Dreamy Fall – entdecke die vertäumte Herbstkollektion >
AXISAnschlusskabel TU6004-E
CHF 131.80
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HähnelH�HNEL
CHF 48.80
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SmallrigDSLR Monitor Holder
CHF 38.75
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NikonNikon EN-EL15c Lithium-Ion (Li-Ion)
CHF 80.95
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PolarProPolarPro MINI3-PRO-SHUTTER Kameradrohnenteil/-zubehör Kamerafilter
CHF 99.95
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Savage UniversalSavage Universal 27-1253 Hintergrundbildschirm Grau
CHF 122.95
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Axis CommunicationsPoE+ Injector 30W Outdoor Midspan
CHF 301.10
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L-BOXXKlemmschlossgurt ProSafe
CHF 30.90
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MobotixKabel
CHF 90.20
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UBIQUITIIP Cam Acc UVCAIThetaAudio
CHF 95.95
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CELESTRONT-Ring Canon
CHF 53.95
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PGYTECHAdapter Beetle Kameraclip
CHF 66.95
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LoweproTrekker Lite BP
CHF 139.95
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SmallrigVideoleuchte
CHF 75.20
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Axis CommunicationsT94R01B CORNER BRACKET
CHF 94.85
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Axis CommunicationsFA1125 SENSOR UNIT
CHF 185.40
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Savage UniversalSavage Universal 60-12 Hintergrundbildschirm Grau
CHF 158.95
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SiruiReisestativ Traveler XI
CHF 192.85
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SiruiL-Winkel Nikon Z6 / Z7
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Axis CommunicationsMasthalterung T91B57 100-410mm
CHF 187.20
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GodoxGODOX
CHF 366.50
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SiruiStativ ST-224 Superb Travel mit Kugelkopf ST-20
CHF 445.70
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hamaHama 00004622 Stativzubehör
CHF 67.95
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RolleiRollei Lensball 90mm Zubehör für Fotostudio-Reflektoren
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hamaHAMA Mobile Mini Photo Studio ToGo LED-Ringlicht
CHF 149.95
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SONYALC-F55S
CHF 13.95
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7ARTISANSObjektiv-Adapter Canon EF – EOS M
CHF 57.70
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Savage UniversalSavage Universal 18-12 Grün Papier
CHF 140.95
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JupioNikon EN-EL14A
CHF 57.95
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DörrDörr
CHF 96.50
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GoXtreme3-Achsen-Gimbal GX3 für Smartphones und Action Cams
CHF 147.05
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VILTROXObjektiv-Adapter EF-EOS M
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hamaKassettenadapter VHS-CVHS Auto
CHF 37.95
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CanonEB Okular Augenmuschel
CHF 12.95
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ArloMagnet Wandhalter für Ultra + Pro 3
CHF 43.95
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Tether ToolsRock Solid Tripod Roller
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MobotixSensoreinheit Mx-O-M7SA-12DN016 180° Tag/Nacht
CHF 615.80
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GoXtremeBrust-Gurt-Halterung
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AgfaphotoPack 3 Rollen Thermopapier AgfaPhoto ATP3WH WeiàŸ
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PolaroidTasche für Polaroid Go Ripstop
CHF 48.90
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SmallrigCage Nikon Z9
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Savage UniversalSavage Universal Pure White Seamless Paper Weiß
CHF 158.95
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CanonSonnenblende
CHF 26.95
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SiruiStativwagen DT-06
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JobyHandyPod 2 Teal Kit
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BENROTSL08CN00 Slim Stativ Kit
CHF 126.50
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CELESTRONT-Adapter Universell 1.25"
CHF 49.95
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GoProGrab Bag
CHF 57.50
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Blitzgeräte bei Manor – mehr Licht, mehr Möglichkeiten
Ein Aufsteckblitz auf dem Kameragehäuse, der Kopf leicht zur Decke geschwenkt – das Licht fällt indirekt auf die Kindergruppe am Geburtstagstisch, weiche Schatten statt roter Blitzaugen im Foto. Genau dieses Ergebnis trennt ein durchdachtes Blitzgerät von der eingebauten Notlösung jeder Kamera. Welcher Blitz diesen Unterschied liefert, entscheidet sich an drei Faktoren: Leitzahl, Steuerungsart und die Flexibilität des Blitzkopfes. Im Foto- und Video-Zubehör bei Manor finden Sie vom ersten Aufsteckblitz bis zum Studioblitz-Setup die passende Lösung für genau diese drei Stellschrauben.
Welcher Blitztyp passt zu Ihrem Einsatz?
Bevor Sie sich mit Leitzahlen und TTL-Protokollen beschäftigen, lohnt sich eine grundsätzliche Frage: Welche Art von Blitz brauchen Sie überhaupt? Die Unterschiede sind grösser, als viele Einsteiger vermuten.
Warum der Aufsteckblitz so vielseitig ist
Der Aufsteckblitz (auch Systemblitz genannt) wird direkt auf den Blitzschuh der Fotokamera montiert und kommuniziert über herstellerspezifische Steuerkontakte mit dem Gehäuse. Das ermöglicht TTL-Blitzbelichtungsmessung in Echtzeit – die Kamera regelt die Blitzleistung automatisch, während Sie sich auf den Bildausschnitt konzentrieren. Typische Leitzahlen liegen zwischen 36 und 60 bei ISO 100. Dank schwenk- und neigbarem Reflektor lässt sich das Licht über Decke oder Wand umlenken, was bei Porträts, Events und Reportagen den entscheidenden Qualitätssprung bringt. Preislich bewegen sich solide Aufsteckblitze zwischen CHF 80 und CHF 550, je nach Leistungsklasse und Marke.
Studioblitz: Kontrolliertes Licht für Ihr Heimstudio
Studioblitze arbeiten netzstrombetrieben oder mit proprietären Akkus und geben ihre Leistung in Wattsekunden (Ws) an statt in Leitzahlen. Für ein Heimstudio mit Porträt- oder Produktfotografie reichen 100–200 Ws, für Ganzkörperaufnahmen empfehlen sich 400 Ws aufwärts. Der grosse Vorteil gegenüber dem Aufsteckblitz: Ein integriertes Einstelllicht zeigt Ihnen die Lichtführung vor dem Auslösen, und Lichtformer wie Softboxen oder Schirme lassen sich direkt über den Bajonettanschluss (Bowens-Mount ist heute Standard) montieren. Ausgelöst wird per Funk- oder Infrarot-Trigger – einen Blitzschuh gibt es nicht.
Wer regelmässig Objekte für einen Online-Shop fotografiert, ist mit einem Studioblitz besser bedient als mit einem umgerüsteten Aufsteckblitz.
Ringblitz: Wann lohnt sich die schattenfreie Ausleuchtung?
Die kreisförmige Blitzröhre sitzt direkt um das Objektiv und erzeugt eine nahezu schattenfreie Ausleuchtung – erkennbar am charakteristischen Ringreflex in den Augen des Modells. Leitzahlen fallen mit 12–20 bescheiden aus, was den Einsatz auf Makrofotografie und Beauty-Porträts bis etwa 1,5 m Abstand beschränkt. Für Insektenaufnahmen im Garten oder detailreiche Produktfotos aus nächster Nähe gibt es allerdings kaum eine bessere Lichtquelle.
- Stabblitz (Hammerhead): Seitlich montiert via Blitzschiene, Leitzahlen oft zwischen 45 und 76, externer Akku – die Wahl von Hochzeitsfotografen, die über Stunden durchblitzen müssen, ohne auf Recyclingzeiten zu warten.
- Kompaktblitz für Einsteiger: Vereinfachter Aufsteckblitz ohne Schwenkkopf, LZ 20–36, reine TTL-Automatik. Taugt als Ergänzung zum internen Kamerablitz, stösst aber bei indirektem Blitzen an seine Grenzen, weil der starre Kopf nur Direktlicht erlaubt.
Kaufkriterien – worauf es bei der Auswahl wirklich ankommt
Leitzahl und Reichweite richtig einordnen
Die Leitzahl (LZ) ist das zentrale Leistungsmerkmal eines Blitzgeräts, wird aber von Herstellern gern geschönt: Angegeben wird sie meist bei maximaler Zoomstellung (z. B. 200 mm) und ISO 100. Bei 35 mm Weitwinkel sinkt die effektive Reichweite erheblich. Die Faustformel für die Praxis: maximale Blitzdistanz in Metern ≈ Leitzahl ÷ Blendenwert. Ein Blitz mit LZ 40 erreicht bei Blende f/4 also rund 10 m – bei f/8 nur noch 5 m. Für Wohnräume und kleinere Veranstaltungsräume reicht LZ 36–42 komfortabel aus. Wer in Kirchenschiffen oder Turnhallen fotografiert, greift zu Modellen ab LZ 58.
Indirektes Blitzen über die Decke kostet etwa 1–2 Blendenstufen Reichweite – das sollten Sie bei der Wahl der Leitzahl einkalkulieren.
TTL oder manuell – zwei Philosophien der Lichtsteuerung
TTL (Through The Lens) bedeutet: Die Kamera misst das vom Motiv reflektierte Blitzlicht und regelt die Leistung in Echtzeit. Das ist ideal für wechselnde Lichtsituationen – Reportage, Event, Strassenfotografie. Im Studio dagegen wollen Sie reproduzierbare Ergebnisse: Hier stellen Sie die Blitzleistung manuell in Stufen ein (1/1, 1/2, 1/4 bis hinunter zu 1/128), damit jedes Bild einer Serie identisch belichtet ist. Unserer Erfahrung nach lohnt sich ein Blitz, der beides beherrscht – reine TTL-Automatik-Modelle stossen schnell an Grenzen, sobald Sie kreativer arbeiten möchten.
Wichtig: TTL-Protokolle sind herstellerspezifisch. Canon nutzt E-TTL II, Nikon i-TTL, Sony ADI. Ein Canon-TTL-Blitz feuert auf einer Nikon-Kamera bestenfalls im manuellen Modus – die automatische Belichtungssteuerung bleibt stumm. Drittanbieter wie Godox oder Nissin bieten deshalb identische Blitzmodelle in verschiedenen Systemvarianten an.
Schwenk- und Neigekopf – Pflicht oder Kür?
Pflicht. Ohne schwenkbaren Reflektor bleibt nur Direktblitz, und der erzeugt harte Schatten plus rote Augen. Ein horizontaler Schwenkbereich von 180° (besser 360°) und eine vertikale Neigung von –7° bis +90° ermöglichen indirektes Blitzen über Decke und Wand – das Licht wird weich, die Porträts natürlich.
- Blitzfolgezeit: Gibt an, wie schnell der Blitz nach dem Auslösen wieder voll geladen ist. Einsteigermodelle brauchen 3–5 Sekunden, semiprofessionelle Geräte 1,5–2,5 Sekunden. Bei Eventfotografie mit schnellen Bildfolgen sind unter 2 Sekunden empfehlenswert – alles darüber bremst den Workflow spürbar.
- Zoomreflektor: Passt den Abstrahlwinkel automatisch an die Brennweite des Objektivs an (typisch 24–200 mm). Für Ultraweitwinkel unter 24 mm ist meist ein ausklappbarer Diffusor integriert.
- Stromversorgung: Aufsteckblitze laufen standardmässig mit 4× AA-Batterien. NiMH-Akkus (z. B. Eneloop, 1900–2500 mAh) verkürzen die Blitzfolgezeit gegenüber Alkaline um 20–30 %. Passende Batterien und Ladegeräte finden Sie bei uns im Sortiment.
- HSS (High Speed Sync): Ermöglicht Blitzsynchronisation über der normalen Sync-Zeit von 1/200–1/250 s – nötig für Outdoor-Porträts mit offener Blende bei Tageslicht. Der Trade-off: HSS reduziert die effektive Blitzleistung erheblich, oft um 2–3 Stufen.
Marken im Manor-Sortiment – vom Einstieg bis zur Profi-Ausrüstung
Canon Speedlite und Nikon Speedlight bieten volle TTL-Integration mit dem jeweiligen Kamerasystem, Leitzahlen von 58–60, HSS und kabellose Funksteuerung – in der Preisklasse zwischen CHF 250 und 550. Godox hat sich als Drittanbieter mit einem breiten Ökosystem etabliert, das vom Aufsteckblitz bis zum Studioblitz reicht. Die Leistung ist vergleichbar, der Preis liegt oft 30–40 % tiefer. Wer bereits Stative und Befestigungszubehör besitzt, kann mit einem Godox-Studioblitz und Bowens-Mount-Lichtformern ein Heimstudio-Setup ab rund CHF 120 aufbauen.
Welche Blitzgeräte lohnen sich für Gelegenheitsfotografen?
Nissin und Godox bieten Einsteigermodelle mit TTL-Automatik, Schwenkkopf und Leitzahlen zwischen 36 und 42 – für CHF 80 bis 180. Wer hauptsächlich mit dem Smartphone oder einer Kompaktkamera arbeitet, findet in LED-Dauerlichtpanels eine unkomplizierte Alternative zum klassischen Blitz: kein Blitzschuh nötig, das Licht ist sofort sichtbar, und die Farbtemperatur lässt sich stufenlos regeln. Wir bei Manor führen beide Varianten, weil die richtige Wahl vom Kamerasystem abhängt – nicht vom Budget allein.
Kompatibilität prüfen – bevor Sie kaufen
Ein Aufsteckblitz mit Canon-E-TTL-II-Protokoll liefert auf einem Nikon-Gehäuse keine automatische Belichtungssteuerung – er feuert bestenfalls manuell. Vor dem Kauf deshalb immer das eigene Kamerasystem (Canon, Nikon, Sony, Fujifilm, Panasonic/Lumix, Olympus/OM System) mit der Blitzvariante abgleichen. Drittanbieter wie Godox oder Nissin bieten identische Modelle in verschiedenen Systemvarianten an – der Unterschied steckt oft nur im Suffix der Modellbezeichnung: „C" für Canon, „N" für Nikon, „S" für Sony. Wer unsicher ist, bringt idealerweise das Kameragehäuse oder die genaue Modellbezeichnung in eine unserer Manor-Filialen mit. Unsere Fachberater vor Ort helfen Ihnen, die richtige Variante zu finden.
Häufige Fragen zu Blitzgeräten
Welche Leitzahl brauche ich für Innenräume?
Stellen Sie sich zwei typische Szenarien vor: Beim Familienfest im Wohnzimmer fotografieren Sie selten weiter als 4–5 m vom Motiv entfernt – hier reicht ein Einsteigerblitz mit moderater Leistung völlig aus, selbst wenn Sie über die Decke blitzen. Bei einem Firmenanlass in einem grösseren Saal dagegen vervielfacht sich die Distanz, und Sie brauchen deutlich mehr Reserven. Als Faustregel hilft die Blitzdistanz-Formel: Leitzahl geteilt durch Ihren Blendenwert ergibt die maximale Reichweite in Metern. Rechnen Sie das für Ihren häufigsten Einsatzort durch, bevor Sie kaufen.
Funktioniert jeder Aufsteckblitz auf jeder Kamera?
Nein. Notieren Sie vor dem Kauf Ihre Kameramarke und das Bajonett-System, dann wählen Sie gezielt die passende Blitzvariante. Kaufen Sie versehentlich den falschen Systemfuss, bleibt Ihnen nur der manuelle Modus – die gesamte TTL-Automatik funktioniert nicht. Im Zweifel bringen Sie das Kameragehäuse in die Filiale mit: Der TTL-Kontakt muss sauber einrasten, und die Kamera sollte den Blitz im Menü sofort erkennen.
Li-Ion-Akku oder AA-Batterien – welche Stromversorgung ist besser?
AA-Batterien (idealerweise NiMH-Akkus wie Panasonic Eneloop Pro mit 2500 mAh) sind nach etwa 15–20 Ladezyklen ökologisch und finanziell im Vorteil gegenüber Einweg-Alkaline. Nach einem Jahr Nutzung halten sie noch rund 85 % Restkapazität. Blitzgeräte mit integriertem Li-Ion-Akku von Godox oder Canon kosten in der Anschaffung mehr, laden dafür in unter 1,5 Sekunden nach und schaffen über 500 Vollleistungsblitze pro Ladung. Der Trade-off: Geht der proprietäre Akku kaputt, brauchen Sie einen herstellerspezifischen Ersatz – AA-Zellen bekommen Sie an jeder Tankstelle.
Aufsteckblitz oder Studioblitz – was eignet sich für Produktfotos zu Hause?
Für ein Tisch-Setup mit Lichtzelt oder Hintergrundkarton ist ein Studioblitz die bessere Wahl – weniger wegen der reinen Leistung, sondern wegen der Lichtformung. Eine 60×60-cm-Softbox erzeugt auf einem Tisch-Setup mit 80 cm Abstand ein gleichmässig weiches Licht, das harte Reflexe auf Glas oder Metall verhindert. Ein Durchlichtschirm ist günstiger und schneller aufgebaut, streut das Licht aber breiter – ideal für grössere Objekte, weniger präzise bei kleinen Details. Der Aufsteckblitz braucht für vergleichbare Ergebnisse einen separaten Adapter und ein Stativ, was insgesamt wackeliger und umständlicher ausfällt.
Wie pflege und lagere ich mein Blitzgerät richtig?
Batterien bei Nichtgebrauch über zwei Wochen herausnehmen – auslaufende Alkaline korrodieren die Kontakte irreversibel. Blitzschuh-Kontakte alle 3–6 Monate mit einem trockenen Mikrofasertuch reinigen. Lagern Sie den Blitz aufrecht in einer gepolsterten Tasche, nicht lose in der Schublade. Bei Minusgraden sinkt die Akkuleistung deutlich und die Blitzfolgezeit verlängert sich spürbar – die meisten Hersteller geben als Betriebstemperaturbereich 0 °C bis 40 °C an. Passende Foto- und Video-Produkte sowie Speichermedien finden Sie ebenfalls bei uns im Sortiment.