
Smartphone und Tablet
Hier ist eine microSDXC mit A2-Rating sinnvoll, weil Apps direkt von der Karte schneller starten. Einstiegsserien wie die Samsung EVO Select oder die SanDisk Ultra decken mit 128–512 GB den Alltag mit Fotos, Musik und Offline-Karten grosszügig ab. Wichtig: Nicht alle Smartphones haben noch einen microSD-Slot. Aktuelle iPhones verzichten komplett darauf, und auch viele Samsung-Galaxy-S-Modelle ab dem S21 bieten keinen Kartenslot mehr. Vor dem Kauf also unbedingt die Spezifikationen des eigenen Geräts prüfen.
Die Nintendo Switch nutzt microSDXC – U3/V30 sorgt für spürbar kürzere Ladezeiten gegenüber langsameren Karten. Nintendo-lizenzierte microSD-Karten von SanDisk (128 oder 256 GB) sind die sicherste Wahl, aber jede microSDXC mit U3-Rating funktioniert. Das A2-Rating können Sie sich hier sparen – die Switch nutzt diese App-Performance-Klasse nicht, und der Preisunterschied lässt sich besser in mehr Kapazität investieren. PlayStation 5 und Xbox Series X verwenden keine SD-Karten, sondern proprietäre SSD-Erweiterungen.
Unsere Erfahrung zeigt: Nicht nur auf die Kapazität schauen
Der häufigste Fehlkauf bei Speicherkarten ist eine grosse, aber langsame Karte. Eine 256-GB-Karte mit Class-10-Rating (mind. 10 MB/s Schreiben) bremst eine 4K-fähige Kamera so stark aus, dass Aufnahmen abbrechen oder der Serienbildpuffer nach wenigen Schüssen einfriert. Umgekehrt ist eine ultraschnelle V90-Karte für ein Smartphone reine Geldverschwendung, weil das Gerät die Geschwindigkeit gar nicht ausnutzen kann.
Unserer Erfahrung nach lautet die Faustregel: Zuerst die Mindest-Geschwindigkeitsklasse des Geräts prüfen – sie steht in der Bedienungsanleitung oder auf der Hersteller-Website –, dann die Kapazität nach dem tatsächlichen Nutzungsverhalten wählen. Für individuelle Beratung stehen Ihnen unsere Fachberater in den Manor-Filialen persönlich zur Verfügung.
Häufige Fragen zu Speicherkarten
Welche Speicherkartengrösse brauche ich für meine Kamera?
Öffnen Sie die Bedienungsanleitung oder die Hersteller-Website Ihrer Kamera und suchen Sie nach «unterstützte Speichermedien». Dort finden Sie das Format (SD/SDHC/SDXC) und die Mindest-Geschwindigkeitsklasse. Bei Kameras mit zwei Kartenslots lohnt sich eine Backup-Strategie: die schnellere Karte für RAW, die zweite für JPEG-Sicherungskopien. Im Zweifelsfall das Kameramodell und «empfohlene SD-Karte» in eine Suchmaschine eingeben.
Hält eine microSD-Karte genauso lange wie eine normale SD-Karte?
Die Lebensdauer hängt nicht vom Formfaktor ab, sondern von der Speichertechnologie (MLC vs. TLC-NAND) und der Schreibbelastung. Markenkarten von SanDisk oder Samsung sind für über 10.000 Schreibzyklen ausgelegt. Kritisch wird es bei Dashcams oder Überwachungskameras: Dort wird permanent überschrieben, weshalb spezielle «High Endurance»-Karten mit bis zu 20.000 Stunden Aufnahmezeit empfohlen werden. Normale Karten versagen in diesem Dauereinsatz oft schon nach 6–12 Monaten.
Welche Speicherkarte eignet sich am besten für die Nintendo Switch?
Eine microSDXC mit U3/V30 und 128 oder 256 GB – am besten von SanDisk, die auch Nintendo-lizenzierte Modelle anbieten. Entscheidend für den Speicherbedarf: Wer Spiele vorwiegend digital statt auf Modul kauft, füllt 128 GB deutlich schneller. In den Systemeinstellungen der Switch lassen sich Spiele zwischen internem Speicher und Karte verschieben, falls der Platz knapp wird.
Wie pflege und lagere ich Speicherkarten richtig?
Karten immer in der Kunststoffhülle oder einem Kartenetui transportieren – lose in der Hosentasche sammeln sich Fussel an den Kontakten. Verschmutzte Kontakte mit einem trockenen, fusselfreien Tuch abwischen. Karten nie bei laufender Aufnahme oder Datenübertragung entnehmen, das kann das Dateisystem unwiderruflich beschädigen. Und der wichtigste Punkt: Flash-Speicher kann bei jahrelanger Nichtnutzung Daten verlieren, deshalb wichtige Aufnahmen regelmässig auf Computer oder Cloud sichern.
Sind teure Speicherkarten wirklich besser als günstige?
Der Preisunterschied steckt nicht nur in der Geschwindigkeit, sondern auch im Controller-Chip: Markenkarten wie die SanDisk Ultra (ca. CHF 15–25 für 128 GB) nutzen eine Fehlerkorrektur, die Datenverluste bei Stromunterbrechung minimiert. Die SanDisk Extreme Pro (ca. CHF 35–55 für 128 GB) legt bei der Firmware-Qualität nochmals nach – relevant, wenn bei Serienbildern oder 4K-Video jede Millisekunde zählt. Für Smartphone-Erweiterung und Gelegenheitsfotografie mit JPEG ist die günstigere Variante völlig ausreichend. No-Name-Karten unter CHF 10 für 128 GB sind riskant: häufig falsch deklarierte Kapazitäten und deutlich kürzere Lebensdauer.