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CHILLIScooter für Skate-Park
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CHILLIRocky - Matt neochrome, Scooter für Skate-Park
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CHILLIScooter für Skate-Park
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MGPFreestyle MGX Charley Dyson
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Madd GearFreestyle MGX 450 Dragon Skin
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Madd GearFreestyle G3 Zen
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Madd GearFreestyle G4 Titan
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MGPFreestyle MGX Shredder S1
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MGPFreestyle VX9 Shredder
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Madd GearFreestyle G2 Veno
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Motion ScooterFreestyle Urban Extreme
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MGPFreestyle MGX Charley Dyson
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MGPFreestyle MGO 45O Steel blue
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MGPFreestyle MGX Pro P1
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Madd GearFreestyle MGX 550 Bar
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Motion ScooterFreestyle Rookie Pro
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Motion ScooterFreestyle Xtreme Forest
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MGPFreestyle Origin Shredder
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MGPFreestyle MGX Charley Dyson Dunkel navy
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Madd GearFreestyle G3 Zen
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Madd GearFreestyle G1 Raven
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Madd GearFreestyle G4 Titan
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Madd GearFreestyle Carve Ultiate BlackGrey faded
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Madd GearFreestyle Whip Elite Black faded
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Motion ScooterFreestyle Urban Pro ChromeNeo
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CHILLIReaper, Scooter für Skate-Park
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CHILLI3000, Scooter für Skate-Park
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CHILLIScooter für Skate-Park
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Produkte von 1 bis 48 – 17 weitere Produkte verfügbar
Stunt Scooter im Manor Online-Shop
Ein Stunt Scooter mit abgegriffenen Grips und feinen Kratzern am Deck liegt quer über der Halfpipe-Kante im Skatepark – die Session läuft bereits seit einer Stunde, die nächste Landung wartet. Genau in solchen Momenten zeigt sich, ob ein Scooter die richtige Wahl war: Ein zu weiches Deck verzieht sich bei harten Landungen, eine falsch gewählte Rollenhärte bremst auf glattem Beton, und eine instabile Kompression zwischen Gabel und Lenker wird bei jedem Barspin zur Belastungsprobe. Wer sich für den Scooter & Roller-Bereich entscheidet, sollte deshalb genau wissen, welche technischen Details über Fahrspass und Sicherheit entscheiden. Die folgenden Abschnitte führen durch die wichtigsten Kaufkriterien – von Deck und Lenker bis zur passenden Grösse.
Worauf es beim Kauf ankommt
Deck: Material, Masse und Gewicht
Aluminium-Decks in der Legierung 6061-T6 sind der Standard im Stunt-Segment, da sie ein gutes Verhältnis aus Belastbarkeit und geringem Gewicht bieten. Dabei unterscheiden sich extrudierte und geschmiedete (forged) Decks deutlich: Geschmiedete Decks sind dichter im Material und bruchfester, dafür aber auch teurer in der Herstellung. Das Gesamtgewicht des Scooters wirkt sich direkt auf die Tricktauglichkeit aus – unter 3,2 kg gilt ein Komplett-Scooter als leicht und eignet sich gut für Tailwhips und Barspins, ab 3,8 kg wird das Handling insbesondere für Kinder und Einsteiger spürbar träger. Ein weiterer Faktor ist das Concave, also die Wölbung der Deckoberfläche, die für einen sicheren Stand und ein besseres Boardgefühl sorgt.
Lenker (Bar): Höhe, Breite und Kompressionssystem
Bei Lenkern hat sich Chromoly-Stahl (4130) als robuste Standardlösung durchgesetzt, während Aluminium-Bars leichter, aber bei harten Impacts weniger belastbar sind. Die Barbreite liegt meist zwischen 48 und 58 cm – zu breite Lenker erschweren Barspins, zu schmale reduzieren die Kontrolle über den Scooter. Bei den Kompressionssystemen gibt es drei relevante Varianten: SCS gilt als robusteste, aber schwerste Lösung, HIC ist leichter und mit übergrossen Bars kompatibel, IHC bietet das geringste Gewicht, funktioniert jedoch nur mit nicht-übergrossen Bars.
Die Kompression sichert die Verbindung zwischen Gabel und Lenker – ein Wechsel zwischen den Systemen führt häufig zu Kompatibilitätsproblemen.
Rollen und Kugellager
Bei den Rollenkernen stehen Kunststoff (günstiger, etwas flexibler, für Einsteiger geeignet) und Aluminium (steifer, langlebiger, für Fortgeschrittene) zur Wahl. Bei den Kugellagern reicht ABEC 5 für den Einstieg völlig aus, während ABEC 7 oder ABEC 9 mehr Rollgeschwindigkeit bringen – der Unterschied fällt im Stunt-Bereich aber geringer aus als etwa bei Inlineskates, da die gefahrenen Distanzen kurz sind. Wir bei Manor achten bei der Sortimentsauswahl bewusst darauf, dass Scooter mit standardisierten Kompressionssystemen und austauschbaren Rollen vertreten sind – so lässt sich ein Modell über Jahre an das steigende Können anpassen, statt es bei den ersten Verschleisserscheinungen zu ersetzen.
- Griptape: Grobe Körnung, vergleichbar mit Skateboard-Griptape, sorgt für sicheren Stand bei Tricks – ein Austausch alle 3–6 Monate ist bei intensiver Nutzung sinnvoll.
- Bremse (Flex Fender vs. Spring Brake): Der Flex Fender ist ein leichtes, wartungsarmes Metallblech über dem Hinterrad, während die Spring Brake griffiger bremst, dafür aber rund 50–80 g mehr Gewicht mitbringt.
- Headset (Steuersatz): Integrierte Steuersätze sind heute Standard und erleichtern die Wartung deutlich, Non-Integrated-Varianten findet man nur noch bei sehr günstigen Einsteigermodellen.
- Gewichtslimit: Herstellerangaben liegen meist bei 80–100 kg – schwerere oder erwachsene Fahrer sollten gezielt nach Modellen mit 120 kg+ Belastbarkeit im Bereich Erwachsenen-Scooter suchen.
Welcher Stunt Scooter passt zu welchem Level?
Einsteiger-Scooter (Kinder & Anfänger)
Einsteigermodelle sind vormontiert und mit fester Lenkerhöhe ausgestattet – anders als bei Cityrollern sind höhenverstellbare Lenker im Stunt-Bereich eine bekannte Schwachstelle, die unter Belastung brechen kann. Kunststoff-Rollenkerne und ABEC-5-Lager halten die Kosten niedrig, begrenzen aber die erreichbare Geschwindigkeit. Komplett-Scooter unter CHF 80 verwenden häufig einfache Threaded Headsets und herstellerspezifische Kompressionssysteme, die sich später kaum mit Upgrade-Teilen kombinieren lassen.
Diese Modelle eignen sich gut für Kinder ab 5–6 Jahren, die erste Tricks auf flachem Boden üben – das Gewicht liegt jedoch oft über 3,5 kg, was für Kinder unter 120 cm Körpergrösse grenzwertig sein kann. Der günstige Einstieg steht hier einer eingeschränkten Aufrüstbarkeit gegenüber: Wer nach ein oder zwei Jahren mehr Leistung will, tauscht meist den ganzen Scooter statt nur einzelne Teile.
Fortgeschrittenen-Scooter (Park & Street)
In dieser Klasse kommen Aluminium-Rollenkerne mit 110 mm Durchmesser, Chromoly-Bars und standardisierte Kompressionssysteme wie HIC oder IHC zum Einsatz. Einzelne Bauteile lassen sich dadurch austauschen und gezielt aufrüsten, was den höheren Einstiegspreis von CHF 120–250 relativiert.
Das Deck besteht meist aus 6061-T6 Aluminium mit definiertem Concave, das Gesamtgewicht liegt typischerweise bei 3,0–3,5 kg. Diese Scooter richten sich an Fahrer, die regelmässig im Skatepark unterwegs sind und Tricks wie Tailwhip, Barspin oder erste Grinds üben. Die modulare Bauweise zahlt sich hier über die Jahre aus, da defekte Einzelteile ersetzt werden können, ohne dass der ganze Scooter neu angeschafft werden muss.
Pro-/Competition-Scooter
Hier kommen geschmiedete Decks, 120-mm-Rollen mit gehärtetem Aluminium-Kern und SCS-Kompression als Standard für maximale Belastbarkeit zum Einsatz. Trotz höherer Materialbelastbarkeit liegt das Gesamtgewicht oft unter 3,0 kg, da dünnwandige, hochverdichtete Legierungen verwendet werden. Häufig handelt es sich um Custom-Builds aus Einzelteilen.
Diese Scooter richten sich an ambitionierte Fahrer, die Wettkämpfe bestreiten oder täglich mehrere Stunden im Park trainieren.
Der Preis ab CHF 250–400 verlangt Fachwissen bei der Auswahl kompatibler Einzelteile – dafür erhält man die beste Materialqualität bei geringstem Gewicht.
Marken im Manor-Sortiment
Bewährte Einsteigermarken
micro steht als Schweizer Traditionsmarke für robuste Verarbeitung und kinderfreundliches Design, Einstiegsmodelle beginnen bei ca. CHF 70–100 und eignen sich gut für den ersten Kontakt mit dem Skatepark. Ergänzend führt Hudora ein breites Sortiment im Einsteigersegment mit solider Grundausstattung. Bei beiden Marken lohnt sich ein Blick auf die Kompatibilität der verbauten Teile, da teilweise Spezialmasse zum Einsatz kommen.
Fortgeschrittene & Performance-Marken
Im mittleren bis oberen Preissegment (ca. CHF 130–280) setzen wir bei Manor auf Blunt Envy und Chilli Pro Scooter – beide Marken bauen auf standardisierte Kompressionssysteme, Aluminium-Rollenkerne und Chromoly-Bars, deren Einzelteile breit verfügbar sind. Das erleichtert spätere Reparaturen und Upgrades erheblich, statt bei einem Defekt den ganzen Scooter zu ersetzen. Unserer Erfahrung nach ist genau diese Reparierbarkeit der Punkt, an dem sich ambitionierte Fahrer für ein etwas teureres Modell entscheiden.
Die richtige Scooter-Grösse finden
Lenkerhöhe und Körpergrösse abstimmen
Als Faustformel gilt: Der Lenker sollte dem Fahrer im aufrechten Stand zwischen Hüfte und Bauchnabel reichen. Zu hohe Bars erschweren Tricks, da der Hebel für Rotationen zu lang wird, zu niedrige Bars erzwingen eine gebückte Haltung, die Rücken und Handgelenke belastet. Da Kinder schnell wachsen, gibt ein Scooter mit Bar-Höhe knapp über Hüfthöhe rund 1–1,5 Jahre Spielraum, bevor ein neues Modell nötig wird.
Deckgrösse zum Schuhwerk
Die Fussbreite bestimmt massgeblich die passende Deckbreite – der Fuss sollte weder seitlich überstehen noch zu viel ungenutzten Platz vorfinden.
- Ab Schuhgrösse 38: Decks ab 11,5 cm (4,75″) Breite sind empfehlenswert.
- Ab Schuhgrösse 42: Eher 12,5 cm (5″) und mehr wählen.
- Decklänge: Kürzere Decks sind wendiger, längere bieten mehr Stabilität bei Landungen – wer noch unsicher ist, welcher Trick-Stil sich entwickelt, fährt mit einer mittleren Länge am flexibelsten.
Gut zu wissen – Sicherheit und ehrliche Grenzen
Stunt Scooter sind für Tricks und Sprünge konstruiert – das bedeutet ein grundsätzliches Sturzrisiko, besonders für Anfänger. Ein Helm nach EN 1078 ist Pflicht, Knieschoner sowie Ellbogenschoner sind für Einsteiger und Kinder dringend empfohlen, passendes Schutzequipment findet sich auch im Bereich Helme & Schutz Skate & Rollsport. Stunt Scooter verzichten bewusst auf Federung und Höhenverstellung, da beides bei Trick-Belastungen eine Bruchstelle darstellen würde. Wer einen Roller primär für den Schulweg oder als Transportmittel sucht, ist mit einem klassischen Cityroller besser beraten. Die Altersempfehlungen der Hersteller, meist ab 6–8 Jahren, beziehen sich auf die motorische Koordination und nicht nur auf die Körpergrösse – jüngere Kinder sollten zunächst auf flachem Boden unter Aufsicht üben, bevor sie Rampen nutzen. Für individuelle Grössenberatung stehen die Fachberater in den Manor-Filialen persönlich zur Verfügung.
Häufige Fragen zu Stunt Scootern
Welche Scooter-Grösse braucht mein Kind?
Kind barfuss an die Wand stellen und Körpergrösse messen, als Zielwert gilt die Bauchnabelhöhe für den Lenker. Beispiel: Bei 125 cm Körpergrösse sollte die Gesamthöhe des Scooters (Deck + Bar) bei ca. 70–75 cm liegen. Im Zweifel den etwas höheren Bar wählen – ein zu kurzer Lenker lässt sich nicht verlängern, ein leicht zu hoher Bar wird innerhalb weniger Monate passend.
Aluminium-Deck oder Stahl – was hält länger?
Aluminium zeigt bei intensivem Grinding an Coping-Kanten schneller tiefe Kerben als Stahl. Reine Stahl-Decks sind heute kaum noch am Markt, da sie für moderne Tricks zu schwer sind. Für ambitionierte Grinder gibt es Decks mit eingesetzten Stahlplatten an den Grind-Flächen, sogenannte „Steel Inserts" – diese Hybridlösung findet sich ab dem Fortgeschrittenen-Segment.
Welcher Stunt Scooter eignet sich für den Skatepark-Einstieg?
Für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren empfiehlt sich ein Modell mit 110-mm-Aluminiumkern-Rollen und HIC- oder IHC-Kompression – schnell genug für kleine Rampen und gleichzeitig modular aufrüstbar.
Von reinen Einsteigermodellen unter CHF 70 ist für den Skatepark eher abzuraten, da sich Kunststoff-Rollenkerne auf Coping-Kanten schneller verformen und nicht-standardisierte Teile spätere Upgrades verhindern.
Wie pflege und warte ich einen Stunt Scooter?
Nach jeder Regen-Session alle Metallteile mit einem trockenen Tuch abwischen, da stehendes Wasser in Headset und Kugellagern innerhalb weniger Tage Rost verursachen kann. Kugellager alle 2–3 Monate ausbauen, mit Isopropanol (90%+) reinigen und mit 2–3 Tropfen Kugellager-Öl nachschmieren – WD-40 ist ungeeignet, da es vorhandenes Fett löst. Kompressionsschrauben und Lenkerklemmung alle 2 Wochen auf festen Sitz prüfen, da sich Schrauben durch Vibrationen bei Tricks regelmässig lockern. Griptape bei nachlassender Griffigkeit mit einem Schleifpapier-Reinigungsblock abrubbeln oder komplett austauschen.
Gibt es nachhaltige Stunt Scooter?
Ein eigenständiges Nachhaltigkeitslabel wie bei Textilien gibt es im Stunt-Scooter-Markt derzeit nicht. Der nachhaltigste Ansatz liegt in der Langlebigkeit: Ein Scooter mit standardisiertem Kompressionssystem und austauschbaren Einzelteilen – Rollen, Griptape, Bar und Deck separat ersetzbar – verlängert die Lebensdauer um Jahre gegenüber einem günstigen Komplett-Scooter, der bei defektem Lenker komplett ersetzt werden muss. Aluminium-Decks und -Rollenkerne sind zudem vollständig recycelbar, und Angebote im Bereich Scooter Ersatzteile ermöglichen es, einzelne Komponenten gezielt zu ersetzen statt den ganzen Scooter neu zu kaufen.