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ASRockB550M Phantom Gaming 4 AMD B550 Socket AM4 micro ATX
CHF 95.95
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ASUSScheda madre ASUS PRIME B550M-A WIFI II - Ottimizzata per prestazioni e connettività wireless
CHF 122.90
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MSIPRO B760-P WIFI DDR4 scheda madre LGA 1700 ATX
CHF 178.95
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ASUSPrime B550M-A/CSM AMD B550 Socket AM4 micro ATX
CHF 91.00
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GigabyteH610M K DDR4 Scheda madre - Supporta processori Intel Core 14th Gen CPUs, 3+1+1 Phases Hybrid Power Design, up to 3200MHz DDR4, 1xPCIe 3.0 M.2, GbE LAN, USB 3.2 Gen 1
CHF 76.95
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ASUSTUF GAMING B550-PLUS WIFI II AMD B550 Socket AM4 ATX
CHF 148.50
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ASUSPRIME A520M-K AMD A520 Socket AM4 micro ATX
CHF 71.95
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ASUSPRIME H610M-E D4-CSM Intel H610 LGA 1700 micro ATX
CHF 130.95
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ASUSScheda madre ASUS PRIME B760M-A WIFI D4: potente e wireless per prestazioni eccezionali
CHF 163.95
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ASRockA520M-ITX/ac Socket AM4 micro ATX
CHF 107.95
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ASUSROG STRIX B550-F GAMING WIFI II AMD B550 Socket AM4 ATX
CHF 174.55
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(310)
ASUSTUF GAMING A620M-PLUS WIFI AMD A620 Socket AM5 micro ATX
CHF 135.95
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ASUSPRO B550M-C/CSM AMD B550 Socket AM4 micro ATX
CHF 157.95
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ASUSPRIME B760-PLUS D4 Intel B760 LGA 1700 ATX
CHF 139.95
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ASUSROG STRIX B760-I GAMING WIFI Intel B760 LGA 1700 mini ITX
CHF 197.30
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ASRockB550 Pro4 AMD B550 Socket AM4 ATX
CHF 124.55
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ASUSPRIME H610M-D D4 Intel H610 LGA 1700 micro ATX
CHF 100.20
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ASUSROG STRIX B760-G GAMING WIFI Intel B760 LGA 1700 micro ATX
CHF 219.25
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MSIPRO H610M-G DDR4 scheda madre Intel H610 LGA 1700 micro ATX
CHF 79.40
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ASUSASUS TUF GAMING B760-PLUS WIFI – Scheda madre robusta e ad alte prestazioni per il gaming
CHF 155.95
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GigabyteB550 AORUS ELITE AX V2 Scheda madre - CPU AMD Ryzen 5000, VRM a 12+2 fasi, fino a 4733 MHz DDR4, 1xPCIe 4.0 + 1xPCIe 3.0 M.2, Wi-Fi 6E, LAN 2.5GbE, USB 3.2 Gen 2
CHF 171.30
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ASUSScheda madre ASUS TUF GAMING B550M-PLUS WIFI II
CHF 144.50
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ASUSROG STRIX B550-A GAMING AMD B550 Socket AM4 ATX
CHF 161.50
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ASUSPRIME H610I-PLUS D4-CSM Intel H610 LGA 1700 mini ITX
CHF 124.10
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ASUSROG STRIX B650E-I GAMING WIFI AMD B650 Socket AM5 mini ITX
CHF 251.70
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ASUSTUF GAMING A620M-PLUS AMD A620 Socket AM5 micro ATX
CHF 116.95
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(4)
ASUSPRIME B650-PLUS-CSM AMD B650 Socket AM5 ATX
CHF 256.95
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ASUSScheda di espansione ASUS Hyper M.2 x16 Gen5
CHF 87.95
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GigabyteB760 DS3H DDR4 Scheda Madre - Supporta CPU Intel Core di 14a generazione, VRM digitale a 18+2+1 fasi, fino a 5333MHz DDR4 (OC), 2xPCIe 4.0 M.2, GbE LAN, USB 3.2 Gen 2
CHF 131.95
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ASRockB550M-HDV AMD B550 Socket AM4 micro ATX
CHF 81.95
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GigabyteScheda madre A520M K V2 - Supporta CPU AMD Ryzen serie 5000 AM4, fino a 5100MHz DDR4 (OC), PCIe Gen3 x4 M.2, LAN GbE, USB 3.2 Gen 1
CHF 72.25
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GigabyteB550I AORUS PRO AX Scheda madre - CPU AMD Ryzen 5000, VRM a 8 fasi, fino a 5300 MHz DDR4, 1xPCIe 4.0 + 1xPCIe 3.0 M.2, Wi-Fi 6E, LAN 2.5GbE, USB 3.2 Gen 2
CHF 167.95
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ASUSPRO H610M-C D4-CSM Intel H610 LGA 1700 micro ATX
CHF 138.95
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ASRockB550M-ITX/ac AMD B550 Socket AM4 mini ITX
CHF 126.95
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GigabyteA620M GAMING X Scheda Madre - Supporta CPU AMD Ryzen 8000, 8+2+1 Fasi VRM Digitale, fino a 8000MHz DDR5 (OC), 1xPCIe 4.0 M.2, GbE LAN, USB 3.2 Gen 2
CHF 99.95
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ASUSPRIME B760M-A D4-CSM Intel B760 LGA 1700 micro ATX
CHF 112.95
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MSIMAG B760 TOMAHAWK WIFI scheda madre LGA 1700 ATX
CHF 193.95
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ASRockB550M Pro4 AMD B550 Socket AM4 micro ATX
CHF 106.60
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ASUSPRIME B550M-K AMD B550 Socket AM4 micro ATX
CHF 91.50
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(17)
ASUSPRO Q670M-C-CSM Intel Q670 LGA 1700 micro ATX
CHF 230.95
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ASUSROG Crosshair VIII Impact AMD X570 Presa AM4 Mini DTX
CHF 367.95
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ASUSTUF GAMING Z790-PLUS WIFI Intel Z790 LGA 1700 ATX
CHF 287.95
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(230)
ASRockB650 PG Lightning AMD B650 Socket AM5 ATX
CHF 151.95
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ASUSTUF GAMING B660M-PLUS WIFI Intel B660 LGA 1700 micro ATX
CHF 207.75
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(6)
ASUSZ11PA-D8 LGA 3647 (Socket P) SSI CEB
CHF 764.05
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(0)
ASUSCartuccia d'inchiostro Brother LC427Y - Gialla
CHF 170.95
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GigabyteB550 Gaming X V2 Scheda madre - CPU AMD Ryzen 5000, VRM a 10+3 fasi, fino a 4733 MHz DDR4, 1xPCIe 4.0 + 1xPCIe 3.0 M.2, LAN 1GbE, USB 3.2 Gen 2
CHF 141.00
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ASUSPRIME H610M-R D4 Intel H610 LGA 1700 micro ATX
CHF 125.95
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Prodotti da 1 a 48 – 42 altri prodotti disponibili
Computer-Leiterplatten & Motherboards: Das Fundament für jeden PC-Build
Vor fünf Jahren reichte ein günstiges Motherboard für Office-Arbeiten und gelegentliches Streaming völlig aus. Heute entscheidet die Hauptplatine darüber, ob ein PC Wi-Fi 6E, PCIe 5.0 und DDR5-RAM unterstützt — oder beim nächsten Upgrade an seine Grenzen stösst. Sockel wechseln schneller als je zuvor, und die Anforderungen an die Spannungsversorgung steigen mit jeder CPU-Generation spürbar. Wer in der Schweiz einen PC zusammenstellt oder aufrüstet, steht vor einer Auswahl, die ohne klare Orientierung schnell überfordert.
Worauf es beim Motherboard-Kauf ankommt
Sockel und Chipsatz — die erste Grundsatzentscheidung
Der Sockel legt fest, welche Prozessoren physisch auf das Board passen. Intel LGA 1700 bedient die 12., 13. und 14. Generation der Core-Reihe, AMD AM5 die Ryzen-7000- und 9000-Serie — das sind die beiden relevanten Mainstream-Sockel 2024/25. Boards mit LGA 1200 oder AM4 lohnen sich nur noch für Budget-Builds mit gebrauchten CPUs. Innerhalb eines Sockels bestimmt der Chipsatz die Feature-Ausstattung: Ein Intel Z790 erlaubt CPU-Übertaktung und bietet mehr PCIe-Lanes als ein B760, ein AMD X670E verteilt grosszügiger USB- und M.2-Anbindungen als ein B650.
Wer nicht übertaktet, spart mit B-Chipsätzen 30–50 % gegenüber den Z- oder X-Varianten — bei nahezu identischer Alltagsleistung.
DDR4 oder DDR5 — welcher RAM-Standard passt?
DDR5-Boards starten nativ bei 4800 MT/s Bandbreite, DDR4 bei 3200 MT/s — der Unterschied klingt dramatisch, zeigt sich im Alltag aber vor allem bei speicherbandbreitenintensiven Anwendungen wie Videoschnitt. DDR4-Boards sind 2024 noch eine valide Wahl für Office und Gaming in der Mittelklasse, besonders wenn das Budget für schnelle DDR5-Kits fehlt. Entscheidend: DDR4 und DDR5 sind physisch inkompatibel. Ein Board unterstützt immer nur einen Typ, und die Wahl ist endgültig — wer später auf DDR5 wechseln will, braucht ein neues Motherboard und neuen Arbeitsspeicher.
Welcher Formfaktor passt in Ihr Gehäuse?
Der Formfaktor muss zum Gehäuse passen — klingt banal, wird aber regelmässig übersehen. ATX (305 × 244 mm) bietet die meisten Erweiterungsslots und ist Standard für Desktop-PCs im Tower-Format. Mini-ITX (170 × 170 mm) spart erheblich Platz, beschränkt aber auf einen einzigen PCIe-x16-Slot und zwei RAM-Bänke.
Welche Anschlüsse wirklich zählen
- M.2-Slots: Mindestens zwei empfohlen — einer für die OS-SSD, einer für zusätzlichen Speicher. Auf den Unterschied zwischen PCIe-4.0- und 5.0-Anbindung achten: PCIe 5.0 verdoppelt die theoretische Transferrate, aktuelle SSDs nutzen das aber noch selten voll aus.
- USB am I/O-Panel: Mindestens ein USB-C 3.2 Gen 2 mit 10 Gbit/s. Für Content-Creation-Workflows mit externen Speicher-Arrays lohnt sich ein Board mit USB4 oder Thunderbolt 4.
- Netzwerk: Gigabit-LAN ist Standard. Wi-Fi 6E mit Zugang zum 6-GHz-Band spart ein separates WLAN-Modul — bei Rechnern ohne Kabelanbindung ein echter Komfortgewinn.
- PCIe-Slots: Mindestens ein PCIe x16 für die Grafikkarte. Wer zusätzlich eine Capture-Card oder einen 10-Gbit-Netzwerkadapter plant, braucht einen zweiten x16- oder x4-Slot.
- VRM-Phasendesign: Für Mittelklasse-Prozessoren wie einen Core i5 oder Ryzen 5 reichen 6+2 Phasen, ab einem Core i7 oder Ryzen 7 sollten es mindestens 8+2 Phasen sein. Schwache VRMs führen unter Dauerlast zu Thermal Throttling — dann nützt auch die beste CPU nichts.
Motherboard-Typen nach Einsatzzweck
Nicht jedes Board muss alles können. Die Unterschiede zwischen einem Office-Board und einer Enthusiast-Platine liegen weniger in der Verarbeitungsqualität als in der Feature-Ausstattung und der Spannungsversorgung.
Office und Alltag — effizient ohne Grafikkarte
B-Chipsätze wie der Intel B760 oder AMD B650 mit integrierter Grafikausgabe (HDMI oder DisplayPort am I/O-Panel) decken Büroarbeit, Streaming und leichte Bildbearbeitung ab — vorausgesetzt, der Prozessor bringt eine iGPU mit. Bei Intel sind das die Core-i5-Modelle mit UHD Graphics, bei AMD die Ryzen-Varianten mit „G"-Suffix. Eine dedizierte Grafikkarte entfällt, und der Stromverbrauch bleibt niedrig. Preislich bewegen sich solche Boards zwischen CHF 80 und 150. Der Nachteil: Das Aufrüstpotenzial für anspruchsvolles Gaming oder 3D-Rendering ist stark begrenzt.
Gaming und Enthusiast — wo sich Übertaktung lohnt (und wo nicht)
Hier kommen Z- und X-Chipsätze ins Spiel. Ein Z790 oder X670E bietet freien CPU-Multiplikator für Übertaktung, verstärkte PCIe-x16-Slots mit Steel Armor — wichtig, weil aktuelle Grafikkarten wie die RTX 4070 und aufwärts zwischen 1,5 und 2 kg wiegen und den Slot mechanisch belasten — sowie VRM-Kühlung mit Heatpipe-Design. Für übertaktete i9- oder Ryzen-9-Systeme sollten mindestens 12+2 VRM-Phasen verbaut sein, damit die Spannungsversorgung auch unter Dauerlast stabil bleibt. Preisbereich: CHF 200–450.
Unserer Erfahrung nach bleibt die Übertaktungsfunktion bei vielen Käufern allerdings ungenutzt — wer ehrlich zu sich ist und nicht übertakten will, investiert das gesparte Budget besser in eine schnellere SSD oder einen leiseren CPU-Kühler.
Workstation und Content Creation — wenn ECC-RAM den Unterschied macht
Professionelle Workflows stellen andere Anforderungen: ECC-RAM-Unterstützung (Error Correcting Code) verhindert Speicherfehler bei stundenlangen Render-Vorgängen, 10-Gbit-LAN beschleunigt Netzwerk-Rendering, und Thunderbolt-4-Anschlüsse ermöglichen die Anbindung externer Speicher-Arrays mit voller Bandbreite. Plattformen wie Intel W680 oder AMD WRX90 (Threadripper) bedienen dieses Segment. Preislich beginnen Workstation-Boards bei CHF 400, Threadripper-Modelle starten ab CHF 800. Für reine Gaming- oder Office-Nutzung sind sie überdimensioniert und unwirtschaftlich.
Marken im Manor-Sortiment
Solide Basis für Einsteiger und Mittelklasse
ASUS deckt mit der Prime- und TUF-Serie ein breites Spektrum von Budget bis Mittelklasse ab. TUF-Boards setzen auf Komponentenzertifizierung nach MIL-STD-810H und bieten solide VRM-Kühlung — der Einstieg liegt bei etwa CHF 100. MSI positioniert die PRO-Linie für Office und Business mit langer Verfügbarkeit, während die MAG-Serie als Gaming-Einstieg mit praktischer Flash-BIOS-Taste für Updates ohne eingebaute CPU überzeugt.
Wo sich Premium-Boards tatsächlich auszahlen
ASUS ROG Strix und ROG Crosshair richten sich an Übertakter und Enthusiasten: Premium-VRMs, integrierte Debug-LEDs (Q-LED) zur Fehlerdiagnose und ein BIOS mit KI-gestützter Übertaktungsassistenz. Preisbereich: CHF 300–600. Gigabyte überzeugt mit der AORUS-Serie durch robuste Spannungsversorgung und grosszügige M.2-Ausstattung — bis zu vier M.2-Slots mit eigenen Kühlkörpern, was bei NVMe-SSDs unter Dauerlast den Unterschied zwischen voller und gedrosselter Geschwindigkeit ausmacht. Preisbereich: CHF 250–500.
Wir bei Manor setzen auf ein sorgfältig zusammengestelltes Sortiment etablierter Hersteller — darunter auch ASRock, das im Budget- und Mittelklasse-Segment regelmässig mit überraschend umfangreicher Ausstattung punktet.
BIOS-Update und Kompatibilitätscheck — was viele übersehen
Neue CPUs benötigen auf älteren Boards derselben Sockelgeneration oft ein BIOS-Update. Das Problem: Ohne eine bereits kompatible CPU lässt sich das Update bei vielen Boards nicht installieren. Boards mit BIOS-Flashback-Taste lösen das elegant — ein USB-Stick mit der aktuellen Firmware genügt, CPU und RAM müssen nicht einmal eingesteckt sein. Vor dem Kauf empfehlen wir dringend: Auf der Hersteller-Website die CPU-Support-Liste (QVL) des konkreten Board-Modells prüfen. Gleiches gilt für die RAM-QVL — nicht jedes DDR5-Kit von G.Skill oder Corsair läuft auf jedem Board mit der vollen beworbenen Geschwindigkeit.
Gut zu wissen vor dem Kauf
Ein Motherboard ist nur so leistungsfähig wie das schwächste Glied im System. Ein Z790-Board mit einem Core i5 ohne Übertaktungsabsicht verschenkt Budget, das in eine bessere Grafikkarte oder schnellere SSD besser investiert wäre. Umgekehrt bremst ein günstiges B650-Board einen Ryzen 9 7950X durch schwache VRMs unter Dauerlast spürbar aus. Die richtige Balance zwischen Board, CPU und Kühllösung entscheidet über Stabilität und Langlebigkeit des gesamten Systems. Für individuelle Konfigurationsberatung stehen Ihnen unsere Fachberater in den Manor-Filialen persönlich zur Verfügung.
Häufige Fragen zu Motherboards und Hauptplatinen
Welchen Sockel brauche ich für meinen Prozessor?
Den genauen Prozessornamen (z. B. „Intel Core i7-14700K" oder „AMD Ryzen 7 7800X3D") auf der Hersteller-Website eingeben — dort steht der benötigte Sockel (LGA 1700 bzw. AM5). Anschliessend im Manor-Shop nach Boards mit diesem Sockel filtern. Nicht nach Chipsatz-Generation raten: Innerhalb eines Sockels gibt es mehrere Chipsätze mit unterschiedlichen Features und Preispunkten.
Lohnt sich DDR5 gegenüber DDR4 im Alltag?
Der Preisabstand schrumpft: DDR5-5600-Kits kosten 2024 nur noch rund 15–20 % mehr als vergleichbare DDR4-3600-Module. Der spürbare Vorteil liegt weniger in der Rohbandbreite als in der höheren Anzahl Speicherbänke pro Modul, was bei parallelen Anwendungen wie Videoschnitt in DaVinci Resolve messbar hilft. Wer auf AM5 baut, hat ohnehin keine Wahl — DDR4 ist auf dieser Plattform nicht vorgesehen.
Welches Motherboard eignet sich für einen kompakten PC?
Mini-ITX-Boards (170 × 170 mm) passen in Gehäuse ab circa 10 Litern Volumen, bieten aber nur zwei RAM-Slots und meist einen einzigen M.2-Slot. ASUS ROG Strix bietet Mini-ITX-Modelle, die trotz kompakter Grösse Wi-Fi 6E und Thunderbolt integrieren. Wichtig: Vor dem Kauf die maximale Mainboard-Höhe und die Kühler-Clearance im Gehäuse-Datenblatt prüfen — nicht jedes Micro-ATX-Gehäuse nimmt auch ATX-Boards auf, obwohl die Standoff-Positionen teilweise überlappen. Tower-Kühler über 55 mm Höhe passen in viele Mini-ITX-Gehäuse nicht, AIO-Radiatoren maximal 240 mm.
Spielt die PCB-Schichtanzahl eine Rolle bei der Boardqualität?
Ja, und der Unterschied ist nicht nur Marketing. Budget-Boards verwenden oft 4-Layer-PCBs, Mittelklasse und High-End setzen auf 6 oder 8 Lagen. Mehr Schichten verbessern die Signalintegrität und reduzieren elektromagnetische Störungen — bei DDR5-Taktraten jenseits von 6000 MT/s kann ein 4-Layer-Board instabil werden, wo ein 6-Layer-Board noch sauber arbeitet. Der Aufpreis liegt bei etwa CHF 30–60 und lohnt sich besonders, wenn Sie schnelle RAM-Kits oder PCIe-5.0-SSDs einsetzen.
Wie pflege und aktualisiere ich mein Motherboard langfristig?
BIOS-Updates alle 6–12 Monate auf der Hersteller-Support-Seite prüfen — nicht über Drittanbieter-Tools. Staubansammlung auf VRM-Kühlkörpern und Lüfteranschlüssen alle 3–4 Monate mit Druckluft (max. 3 bar, 15 cm Abstand) entfernen. Die CMOS-Batterie (CR2032) nach 4–5 Jahren tauschen, wenn BIOS-Einstellungen nach dem Ausschalten verloren gehen. Thermische Paste zwischen CPU und Kühler alle 2–3 Jahre erneuern — eingetrocknete Paste erhöht die CPU-Temperatur um 5–15 °C.
Worauf muss ich bei der Nachhaltigkeit von Motherboards achten?
Hersteller wie ASUS und Gigabyte verwenden bei ausgewählten Serien bleifreies Lötzinn nach RoHS-Richtlinie und teilweise recyceltes Verpackungsmaterial. Der grösste Nachhaltigkeitsfaktor bleibt aber die Langlebigkeit: Ein Board mit aktuellem Sockel — AMD AM5 unterstützt laut Hersteller CPUs bis mindestens 2027 — vermeidet frühzeitigen Kompletttausch. Boards mit gesockeltem BIOS-Chip lassen sich im Fehlerfall zudem günstiger reparieren als solche mit fest verlötetem Chip.