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SEVERINKG2391 Kontaktgrill
CHF 63.90
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RommelsbacherKontaktgrill 20.KG 2020 2000 W
CHF 121.45
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DOMOKontaktgrill 3-in-1, Sandwich-Waffel-Grill, DO9290C
CHF 81.20
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Trisa ElectronicsTrisa "Panini Gourmet" - Doppelplatten-Grill
CHF 74.50
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STARLYFNO FAT GRILL SUPREME - XL Kontaktgrill mit Antihaftbeschichtung
CHF 69.95
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PrincessKontaktgrill Multi & Sandwich Compact
CHF 72.15
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ClatronicKontaktgrill KG 3487
CHF 110.95
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GastrobackDesign BBQ Advanced Control
CHF 221.40
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Bosch HaushaltKontaktgrill /anth
CHF 125.00
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BRAUNMultigrill 9 Pro
CHF 304.35
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Kontaktgrills und Panini-Grills bei Manor: Schnell, knusprig, unkompliziert
Sonntagmorgen in einer Zürcher Altbauwohnung: Der Duft von warmem, gepresstem Brot mit geschmolzenem Gruyère zieht durch die Küche, während draussen der erste Schnee fällt. Der Kontaktgrill braucht keine Vorheizzeit wie ein Backofen – in unter fünf Minuten liegen goldbraune Grillstreifen auf dem Teller. Doch zwischen einer kompakten Panini-Presse und einem multifunktionalen Kontaktgrill mit Wechselplatten liegen Welten. Dieser Ratgeber zeigt, welches Gerät zu Ihrem Kochstil passt und worauf Sie beim Kauf achten sollten.
Welcher Grilltyp passt zu Ihrem Alltag?
Nicht jeder Kontaktgrill kann dasselbe. Die drei gängigen Bauformen unterscheiden sich in Funktion, Flexibilität und Preis – und die richtige Wahl hängt davon ab, was Sie tatsächlich damit zubereiten möchten.
Kompakter Panini-Grill – der Spezialist für belegtes Brot
Ein Panini-Grill besitzt feste Rillenplatten mit geringem Plattenabstand und ist auf flaches Pressgut wie Panini, Toast oder Wraps ausgelegt. Die Grilltemperatur lässt sich meist nicht regulieren und liegt bei etwa 200 bis 220 °C. Der Vorteil: Das Gerät ist platzsparend, heizt in unter drei Minuten auf und kostet ab rund CHF 40. Wer allerdings Fleisch oder Gemüse grillen möchte, stösst schnell an Grenzen – der fixe Plattenabstand und die fehlende Temperaturregelung machen das Gerät zum reinen Sandwichmaker mit Rillenoptik.
Kontaktgrill mit Temperaturregelung – vielseitig einsetzbar
Diese Geräte bieten stufenlose oder mehrstufige Temperaturregelung zwischen 150 und 230 °C und ein Scharniergelenk mit 180°-Öffnung zum flachen Tischgrill. So gelingen neben Sandwiches auch Pouletbrustfilets, Fischfilets und Grillgemüse. Die Grillfläche beginnt bei etwa 500 cm², und eine Fettablaufrinne sorgt für saubereres Arbeiten. Rechnen Sie mit CHF 80 bis 180 und etwas mehr Stellfläche auf der Arbeitsfläche. Die Aufheizzeit liegt bei vier bis sechs Minuten, und die Reinigung fällt bei fest verbauten Platten aufwendiger aus als bei abnehmbaren Varianten.
Multifunktions-Kontaktgrill mit Wechselplatten – ein Gerät für alles
Abnehmbare, spülmaschinenfeste Plattensets verwandeln ein einziges Gerät in Panini-Presse, Tischgrill und Waffeleisen. Der Plattenverriegelungsmechanismus – ob Click-In oder Magnet – bestimmt den Wechselkomfort im Alltag. Preislich liegen diese Geräte zwischen CHF 120 und 250, Zusatzplatten kosten etwa CHF 25 bis 50 pro Set. Die Kehrseite: Multifunktionsgrills wiegen mit 3 bis 5 kg deutlich mehr als kompakte Panini-Grills mit 1,5 bis 2 kg und brauchen Stauraum für die Plattensets.
Worauf es beim Kauf wirklich ankommt
Wie viel Watt brauchen Sie wirklich?
Die Wattzahl bestimmt, wie schnell ein Kontaktgrill seine Zieltemperatur erreicht und wie stabil er sie unter Last hält. Für reines Sandwich-Pressen genügen 800 bis 1.000 Watt. Wer Fleisch mit Röstaromen grillen will, braucht mindestens 1.500 Watt – für Steaks mit sichtbarer Kruste empfehlen wir bei Manor Geräte ab 2.000 Watt. Entscheidend ist dabei die stufenlose Temperaturregelung: Poulet gelingt bei etwa 160 °C, Rindfleisch braucht rund 220 °C. Watt allein sagt aber nicht alles – dickere Grillplatten aus Gussaluminium speichern Wärme besser und gleichen Temperaturschwankungen beim Auflegen von kaltem Grillgut aus.
Grillfläche und Bauform – so finden Sie die richtige Grösse
Für einen 2-Personen-Haushalt reichen 500 bis 600 cm² Grillfläche. Ab 700 cm² wird das Gerät familientauglich – dann passen vier Panini gleichzeitig nebeneinander. Unter 400 cm² eignet sich ein Grill nur für gelegentliche Einzel-Sandwiches. Achten Sie auf die 180°-Öffnung: Im flach aufgeklappten Modus verdoppelt sich die nutzbare Fläche, was das Gerät zum vollwertigen Elektrogrill für Grillabende macht. Ein höhenverstellbares Scharnier passt sich unterschiedlich dickem Grillgut an – von flachen Ciabatta-Hälften bis zu dicken Pouletbrüsten.
Welches Plattenmaterial hält am längsten?
Antihaftbeschichtete Platten sind Standard und für die meisten Haushalte die pragmatische Wahl. Gusseisenplatten speichern Wärme besser und liefern intensivere Röstaromen, verlangen aber Einbrennpflege und dürfen nie mit Spülmittel gereinigt werden. Keramikbeschichtungen sind kratzresistenter, verlieren ihre Antihaftwirkung aber erfahrungsgemäss nach ein bis zwei Jahren bei täglicher Nutzung.
Neben dem Plattenmaterial entscheiden auch Ausstattungsdetails über den Alltagskomfort:
- Abnehmbare, spülmaschinenfeste Platten sparen 10 bis 15 Minuten Reinigungszeit pro Einsatz
- Integrierte Fettauffangschale ist bei Fleischzubereitung Pflicht – sonst tropft Fett auf die Arbeitsfläche
- Cool-Touch-Gehäuse und rutschfeste Standfüsse gelten als Sicherheitsminimum
- Kontrollleuchte für Betriebsbereitschaft zeigt an, wann die Zieltemperatur erreicht ist
Marken im Manor-Sortiment
Wir bei Manor setzen auf ein sorgfältig zusammengestelltes Sortiment an Kontaktgrill-Marken, das vom Einstiegsgerät bis zum Profi-Segment reicht.
Einstieg und Alltag – solide Basics ab CHF 40
- Tefal (ab ca. CHF 50): Breites Sortiment von kompakten Panini-Grills bis zu Kontaktgrills mit abnehmbaren Platten. Stärke liegt in der bewährten Antihaftbeschichtung und der Spülmaschineneignung der Platten – ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für Gelegenheitsnutzer und Familien.
- Trisa (ab ca. CHF 40): Die Schweizer Marke punktet mit kompakten Einstiegsgeräten, die auf einfache Bedienung und kleinen Platzbedarf setzen. Besonders beliebt in WG-Küchen und Singlehaushalten.
Premium und Multifunktion – für ambitionierte Grillküche
Wer regelmässig Fleisch, Fisch und Gemüse auf dem Kontaktgrill zubereitet, profitiert von präziserer Temperatursteuerung und massiveren Platten. De'Longhi (ab ca. CHF 120) liefert Kontaktgrills mit massiven Grillplatten und präziser Temperaturregelung – die dickeren Platten sorgen für gleichmässige Hitzeverteilung, ideal für regelmässiges Grillieren von Steaks und Gemüse. Einen Schritt weiter geht Sage (ab ca. CHF 200) mit zonenbasierter Hitzeverteilung und digitaler Temperaturanzeige. Die Sear-Funktion ermöglicht kurzzeitiges Anbraten bei besonders hoher Hitze – für ambitionierte Hobbyköche, die Restaurantqualität anstreben.
Was wir ehrlich empfehlen – und wo Erwartungen justiert werden sollten
Ein Kontaktgrill ersetzt keinen Holzkohle- oder Gasgrill. Die typischen Raucharomen entstehen durch offene Flamme und Holzkohle, nicht durch elektrische Heizstäbe – wer echtes Grillfeeling erwartet, wird enttäuscht. Die Stärke liegt in Geschwindigkeit, Komfort und ganzjähriger Nutzung in der Küche. Günstige Geräte unter CHF 50 verlieren ihre Antihaftbeschichtung erfahrungsgemäss nach 12 bis 18 Monaten intensiver Nutzung. Wer den Grill mehrmals wöchentlich einsetzt, sollte in abnehmbare Platten investieren – sie sind einzeln ersetzbar, während bei fest verbauten Platten das ganze Gerät ersetzt werden muss. Für individuelle Beratung zu Funktionen und Ausstattung stehen Ihnen unsere Fachberater in den Manor-Filialen persönlich zur Verfügung.
Häufige Fragen zu Kontaktgrills und Panini-Grills
Welche Grillgrösse brauche ich für meinen Haushalt?
Messen Sie die verfügbare Stellfläche neben dem Herd: Ein kompakter Kontaktgrill braucht im geschlossenen Zustand etwa 35 × 30 cm, ein familientaugliches Gerät rund 40 × 38 cm. In vielen Schweizer Mietwohnungen ist die Arbeitsfläche knapp – prüfen Sie auch, ob das Gerät hochkant im Schrank verstaut werden kann. Kompaktmodelle mit 1,5 bis 2 kg lassen sich problemlos in den Oberschrank heben, während ein Multifunktionsgrill mit 4 bis 5 kg plus Plattensets einen festen Platz auf der Arbeitsfläche braucht. Achten Sie ausserdem auf die Kabellänge: Unter 80 cm wird es eng, wenn die nächste Steckdose hinter dem Wasserkocher liegt.
Gusseisenplatten oder Antihaftbeschichtung – wann lohnt sich der Mehraufwand?
Für 90 Prozent der Haushalte ist Antihaftbeschichtung die bessere Wahl: kein Einbrennen nötig, sofort einsatzbereit, pflegeleicht im Alltag. Wer Gusseisen ausprobieren möchte, sollte den Einbrenn-Aufwand kennen: Platte dünn mit Rapsöl einreiben, bei 200 °C im Backofen eine Stunde einbrennen, dreimal wiederholen – erst dann entsteht die natürliche Antihaftschicht. Der Preisunterschied bei Ersatzplatten ist ebenfalls spürbar: Antihaft-Sets kosten CHF 25 bis 50, Gusseisen-Alternativen sind selten unter CHF 60 zu finden und wiegen pro Platte gut das Doppelte. Wer keine Lust auf dieses Ritual hat, bleibt bei Antihaft und ersetzt die Platten bei Bedarf alle zwei bis drei Jahre.
Welcher Kontaktgrill eignet sich auch für Steaks und Gemüse?
Für Steaks ist die 180°-Öffnung entscheidend: Im flach aufgeklappten Modus liegt das Fleisch frei und bekommt von unten direkte Hitze, ohne gepresst zu werden. De'Longhi-Kontaktgrills mit stufenloser Regelung bis 230 °C und Sage-Geräte mit Sear-Funktion liefern die nötige Hitze für eine knusprige Maillard-Kruste. Für Gemüse reichen 180 °C – nutzen Sie hier die glatte Platte statt der Rillenplatte, da dünne Zucchini-Scheiben sonst in den Rillen hängen bleiben und beim Wenden zerreissen.
Wie reinige ich einen Kontaktgrill richtig?
Abnehmbare Platten legen Sie nach dem Abkühlen – etwa 15 Minuten warten – in warmes Wasser mit mildem Spülmittel. Verzichten Sie auf das Intensivprogramm der Spülmaschine über 65 °C, da die Antihaftbeschichtung bei hohen Temperaturen leidet. Für eingebrannte Rückstände auf fest verbauten Platten hilft ein Hausmittel: Ein feuchtes Tuch mit etwas Backpulver auf die lauwarme Platte legen, zehn Minuten einwirken lassen, dann ohne Druck abwischen – das löst verkrustetes Fett schonender als jeder Metallschwamm. Das Gehäuse nur mit einem feuchten Lappen abwischen, nie unter fliessendes Wasser halten. Lagern Sie den Grill nach der Reinigung mit leicht geöffnetem Deckel, damit keine Restfeuchtigkeit die Beschichtung angreift.
Lohnt sich ein Kontaktgrill gegenüber dem Backofen energetisch?
Ein Kontaktgrill mit 2.000 Watt verbraucht bei zehn Minuten Betrieb rund 0,33 kWh – bei einem Schweizer Durchschnittsstrompreis von etwa 27 Rappen pro kWh kostet ein Grillvorgang unter 10 Rappen. Ein Backofen braucht für dieselbe Aufgabe 20 bis 30 Minuten Vorheizen plus Garzeit und verbraucht dabei das Drei- bis Vierfache. Geräte mit automatischer Abschaltung vermeiden unnötigen Standby-Verbrauch. Offizielle Energielabels gibt es für Kontaktgrills nicht, da die Wattzahl allein kein Verbrauchsindikator ist – höhere Leistung bedeutet oft kürzere Garzeiten und damit nicht zwingend mehr Stromverbrauch. Wer generell auf kurze Garzeiten bei geringem Energieeinsatz setzt, findet unter den Küchengeräten auch Heissluftfritteusen als energieeffiziente Alternative.