10% Rabatt auf ausgewählte Apple Produkte >
PrymNähmaschinenspulen, Horizontalgreifer 21,2mm
CHF 4.25
empty
(1)
PrymNähmaschinenspulen, Horizontalgreifer 20,5mm
CHF 4.25
empty
(1)
PrymNähmaschinenspulen, Umlaufgreifer 21,2 mm
CHF 7.25
empty
(0)
PrymNähmaschinenspulen, Zentralspulen CB, 20,5mm
CHF 5.25
empty
(0)
PrymNahttrenner, klein, 11,3 cm
CHF 6.95
empty
(3)
PrymNahttrenner, klein, 8,4cm
CHF 4.75
empty
(0)
+ 1 Farbe
PrymElastic-Nähfaden, 0,5mm, 20m
CHF 13.95
empty
(0)
Prym LoveNahttrenner Ergonomic
CHF 15.90
empty
(3)
PrymAnnäh-Druckknöpfe
CHF 4.25
empty
(0)
PrymNähmaschinennadeln, Universal 130/705, Nr. 90
CHF 5.75
empty
(0)
PrymStopfnadeln, kurz, Nr. 1-9
CHF 3.75
empty
(0)
Prym LoveNähschere
CHF 36.90
empty
(0)
PrymNähnadeln, halblang, Nr. 3-7, sortiert
CHF 3.75
empty
(0)
PrymNäh-, Stick- und Stopfnadeln, 30 Nadeln
CHF 5.25
empty
(1)
Manor HomeNähset, Etui
CHF 15.95
empty
(0)
MERCERIE BOX
CHF 15.00
empty
(0)
PrymNähmaschinenzubehör, Spulendose für 32 Nähmaschinenspulen
CHF 8.25
empty
(0)
PrymNähmaschinenzubehör, Nähmaschinenöl 20ml
CHF 5.75
empty
(0)
+ 1 Farbe
PrymElastic-Nähfaden, 0,5mm, 20m
ab
CHF 4.25empty
(0)
PrymNähnadeln, lang, Nr. 3-7, sortiert
CHF 3.75
empty
(0)
Manor HomeNähmaschinentasche, Punkte
CHF 69.95
empty
(0)
PrymNäh- und Stopfnadeln, mit Einfädler, 19 Nadeln
CHF 5.25
empty
(0)
Universal-Nähbox, 111-teilig
CHF 20.00
empty
(0)
Nähnadeln bei Manor – die richtige Nadel für jedes Projekt
Vor zehn Jahren lag in den meisten Schweizer Haushalten ein einziges Nadelkissen in der Schublade – bestückt mit immer denselben, leicht verbogenen Nadeln unbekannter Stärke. Hauptsache, der Faden ging irgendwie durch das Öhr. Heute wissen Nähbegeisterte: Eine falsche Nadelstärke zieht Fäden, hinterlässt sichtbare Einstichslöcher oder erzeugt schiefe Stiche, die kein Bügeln der Welt mehr rettet. Welche Nähnadel für welchen Stoff und welches Vorhaben die richtige ist, klären wir hier.
Welche Nähnadel-Typen gibt es? — Und wofür braucht man sie wirklich
Der Begriff „Nähnadel" klingt simpel, deckt aber eine überraschend breite Palette ab. Jeder Typ löst ein konkretes Problem – und verursacht ein neues, wenn er am falschen Stoff zum Einsatz kommt.
- Universalnadel (Sharps): Die leicht abgerundete Spitze durchdringt gewebte Stoffe wie Baumwolle, Leinen oder Mischgewebe, ohne die Fasern zu spalten. Erhältlich in Längen von ca. 26 bis 52 mm – je nach Stärke. Wer nur eine einzige Nadelsorte im Haus haben will, greift zu dieser.
- Jerseynadel (Ballpoint): Die Kugelspitze schiebt Maschen auseinander, statt sie zu durchstechen. Das verhindert Laufmaschen bei Strick- und Wirkstoffen wie Jersey, Interlock oder Sweat. Wer mit einer Universalnadel an Jersey arbeitet, riskiert Laufmaschen über die gesamte Stoffbreite.
- Ledernadel: Die dreikantige Schneidspitze schneidet Leder und Kunstleder sauber durch, statt es zu reissen. An gewebten Stoffen richtet sie allerdings Schaden an – sie zerstört die Fasern. Nur für Leder, Kunstleder und Wachstuch verwenden.
- Sticknadel (Embroidery / Crewel): Das verlängerte Öhr fasst mehrfädiges Stickgarn oder Sticktwist bis 6-fädig. Der Schaft ist dünner als bei Universalnadeln gleicher Stärke, damit das Stichbild nicht verzerrt wird.
- Stopfnadel: Stumpfe Spitze, grosses Öhr – gemacht für dickes Stopfgarn oder Wolle. Sie gleitet zwischen bestehende Maschen, ohne den Stoff zusätzlich zu perforieren. Ideal für Reparaturarbeiten an Strickwaren.
- Quilting-Nadel (Betweens): Mit nur 23 bis 26 mm deutlich kürzer als Universalnadeln. Die runde Spitze ermöglicht präzise, kurze Stiche durch mehrere Stofflagen – genau das, was Quilten verlangt.
Worauf beim Kauf von Nähnadeln achten?
Nadelstärke und Stoffgewicht aufeinander abstimmen
Die Nadelstärke wird in metrischer Nummerierung (NM) angegeben, und die Faustregel ist denkbar einfach: Je feiner der Stoff, desto niedriger die NM-Zahl. Eine zu dicke Nadel hinterlässt sichtbare Löcher in einer Seidenbluse, eine zu dünne bricht bei einem Jeans-Saum oder erzeugt Fehlstiche. Konkret heisst das: Seidenbluse = NM 60, Baumwollhemd = NM 80, Jeans-Saum = NM 100, Polsterstoff oder Segeltuch = NM 110–120.
Wer unsicher ist, macht vor dem Projekt einen simplen Test: Den Stoff probeweise mit der Nadel durchstechen. Bleibt ein sichtbares Loch, ist die Nadel zu dick.
Spitzenform nach Stoffart wählen
- Spitze Nadel (Sharp): Für gewebte Stoffe – durchsticht die Faser sauber und präzise
- Kugelspitze (Ballpoint): Für Maschenware – verdrängt Fasern, statt sie zu durchschneiden
- Schneidspitze (Cutting Point): Ausschliesslich für Leder, Kunstleder und Wachstuch
- Stumpfe Spitze: Für Stopf- und Kreuzsticharbeiten auf gezähltem Gewebe, wo keine neuen Löcher entstehen sollen
Material und Verarbeitung der Nadel
Vernickelte Stahlnadeln sind der Standard – gleitfähig und korrosionsbeständig, solange sie trocken gelagert werden. Wer empfindliche Haut hat oder regelmässig mit feinen Stoffen wie Seide oder Satin arbeitet, greift besser zu vergoldeten Nadeln: Die Oberfläche gleitet spürbar geschmeidiger durch das Gewebe, und Nickelallergiker haben keine Probleme. Im Premiumsegment setzen platin-beschichtete Nadeln Massstäbe bei Korrosionsbeständigkeit und Langlebigkeit – eine Investition, die sich bei regelmässigen Nähprojekten über Monate rechnet.
Verbogene oder stumpfe Nadeln sofort ersetzen – eine beschädigte Spitze zieht Fäden und beschädigt den Stoff irreparabel.
Nähnadeln werden als Sets mit verschiedenen Stärken oder als Einzelstärken verkauft. Wir bei Manor empfehlen Einsteigerinnen und Einsteigern ein Sortiment mit NM 60–100 – damit sind die häufigsten Alltagsprojekte vom Knopf-Annähen bis zur Vorhangkürzung abgedeckt. Passende Nähfäden und Garn finden Sie im selben Sortiment. Dabei gilt: Allesnähergarn der Stärke 100 passt durch ein Standard-Öhr ab NM 70, Sticktwist braucht ein verlängertes Öhr, und Stopfwolle erfordert Grossöhr-Nadeln.
Nähnadeln bei Manor – Sortiment und Service
Unserer Erfahrung nach starten die meisten Nähprojekte spontaner als geplant – ein gerissener Saum, ein loser Knopf, eine Idee am Sonntagabend. Genau deshalb bietet Manor ein sorgfältig zusammengestelltes Kurzwaren-Sortiment mit bewährten Marken wie Prym und RICO-Design, die im Nadel-Bereich seit Jahrzehnten Massstäbe setzen. Nadelsets in gängigen Stärken-Sortimenten für den sofortigen Einstieg sind online bestellbar oder in der Filiale vor Ort auswählbar – und mit der Express-Abholung halten Sie Ihr Material noch am selben Tag in den Händen, wenn das Projekt nicht warten kann. Ergänzendes Zubehör wie Scheren, Massband und Nähkästen lässt sich bequem in derselben Bestellung mitbestellen.
Gut zu wissen – worauf viele beim Nadelkauf nicht achten
Nähnadeln sind Verschleissteile – auch wenn sie optisch intakt aussehen, wird die Spitze nach etwa 6 bis 8 Nähstunden messbar stumpfer und gleitet nicht mehr sauber durch den Stoff. Das Ergebnis: unregelmässige Stiche, gezogene Fäden und im schlimmsten Fall Stoffbeschädigungen, die sich nicht mehr ausbessern lassen. Wer regelmässig näht, sollte die Nadel nach jedem grösseren Projekt wechseln – nicht erst, wenn sie bricht. Besonders bei feinen Stoffen wie Seide oder Satin macht eine frische Nadel den Unterschied zwischen sauberem Stichbild und sichtbaren Einstichslöchern. Für individuelle Beratung zu Kurzwaren und Handarbeitsbedarf stehen Ihnen unsere Fachberater in den Manor-Filialen persönlich zur Verfügung.
Häufige Fragen zu Nähnadeln
Wie finde ich die richtige Nadelstärke für meinen Stoff?
Am zuverlässigsten orientieren Sie sich am Stoffgewicht: Leichte Stoffe unter 150 g/m² (Chiffon, Voile, feine Seide) verlangen NM 60, mittelschwere Webwaren zwischen 150 und 250 g/m² (Baumwollpopeline, Leinen) fahren mit NM 80 am besten, und ab 250 g/m² – also Denim, Canvas oder Möbelstoffe – greifen Sie zu NM 100 oder höher. Falls die Grammatur nicht auf der Stoffrolle steht, hilft ein einfacher Vergleich: Fällt der Stoff locker über die Handkante, ist er leicht; hält er die Form, ist er mittelschwer; steht er fast von allein, brauchen Sie eine kräftige Nadel.
Woran erkenne ich, ob eine Nähnadel noch scharf genug ist?
Ziehen Sie die Nadel vorsichtig über einen Fingernagel – eine scharfe Spitze hakt leicht ein, eine stumpfe gleitet ab. Zweiter Test: die Nadel durch ein Stück Feinstrumpfhose führen. Zieht sie Fäden, ist sie reif für den Austausch. Wer den Wechselzeitpunkt lieber systematisch im Blick behält, notiert sich die Nähstunden pro Nadel – nach 6 bis 8 Stunden lohnt sich der Tausch, auch wenn die Spitze optisch noch intakt wirkt.
Welche Nadeln eignen sich für Jersey und elastische Stoffe?
Jerseynadeln mit Kugelspitze (Ballpoint) sind Pflicht – bei Manor finden Sie diese zum Beispiel von Prym als Einzelstärken in NM 70 bis NM 90 oder als praktisches Sortiment im Set. Für besonders elastische Stoffe wie Lycra oder Bademodenstoff gibt es Stretch-Nadeln mit noch stärker verrundeter Spitze und einem speziell geformten Öhr, das Fehlstiche bei hoher Dehnung reduziert. Ein Tipp für elastische Säume: Eine Zwillingsnadel erzeugt zwei parallele Stichreihen auf der Oberseite und einen Zickzack auf der Unterseite – das hält die Dehnbarkeit im Saum, wo ein einfacher Geradstich bei Zug reissen würde.
Vernickelt, vergoldet oder platin-beschichtet – welches Nadelmaterial lohnt sich?
Vernickelte Stahlnadeln kosten wenige Franken pro Set und reichen für die meisten Alltagsprojekte – ihr Nachteil: Bei feuchter Lagerung setzen sie schneller Korrosionspunkte an, und bei Nickelallergie sind sie tabu. Vergoldete Nadeln gleiten merklich leichter durch feine Gewebe wie Seide oder Organza und verursachen keine allergischen Reaktionen, liegen preislich aber beim Zwei- bis Dreifachen. Wir bei Manor raten zu vergoldeten Nadeln, sobald Sie regelmässig mit empfindlichen Stoffen arbeiten – der Aufpreis rechnet sich über die saubereren Stichbilder und die längere Lebensdauer der Beschichtung.
Wie pflege und reinige ich Nähnadeln richtig?
Nach jedem Projekt die Nadel mit einem trockenen, fusselfreien Tuch abwischen – Hautfett und Fadenrückstände beschleunigen die Oxidation. Zeigen sich erste Korrosionspunkte, lassen sich diese mit extrafeiner Stahlwolle der Körnung 0000 vorsichtig abtragen, ohne die Oberfläche zu verkratzen. Lagern Sie Ihre Nadeln in einem Nadelkissen aus Wolle: Das natürliche Lanolin im Wollfilz hält die Oberfläche leicht gefettet. Alternativ eignen sich Magnethalter mit Stärkenmarkierung – die Nadeln liegen sortiert, berühren sich nicht und bleiben so über Monate einsatzbereit.