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CompactorHölzernen Kleiderbügel, Mit Steg
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Kleideraufbewahrung bei Manor: Ordnung schaffen, Lieblingsstücke schützen
Vor fünf Jahren reichte den meisten ein freies Schrankfach und eine Handvoll Bügel — heute stapeln sich Saisonboxen auf dem Estrich, Vakuumbeutel unter dem Bett, und Zedernholzringe hängen zwischen Kaschmirpullovern, die den Winter unbeschadet überstehen sollen. Die Ansprüche an Kleideraufbewahrung haben sich verschoben: weg vom blossen Verstauen, hin zu Materialschutz, Formerhalt und einem System, das morgens keine Sucherei mehr verursacht. Wir bei Manor sehen das täglich in unseren Filialen — wer einmal erlebt hat, wie ein Wollmantel nach sechs Monaten in der falschen Box riecht, investiert beim nächsten Saisonwechsel anders. Wie Sie Kleidung lagern, entscheidet über Langlebigkeit und Alltagstauglichkeit. Dieser Ratgeber zeigt, welche Lösung zu welchem Lagerort passt und wo sich typische Fehler vermeiden lassen.
Welche Aufbewahrungssysteme gibt es?
Kleidersäcke und Schutzhüllen — Schutz ohne Luftstau
Atmungsaktives Vlies- oder Baumwollgewebe hält Staub und Motten fern, ohne Feuchtigkeit einzuschliessen. Das ist der entscheidende Unterschied zu geschlossenen Plastikfolien, die Kondenswasser begünstigen und im schlimmsten Fall Stockflecken verursachen. Kleidersäcke eignen sich besonders für Anzüge, Mäntel und Abendkleider — also für alles, was hängend gelagert wird und seine Form behalten soll. Achten Sie beim Kauf auf das Längenformat: Kurzformate um 100 cm reichen für Blazer und Jacken, für Mäntel und bodenlange Kleider brauchen Sie mindestens 150 cm. Ein durchgehender Reissverschluss erleichtert das Entnehmen erheblich, besonders wenn der Sack hoch an der Stange hängt.
Aufbewahrungsboxen und Stoffboxen — stapelbarer Stauraum
Stapelbare, faltbare Boxen aus Polyester oder Faserplatten nutzen vertikalen Stauraum auf Schrankoberflächen, unter dem Bett oder auf dem Estrich. Gängige Standardmasse liegen bei etwa 50 × 40 × 25 cm — messen Sie vorher unbedingt die Schrankinnentiefe und die Regalbreite, bevor Sie bestellen. Ein Sichtfenster oder Beschriftungsfeld spart beim Saisonwechsel echte Zeit, weil Sie die Box nicht öffnen müssen, um den Inhalt zu identifizieren. Für gefaltete Strickware, T-Shirts und Bettwäsche sind Stoffboxen die unkomplizierteste Lösung.
Stoffboxen knicken allerdings ab etwa 3 kg Stapellast ein. Wer mehrere Boxen übereinander türmen will, greift besser zu Modellen mit Faserplatten-Verstärkung oder zu Hartplastik-Varianten.
Weitere Aufbewahrungstypen im Überblick
- Vakuumbeutel: Reduzieren das Volumen um bis zu 75 % — ideal für Bettdecken, Daunenjacken und saisonale Lagerung. Für formempfindliche Kleidung wie Blazer oder Wollmäntel sind sie ungeeignet, weil dauerhafte Kompression Fasern und Schulterpolster dauerhaft verformt.
- Schubladenteiler und Organizer: Wabenförmige Einsätze oder Fächerboxen bringen Ordnung in tiefe Schubladen — Socken, Unterwäsche und Krawatten bleiben getrennt, statt sich beim täglichen Griff zu einem Knäuel zu vermischen.
- Mehrstufenbügel: Ein 5-fach-Hosenbügel spart rund 80 % Stangenlänge gegenüber Einzelbügeln. Bei Manor finden Sie passende Kleiderbügel und Kleiderhaken für verschiedene Systeme.
- Hutboxen und Accessoire-Boxen: Formstabile Rundboxen für Hüte, Mützen und empfindliche Accessoires — Schutz vor Verformung und Staub.
Darauf kommt es bei der Wahl an
Material und Atmungsaktivität — der wichtigste Entscheidungsfaktor
Die Materialwahl hängt direkt vom Lagerort ab. In einem belüfteten Schlafzimmerschrank oder begehbaren Kleiderzimmer reichen Hüllen aus Vlies oder Baumwolle — sie ermöglichen Luftzirkulation und verhindern Feuchtigkeitsstau. Kunststoffboxen mit Deckel schützen zwar zuverlässig vor Staub, schliessen aber Restfeuchtigkeit ein. Transparente PP-Boxen aus Polypropylen sind geruchsneutral und feuchtigkeitsresistent, aber eben nicht atmungsaktiv: Nur vollständig trockene Textilien gehören hinein.
Für den Estrich oder Keller sieht die Rechnung anders aus. Hier liegt die relative Luftfeuchtigkeit häufig über 65 % — ab diesem Wert steigt das Schimmelrisiko deutlich. Offene Aufbewahrung ist in solchen Räumen ungeeignet. Unserer Erfahrung nach bewährt sich die Kombination aus feuchtigkeitsresistenter Hartplastik-Box mit Clip-Verschluss und eingelegtem Silica-Gel-Beutel. Die ideale Lagertemperatur für Textilien liegt bei 15–20 °C bei 40–60 % Luftfeuchtigkeit.
Wie viel Stauraum brauchen Sie wirklich?
Vor dem Kauf drei Masse nehmen: Schrankinnentiefe, Regalbreite und Höhe bis zum nächsten Brett. Das klingt banal, erspart aber Retouren. Unterbett-Boxen haben eine Standardhöhe von 15–18 cm — messen Sie die Bodenfreiheit Ihres Bettrahmens und rechnen Sie mindestens 2 cm Spielraum ein, sonst klemmt die Box beim Herausziehen.
Vertikales Stapeln funktioniert nur mit formstabilen Boxen aus Faserplatte oder Hartplastik.
Mottenschutz — die oft unterschätzte Pflicht vor der Einlagerung
Die wichtigste Regel zuerst: Kleidung vor dem Einlagern immer waschen oder reinigen. Motten werden nicht vom Gewebe angezogen, sondern von Schweissrückständen und Hautschuppen. Natürlicher Mottenschutz wie Zedernholz gibt seinen abwehrenden Duft etwa 6–12 Monate ab, danach muss die Oberfläche mit feinem Schleifpapier (Körnung 220) leicht angeschliffen werden, um die ätherischen Öle wieder freizusetzen. Lavendelsäckchen wirken kürzer — nach 3–6 Monaten sollten sie erneuert werden. Wer zusätzlich auf chemische Insektenmittel setzen möchte, findet bei Manor entsprechende Ergänzungen.
Neben dem Mottenschutz spielen weitere Kriterien eine Rolle, die den Alltag mit der gewählten Aufbewahrungslösung bestimmen:
- Sichtbarkeit und Zugänglichkeit: Sichtfenster, transparente Materialien oder Beschriftungsfelder sparen beim Saisonwechsel spürbar Zeit — besonders in Familienhaushalten mit mehreren Personen.
- Faltbarkeit: Faltbare Stoffboxen und zusammenrollbare Vakuumbeutel brauchen ausserhalb der Saison kaum eigenen Stauraum. Starre Boxen belegen permanent Volumen, auch wenn sie leer sind.
- Ästhetik: Einheitliche Formate und Farben erzeugen optische Ruhe im offenen Regal — wer sein gesamtes Aufbewahrungs- und Ordnungssystem aus einer Serie wählt, bekommt ein stimmiges Gesamtbild.
Aufbewahrungslösungen nach Anlass
Saisonwechsel — der Garderobentausch zweimal im Jahr
Wenn in Zürich oder Bern die Sommerhitze nachlässt, wandern Leinenhemden in die Box und Wollpullover kommen zurück an die Stange. Für hängende Teile wie Wintermäntel empfehlen sich Kleidersäcke aus Vlies, für voluminöse Daunenjacken Vakuumbeutel, und für gefaltete Strickware Stoffboxen. Unser Tipp: Beschriften Sie jede Box mit Datum und Inhalt. Nach sechs Monaten erinnert sich niemand mehr, was in der dritten Box von links liegt.
Umzug und temporäre Lagerung
Bei Zwischenlagerung in Kellerräumen oder Lagerboxen sind Kleidersäcke allein nicht ausreichend. Feuchtigkeitsresistente Hartplastik-Boxen mit Clip-Verschluss und eingelegtem Silica-Gel bieten hier die sicherste Lösung. Wer Wäscheutensilien und Textilpflege griffbereit hält, kann die Kleidung nach dem Umzug direkt auffrischen.
Alltagsorganisation — schneller Zugriff statt Langzeitschutz
Schubladenteiler für die tägliche Wäsche, Mehrstufenbügel für Hosen und Tücher, Accessoire-Boxen für Gürtel und Schals. Hier zählt Griffbereitschaft, nicht Langzeitschutz. Ein einziger Wabenorganizer in der obersten Schublade ersetzt das morgendliche Durchwühlen — besonders wenn mehrere Familienmitglieder denselben Kleiderschrank teilen.
Marken und Serien bei Manor
Alltagsorganisation und Design
Wenko und Zeller bilden bei Manor das Rückgrat im Alltagssegment — von Schubladenteilern über Stoffboxen bis zu kompakten Hängeorganizern. Beide Marken decken das Einstiegssegment ab etwa CHF 8–15 pro Stück ab und bieten durchdachte Lösungen, die sich zu einem einheitlichen System kombinieren lassen. Ergänzend führen wir Compactor mit Vakuumbeuteln und Kleidersäcken sowie Rotho mit robusten Kunststoffboxen in verschiedenen Grössen.
Premiumschutz und Langzeitlagerung
Brabantia steht für hochwertige Kleidersäcke und Wäscheboxen aus langlebigen Materialien — im Premiumsegment ab etwa CHF 20–40. Die Manor Eigenmarke bietet ausgewählte Aufbewahrungsserien mit Fokus auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Zedernholz-Produkte als natürlichen Mottenschutz finden Sie als Ergänzung quer durch das Sortiment.
Gut zu wissen: Grenzen der Kleideraufbewahrung
Auch die beste Box schützt nicht vor Schäden, wenn Kleidung feucht oder ungewaschen eingelagert wird. Schweissrückstände ziehen Motten an, Restfeuchtigkeit führt zu Stockflecken — beides lässt sich durch die Verpackung allein nicht verhindern. Wer empfindliche Stücke wie Seide, Leder oder Pelz saisonübergreifend lagert, sollte eine professionelle Reinigung vor der Einlagerung einplanen. Für die passende Lösung in Ihrer Wohnsituation stehen Ihnen unsere Fachberater in den Manor-Filialen persönlich zur Verfügung.
Häufige Fragen zur Kleideraufbewahrung
Welche Boxgrösse passt in meinen Schrank?
Nicht jeder Schrank folgt denselben Normmassen. Ältere Schweizer Einbauschränke haben oft nur 50–55 cm Innentiefe, während moderne Systemschränke mit 58 cm Tiefe die gängigen Standardboxen problemlos aufnehmen. Bei Dachschrägen oder Eckschränken mit abgeschrägten Fächern lohnt es sich, die engste Stelle zu messen — dort entscheidet sich, ob die Box tatsächlich hineinpasst. Flexible Stoffboxen ohne starre Seitenwände sind in solchen Fällen oft die bessere Wahl als Hartplastik.
Vlies, Baumwolle oder Kunststoff — welches Material schützt am besten?
Das hängt vom Lagerort ab. Vlies ist leicht und günstig, lässt Luft durch und hält Staub fern — allerdings bietet es kaum Schutz gegen Feuchtigkeit und reisst bei häufigem Gebrauch schneller ein. Baumwollhüllen sind robuster, waschbar und atmungsaktiv, dafür etwas schwerer und im Einkauf teurer. Kunststoffboxen aus PP schützen zuverlässig vor Feuchtigkeit und Schädlingen, schliessen aber jede Restfeuchte mit ein. Für den Schlafzimmerschrank empfehlen wir Vlies oder Baumwolle, für Keller und Estrich geschlossene Kunststoffboxen mit Clip-Verschluss und Silica-Gel-Einlage.
Sind Vakuumbeutel für alle Kleidungsstücke geeignet?
Nein. Vakuumbeutel eignen sich für Daunenware und voluminöse Bettwäsche, aber nicht für Wolle, Kaschmir oder strukturierte Blazer. Was auf einen Bügel gehört, gehört nicht in den Vakuumbeutel. Wichtig zu wissen: Auch geeignete Textilien sollten nicht länger als 6 Monate komprimiert bleiben — danach die Stücke entnehmen, ausschütteln und idealerweise kurz ausdampfen, bevor sie erneut verpackt werden. Der Unterschied zwischen Ventilbeuteln (mit Staubsauger absaugen) und Rollbeuteln (Luft von Hand herausrollen) liegt im Komfort: Ventilbeutel erzielen stärkere Kompression, Rollbeutel funktionieren ohne Staubsauger und sind unterwegs praktischer.
Welche Lösung eignet sich für eine Stadtwohnung mit wenig Platz?
In Zürcher oder Basler Altbauwohnungen mit einer einzigen Kleiderstange zählt jeder Zentimeter. Wenko-Vakuumbeutel machen sperrige Saisonkleidung unter dem Bett flach genug für niedrige Bettrahmen. Zeller-Hängeorganizer an der Schrankinnentür schaffen drei bis fünf zusätzliche Fächer für Schals und Accessoires, ohne Regalfläche zu belegen. Für Hosen empfehlen sich Brabantia-Mehrstufenbügel — fünf Hosen auf einem Bügel geben den Rest der Stange für Jacken und Blusen frei. Wer konsequent vertikal denkt statt horizontal stapelt, gewinnt in einem Einmeterschrank erstaunlich viel Ordnung zurück.
Wie schütze ich eingelagerte Wollkleidung vor Motten?
Kleidermotten erkennen Sie an feinen, unregelmässigen Frasslöchern und kleinen weissen Gespinsten in Faltkanten oder Nähten — betroffen sind vor allem Kaschmir, Merinowolle und Angora, weil diese Fasern besonders proteinreich sind. Synthetik bleibt dagegen verschont. Wer einen Befall früh erkennt, kann einzelne Stücke durch 48 Stunden im Tiefkühler bei –18 °C retten: Die Kälte tötet Larven und Eier ab. In geschlossenen Boxen empfiehlt sich zusätzlich ein Mottenschutzstreifen — und alle 2–3 Monate die Box kurz öffnen, damit kein Feuchtigkeitsstau entsteht.
Gibt es nachhaltige Aufbewahrungslösungen bei Manor?
Ja — Wenko bietet Stoffboxen aus recyceltem Polyester mit GRS-Zertifikat, die eine plastikfreie Alternative zu herkömmlichen PP-Boxen darstellen. Bambusfaser-Organizer ergänzen das Sortiment für alle, die auf nachwachsende Materialien setzen möchten. Zedernholz ist als chemiefreier Mottenschutz besonders langlebig, wenn die Oberfläche regelmässig angeschliffen wird. Achten Sie auf das GRS-Siegel auf der Verpackung, um zertifizierte Produkte zu erkennen.