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Putzeimer bei Manor – das richtige Modell für Ihren Haushalt finden
Warum wird das Wischwasser nach zwei Räumen trüb, obwohl der Boden kaum schmutzig aussah – und wieso klemmt der Auswringkorb ausgerechnet dann, wenn man gerade im Rhythmus ist? Was beim Kauf kaum jemand beachtet, entscheidet beim dritten Durchgang durch die Wohnung über Nerven und Ergebnis. Wir bei Manor kennen diese Alltagsmomente und haben unser Sortiment an Putzeimern so zusammengestellt, dass Sie für jede Wohnsituation das passende Modell finden – vom kompakten Badezimereimer bis zum Wischsystem mit Schleudermechanik.
Worauf es beim Kauf ankommt
Fassungsvermögen und Einsatzfläche richtig einschätzen
Die Grösse des Eimers sollte zur Fläche passen, die Sie am Stück wischen. Als Faustregel gilt: Ein Liter Wasser reicht für etwa 4 bis 5 Quadratmeter Boden. Für Bad und kleine Räume genügen 5 bis 8 Liter, eine Standardwohnung bewältigen Sie mit einem 10- bis 12-Liter-Eimer ohne Wasserwechsel. Bedenken Sie dabei das Gewicht: 10 Liter Wasser wiegen 10 Kilogramm – dazu kommt das Eigengewicht des Eimers. Für grosse Flächen oder gewerbliche Nutzung greifen Sie zu Modellen ab 15 Litern, sollten aber einen Standort mit kurzem Weg zum Ausguss wählen.
- Material: Polypropylen (PP) ist der Standard – leicht, bruchfest und beständig gegenüber den meisten Allzweckreinigern. Bei der Wandstärke lohnt sich ein prüfender Blick: Unter 1,5 mm biegt sich der Eimer beim Tragen spürbar, ab 2 mm bleibt die Form auch bei vollem Wasserstand stabil. Edelstahl wirkt hochwertiger und ist ab 0,5 mm Materialstärke formstabil genug für den Dauereinsatz, wiegt aber deutlich mehr und kostet entsprechend. Vorsicht bei PVC oder billigem PE: Ab 60 °C Wassertemperatur verformen sich diese Materialien.
- Ausguss-Tülle: Eine integrierte Ausgiessvorrichtung erleichtert das kontrollierte Entleeren erheblich – besonders relevant, wenn Ihr Waschbecken keinen bodentiefen Zugang hat.
- Henkelqualität: Metallbügel mit Kunststoffgriff halten deutlich länger als Vollkunststoff-Henkel. Letztere brechen bei Kälte und UV-Exposition spürbar schneller.
- Literskala: Eine innen angebrachte Skalierung erleichtert das Dosieren von Reinigungsmitteln. Bei Markenprodukten von Rotho oder Leifheit ist sie Standard, bei Basiseimern fehlt sie oft.
- Stapelbarkeit: Konische Formen sparen Stauraum – ein echter Vorteil in kleinen Schweizer Abstellkammern und Reduits.
Unserer Erfahrung nach greifen die meisten Kundinnen und Kunden in unseren Filialen zuerst nach dem günstigsten Modell – und kommen drei Monate später für einen stabileren Eimer mit PP-Kennzeichnung zurück.
Eimer-Varianten im Überblick
- Klassischer Putzeimer (rund, ohne Zubehör): Die Universalform ohne Auswringmechanik wiegt leer nur 300 bis 500 Gramm und passt unter jedes Waschbecken. Der Wischmopp muss allerdings von Hand ausgewrungen werden – für kleine Flächen kein Problem, bei der ganzen Wohnung auf Dauer anstrengend.
- Wischeimer mit Schleudermechanismus: Ein integrierter Schleuderkorb ermöglicht händefreies Auswringen und reduziert die Restnässe auf dem Boden um etwa 30 bis 50 Prozent gegenüber dem Auswringen per Hand. Marken wie Vileda bieten Komplettsysteme, bei denen Eimer und Mopp aufeinander abgestimmt sind. Der Aufbau ist allerdings höher und breiter, was mehr Stauraum erfordert.
- Doppelkammer-Eimer mit Schmutzwassertrennung: Zwei getrennte Kammern halten Frischwasser sauber, während Schmutzwasser separat aufgefangen wird. Besonders sinnvoll für empfindliche Böden wie Parkett oder Laminat – weniger Schmutzrückstände im Wischwasser bedeuten weniger Schlieren.
- Falteimer für flexible Einsätze: Zusammenfaltbar auf 5 bis 8 Zentimeter Höhe dank Silikon-Seitenwänden. Ideal als Zweiteimer, für Ferienwohnungen oder Wohnmobile. Die Formstabilität ist geringer als bei Hartplastik, und die empfohlene Füllmenge liegt meist bei maximal 8 bis 10 Litern.
Gut zu wissen – worauf viele erst beim Putzen achten
Heisses Wasser über 60 °C beschädigt günstige Kunststoffeimer auf Dauer – das Material wird spröde und kann nach einigen Monaten Risse bilden. Wer regelmässig mit heissem Wasser und aggressiven Reinigern wie Chlor oder hochkonzentrierter Essigsäure arbeitet, sollte auf die Kennzeichnung «PP» (Polypropylen) am Eimerboden achten. Dieses Material ist hitze- und chemikalienbeständiger als PE (Polyethylen). Für individuelle Empfehlungen zu Reinigungssystemen stehen Ihnen unsere Fachberater in den Manor-Filialen persönlich zur Verfügung.
Häufige Fragen zu Putzeimern
Welche Eimergrösse passt zu meiner Wohnung?
Für eine typische Schweizer 3,5-Zimmer-Wohnung ist ein 10-Liter-Eimer die pragmatischste Wahl. Was dabei oft vergessen wird: Die Eimerhöhe spielt eine ebenso wichtige Rolle. Ein hoher, schmaler Eimer passt zwar besser neben die Waschmaschine, kippt aber auf unebenen Böden leichter. Breite, niedrige Modelle stehen stabiler und lassen sich mit dem Mopp leichter erreichen – allerdings brauchen sie mehr Stellfläche. Für Mehrpersonenhaushalte ab vier Personen, in denen häufiger gewischt wird, lohnt sich ein 12-Liter-Modell: Der zusätzliche Liter Wasser macht beim Gewicht kaum einen Unterschied, spart aber den zweiten Wasserwechsel bei grösseren Wohnungen.
Kunststoff oder Edelstahl – welches Material ist besser?
Polypropylen-Eimer (PP) sind funktional und leicht, erhältlich ab etwa CHF 5 bis 15. Ein Nachteil, den viele erst nach Monaten bemerken: Kunststoff nimmt mit der Zeit Gerüche von Reinigungsmitteln auf, besonders bei regelmässigem Einsatz von Zitrus- oder Essigreinigern. Soll der Eimer sichtbar stehen bleiben, etwa in einer offenen Abstellnische, lohnt sich Edelstahl: rostfrei, geruchsneutral und langlebig über Jahrzehnte, dafür mit 800 bis 1200 Gramm Leergewicht schwerer und preislich bei CHF 25 bis 50. Marken wie Brabantia bieten optisch ansprechende Edelstahlmodelle. Beim Recycling hat PP die Nase vorn: Es gehört zum Kunststoff-Typ 5 und wird in den meisten Schweizer Gemeinden über die Sammelstellen angenommen.
Lohnt sich ein Wischeimer mit Schleudermechanismus?
Ja, besonders bei Laminat- und Parkettböden, die bei zu viel Restnässe aufquellen können. Was im Laden selten erklärt wird: Es gibt zwei Mechanik-Typen. Zentrifugalschleuder (Fussantrieb oder Handantrieb) drehen den Mopp trocken, erfordern aber etwas Kraft und erzeugen Spritzwasser im Eimer. Pressmechaniken drücken den Mopp durch eine Öffnung – leiser und spritzerarm, dafür bleibt etwas mehr Restfeuchte im Tuch. Bei Manor finden Sie Komplettsysteme von Leifheit oder Vileda ab etwa CHF 30 bis 50. Den Schleuderkorb sollten Sie alle zwei Wochen separat unter fliessendem Wasser reinigen, weil sich in den Lamellen Schmutzreste ablagern, die den Mechanismus mit der Zeit schwergängig machen.
Wie reinige ich den Eimer selbst?
Nach jedem Einsatz mit klarem Wasser ausspülen und kopfüber trocknen lassen. Stehendes Restwasser bildet innerhalb von 24 bis 48 Stunden einen Biofilm – erkennbar als glitschiger Belag. Einmal monatlich mit warmem Wasser (ca. 40 °C) und einem Esslöffel Natron auswischen, um Geruchsbildung vorzubeugen. Verwenden Sie keinen Scheuerschwamm auf Kunststoff: Die entstehenden Mikrokratzer bieten Bakterien zusätzliche Haftfläche. Passende Spülbürsten und Tücher für die schonende Reinigung finden Sie in unserem Reinigungsprodukte-Sortiment.