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SiemensEX375FXB1E
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E+P ElektrikPC-EKI 1062 Induktions-Einzelkochplatte, 2000W
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SiemensEX601LXC1E - Induktionskochfeld, 60 cm
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PrincessInduktionskochplatte
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SEVERINInduktionskochfeld freistehend 1 Platte KP1025
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Electrolux949596923
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Profi CookPC-DKP 1211 Inox
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Induktionsherde bei Manor – schnell, präzise und sicher kochen
Sonntagmorgen in einer Zürcher Altbauwohnung, kurz nach neun. Das Wasser für den Brunch-Risotto kocht keine zwei Minuten nach dem Einschalten – die Kochfläche daneben bleibt so kühl, dass das Küchentuch bedenkenlos liegen bleiben kann. Genau das macht Induktion im Alltag aus: Geschwindigkeit, die man sofort spürt, und eine Sicherheit, die man erst bemerkt, wenn man sie nicht mehr missen will. Doch zwischen Einbau-Set, freistehendem Herd und mobilem Einzelfeld liegen Welten – an Leistung, Platzbedarf und Budget. Wir bei Manor helfen Ihnen, die richtige Bauform für Ihre Küche zu finden.
Welche Bauformen gibt es – und welche passt zu Ihrer Küche?
Einbau-Set: Warum Kochfeld und Backofen getrennt mehr können
Ein Einbau-Set besteht aus zwei unabhängigen Komponenten: einem autarken Induktionskochfeld für die Arbeitsplatte und einem separaten Einbaubackofen, der auf ergonomischer Höhe in einen Hochschrank wandern kann. Beide Teile lassen sich sogar von unterschiedlichen Herstellern kombinieren – etwa ein Electrolux-Kochfeld mit einem Bosch-Backofen. Für Neuküchen und Renovationen ist das in der Schweiz die mit Abstand häufigste Lösung. Voraussetzung: ein Einbauschrank mit 60 cm Nischenmass und ein 3-phasiger Starkstromanschluss (400 V). In Altbauten vor 1990 fehlt dieser Anschluss oft – die Nachrüstung durch einen Elektriker kostet in der Regel zwischen CHF 300 und 800.
Freistehender Induktionsherd – Austausch ohne Umbau
Kochfeld und Backofen sitzen hier in einem Gehäuse mit Standardbreite 60 cm. Der grosse Vorteil: Ein altes Gerät lässt sich direkt ersetzen, ohne dass die Küche umgebaut werden muss. Der Nachteil ist genauso konkret – der Backofen sitzt immer auf Bodenniveau, was auf Dauer ins Kreuz geht. Preislich liegen freistehende Modelle oft unter vergleichbaren Herd-Sets, der Anschluss bleibt aber identisch: 400 V, 3-phasig.
Mobiles Einzelfeld – wann sich die Steckdosen-Variante lohnt
Eine kompakte Einzelplatte mit 1 oder 2 Zonen, die an der normalen 230-V-Steckdose läuft. Die Leistung pro Zone liegt mit 1.800–2.200 W deutlich unter der eines Einbaufelds (3.000–3.700 W). Als Zusatzkochstelle, für Ferienhäuser oder zum Testen der Technologie ist sie ideal – als Dauerlösung für eine vollwertige Küche aber nicht gedacht. Unsere Kochplatten im Sortiment zeigen, wie kompakt Induktion sein kann.
Wer zwischen Einbau-Set und freistehendem Herd schwankt, sollte zuerst den Anschluss klären lassen – die Bauform folgt der Elektrik, nicht umgekehrt.
Worauf Sie beim Kauf wirklich achten sollten
Kochzonen: Anzahl, Grösse und Flexibilität entscheiden über den Kochalltag
Vier Zonen sind Standard, aber nicht für jeden Haushalt nötig. Wer allein oder zu zweit kocht, spart mit einem 2- bis 3-Zonen-Feld Platz und Geld. Entscheidender als die Zonenzahl ist die Frage: feste Einzelzonen oder Flex-Zone? Standardzonen haben fixe Durchmesser – 14,5, 18 oder 21 cm. Ein Bräter mit 32 cm Bodenfläche ragt darüber hinaus und wird ungleichmässig erhitzt. Flex-Zonen oder eine Bridge-Funktion lösen dieses Problem, indem sie zwei Einzelzonen zu einer grossen Fläche zusammenschalten. Wer regelmässig mit dem Wok arbeitet, sollte ausserdem auf eine Booster-Funktion achten – sie treibt eine Zone kurzzeitig auf 3.000 bis 3.700 W und liefert die brachiale Hitze, die ein gutes Stir-Fry braucht.
Leistung und Energieeffizienz – wo Induktion ihren grössten Trumpf ausspielt
Induktion überträgt rund 90 % der eingesetzten Energie direkt an den Topfboden. Bei einem Glaskeramikfeld mit Strahlungsheizkörper sind es nur etwa 55–65 %. In der Praxis heisst das: 1,5 Liter Wasser kochen auf Induktion in 3–4 Minuten, auf herkömmlicher Glaskeramik in 7–9 Minuten. Über ein Jahr gerechnet spart ein 4-Personen-Haushalt, der täglich kocht, rund CHF 50–80 an Stromkosten. Die Booster-Funktion (Power-Boost) erhöht die Leistung einer Zone kurzzeitig um 30–50 % – perfekt zum scharfen Anbraten, aber kein Dauerbetriebsmodus.
Ein 4-Zonen-Kochfeld bringt es in Summe auf rund 7.000–7.400 W Gesamtleistung – dafür brauchen Sie eine Absicherung mit mindestens 16 A, bei leistungsstarken Modellen 32 A. Lassen Sie den Anschluss vor dem Kauf von einem Elektriker prüfen.
Bedienung und Sicherheit – worauf es im Familienalltag ankommt
Touch-Slider erlauben stufenloses Regeln, Drehregler bieten direktes haptisches Feedback – beides hat seine Berechtigung. Wichtiger sind die Sicherheitsfeatures: Kindersicherung, automatische Abschaltung und Überhitzungsschutz gehören heute zum Standard. Die Restwärmeanzeige bei Induktion zeigt übrigens nur die vom Topf zurückgestrahlte Wärme an – die Fläche selbst kühlt deutlich schneller als bei konventionellen Herden.
Welche Extras sich im Alltag tatsächlich bewähren
- Timer pro Zone (unabhängig einstellbar) – bei Mehrgang-Menüs unverzichtbar, weil Pasta, Sauce und Gemüse unterschiedliche Garzeiten brauchen.
- Automatische Topferkennung – das Kochfeld schaltet nur ein, wenn ein geeigneter Topf aufgesetzt wird. Leere Zonen bleiben stromlos.
- Pyrolyse-Selbstreinigung im Backofen (bei Herd-Sets): Der Innenraum wird auf ca. 500 °C erhitzt, Rückstände zerfallen zu Asche. Ein Durchgang dauert 1,5–2 Stunden und erspart das mühsame Schrubben – wir bei Manor empfehlen den Zyklus alle 3–6 Monate, je nach Nutzungsintensität.
- Energieeffizienzklasse: Seit 2021 gilt das neue EU-Label von A bis G. Die meisten aktuellen Induktionsbacköfen liegen bei A oder B.
Induktionsgeeignetes Kochgeschirr – was passt, was nicht?
Induktion funktioniert ausschliesslich mit ferromagnetischem Topfboden. Das elektromagnetische Wechselfeld unter der Glaskeramik erzeugt Wirbelströme im Metall – und nur in Metall, das magnetisch ist. Der einfachste Test: Haftet ein Kühlschrankmagnet am Topfboden, funktioniert er auf Induktion.
- Edelstahl: Funktioniert, aber nicht jede Legierung. Chrom-Nickel-Stahl (18/10) ist oft nicht magnetisch, Chrom-Stahl (18/0) schon. Achten Sie auf das Induktionssymbol – eine Spirale im Quadrat. Marken wie WMF und ZWILLING kennzeichnen ihre induktionsgeeigneten Serien klar.
- Gusseisen und Eisenpfannen: Hervorragend geeignet, exzellente Wärmeverteilung. Le Creuset etwa liefert emailliertes Gusseisen, das auf Induktion besonders gleichmässig arbeitet – allerdings mit spürbarem Gewicht.
- Emaillierter Stahl: Geeignet, leichter als Gusseisen, solide Wärmeleitung.
- Aluminium und Kupfer (rein): Nicht induktionsgeeignet – es sei denn, der Hersteller hat eine ferromagnetische Bodenplatte eingearbeitet. Bei Tefal finden Sie Aluminiumpfannen mit integriertem Induktionsboden.
- Glas, Keramik, Ton: Nicht geeignet.
Unser Tipp: Bevor Sie Ihr gesamtes Kochgeschirr ersetzen, machen Sie den Magnettest bei jedem einzelnen Stück. Oft sind mehr Töpfe und Pfannen kompatibel, als man denkt.
Marken im Manor-Sortiment – von Schweizer Premium bis solide Alltagsküche
Welche Marke die richtige ist, hängt weniger vom Logo ab als von der Frage, wie lange das Gerät halten soll und welchen Service Sie im Ernstfall erwarten. Unserer Erfahrung nach lohnt es sich, bei der Markenwahl auf ein etabliertes Schweizer Servicenetz zu achten – ein Induktionsherd ist eine Anschaffung für 10 bis 15 Jahre.
Wer auf Schweizer Technik und leise Lüfter setzt
Electrolux ist als Schweizer Traditionsmarke breit aufgestellt – vom Einbau-Set mit SenseFry-Temperatursensorik bis zu Kompaktgeräten mit Flex-Bridge-Zonen. Das Preissegment reicht von ca. CHF 1.200 bis 3.500 je nach Konfiguration. V-ZUG steht für Schweizer Premiumqualität mit besonders leisen Lüftern und langlebiger Verarbeitung, liegt preislich bei CHF 2.000 bis über 5.000.
Solide Alltagsküche ab CHF 800 – wo das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt
Bosch und Siemens (BSH-Gruppe) bieten grosse Modellvielfalt mit solider Ausstattung und gutem Ersatzteilnetz in der Schweiz – Preissegment ca. CHF 800–2.500. Beide Marken decken vom kompakten Einstiegsmodell bis zum Flex-Zonen-Kochfeld mit integriertem Dunstabzug die gesamte Bandbreite ab.
Gut zu wissen vor dem Kauf
Induktionsherde erzeugen während des Betriebs ein leises Summen oder Brummen – das ist physikalisch bedingt (Magnetostriktion im Topfboden) und kein Defekt. Dünnwandiges oder leichtes Kochgeschirr verstärkt dieses Geräusch spürbar. Wer geräuschempfindlich ist, setzt auf schwere Töpfe mit plan aufliegendem, mehrschichtigem Boden. Wichtig für Personen mit Herzschrittmacher: Die elektromagnetischen Felder können in seltenen Fällen die Funktion beeinflussen – die Schweizerische Herzstiftung empfiehlt einen Mindestabstand von 30 cm zum Kochfeld und eine vorgängige Rücksprache mit dem Arzt. Für individuelle Beratung zur Geräteauswahl und Anschluss-Situation stehen Ihnen unsere Fachberater in den Manor-Filialen persönlich zur Verfügung.
Häufige Fragen zu Induktionsherden
Welche Masse muss ich beim Einbau beachten?
Messen Sie vor dem Kauf die Nischenbreite (Standard 60 cm), die Nischenhöhe für den Backofen (59–60 cm) und den Arbeitsplatten-Ausschnitt für das Kochfeld (typisch 56 × 49 cm, variiert je Modell). Die Arbeitsplattendicke sollte mindestens 30 mm betragen. Bei freistehenden Herden benötigen Sie eine Stellfläche von 60 × 60 cm plus den vom Hersteller angegebenen Wandabstand (meist 5 cm). Gleichen Sie das Produktdatenblatt immer mit Ihren Küchenmassen ab – unsere Fachberater in der Filiale helfen bei Unsicherheiten.
Edelstahl oder Gusseisen – welches Material kocht besser auf Induktion?
Beide funktionieren, aber mit unterschiedlichen Stärken. Edelstahl (Chrom-Stahl 18/0) reagiert schnell auf Temperaturwechsel und eignet sich hervorragend zum Saucenkochen, wo präzise Hitzesteuerung zählt – dafür verteilt er Wärme weniger gleichmässig über den Boden. Gusseisen speichert Hitze deutlich länger und liefert beim Anbraten eine gleichmässige Kruste, bringt aber spürbares Gewicht mit: Eine 28-cm-Pfanne aus Gusseisen wiegt rund 2,5–3 kg, das Edelstahl-Pendant unter 1,5 kg. Wer beides abdecken will, startet mit einem Edelstahl-Topf für den Alltag und ergänzt eine Gusseisenpfanne fürs Braten.
Für wen lohnt sich ein Induktionsherd besonders?
In offenen Wohnküchen – und davon gibt es in Schweizer Neubauten immer mehr – macht sich Induktion doppelt bezahlt: Weil kaum Abwärme an die Umgebung abgegeben wird, heizt sich der Wohnbereich beim Kochen deutlich weniger auf als mit Glaskeramik oder Gas. Für Vielkocher, die täglich 45–60 Minuten am Herd stehen, summiert sich die kürzere Aufheizzeit auf rund 2–3 Stunden eingesparte Kochzeit pro Monat. Für Gelegenheitskocher, die selten mehr als eine Platte nutzen, kann ein mobiles Einzelfeld zum Testen sinnvoller sein als ein Komplett-Umbau.
Wie reinige ich ein Induktionskochfeld richtig?
Nach jedem Kochen mit einem feuchten Mikrofasertuch abwischen – da die Fläche kaum heiss wird, brennen Speisereste selten fest ein. Bei hartnäckigen Flecken einen Glaskeramik-Schaber im flachen Winkel (ca. 30°) ansetzen, niemals Scheuermilch oder Stahlwolle verwenden. Für die wöchentliche Pflege reicht ein geeigneter Küchenreiniger für Glaskeramik. Erst reinigen, wenn die Restwärmeanzeige erloschen ist.
Brauche ich neues Kochgeschirr?
Nicht zwingend – und nicht alles auf einmal. Starten Sie mit den zwei bis drei meistgenutzten Stücken und rechnen Sie für ein solides Starter-Set mit CHF 150–300. Kuhn Rikon bietet mit der Duromatic-Serie Schweizer Qualität, die ab Werk induktionsgeeignet ist. WMF liefert mit der Function-4-Linie robuste Edelstahltöpfe ab ca. CHF 80 pro Stück, die sich im Alltag bewähren. Wer einzelne Lieblingsstücke aus Aluminium oder Kupfer nicht aufgeben will, kann als Übergangslösung eine Induktionsadapter-Platte verwenden – die kostet zwischen CHF 20 und 40, reduziert allerdings die Energieeffizienz um rund 20–30 %.