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Trekkingsandalen & Flip-Flops im Manor Online-Shop
Griffiges Profil für den Uferweg entlang des Flusses – oder leichte Sohle für den Sprung unter die Badi-Dusche? Trekkingsandalen und Flip-Flops sehen auf den ersten Blick ähnlich aus, lösen aber grundverschiedene Aufgaben. Während die eine Variante für unebenes Gelände und nasse Steine konstruiert ist, dient die andere ausschliesslich der kurzen Strecke zwischen Liegestuhl und Pool. Welcher Typ zu welchem Einsatzzweck passt und worauf Sie beim Kauf konkret achten sollten, zeigt dieser Überblick.
Welcher Typ passt zu Ihnen?
Die Wahl zwischen Trekkingsandale, Flip-Flop und Outdoor-Slide ist in erster Linie eine Frage des Einsatzzwecks, nicht des persönlichen Geschmacks.
Trekkingsandale
Trekkingsandalen kombinieren eine halboffene Zehen- und Fersenführung mit Klettverschluss oder Schnellschnürsystem und einer profilierten Gummisohle mit einer Profiltiefe ab 3–4 mm für sicheren Grip auf nassem Fels. Ein anatomisch vorgeformtes Fussbett sorgt für Halt bei Flusswanderungen, Küstenpfaden oder leichten Trails. Das Gewicht liegt typisch zwischen 250 und 450 g pro Schuh. Vorteile sind der stabile Halt, der Schutz der Zehen sowie Drainage-Öffnungen, durch die Wasser schnell abläuft. Nachteil: Sie sind schwerer als Flip-Flops und in der Stadt weniger luftig.
Flip-Flop
Der klassische Flip-Flop besteht aus einem Zehensteg ohne Fersenriemen und einer flachen Sohle mit meist unter 2 mm Profiltiefe. Mit 120 bis 200 g pro Schuh ist er ultraleicht und schnell an- und ausgezogen – ideal für Schwimmbad, Strand oder Gartenweg. Der Nachteil: Ohne seitlichen Halt und Zehenschutz eignet er sich nicht für unebenen Untergrund, bei längeren Gehstrecken kann die permanente Greifbewegung der Zehen zudem Muskulatur und Fussgewölbe belasten.
Outdoor-Slide / Sport-Sandale
Der Hybrid zwischen beiden Welten: Ein breiter, oft verstellbarer Riemen über den Rist ersetzt den Zehensteg, die Sohle bringt leichtes Profil (2–3 mm) mit, das Fussbett besteht meist aus weichem EVA-Schaumstoff. Weder Ersatz für einen richtigen Wanderschuh noch so minimalistisch wie ein Flip-Flop – ideal als After-Hike-Schuh oder Camping-Sandale.
Darauf kommt es beim Kauf an
Sohle & Grip entscheiden über Sicherheit
Das Sohlenmaterial entscheidet massgeblich über Sicherheit und Haltbarkeit. Gummi-Kompoundsohlen, wie sie bei Trekkingsandalen zum Einsatz kommen, bieten deutlich mehr Abriebfestigkeit und Nassgrip als die dünnen EVA-Sohlen vieler Flip-Flops, die entsprechend schneller durchlaufen sind. Eine Profiltiefe ab 3 mm gilt als griffig auf nassem Untergrund, während Sohlen unter 2 mm nur auf ebenen, trockenen Flächen zuverlässig funktionieren. Gerade auf glatten Fliesen bergen billige Flip-Flop-Sohlen ein erhöhtes Rutschrisiko – ein Punkt, der bei der Wahl oft unterschätzt wird. Unserer Erfahrung nach lohnt sich bei regelmässigen Wanderungen die Investition in eine gröbere Profilierung, selbst wenn die Sandale dadurch etwas schwerer ausfällt.
Riemen, Verschluss & Halt: Was hält wie fest?
- Klettverschluss: stufenlos anpassbar, auch über dicke Socken oder geschwollene Füsse – häufigster Verschluss bei Trekkingsandalen
- Schnellschnür-/Bungee-System: schneller Einstieg, weniger Feinjustierung als Klett
- Zehensteg (Flip-Flop): kein aktiver Halt, bei empfindlicher Haut Scheuergefahr nach 30+ Minuten Gehzeit
- Fersenriemen (optional bei Flip-Flops): erhöht die Stabilität deutlich, empfohlen ab Gehstrecken über 500 m
Material & Trocknung – worauf Sie achten sollten
- Synthetik-Riemen (Polyester/Nylon): trocknen in 15–30 Minuten, robust bei Nässe
- Leder-Riemen: angenehm bei trockener Hitze, brauchen 2–4 Stunden Trocknungszeit
- Neopren-Futter an Riemen: weicher Tragekomfort, trocknet langsamer als offene Synthetik
- Drainage-Löcher im Fussbett: bei Flussquerungen relevant – Wasser läuft in Sekunden ab
Auch Gewicht und Packmass spielen eine Rolle: Trekkingsandalen bringen 250–450 g auf die Waage, Flip-Flops nur 120–200 g – ein Unterschied, der sich im Reisegepäck bemerkbar macht. Während Flip-Flops flach in den Koffer passen, benötigen Trekkingsandalen wegen der steiferen Sohle etwas mehr Platz.
Marken im Manor-Sortiment
Outdoor & Trail
Im Trekkingsandalen-Segment zählen Marken wie Teva und Keen zu den etablierten Spezialisten, bekannt für universelle Strapping-Systeme und robuste, geländetaugliche Sohlen im mittleren bis gehobenen Preissegment. Wir bei Manor führen beide Marken, weil sich ihre Systeme in der Praxis über Jahre bewährt haben – gerade bei Flusswanderungen und wechselndem Terrain.
Alltag & Freizeit
Für den Alltag und den Strandtag stehen Marken wie Havaianas mit dünnem Naturkautschuk-Profil im Einstiegssegment sowie Birkenstock mit anatomischem Kork-Fussbett im mittleren bis gehobenen Preissegment zur Auswahl. Die Sortimentsbreite variiert saisonal – die aktuelle Verfügbarkeit lohnt einen Blick in den Online-Shop. Sorgfältig zusammengestellt bietet das Manor-Sortiment für beide Einsatzbereiche bewährte Qualitätsstandards.
Passform und Grössenhinweise
Trekkingsandalen probieren Sie am besten nachmittags oder abends an, da Füsse im Tagesverlauf um bis zu eine halbe Grösse anschwellen. Beide Klettverschlüsse sollten nachgezogen werden, die Ferse darf nicht über den Sohlenrand hinausragen, vor den Zehen bleibt idealerweise eine Daumenbreite Platz. Bei Flip-Flops gilt: Ferse und Zehen dürfen nicht über die Sohle hinausragen, sonst drohen Verletzungen und schnellerer Verschleiss der Sohlenkante. Auch die Position des Zehenstegs verdient Aufmerksamkeit – sitzt er zu weit vorn, entsteht Reibung im Zehenspalt. Da Grössentabellen zwischen Herstellern abweichen (Keen fällt tendenziell kleiner aus als Teva), empfiehlt sich im Zweifel eine halbe Nummer grösser.
Gut zu wissen, bevor Sie bestellen
Trekkingsandalen ersetzen keinen geschlossenen Wanderschuh – auf alpinen Pfaden mit Geröll, steilem Gelände oder bei Temperaturen unter 10 °C fehlen Knöchelstabilität und Zehenschutz. Sie sind für leichte Trails, Flusswanderungen und heisse Tage konzipiert, nicht für anspruchsvolles Bergterrain. Flip-Flops wiederum sind reine Kurzstrecken-Schuhe: Orthopäden empfehlen, sie nicht länger als 30–60 Minuten am Stück zum Gehen zu tragen, da die Zehen den Steg permanent greifen müssen und die fehlende Fersenstützung den Fussgewölbe-Apparat belastet. Wer Fussfehlstellungen hat oder regelmässig Einlagen trägt, sollte vor dem Kauf von Flip-Flops prüfen, ob das Fussbett herausnehmbar ist – bei den meisten Modellen ist dies konstruktionsbedingt nicht der Fall. Für individuelle Beratung stehen Ihnen unsere Fachberater in den Manor-Filialen persönlich zur Verfügung.
Häufige Fragen zu Trekkingsandalen und Flip-Flops
Welche Grösse soll ich bei Trekkingsandalen wählen, wenn ich zwischen zwei Grössen liege?
Nehmen Sie immer die grössere Halbgrösse. Riemen lassen sich nachziehen, eine zu kurze Sohle jedoch nicht verlängern. Praxis-Test: Im Stehen mit beladenem Rucksack beide Klettverschlüsse öffnen und den Fuss nach vorn schieben – bleibt hinten noch ein Fingerbreit Platz, stimmt die Grösse. Keen-Modelle sollten Sie eine halbe Nummer grösser bestellen als gewohnt, Teva fällt meist passgenau aus.
Sind Flip-Flops schlecht für die Füsse?
Nicht pauschal, aber als Ganztagesschuh sind sie ungeeignet. Die permanente Greifbewegung der Zehen am Steg überlastet die kurze Fussmuskulatur. Für den Weg vom Liegestuhl zum Pool oder den kurzen Gang zum Kiosk sind sie ideal. Für längere Spaziergänge eignet sich ein Modell mit Fersenriemen oder eine Outdoor-Slide mit stützendem Fussbett besser.
Kann ich Trekkingsandalen auch im Wasser tragen?
Modelle mit Synthetik-Riemen und Drainage-Löchern im Fussbett sind explizit für Flussquerungen und Küstenwanderungen konstruiert. Nach dem Einsatz im Salzwasser mit Süsswasser abspülen – Salzkristalle machen Klettverschlüsse spröde und rauen Nähte auf. Leder-Riemen-Modelle gehören nicht ins Wasser.
Wie pflege ich Trekkingsandalen und Flip-Flops richtig?
Trekkingsandalen nach jeder Tour unter fliessendem, lauwarmem Wasser (max. 30 °C) mit weicher Bürste reinigen und die Klettverschlüsse offen trocknen lassen – nie auf der Heizung oder in direktem Sonnenlicht, da UV-Strahlung den Gummi-Compound spröde macht. Flip-Flops aus Gummi oder EVA gelegentlich mit milder Seifenlauge abwischen und den Zehensteg-Bereich auf Rissbildung prüfen. Kork-Fussbetten profitieren einmal pro Saison von einer Korkversiegelung, damit das Material nicht austrocknet.
Gibt es nachhaltige Optionen im Manor-Sortiment?
Teva verwendet in mehreren Modelllinien Riemen aus recyceltem Plastik auf Basis von post-consumer PET-Flaschen. Birkenstock setzt auf Naturkork, Naturlatex im Fussbett sowie chromfrei gegerbtes Leder. Keen verzichtet gemäss eigener Detox-Verpflichtung auf PFC-haltige Imprägnierungen. Beim Kauf lohnt ein Blick auf die Marken-Eigenangaben, da universelle Siegel im Sandalen-Segment weniger verbreitet sind als bei Textilien.