Dreamy Fall – entdecke die vertäumte Herbstkollektion >
FRESH'N REBELWireless Microphone Set, Wireless Microphone Set
CHF 49.95
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MaonoPD400X USB/XLR Mikrofon
CHF 139.00
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BOYABOYA Kabelloses Mikrofon x1 BY-V10 v2.0 Mini USB-C
CHF 31.50
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Axis CommunicationsNetzwerkmikrofon Device Microphone B
CHF 59.60
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+ 1 Farbe
MaonoPD200X USB/XLR Mikrofon
CHF 61.95
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MaonoDGM20 USB Mikrofon
CHF 39.95
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RodeRode NT6 Compact Condensermikrofon
CHF 443.00
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DörrMikrofon CV-02 (Videografie)
CHF 29.90
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RodeRode K2 Variabler Kondensatormikrofon
CHF 673.00
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Power DynamicsKondensatormikrofon PDM660
CHF 50.20
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RodeRode Wireless Me Duales Drahtlosmikrofon (Weiß)
CHF 232.00
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VonyxCMS300B Set
CHF 63.20
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FentonMikrofon DM100W Weiss
CHF 21.20
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ObsbotBOYA Drahtloses Mikrofon
CHF 59.90
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RodeVideoMic Me-L
CHF 115.95
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BOYABoya BY-WM3U Wireless Mikrofon
CHF 244.00
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AKGCBL410 PCC (Konferenz)
CHF 106.40
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SENNHEISERSennheiser MK 8 Kondensatormikrofon
CHF 765.00
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VonyxFunkmikrofon WM61B
CHF 115.70
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HyperXHyperX DuoCast RGB USB-Mikrofon – Professionelle Klangqualität mit anpassbarer Beleuchtung
CHF 77.95
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BOYABoya BY-PM700SP USB-Mikrofone
CHF 209.00
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-2%SALE
HOLLYLANDHollyland Lark M1
CHF 212.00
CHF 217.00(0)
hamaRMN Uni
CHF 91.95
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DeLockUSB Mikrofon (Konferenz)
CHF 36.95
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VonyxMikrofon-Controller AV430B Schwarz
CHF 50.50
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SandbergSandberg Streamer USB Desk Microphone
CHF 37.50
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CanonDM-E100 Stereo-Mikrofon
CHF 102.05
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VonyxCM400 (Studio)
CHF 45.70
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HOLLYLANDHollyland Pyro 7 Bündel Kit
CHF 1057.00
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SONYECM-LV1 (Videografie, Reportage, Live, Interview / Vortrag)
CHF 35.95
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-2%SALE
HOLLYLANDHollyland Cosmo C1
CHF 851.00
CHF 871.00(0)
HOLLYLANDHollyland Lark C1 Duo (Andriod)
CHF 211.00
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VonyxCMS400B Studio Set
CHF 72.75
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CellyKidsfestival2 Mikrofon mit Effekten Schwarz
CHF 53.40
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Axis CommunicationsNetzwerkmikrofon T8351 Mk II
CHF 132.90
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DörrUniversal Richtmikrofon CV-01
CHF 55.90
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ShiftcamMikrofon ProMic Shotgun
CHF 99.00
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IK MultimediaMikrofon
CHF 126.30
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HOLLYLANDHollyland Solidcom C1-8S HUB Base
CHF 4063.00
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HOLLYLANDHollyland Mars 400S Pro II
CHF 554.00
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BeyerdynamicTG V70 Vocal-Mikrofon, dynamisch
CHF 308.95
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DeLockKondensatormikrofon USB für Gaming & Podcasting
CHF 65.00
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AXISMikrofon T8355
CHF 164.30
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MaonoDM40 Kabelloses Mikrofon
CHF 62.95
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MaonoWave T5 USB-C Mikrofon
CHF 94.90
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SmallrigSmallrig Forevala W60 wireless Microphone
CHF 245.00
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HOLLYLANDHollyland Solidcom C1 Pro-8S HUB Base
CHF 4801.00
CHF 4861.00(0)
CanonMikrofon DM-E1
CHF 189.95
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Produkte von 1 bis 48 – 241 weitere Produkte verfügbar
Mikrofone bei Manor – so finden Sie das richtige Modell für Streaming, Podcasts und Homeoffice
Vor wenigen Jahren reichte das eingebaute Laptop-Mikrofon für den gelegentlichen Videocall. Heute gehören wöchentliche Online-Meetings, Sprachnachrichten in Studioqualität und der eigene Podcast-Versuch zum Alltag – und der Unterschied zwischen blechernem Rauschen und klarer Stimme liegt an einem einzigen Gerät. Wer einmal in einer Teams-Konferenz den Satz «Kannst du das nochmal wiederholen, ich verstehe dich kaum?» gehört hat, weiss: Das integrierte Mikrofon hat seine Grenzen erreicht. Worauf es bei der Wahl wirklich ankommt, erfahren Sie hier.
Welcher Mikrofon-Typ passt zu Ihrem Einsatz?
Die Bauart entscheidet mehr über die Aufnahmequalität als der Preis. Drei Typen decken rund 90 % aller Heimanwendungen ab – jeder mit einem klaren Vorteil und einer ehrlichen Schwäche.
USB-Kondensatormikrofon – Plug-and-Play für ruhige Räume
Die grosse Kondensatorkapsel (typisch ab 16 mm Durchmesser) liefert einen breiten Frequenzgang und hohe Empfindlichkeit. Genau das ist gleichzeitig ihr Nachteil: Sie fängt neben Ihrer Stimme auch das Klappern der Tastatur, den Strassenlärm hinter dem Fenster und das Brummen des Kühlschranks ein. In einem ruhigen Arbeitszimmer in Winterthur oder einem gedämmten Homeoffice spielt ein USB-Kondensator seine Stärken aber voll aus – Podcast-Stimmen klingen voll, warm und detailreich. Einstieg ab ca. CHF 50, solide Modelle liegen zwischen CHF 100 und 180. Kein Audio-Interface nötig, kein Treiber, einstecken und loslegen.
Dynamisches Mikrofon – erste Wahl im unbehandelten Raum
Das Tauchspulenprinzip macht dynamische Mikrofone deutlich unempfindlicher als Kondensatoren. Sie nehmen vorwiegend Schall aus nächster Nähe auf und unterdrücken Raumhall, Tastaturklappern und Trittschall passiv – ganz ohne Software-Filter. Wer in einem Altbau-Wohnzimmer mit Parkettboden und hohen Decken streamt oder neben einer mechanischen Tastatur spricht, greift zum dynamischen Modell. XLR-Varianten benötigen ein Audio-Interface (Zusatzkosten ab ca. CHF 50–80 für ein Einsteiger-Interface), USB-Varianten arbeiten direkt am Rechner.
Ansteck- und Lavaliermikrofon – Bewegungsfreiheit für Vlogs und Präsentationen
Die Miniaturkapsel mit Kugelcharakteristik nimmt Ihre Stimme positionsunabhängig auf, solange sie im Brustbereich – etwa 15 bis 20 cm unter dem Kinn – befestigt ist. Kabelgebunden über 3,5-mm-Klinke oder kabellos via 2,4-GHz-Funk: Lavaliermikrofone sind unauffällig, kompakt und ideal für Videokonferenzen mit Bewegungsfreiheit. Eine ehrliche Einschränkung: Reibungsgeräusche an der Kleidung – etwa am Reissverschluss einer Fleecejacke – überträgt die Kapsel gnadenlos. Ein kleiner Schaumstoff-Windschutz hilft, löst das Problem aber nicht vollständig.
- Headset-Mikrofon: Fester Mikrofonarm nah am Mund, konstanter Abstand – praktisch für Gaming und lange Calls. Die Klangqualität bleibt aber unterhalb dedizierter Standalone-Mikrofone. Wer bereits ein gutes Gaming-Headset besitzt, braucht für den Alltag oft kein separates Mikrofon.
- Richtmikrofon (Shotgun): Supernieren-Charakteristik bündelt Schall stark aus einer Richtung – konzipiert für Videodreh und Interviews. Im Homeoffice-Alltag überdimensioniert und unpraktisch zu positionieren.
Kaufkriterien – worauf es technisch ankommt
Richtcharakteristik verstehen und gezielt wählen
Die Niere (Cardioid) nimmt vorwiegend von vorne auf und dämpft seitlichen und rückwärtigen Schall um ca. 6 bis 15 dB – die Standardwahl für Einzelsprecher am Schreibtisch. Die Kugel (Omni) nimmt gleichmässig aus allen Richtungen auf und eignet sich für Gesprächsrunden, fängt aber in unbehandelten Räumen deutlich mehr Hall ein. Die Acht (Bidirektional) nimmt von vorne und hinten auf – nützlich für ein Interview-Setup mit Gegenüber.
Einige USB-Mikrofone bieten umschaltbare Charakteristiken. Unserer Erfahrung nach nutzen die meisten Käufer nach der ersten Experimentierphase dauerhaft die Niere. Wer ausschliesslich allein spricht, spart mit einem Modell mit fester Nierencharakteristik oft Geld, ohne auf Klangqualität zu verzichten.
Anschluss und Kompatibilität – USB, XLR oder Klinke?
USB-A und USB-C arbeiten treiberlos unter Windows und macOS – einstecken, Eingangsquelle wählen, fertig. XLR verlangt ein Audio-Interface oder Mischpult, bietet dafür aber mehr Kontrolle über Gain, Phantomspeisung und Signalverarbeitung. Der 3,5-mm-Klinkenanschluss macht Lavaliermikrofone Smartphone-kompatibel, liefert aber oft eine geringere Aufnahmequalität als USB. Wichtig: USB-C-Mikrofone an älteren Laptops ohne USB-C-Port benötigen einen passenden Adapter – vor dem Kauf prüfen.
Frequenzgang, Abtastrate und Eigenrauschen – die unterschätzten Werte
Der angegebene Frequenzgang der meisten Mikrofone liegt bei 20 Hz bis 20.000 Hz – das deckt das gesamte menschliche Hörspektrum ab. Für reine Sprachaufnahmen ist der Bereich zwischen 80 Hz und 15.000 Hz entscheidend: Alles darunter ist Trittschall und Raumbrummen, alles darüber trägt kaum zur Sprachverständlichkeit bei. Deshalb lohnt sich ein aktivierbarer Low-Cut-Filter bei 80 bis 100 Hz, den viele USB-Mikrofone ab der Mittelklasse mitbringen – er schneidet tieffrequente Störgeräusche ab, ohne die Stimme hörbar auszudünnen.
Eigenrauschen unter 20 dB(A) gilt als sehr leise. Bei Werten über 25 dB(A) wird das Grundrauschen in leisen Sprechpausen hörbar – gerade bei ASMR-Content oder ruhigen Podcast-Passagen ein Problem. Hohe Empfindlichkeit plus niedriges Eigenrauschen ergibt ein sauberes Signal, bedeutet aber auch: Umgebungsgeräusche kommen ungefiltert mit.
Auch die Abtastrate spielt eine Rolle: 48 kHz bei 16 Bit ist der Standard für Sprache und Streaming und reicht für Podcasts, Calls und Vlogs vollkommen aus. 96 kHz bei 24 Bit lohnt sich erst bei Musikaufnahmen und erzeugt etwa das doppelte Datenvolumen pro Minute – für den Homeoffice-Alltag kein Muss.
- Standfuss vs. Mikrofonarm: Tisch-Standfüsse übertragen Vibrationen von Tastaturanschlag und Tischklopfen direkt auf die Kapsel. Ein Schwenkarm mit Spinne entkoppelt das Mikrofon mechanisch – und spart Platz auf dem Schreibtisch. Passende Stative und Befestigungen finden Sie bei Manor.
- Stummschalttaste: Physischer Mute direkt am Gerät schlägt Software-Mute – keine Latenz, LED-Feedback zeigt den Status sofort.
- Kopfhörerausgang (Monitoring): Ein 3,5-mm-Anschluss am Mikrofon ermöglicht latenzfreies Mithören der eigenen Stimme – wichtig für Podcaster, um Pegel und Raumklang in Echtzeit zu kontrollieren. Hochwertige Kopfhörer machen den Unterschied beim Monitoring.
- Gewicht und Baugrösse: Kompakte Modelle unter 300 g eignen sich für mobile Setups und Reisen. Grössere Mikrofone (400–600 g) stehen stabiler, beanspruchen aber mehr Platz.
Marken im Manor-Sortiment
Streaming und Content Creation
Wir bei Manor setzen in diesem Segment auf Marken, die Streamer aus gutem Grund kennen. HyperX liefert Gaming-fokussierte USB-Mikrofone mit robuster Verarbeitung und Tap-to-Mute ab ca. CHF 60. Für Streamer, die ihre Audioquellen getrennt steuern wollen, bieten die Modelle von Elgato mit integrierter Software-Steuerung im Bereich CHF 80 bis 170 einen echten Workflow-Vorteil. Auch Maono und Audio Technica finden sich im Sortiment – letztere mit jahrzehntelanger Studio-Erfahrung.
Podcast und Homeoffice
Trust deckt das Einstiegssegment zwischen CHF 30 und 70 ab – solide Grundqualität für gelegentliche Calls und erste Podcast-Versuche. JBL bringt die Erfahrung aus dem Audio-Bereich mit und positioniert sich mit ausgewogenen USB-Mikrofonen im mittleren Segment um CHF 70 bis 130. Für Videokonferenzen kombinieren viele Nutzer ihr Mikrofon mit einer separaten Webcam und einem Office-Headset als Backup. Manor passt das Sortiment saisonal an – die Verfügbarkeit einzelner Marken kann variieren.
Mobil und kompakt
Rode steht für kompakte Lavaliermikrofone und Richtmikrofone, die sich direkt am Smartphone nutzen lassen – Preissegment ca. CHF 60 bis 120. Kabellose Ansteckmikrofone mit USB-C-Empfänger bieten für Einsteiger mit Smartphone-Fokus den schnellsten Einstieg.
Raumakustik und Setup – was oft unterschätzt wird
Ein CHF-50-Mikrofon in einem akustisch behandelten Raum klingt oft besser als ein CHF-200-Modell in einem leeren Betonzimmer. Die wichtigsten Massnahmen kosten wenig und wirken sofort: Positionieren Sie ein USB-Kondensatormikrofon 15 bis 25 cm vor dem Mund, ein dynamisches Mikrofon dagegen nur 3 bis 8 cm entfernt – der Nahbesprechungseffekt sorgt dann für einen vollen, warmen Klang. Reduzieren Sie Reflexionen durch Textilien im Raum: Vorhänge, Teppich und ein volles Bücherregal absorbieren Schall deutlich besser als kahle Wände.
Ein Pop-Schutz vor der Kapsel fängt Plosivlaute (das berüchtigte «P» und «B») ab, die sonst als dumpfes Wummern in der Aufnahme landen. Wer das Setup mit externen Lautsprechern statt Kopfhörern betreibt, riskiert Rückkopplungen – für Aufnahmen immer über Kopfhörer abhören. Ein oft übersehenes Detail: Auch die Position des Monitors beeinflusst den Klang. Steht der Bildschirm direkt hinter dem Mikrofon, reflektiert die glatte Oberfläche Schall zurück auf die Kapsel – ein leichtes Anwinkeln oder ein kleines Stück Akustikschaum hinter dem Monitor schafft Abhilfe.
Gut zu wissen vor dem Kauf
USB-Mikrofone liefern ab dem Auspacken gute Ergebnisse – ihre Klangqualität hat aber eine Obergrenze, die durch den integrierten Analog-Digital-Wandler bestimmt wird. Wer langfristig in Richtung semiprofessionelle Audioproduktion gehen möchte, wird irgendwann auf XLR und ein separates Audio-Interface umsteigen. Für Homeoffice, Streaming und Hobby-Podcasts ist USB allerdings mehr als ausreichend – der Umstieg lohnt sich erst, wenn die eigenen Ansprüche über das Ausgangsmaterial hinauswachsen. Für individuelle Beratung zur Wahl des passenden Modells stehen Ihnen unsere Fachberater in den Manor-Filialen persönlich zur Verfügung.
Häufige Fragen zu Mikrofonen
Welches Mikrofon eignet sich für einen kleinen Raum ohne Schalldämmung?
Ein dynamisches USB-Mikrofon ist in unbehandelten Räumen fast immer die bessere Wahl als ein Kondensator – es nimmt bauartbedingt weniger Raumhall auf und verzeiht ungünstige Akustik. Wer trotzdem zum Kondensator greift, kann mit einem günstigen Reflexionsfilter (ein halbrundes Absorber-Schild, das hinter dem Mikrofon steht) erstaunlich viel Raumhall abfangen. Viele Software-Tools wie die in Windows und macOS integrierten Rauschunterdrückungen helfen zusätzlich, allerdings auf Kosten einer leichten Verzögerung und eines etwas dumpferen Klangs bei langen Sprechpausen.
USB oder XLR – wann lohnt sich der Umstieg?
USB bleibt die richtige Wahl, solange Sie ein einzelnes Mikrofon an Laptop oder PC betreiben. Der Umstieg auf XLR wird erst dann sinnvoll, wenn Sie mehrere Mikrofone gleichzeitig aufnehmen möchten – etwa für ein Interview-Setup mit zwei Sprechern – oder wenn Sie Effekte wie Kompression und EQ in Echtzeit über ein Mischpult steuern wollen. Ein Aspekt, der selten erwähnt wird: USB-Mikrofone erzeugen bei Kabellängen über 3 Meter gelegentlich Signalaussetzer, während XLR-Kabel problemlos 10 Meter und mehr überbrücken. Wer ein iPad oder Tablet als Aufnahmegerät nutzt, sollte vorab prüfen, ob das USB-Mikrofon auch unter iPadOS oder Android erkannt wird – das ist nicht bei allen Modellen selbstverständlich.
Wie positioniere ich mein Mikrofon richtig am Schreibtisch?
Die Kapsel sollte auf Höhe Ihres Mundes oder leicht darunter positioniert sein – nicht darüber, denn von oben eintreffender Schall klingt bei Nierencharakteristik oft dünner. Der ideale Winkel liegt bei etwa 15 bis 30 Grad seitlich versetzt, sodass Ihr Atem nicht direkt auf die Membran trifft. Viele Podcaster sprechen frontal ins Mikrofon und wundern sich über Plosivlaute – das leichte Anwinkeln löst das Problem oft wirksamer als jeder Pop-Schutz. Achten Sie ausserdem darauf, dass zwischen Mikrofon und der nächsten Wand mindestens 30 cm Abstand liegen, um Erstreflexionen zu minimieren.
Metallgehäuse oder Kunststoff – macht das Material einen hörbaren Unterschied?
Ja, und zwar nicht nur bei der Haltbarkeit. Ein Metallgehäuse aus Aluminium oder Zinkdruckguss (typisch ab 350 g) dämpft Vibrationen besser als Kunststoff und reduziert damit Handlinggeräusche – das Klopfen am Schreibtisch oder das versehentliche Anstossen überträgt sich weniger stark auf die Kapsel. Kunststoffgehäuse sind leichter (oft unter 250 g), was sie für mobile Setups und Reisen praktischer macht, aber sie resonieren bei tiefen Frequenzen stärker. Wer das Mikrofon stationär am Schwenkarm nutzt, profitiert vom Metallgehäuse; wer es regelmässig im Rucksack transportiert, fährt mit einem robusten Kunststoffmodell entspannter.
Wie reinige und pflege ich ein Mikrofon richtig?
Gehäuse mit leicht feuchtem Mikrofasertuch abwischen – kein Alkohol, keine Sprühreiniger direkt auf die Kapsel. Pop-Schutz und Schaumstoff-Windschutz alle zwei bis vier Wochen mit lauwarmem Wasser (maximal 30 °C) und einem Tropfen mildem Spülmittel auswaschen, vollständig trocknen lassen vor dem Wiederaufsetzen. Bei Nichtgebrauch das Mikrofon mit Staubschutzkappe oder im Originaletui lagern – Feuchtigkeit und Staub auf der Membran verschlechtern die Aufnahmequalität schleichend.
Gibt es Mikrofone mit nachhaltigen Materialien oder Zertifizierungen?
Im Mikrofon-Segment existieren bisher kaum etablierte Umweltzertifikate vergleichbar mit OEKO-TEX oder bluesign. Der wirksamste Nachhaltigkeitsbeitrag ist Langlebigkeit: Ein robustes Metallgehäuse aus Aluminium oder Zinkdruckguss überlebt Kunststoffmodelle um Jahre. Einige Hersteller wie Rode bieten zudem mehrjährige Garantieverlängerungen bei Registrierung – ein indirekter Reparierbarkeits-Anreiz, den wir bei Manor als sinnvollen Ansatz sehen.