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Allesschneider bei Manor – präzise Schnitte für Ihren Haushalt

Noch vor wenigen Jahren landete das Sonntagsbrot vom Bäcker in dicken, ungleichmässigen Scheiben auf dem Frühstückstisch – von Hand geschnitten, mal schief, mal zu dick für den Toaster. Heute gleiten Brot, Käse und Aufschnitt in gleichmässigen Scheiben vom Allesschneider direkt auf die Servierplatte. Doch nicht jedes Gerät passt in jede Küche: Bauform, Messertyp und Motorleistung entscheiden darüber, ob der Schneider zum täglichen Helfer oder zum Staubfänger wird. Wir bei Manor zeigen Ihnen, worauf es bei der Wahl ankommt.

Welcher Typ passt in Ihre Küche?

Allesschneider unterscheiden sich primär in Bauform und Stellfläche – die richtige Wahl hängt von der Nutzungshäufigkeit und dem verfügbaren Platz in Ihrer Küche ab.

  • Metall-Standschneider (Dauerschneider): Das Vollmetallgehäuse mit Schrägstellung von ca. 20–25° sorgt dafür, dass das Schneidgut durch sein Eigengewicht gleichmässig zum Messer gleitet – ohne Druckhand. Mit einem Gerätegewicht von 3,5 bis 6 kg und Saugnapffüssen stehen diese Modelle absolut stabil. Die beste Wahl für Haushalte, die täglich Aufschnitt oder Brot schneiden.
  • Klappschneider (Faltschneider): Ein Scharnier-Mechanismus ermöglicht das Zusammenklappen auf rund 10–12 cm Tiefe – das Gerät passt aufrecht in Schubladen oder schmale Schrankfächer. Der Kompromiss: ein kleinerer Schlitten, der Schneidgut meist auf ca. 18 cm Länge begrenzt. Ideal für kleine Küchen oder seltene Nutzung.
  • Kompakter Kunststoff-Schneider: Leichtbauweise unter 2 kg, Einstiegspreis ab ca. CHF 40–60. Für gelegentlichen Einsatz ausreichend, bei hartem Schneidgut wie Hartkäse oder krostigem Brot jedoch weniger standfest als Metallgeräte.
  • Einbau-Allesschneider: Fest in Schublade oder Arbeitsplatte integriert, Messer und Schlitten versenkt – null Stellfläche im Alltag. Erfordert eine Einbautiefe von mindestens 8–10 cm und gehört ins Premiumsegment, besonders relevant bei Küchenneuplanungen.

Worauf es beim Kauf ankommt

Zwei technische Werte trennen alltagstaugliche Geräte von Frustkäufen: Der Messerblattdurchmesser bestimmt, wie gross das Schneidgut sein darf – 170 mm reichen für Standardbrot und Aufschnitt, 190 mm bewältigen auch grössere Brotlaibe und Fleischstücke bis ca. 15 cm Höhe. Die Motorleistung entscheidet über die Durchzugskraft: Ab 100 Watt schneidet ein Gerät weiches Brot und Wurst zuverlässig, für Hartkäse, gefrorenes Brot oder festes Bündnerfleisch sollten es mindestens 130–170 Watt sein. Geräte unter 100 Watt geraten bei harten Lebensmitteln spürbar ins Stocken. Wir bei Manor achten bei der Sortimentszusammenstellung besonders darauf, dass jede Preisklasse mindestens ein Modell mit stufenloser Schnittstärkenregelung umfasst – denn genau dieses Feature trennt im Alltag brauchbare Geräte von enttäuschenden.

Welcher Messertyp schneidet besser?

Die meisten Allesschneider werden mit einem Wellenschliffmesser ausgeliefert – dem Allrounder für Brot, Wurst und Käse. Es schneidet gleichmässig und franst auch bei krustigen Oberflächen nicht aus. Ein Glattschliffmesser hingegen erzeugt hauchdünne Scheiben bei Aufschnitt und weichem Käse, versagt aber bei Brot. Achten Sie beim Kauf auf rostfreien Edelstahl mit gehärteter Schneide. Ein Ersatzmesser kostet je nach Marke ca. CHF 15–35. Gute Geräte regulieren die Schnittstärke stufenlos von 0 bis etwa 20–23 mm – das erlaubt alles von hauchfeinem Aufschnitt bis zu dicken Brotscheiben für den Toaster.

Sicherheit beim Schneiden – worauf achten?

Gerade bei einem Gerät mit offenem Kreismesser verdienen Sicherheitsdetails besondere Aufmerksamkeit, bevor Sie sich für ein Modell entscheiden.

  • Einschaltsperre / Zweihand-Sicherheitsschalter: Pflicht-Feature – verhindert versehentliches Anlaufen. Beide Hände müssen gleichzeitig bedient werden.
  • Restehalter mit Fingerschutz: Hält Endstücke sicher am Schlitten – Finger bleiben mindestens 3–4 cm vom Messer entfernt.
  • Messerschutz / Abdeckung: Metallabdeckung bei Nichtgebrauch – bei Klappschneidern oft bauartbedingt integriert.
  • Rutschfeste Standfläche: Gummierung oder Saugmechanik verhindern, dass das Gerät beim Schneidvorgang wandert – besonders wichtig auf glatten Arbeitsflächen aus Naturstein oder Glas.

So bleibt Ihr Schneider alltagstauglich

  • Abnehmbares Messer: Grundvoraussetzung für gründliche Reinigung – bei besseren Geräten werkzeugfrei entnehmbar, bei Einstiegsmodellen teils nur mit Werkzeug lösbar.
  • Auffangschale: Integrierte Schale fängt Scheiben auf, spart Platz und Geschirr. Nicht bei allen Modellen vorhanden.
  • Kabelaufwicklung: Besonders bei Klappschneidern relevant – hält den Stauraum ordentlich.
  • Spülmaschineneignung: Messer und Restehalter sind bei den meisten Markengeräten spülmaschinengeeignet, das Gehäuse nur feucht abwischen.

Ein oft unterschätzter Faktor im Alltag: Schlitten-Laufruhe und Geräuschpegel. Günstige Geräte werden teils laut – über 70 dB –, während hochwertige Modelle merklich leiser arbeiten. Wer frühmorgens Brot schneidet, ohne die Familie zu wecken, sollte diesem Punkt Beachtung schenken.

Bewährte Marken im Manor-Sortiment

Graef steht als deutsche Traditionsmarke für langlebige Metallgehäuse und präzise Schrägschnitt-Konstruktion. Die Standgeräte bewegen sich im mittleren bis gehobenen Segment ab ca. CHF 120 und eignen sich besonders für Haushalte mit häufiger Nutzung und hohem Anspruch an die Schnittqualität.

Siemens bietet solide Mittelklasse-Modelle, darunter Klappschneider mit Metalllaufwerk und robustem Kunststoffgehäuse – ein guter Kompromiss aus Platzbedarf und Leistung im Preisbereich von ca. CHF 80–160. Besonders geeignet für Küchen, in denen der Schneider nach Gebrauch verstaut wird.

Severin bietet funktionale Kompaktgeräte ab ca. CHF 40–70 – die richtige Wahl für Gelegenheitsnutzer, die den Schneider wenige Male pro Woche einsetzen. Leichtere Kunststoffgehäuse, kompakter Formfaktor, unkompliziert im Handling.

Was Sie vor dem Kauf bedenken sollten

Ein Allesschneider ersetzt kein gutes Brotmesser vollständig – sehr frisches, weiches Brot wie Zopf wird auch bei hochwertigen Geräten leicht gedrückt statt sauber geschnitten. Wer überwiegend Aufschnitt und Käse schneidet, braucht kein Spitzenmodell: Ein solider Klappschneider mit Wellenschliffmesser reicht für den Wocheneinkauf. Für festes Schneidgut wie Hartkäse oder Bündnerfleisch lohnt sich jedoch ein Standgerät mit mindestens 130 Watt, da kompakte Modelle hier spürbar an ihre Grenzen stossen. Für individuelle Beratung stehen Ihnen unsere Fachberater in den Manor-Filialen persönlich zur Verfügung.

Häufige Fragen zu Allesschneidern

Welche Schneidgut-Grösse passt auf meinen Allesschneider?

Messen Sie vor dem Kauf Ihr grösstes regelmässig geschnittenes Lebensmittel aus: Ein Ruchbrot-Laib vom Schweizer Bäcker misst typisch 12–14 cm in der Höhe. Das Schneidgut muss vollständig zwischen Anschlagplatte und Messer passen. Als Faustregel gilt: Die Schlittenhöhe sollte mindestens 1 cm grösser sein als Ihr höchstes Schneidgut. Bei Klappschneidern den Schlitten-Durchlass prüfen – dieser ist oft auf 14–16 cm begrenzt.

Wellenschliff oder Glattschliff – wann lohnt sich ein Zweitmesser?

Wer nur ein Messer kauft, greift zum Wellenschliff – er deckt den Alltag ab. Spannend wird es erst, wenn Sie regelmässig hauchdünnen Aufschnitt wie Bündnerfleisch oder Raclette-Käse schneiden: Dann macht ein Glattschliffmesser als Ergänzung einen spürbaren Unterschied, weil die Scheiben sauber und ohne Fransen fallen. Entscheidend für den Alltag ist der Wechselkomfort: Bei Graef und Siemens lässt sich das Messer werkzeugfrei tauschen, bei manchen Einstiegsmodellen braucht man einen Schraubenzieher – und erfahrungsgemäss bleibt das Zweitmesser dann dauerhaft in der Schublade.

Für welche Lebensmittel eignet sich ein Allesschneider besonders?

Neben den klassischen Aufschnitt-Anwendungen überrascht das Gerät bei der Vorbereitung von Fondue- und Raclette-Abenden – gleichmässige Käsescheiben gelingen damit deutlich schneller als mit einem Küchenmesser. Für solche Einsätze empfehlen wir einen Graef-Standschneider, weil die Schrägstellung und der schwere Fuss gerade bei grossen Käseblöcken für ruhigen, gleichmässigen Vorschub sorgen. Auch grosse Gemüsesorten wie Kohlkopf oder Kürbis lassen sich sauber portionieren, sofern Motorleistung und Schlittengrösse stimmen. Nicht geeignet ist der Schneider für tiefgefrorenes Fleisch – hier drohen Verletzungsgefahr und Motorüberlastung – sowie für sehr weiches Gebäck wie Zopf oder Brioche.

Wie reinige ich meinen Allesschneider richtig?

Fettrückstände nach Salami oder Speck sollten Sie sofort entfernen – eingetrocknetes Fett wird hartnäckig und begünstigt Gerüche, die sich ins Kunststoffgehäuse setzen. Für die Messerreinigung reicht warmes Wasser um 40–50 °C mit mildem Spülmittel, keine Scheuermittel, da diese die Schneide angreifen. Handwäsche erhält die Schärfe nachweislich länger als der Spülgang, auch wenn die meisten Markenmesser spülmaschinenfest sind. Als Rhythmus hat sich bewährt: Messer und Schlitten nach jeder Nutzung, Gehäuse-Intensivreinigung alle zwei bis vier Wochen. Ein Tipp, den viele übersehen: Lagern Sie das Messer nach der Reinigung nicht direkt am Gerät, sondern separat in der Originalschutzhülle – das schont die Schneide und verhindert, dass Restfeuchtigkeit zwischen Messer und Aufnahme korrodiert.

Lohnt sich ein teurer Allesschneider aus Sicht der Langlebigkeit?

Der reine Stromverbrauch ist im Haushalt vernachlässigbar – bei 5 Minuten täglicher Nutzung liegt der Jahresverbrauch unter 4 kWh, also weniger als CHF 1.50 an Stromkosten. Entscheidender ist die Gesamtkostenrechnung über die Jahre: Ein günstiges Gerät für CHF 50, das nach zwei Jahren ersetzt werden muss, kostet Sie über fünf Jahre rund CHF 125 plus den Aufwand dreier Neukäufe. Ein solides Mittelklassemodell für CHF 120–160 mit langfristiger Ersatzteil-Verfügbarkeit – Graef etwa bietet Ersatzmesser über Jahre hinweg an – hält bei normaler Nutzung problemlos acht bis zehn Jahre. Investieren Sie lieber einmal sinnvoll in ein langlebiges Modell aus dem Küchengeräte-Sortiment bei Manor.