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Grillschale
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Grillschale
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Grill-Kochset
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Grillrost
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Kohlebehälter für den Grill
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Grillzubehör bei Manor – was wirklich auf den Beistelltisch gehört

Wann haben Sie das letzte Mal mitten im Grillieren gemerkt, dass nicht der Grill das Problem ist, sondern das, was daneben liegt – die zu kurze Zange, das fehlende Thermometer, die Bürste mit den falschen Borsten? Genau an diesen Momenten zeigt sich, ob Zubehör bloss Beilage ist oder echtes Werkzeug. Wer einmal mit einer rutschigen Grillzange über offener Glut hantiert hat, kennt die Differenz zwischen Improvisation und Kontrolle. Und genau da lohnt es sich, einmal genauer hinzuschauen.

Welche Arten von Grillzubehör gibt es? — Von Werkzeug bis Wetterschutz

Die ganze Bandbreite lässt sich in vier Gruppen einteilen: Werkzeuge fürs aktive Handling, Messtechnik, Reinigung und Schutz. Nicht jedes Teil ist für jede Grillart gleich relevant – wer nur auf dem Balkon-Elektrogrill zwei Würste brät, braucht keinen Anzündkamin.

  • Grillzangen und Wender – Die Zangenlänge bestimmt den Sicherheitsabstand zur Glut: Unter 35 cm reicht für Gasgrills, ab 40 cm wird es bei Holzkohlegrills mit offener Flamme erst sicher. Die Grillgabel übrigens nur zum Anheben ganzer Stücke nutzen, nie zum Wenden – jeder Einstich kostet Bratensaft.
  • Grillthermometer – Einstechmodelle zeigen die Ist-Temperatur punktuell, Funk- und Bluetooth-Varianten überwachen die Kerntemperatur über die gesamte Garzeit, ohne dass der Deckel geöffnet werden muss. Letzteres wird bei Low & Slow ab zwei Stunden Garzeit fast unverzichtbar.
  • Grillbürsten und Reinigungswerkzeug – Messingborsten schonen emaillierte Roste, Edelstahlborsten gehören ausschliesslich auf unbeschichtete Guss- oder Edelstahlroste. Die falsche Bürste zerstört die Emaille dauerhaft – das ist kein kosmetischer Schaden, sondern ein Funktionsverlust.
  • Grillschalen, Grillkörbe und Planken – Gelochte Körbe halten kleinteiliges Grillgut wie Gemüsestücke und Garnelen zusammen, geschlossene Schalen aus Edelstahl eignen sich zum indirekten Garen und fangen Marinaden auf. Zedernholz-Planken bringen eine Räuchernote an Fisch, die mit Gewürzen allein schwer zu erreichen ist.
  • Abdeckhauben – Passgenauigkeit nach Grillmass (L × B × H in cm) ist entscheidend. Zu grosse Hauben flattern im Wind und sammeln Kondenswasser, zu kleine lassen den Brennerbereich ungeschützt.
  • Anzündhilfen – Ein Anzündkamin bringt Holzkohle in 15–20 Minuten ohne Anzündflüssigkeit auf Temperatur. Sauberer, gleichmässiger und ohne die Geschmacksrückstände, die chemische Anzünder hinterlassen können.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Material und Verarbeitung – der grösste Hebel für Langlebigkeit

Edelstahl ab einer Materialstärke von 1,5 mm gilt als formstabil und verzugsfrei bei Temperaturen bis 300 °C. Dünneres Material unter 1 mm verbiegt sich bei direkter Hitze und verliert nach wenigen Saisons die Spannung – das merken Sie spätestens, wenn die Zange nicht mehr richtig schliesst. Verchromter Stahl ist günstiger, zeigt aber nach einem Schweizer Winter mit Frost und Feuchtigkeit erste Rostflecken, wenn das Werkzeug draussen hängen bleibt.

Holzgriffe aus Buche oder Akazie liegen angenehm in der Hand, sind aber nicht spülmaschinenfest und werden bei Dauerregen ohne Schutz rissig. Silikon-Elemente an Griffen halten Temperaturen bis etwa 230 °C stand und bieten guten Grip – auch mit öligen Fingern. Bei Thermometern lohnt sich ein Blick auf die Messgenauigkeit: Geräte mit ±1 °C Abweichung machen präzises Garen auf den Punkt möglich (z. B. Rind medium rare bei 54–56 °C Kerntemperatur), während günstige Modelle mit ±3–5 °C diese Kontrolle schlicht nicht liefern.

Wer seinen Grill ganzjährig auf der Terrasse stehen hat, kommt an Volledelstahl nicht vorbei.

Welcher Grilltyp braucht was?

  • Gasgrill: Kurze Werkzeuge (35–40 cm) reichen, Fettauffangschalen als Verschleissteil einplanen
  • Holzkohlegrill: Längere Werkzeuge ab 40 cm, Anzündkamin als Grundausstattung, hitzebeständige Handschuhe empfohlen
  • Kugelgrill und Smoker: Funk-Thermometer fast unverzichtbar, da der Deckel geschlossen bleibt – Deflektorsteine und Tropfschalen als sinnvolle Ergänzung
  • Elektrogrill auf dem Balkon: Ein kompaktes Besteck-Set genügt, eine Grillmatte schützt den Boden vor Fettspritzern

Ergonomie und Sicherheit – oft unterschätzt

  • Grifflänge: Mindestens 35 cm für ausreichend Abstand zur Hitzequelle
  • Aufhängeösen: Praktisch für Haken am Beistelltisch – spart Ablagefläche, die beim Grillieren ohnehin knapp wird
  • Verriegelbare Zangen: Platzsparend in der Schublade, kein versehentliches Aufspringen beim Verstauen
  • Hitzebeständige Grillhandschuhe: Aramid-Fasern (Kevlar) schützen bis etwa 350 °C, Silikon-Beschichtung verbessert den Grip bei öligen Oberflächen erheblich. Wir bei Manor empfehlen Handschuhe mit verlängertem Schaft – der Unterarm ist beim Nachlegen von Kohle die am meisten unterschätzte Gefahrenzone.

Spülmaschinenfestes Edelstahl-Werkzeug spart Zeit nach dem Grillabend. Holzgriffe und Naturborsten-Bürsten gehören allerdings nie in die Maschine – dazu mehr in den FAQ weiter unten.

Marken im Grill-Sortiment bei Manor

Premium und Profi-Niveau

Weber ist Marktführer bei Grillwerkzeugen, Rosten und Abdeckhauben – exakt auf die eigenen Grillsysteme abgestimmt, Einzelteile im Bereich von etwa CHF 25–80. Rösle bringt deutsche Edelstahl-Kompetenz mit hoher Materialstärke und ergonomischen Griffen, Preissegment etwa CHF 20–60. Unserer Erfahrung nach greifen Kundinnen und Kunden, die bereits einen Weber-Grill besitzen, fast reflexartig zum passenden Originalzubehör – und das ist auch sinnvoll, weil Masse und Einsätze aufeinander abgestimmt sind.

Alltag und Einstieg

Outdoorchef – eine Schweizer Marke, besonders stark bei Zubehör für Kugelgrills und Gassysteme, Preissegment etwa CHF 15–50. Für den Einstieg bieten saisonale Komplett-Sets mit Zange, Wender und Grillgabel ab rund CHF 20–35 eine solide Grundausstattung. Ergänzend finden Sie bei Manor Küchenmarken wie WMF, Kuhn Rikon oder Zwilling, deren Edelstahl-Werkzeuge sich auch am Grill bewähren. Für Severin-Elektrogrills auf dem Balkon reicht oft ein kompaktes Set – das Sortiment ist von März bis September am breitesten.

Gut zu wissen – worauf viele erst zu spät achten

Grillwerkzeuge werden häufig als Set gekauft, aber nicht jedes Teil wird gleich oft gebraucht. Die Grillgabel etwa ist bei vielen Profis verpönt, weil sie Fleisch ansticht und Saft austritt. Wer gezielt Einzelteile wählt – eine hochwertige Zange, ein gutes Thermometer, die passende Bürste –, investiert oft weniger und hat langlebigere Werkzeuge als mit einem günstigen 15-teiligen Koffer. Abdeckhauben sollten immer nach den exakten Grillmassen (L × B × H) gewählt werden, denn Universalhauben passen selten wirklich. Für individuelle Beratung zur Grillart-Kompatibilität stehen Ihnen unsere Fachberater in den Manor-Filialen persönlich zur Verfügung.

Häufige Fragen zu Grillzubehör

Woran erkenne ich im Geschäft, ob eine Grillzange zu meinem Grill passt?

Nehmen Sie die Zange in die Hand, öffnen und schliessen Sie sie mit einer Hand – sie sollte sich ohne Verkrampfung im Handgelenk bedienen lassen. Das ist der wichtigste Praxistest. Achten Sie ausserdem auf das Gewicht: Zangen über 400 g ermüden bei einem langen Grillabend spürbar, besonders in der Kombination mit Überlänge ab 40 cm. Federzangen mit einstellbarer Spannung bieten den Vorteil, dass sich der Widerstand an die eigene Griffkraft anpassen lässt – ein Detail, das auf der Verpackung selten steht, aber beim Grillieren den Unterschied macht.

Edelstahl oder verchromter Stahl – wie erkenne ich den Unterschied?

Ein einfacher Magnettest hilft: Hochwertiger austenitischer Edelstahl (18/10 oder 18/8 – die Zahlen stehen für den Chrom- und Nickelanteil) ist nicht magnetisch. Verchromter Stahl zieht den Magneten an. Die 18/10-Legierung ist korrosionsbeständiger und schwerer, was Sie beim direkten Vergleich zweier gleich langer Zangen sofort in der Hand spüren. Für Schönwetter-Griller, die alles nach dem Abend in die Schublade räumen, ist verchromtes Werkzeug ein brauchbarer Kompromiss zum halben Preis. Wer das Werkzeug aber ganzjährig draussen am Haken hängen lässt, wird bei verchromtem Stahl nach einem Winter die ersten Rostpunkte finden.

Welches Grillthermometer eignet sich für den Einstieg?

Für Steaks und Würste reicht ein digitales Einstechthermometer mit sofortiger Anzeige – kein Pairing nötig, keine App, einfach einstechen und ablesen. Entscheidend für Anfänger ist die Reaktionszeit: Geräte, die in unter 3 Sekunden einen stabilen Wert anzeigen, machen den Deckel-auf-Deckel-zu-Stress deutlich kürzer. Weber bietet mit seinen Instant-Read-Modellen eine zuverlässige Einstiegsoption, die sich auch ohne Vorkenntnisse sofort bedienen lässt. Funk- oder Bluetooth-Thermometer lohnen sich erst, wenn Sie regelmässig ganze Braten oder Pulled Pork über mehrere Stunden garen – dann zählt die Reichweite des Senders (mindestens 30 m für den Garten) mehr als die reine Messgenauigkeit.

Wie pflege ich Grillwerkzeuge, damit sie mehrere Saisons halten?

Der häufigste Fehler: Werkzeug nach dem Grillabend nass in die Schublade legen. Edelstahl verträgt das besser als verchromter Stahl, aber Stockflecken an Holzgriffen entstehen genau so. Holzgriffe nach jeder Nutzung feucht abwischen, gut trocknen lassen und alle vier bis sechs Wochen mit lebensmittelechtem Leinöl einreiben – das verhindert Rissbildung und hält das Holz geschmeidig. Grillkörbe und gelochte Schalen am besten direkt nach dem Einsatz bei noch warmem Metall mit einer Messingbürste reinigen, bevor Marinadereste einbrennen. Thermometer-Sonden nur mit einem feuchten Tuch abwischen, nie komplett untertauchen – die Elektronik im Griff ist die empfindlichste Stelle.

Gibt es nachhaltiges Grillzubehör bei Manor?

Wiederverwendbare Edelstahl-Grillschalen ersetzen Einweg-Aluschalen – eine handelsübliche Einwegschale wiegt rund 30–40 g, bei 15 Grillabenden pro Saison summiert sich das auf über ein halbes Kilo Aluminium-Abfall, das sich einfach vermeiden lässt. Werkzeuge aus FSC-zertifiziertem Holz und Bürsten mit Naturborsten statt Nylon sind saisonal verfügbar. Langlebigkeit bleibt der grösste Nachhaltigkeitsfaktor: Ein Edelstahl-Set, das zehn Jahre und länger hält, schlägt jedes günstige Saison-Set in der Ökobilanz deutlich.