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tp linkTL-WN8200ND: WLAN-N USB-Adapter
CHF 33.95
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GigabyteGC-WB1733D-I
CHF 30.95
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ASUSWLUSB USBAX55 NANO USB WLan Dongle
CHF 34.95
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ASUSASUS
CHF 101.35
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lenovo4X90S91830 Netzwerkkarte Ethernet 1000 Mbit/s
CHF 25.95
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tp linkAXE5400 TriBand WiFi 6E Bluetooth PCI
CHF 47.95
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IntelX710DA2BLK Netzwerkkarte Eingebaut Faser 10000 Mbit/s
CHF 321.55
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D-LinkDWA-181 Netzwerkadapter
CHF 33.95
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EDIMAXWLAN-N USB-Stick
CHF 37.75
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EXSYSEX-1321-4K
CHF 83.15
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YealinkAdapter WLAN
CHF 33.95
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tp linkTP-Link Archer TBE550E PCIe Wi-Fi 6E-Adapter
CHF 104.95
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EDIMAXAC600 Dual-Band Wi-Fi- & Bluetooth 4.0-USB-Adapter
CHF 38.75
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LogiLinkWireless AC 1200 Mbps Dual Band USB Adapter
CHF 27.95
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ASUSASUS PCE-AXE5400 WiFi 6E Netzwerkkarte
CHF 35.95
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AVMFRITZ!WLAN Stick AC 430 MU-MIMO International 583 Mbit/s
CHF 50.05
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UGREENUgreen USB-A Bluetooth 5.0-Adapter
CHF 23.00
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tp linkWLAN-AX USB-Stick Archer TX20UH
CHF 51.95
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DeLock89025 Netzwerkkarte Eingebaut Ethernet 1000 Mbit/s
CHF 68.25
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IntelNetzwerkkarte I350T2V2
CHF 136.85
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DeLockNetzwerkkarte PCI-Express x1, 1x GE LAN
CHF 30.95
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DeLockNETZWERKKARTE (PCI EXPRESS 2.1)
CHF 42.95
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tp linkArcher T3U Nano
CHF 22.95
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TRENDNETTEG-10GECTX 10 Gigabit PCIe Network Adapter
CHF 78.95
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i-tecUSB-C Metal Gigabit Ethernet Adapter, 1x USB-C auf RJ-45, 101001000 Mbps
CHF 42.35
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BROADCOMSFP28 Netzwerkkarte P425G PCI-Express x16
CHF 437.55
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LevelOneLevelOne USB Gigabit Ethernet Adapter
CHF 38.00
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AllnetUSB 3 Typ-A Ethernet Adapter 2.5 Multi-Gigabit LAN ALL0174XG
CHF 46.80
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tp linkTL-WN821N
CHF 17.95
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LINDYNetzwerkkarte Ethernet 2500 Mbit/s
CHF 42.95
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ASUSASUS
CHF 18.95
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DeLock12461 Netzwerkkarte WLAN 433 Mbit/s
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NETGEAR1PT AXE3000 USB 3.0 Adapter
CHF 109.95
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Intel® Ethernet-Netzwerkadapter X710-T4L
CHF 720.95
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DeLock89192 Netzwerkkarte Eingebaut Ethernet 1000 Mbit/s
CHF 217.75
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DeLockDELOCK
CHF 149.85
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BROADCOMNetzwerkkarte BCM5720-2P PCI-Express x1
CHF 99.95
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DeLock89139 Netzwerkkarte Eingebaut Ethernet 4000 Mbit/s
CHF 68.65
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lenovo4X90Q84427 (Ethernet)
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YealinkBluetooth Adapter BT41
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SilexDS-700 Wired USB-Device-Server mit USB 3.0
CHF 177.30
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D-LinkDWA-182
CHF 39.95
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DeLockNetzwerk-Adapter RS232 - LAN Ethernet Konverter
CHF 139.55
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DeLockUSB 2.0, Bluetooth V4.0 3 Mbit/s
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3DConnexionUniversal Receiver
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DeLock61024 Netzwerkkarte Bluetooth 3 Mbit/s
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AirtameEthernet Adapter
CHF 35.95
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Produkte von 1 bis 48 – 116 weitere Produkte verfügbar
Netzwerkkarten bei Manor – schnelle Verbindung für PC und Laptop
Vor drei Jahren reichte das integrierte WLAN-Modul im Laptop für Videocalls und gelegentliches Streaming locker aus. Heute stockt der Bildschirm mitten im Teammeeting, während im Nebenzimmer ein 4K-Stream läuft und das Smartphone gleichzeitig ein Backup in die Cloud schiebt. Genau an diesem Punkt wird eine dedizierte Netzwerkkarte zum sinnvollsten Upgrade, das viele übersehen – weil der Flaschenhals eben nicht immer beim Internetanbieter liegt, sondern im eigenen Rechner steckt. Welcher Kartentyp zu welchem Setup passt, hängt von drei Faktoren ab: Einsatzort, Anschlussart und der tatsächlichen Geschwindigkeit Ihres Internetanschlusses.
Welche Netzwerkkarte passt – Typen im Überblick
Bevor Geschwindigkeit, Chipsatz oder Preis eine Rolle spielen, steht eine grundsätzliche Entscheidung: Funk oder Kabel – und falls Funk, intern oder extern?
WLAN-Karte (Wi-Fi-Adapter intern oder extern)
Wer seinen Desktop-PC kabellos ins Heimnetz bringen will, greift zur internen PCIe-WLAN-Karte mit externer Antenne. Der Empfang ist bauartbedingt deutlich besser als bei kompakten USB-Sticks, weil die Antenne ausserhalb des Gehäuses positioniert wird – relevant, wenn der Rechner unter dem Schreibtisch steht. Entscheidend ist der Wi-Fi-Standard: Wi-Fi 5 (ac) reicht für Streaming bis 4K, Wi-Fi 6 (ax) bringt bei vielen gleichzeitigen Geräten im Netz spürbar weniger Durchsatzeinbrüche dank MU-MIMO und OFDMA. Wi-Fi 6E nutzt zusätzlich das weniger überlastete 6-GHz-Band – gerade in dicht besiedelten Schweizer Mehrfamilienhäusern, wo auf 2,4 und 5 GHz dutzende Nachbar-Netzwerke funken, ein echter Vorteil.
Ethernet-Karte (kabelgebundener Netzwerkadapter)
Kabel schlägt Funk – zumindest in Sachen Konstanz. Eine Gigabit-Ethernet-Karte liefert real ca. 900–940 Mbit/s und deckt damit rund 95 % aller Heimanwendungen ab. Interessant wird 2.5-Gigabit-Ethernet (real ca. 2,35 Gbit/s), sobald der Internetanschluss über 1 Gbit/s liegt – etwa bei Glasfaser-Anschlüssen wie Init7 Fiber7 oder Swisscom XGS-PON, die in immer mehr Schweizer Städten verfügbar sind. 10-Gigabit-Ethernet ist für NAS-Umgebungen und professionelle Netzwerke konzipiert; im Heimnetz bleibt es eine Nische. Wer am stationären Arbeitsplatz stabile Verbindungen ohne Unterbrüche braucht, fährt mit einer einfachen Gigabit-Karte zuverlässiger als mit jeder WLAN-Lösung.
USB-Netzwerkadapter (extern, Plug-and-Play)
Kein Gehäuseöffnen, kein Schrauben: USB-Adapter werden einfach per USB-A oder USB-C angeschlossen und eignen sich besonders für Laptops ohne Ethernet-Buchse oder als Reise-Lösung. Die Einschränkung ist physikalisch bedingt – ein USB-2.0-Adapter begrenzt den realen Durchsatz auf etwa 200–300 Mbit/s, für Gigabit-Geschwindigkeit ist mindestens USB 3.0 Pflicht. WLAN-USB-Sticks sind kompakt und unkompliziert, erreichen aber weder die Empfangsleistung noch die Wärmeableitung interner PCIe-Karten.
Kaufkriterien für die richtige Wahl
Schnittstelle und Kompatibilität – der häufigste Stolperstein
Eine PCIe-x1-Karte passt in jeden freien PCIe-Slot – egal ob x1, x4 oder x16. Die Slots sind abwärtskompatibel, das heisst: Eine kleine Netzwerkkarte funktioniert auch im grossen Grafikkarten-Slot, belegt ihn aber natürlich physisch. Bei USB-Adaptern gilt: USB 3.0 (bzw. 3.2 Gen 1) ist das Minimum für Gigabit-Durchsatz. Wer passende Kabel und Adapter sucht, findet die gängigen Varianten ebenfalls bei uns. Betriebssystem-Kompatibilität nicht vergessen: Windows 10 und 11 erkennen die meisten Karten automatisch, unter macOS und Linux hängt die Treiberunterstützung stark vom verbauten Chipsatz ab.
Geschwindigkeit und WLAN-Standard – was die Zahlen wirklich bedeuten
Die Herstellerangaben auf der Verpackung sind theoretische Maximalwerte – im Alltag sieht es anders aus. Wi-Fi 5 erreicht auf 5 GHz maximal 867 Mbit/s unter Idealbedingungen, real landen die meisten Nutzer bei 300–500 Mbit/s. Wi-Fi 6 steigert den theoretischen Durchsatz auf 2,4 Gbit/s, der eigentliche Vorteil liegt aber in der Effizienz: OFDMA verteilt die Bandbreite intelligenter auf mehrere Geräte gleichzeitig. Für die Latenz gilt als Orientierung: Wi-Fi 5 liegt typisch bei 5–15 ms im Heimnetz, Wi-Fi 6 bei 2–8 ms, Wi-Fi 6E bei unter 2 ms im 6-GHz-Band. Wer unter 5 ms kommen will – etwa für kompetitives Online-Gaming –, sollte grundsätzlich Kabel dem Funk vorziehen.
Chipsatz und Treiberunterstützung
Intel AX210/AX211 und Realtek RTL8125B gehören zu den verbreitetsten und am besten unterstützten Chipsätzen. Wir bei Manor raten von No-Name-Karten mit undokumentiertem Chipsatz ab: Nach grösseren Windows-Updates können Treiberprobleme auftreten, die der Hersteller schlicht nicht behebt. Markenprodukte bieten langfristigere Treiberversorgung – ein Punkt, der beim Kauf selten bedacht wird, aber über Jahre den Unterschied macht.
Weitere Kriterien auf einen Blick
- Bluetooth-Kombo: Viele PCIe-WLAN-Karten integrieren Bluetooth 5.2 oder 5.3 – das spart einen separaten Adapter und einen belegten USB-Port.
- Antennendesign: Externe Standfuss-Antennen mit Magnetfuss bieten spürbar besseren Empfang als fest verbaute Stummelantennen – besonders relevant, wenn das Gehäuse unter dem Schreibtisch steht und die Tischplatte das Signal dämpft.
- Kühlkörper: 2.5GbE- und 10GbE-Karten mit passivem Kühlkörper bevorzugen. Aktive Lüfter auf Netzwerkkarten sind selten, aber hörbar – und in einem leisen Büro-PC störend.
- Low-Profile-Bracket: Für kompakte Desktop-Gehäuse (SFF/Slim) auf ein beiliegendes Low-Profile-Slotblech achten. Nicht alle Karten liefern es mit.
Marken und Sortiment bei Manor
Bewährte Netzwerk-Spezialisten
TP-Link bietet ein breites Spektrum von günstigen USB-WLAN-Sticks ab rund CHF 15 bis zu PCIe-Wi-Fi-6E-Karten im Bereich von CHF 45–80. Die Treiberunterstützung ist solide, und viele Modelle kommen mit einer magnetischen Standfuss-Antenne im Lieferumfang.
ASUS positioniert sich im Gaming- und Performance-Segment mit PCIe-WLAN-Karten inklusive Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.3 zwischen CHF 50 und 100. Die Antennen sind hochwertig verarbeitet, die Treiber auf niedrige Latenz optimiert.
Allrounder und Einstieg
UGREEN und weitere Marken im Einstiegssegment liefern USB-Ethernet-Adapter und kompakte WLAN-Sticks zwischen CHF 15 und 35. Ideal für Gelegenheitsnutzer und Reise-Setups – Plug-and-Play ohne Treiberinstallation unter Windows 10/11. Unserer Erfahrung nach reichen diese Adapter für den gelegentlichen Einsatz am Zweitgerät oder unterwegs völlig aus. Unser gesamtes Netzwerk-Sortiment setzt auf Marken mit langfristiger Treiberversorgung und verlässlichen Garantieleistungen.
Unsere Erfahrung zeigt: Nicht jede Netzwerkkarte ist ein sinnvolles Upgrade
Eine neue Karte bringt nur dann spürbar mehr Geschwindigkeit, wenn sie nicht das schwächste Glied in der Kette bleibt. Wer eine Wi-Fi-6E-Karte kauft, aber einen Router nutzt, der nur Wi-Fi 5 unterstützt, zahlt für Leistung, die nie ankommt. Gleiches gilt für Ethernet: Eine 2.5GbE-Karte ist wirkungslos, wenn Switch oder Router nur Gigabit-Ports haben. Vor dem Kauf lohnt sich ein Blick auf Router-Modell, Switch-Spezifikation und die tatsächliche Geschwindigkeit Ihres Internetanschlusses. Für individuelle Beratung zur Kompatibilität stehen Ihnen unsere Fachberater in den Manor-Filialen persönlich zur Verfügung.
Häufige Fragen zu Netzwerkkarten
Passt jede Netzwerkkarte in jedes Gehäuse?
Nein – und genau hier passieren die meisten Fehlkäufe. Eine Standard-PCIe-Karte ist rund 120 mm lang und 80 mm hoch (Full-Profile-Slotblech). In einem regulären Midi-Tower passt das problemlos. Kompakte SFF- oder Slim-Gehäuse haben jedoch nur Platz für Low-Profile-Karten mit einer Slotblech-Höhe von ca. 80 mm statt 120 mm. Prüfen Sie vor der Bestellung, ob Ihre Karte ein Low-Profile-Bracket beilegt – oder messen Sie die lichte Höhe zwischen Mainboard und Gehäusedeckel mit einem Lineal nach. Bei Laptops entfällt die Frage: Hier bleibt ein USB-3.0-Adapter die einzige nachrüstbare Option.
Aluminium oder Kupfer – welches Kühlkörper-Material ist bei Ethernet-Karten besser?
Kupfer leitet Wärme rund doppelt so effizient ab wie Aluminium und eignet sich daher besser für 2.5GbE- und 10GbE-Karten, die unter Dauerlast spürbar warm werden. Der Nachteil: Kupfer ist schwerer und treibt den Preis. Aluminium-Kühlkörper reichen für Standard-Gigabit-Karten völlig aus, weil die Wärmeentwicklung dort gering bleibt. Bei USB-Adaptern spielt das Gehäusematerial eine ähnliche Rolle – ein Metallgehäuse leitet Wärme besser ab als Kunststoff, was bei längeren Dateitransfers die Drosselung hinauszögert. Wir bei Manor empfehlen: Greifen Sie bei Karten ab 2.5 Gbit/s zu Varianten mit massivem Kühlkörper, bei Gigabit-Karten reicht Aluminium.
WLAN-Karte oder Ethernet-Adapter – was ist besser für Homeoffice?
Wer den Schreibtisch in Routernähe hat – gleiches Zimmer, maximal fünf Meter Luftlinie –, fährt mit einem Gigabit-Ethernet-Adapter stabiler und günstiger. Die Verbindung bleibt konstant, Bild und Ton in Videocalls laufen ohne Unterbrüche. Wer flexibel zwischen Küchentisch und Arbeitszimmer wechselt, braucht WLAN – dann aber mindestens Wi-Fi 6 (ax), weil dieser Standard bei gleichzeitiger Nutzung durch mehrere Geräte deutlich weniger Durchsatzeinbrüche zeigt als Wi-Fi 5. Unserer Erfahrung nach lohnt sich für den festen Homeoffice-Platz ein TP-Link USB-Ethernet-Adapter ab CHF 15 mehr als eine teure WLAN-Karte.
Welche Karte eignet sich für Gaming mit niedriger Latenz?
Für kompetitives Online-Gaming ist eine kabelgebundene Gigabit-Ethernet-Karte mit Intel-I225-V- oder Realtek-RTL8125BG-Chipsatz die zuverlässigste Wahl – Funk-Latenz entfällt komplett. Der grösste Gewinn entsteht nicht durch die Karte selbst, sondern durch den Wechsel von WLAN auf Kabel: Entscheidend ist dabei weniger der reine Ping, sondern der Jitter – also die Schwankung der Latenz von Paket zu Paket. Kabel liefert nahezu konstante Werte, während WLAN bei jedem vorbeilaufenden Nachbar-Gerät kurz einbricht. Wer trotzdem auf Funk angewiesen ist, fährt mit einer ASUS PCIe-WLAN-Karte mit Wi-Fi 6E am besten – die Treiber sind auf niedrige Latenz getrimmt, und das 6-GHz-Band ist in den meisten Schweizer Haushalten noch weitgehend frei.
Wie pflege und aktualisiere ich eine Netzwerkkarte richtig?
Treiber alle 6–12 Monate über die Herstellerwebsite aktualisieren – nicht über Drittanbieter-Tools. Bei Intel-Chipsätzen erkennt der Intel Driver & Support Assistant das Modell automatisch. Externe USB-Adapter und Antennen regelmässig mit einer Druckluft-Dose oder einem antistatischen Pinsel von Staub befreien: Staubansammlung auf Antennenkontakten kann die Signalqualität spürbar verschlechtern. Firmware-Updates sind bei Ethernet-Karten selten nötig, bei WLAN-Karten mit Bluetooth-Kombo aber empfehlenswert, da die Bluetooth-Stabilität oft erst mit späteren Versionen ausgereift ist.
Gibt es Netzwerkkarten mit Energiesparmodi oder umweltfreundlicheren Materialien?
Wi-Fi-6-Karten mit Target Wake Time (TWT) reduzieren den Stromverbrauch im Leerlauf deutlich gegenüber Wi-Fi-5-Karten, weil die Antenne nur bei tatsächlichem Datenverkehr aktiv wird. Ethernet-Karten mit Energy Efficient Ethernet (IEEE 802.3az) senken den Verbrauch bei geringer Netzlast automatisch. Ein vollständiges Nachhaltigkeitszertifikat wie EPEAT oder TCO Certified ist bei Netzwerkkarten allerdings noch nicht marktüblich – hier steht die Branche erst am Anfang. Auf der Materialseite setzen TP-Link und ASUS bei Verpackungen zunehmend auf recycelten Karton und verzichten auf Kunststoff-Blister, was zumindest den Verpackungsmüll reduziert.