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LuminoxSport Timer XS.0921.M Automatik
CHF 1228.00
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MondaineMSE.43110.SJ Evo 2
CHF 285.00
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CASIOG-Shock GD-010-4ER Classic
CHF 129.00
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CASIOEFR-S108D-2AVUEF Slim
CHF 135.00
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TimberlandTDWGB0041003 Trumbull
CHF 129.00
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Zeppelin76144 LZ126 Los Angeles
CHF 379.00
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Zeppelin85664 Friedrichshafen Automatik
CHF 398.00
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CASIOEdifice EFB-730D-7AVUEF Sports Chrono
CHF 179.00
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JaguarJ970/1 Claire de Lune
CHF 425.00
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LuminoxXS.3127M Pacific Diver 3120M Series
CHF 505.00
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Paul HewittPH-W-0498 Chrono
CHF 179.00
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LuminoxXS.0913 Sport Timer
CHF 359.00
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CASIOCollection MTP-E173L-7AVEF
CHF 69.00
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Zeppelin8886M3 LZ 14 Marine
CHF 419.00
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Zeppelin8680M4 100 Jahre
CHF 498.00
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CASIOG-Shock GA-110CD-1A3ER Classic
CHF 162.00
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CASIOEdifice ECB-40P-1AEF Automatic Connection LCD Chrono
CHF 198.00
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CASIOG-Shock Original GA-110GB-1AER
CHF 219.00
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CASIOCollection MDV-107D-3AVEF Diver
CHF 109.00
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CASIOG-Shock AWG-M100SB-2AER Original
CHF 197.00
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MondaineMSE.30110.LBV Evo 2
CHF 239.00
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CASIOCollection LTP-E118G-5AEF Retro
CHF 115.00
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CASIOG-SHOCK Classic, Chronograph Uhr
CHF 179.00
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CASIOG-SHOCK Classic, Chronograph Uhr
CHF 159.00
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DIESELRasp, Analoguhr
CHF 209.00
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MaseratiATTRAZIONE, Multifunktionsuhr
CHF 219.00
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MaseratiVELOCITA', Chronograph Uhr
CHF 359.00
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MaseratiVELOCITA', Chronograph Uhr
CHF 299.00
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MaseratiVELOCITA', Chronograph Uhr
CHF 299.00
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MaseratiSORPASSO, Chronograph Uhr
CHF 299.00
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MaseratiTRAGUARDO, Chronograph Uhr
CHF 309.00
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MaseratiTRAGUARDO, Chronograph Uhr
CHF 309.00
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MaseratiSORPASSO, Chronograph Uhr
CHF 299.00
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MaseratiDARK EDITION, Analoguhr
CHF 289.00
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MaseratiDARK EDITION, Chronograph Uhr
CHF 259.00
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MaseratiTRAGUARDO, Automatikuhr
CHF 419.00
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MaseratiSORPASSO, Automatikuhr
CHF 409.00
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MaseratiVELOCITA' SLIM, Chronograph Uhr
CHF 329.00
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MaseratiCOMPETIZIONE, Chronograph Uhr
CHF 319.00
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CASIOG-SHOCK G-SQUAD, Multifunktionsuhr
CHF 189.00
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Ice WatchICE find, Analoguhr
CHF 119.00
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Ice WatchICE find, Analoguhr
CHF 119.00
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MaseratiVELOCITA, Chronograph Uhr
CHF 309.00
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MaseratiVELOCITA, Chronograph Uhr
CHF 359.00
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MaseratiVELOCITA, Chronograph Uhr
CHF 339.00
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MaseratiVELOCITA, Analoguhr
CHF 259.00
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MaseratiSFIDA, Automatikuhr
CHF 649.00
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MaseratiSuccesso, Uhrenset
CHF 329.00
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Herrenuhren bei Manor – die richtige Wahl für Ihr Handgelenk
Klassisches Lederband zum Anzug oder sportlicher Chronograph, der auch den Samstag am See mitmacht – welche Uhr passt tatsächlich zu Ihrem Alltag und nicht nur zur Vorstellung davon? Die Antwort hängt weniger vom Budget ab, als viele denken. Gehäusegrösse, Antriebsart und die ehrliche Frage, wie oft Sie die Uhr wirklich tragen werden, bestimmen die Zufriedenheit stärker als jedes Preisschild. Genau dabei helfen wir Ihnen auf dieser Seite: mit konkreten Richtwerten, Materialvergleichen und einer Einordnung der Marken in unserem Schmuck- und Uhren-Sortiment.
Welcher Uhrentyp passt zu welchem Alltag?
Bevor Sie sich in Gehäusedurchmesser und Werkskaliber vertiefen, lohnt sich ein Schritt zurück: Welcher Grundtyp entspricht Ihrem Leben – nicht Ihrem Wunschbild davon?
Dress Watch – warum weniger Zifferblatt mehr Stil bedeutet
Flach genug, um unter jeder Hemdmanschette zu verschwinden: Dress Watches messen in der Regel unter 10 mm Gehäusedicke und beschränken sich auf zwei oder drei Zeiger ohne Datumsanzeige. Das Lederband ist Standard, das Zifferblatt bewusst zurückhaltend. Wer regelmässig in formellen Kontexten unterwegs ist – ob Kundentermin in Zürich oder Abendessen in Genf –, findet hier die dezenteste Stilaussage. Allerdings: Für den Wochenend-Ausflug an den Vierwaldstättersee ist sie zu empfindlich.
Warum der Chronograph so vielseitig ist
Erkennbar an den Drückern bei 2 und 4 Uhr und den kleinen Totalisatoren auf dem Zifferblatt. Mit 40–44 mm Durchmesser und 12–15 mm Dicke sitzt ein Chronograph deutlich präsenter am Handgelenk als eine Dress Watch. Die integrierte Stoppfunktion nutzen die wenigsten Träger regelmässig – aber genau diese Komplikation macht den Chronographen zum Allrounder, der zum Businesshemd ebenso funktioniert wie zur Jeans. Er ist der Typ, den unsere Kunden am häufigsten als einzige Uhr tragen.
Taucheruhr – robust weit über das Wasser hinaus
Die einseitig drehbare Lünette und eine Wasserdichtigkeit ab 200 m (20 bar nach ISO 6425) sind die Erkennungsmerkmale. Leuchtindizes sorgen für Ablesbarkeit auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Interessant: Die meisten Diver-Besitzer tauchen nie. Sie schätzen die massive Bauweise als robusten Alltagsbegleiter – ob auf der Baustelle, beim Velofahren oder schlicht, weil sie keine Lust haben, bei jedem Händewaschen die Uhr abzulegen.
Wer sich bis hierhin in den klassischen Typen wiederfindet, hat bereits eine klare Richtung. Für alle, die Funktion über Form stellen, wird es jetzt interessant.
Sportuhren und Digitaluhren – wenn Funktion vor Ästhetik geht
Digitaluhren und Ana-Digi-Modelle aus Resin wiegen oft unter 50 g und bieten Timer, Alarm, Weltzeit – alles, was ein aktiver Alltag braucht. Wasserdicht ab 10 bar reicht fürs Schwimmen. Wer eine Uhr sucht, die Stösse, Schweiss und Salzwasser ohne Mitleid wegsteckt, landet hier richtig.
Automatik oder Quarz – welcher Antrieb passt zu Ihrem Rhythmus?
Das ist kein Stiltyp, sondern eine Lebensstil-Entscheidung. Quarzwerke laufen batteriebetrieben mit einer Ganggenauigkeit von etwa ±15 Sekunden pro Monat – wartungsarm und zuverlässig. Automatikwerke treiben sich durch die Rotorbewegung am Handgelenk an: faszinierende Mechanik, aber mit ±5–15 Sekunden Abweichung pro Tag und einer Gangreserve von typisch 38–72 Stunden. Wird die Uhr länger als zwei Tage nicht getragen, bleibt sie stehen.
Wer nur eine Uhr besitzt und sie täglich trägt, wird mit Automatik glücklich. Wer zwischen drei Uhren wechselt, greift pragmatischer zum Quarzwerk – oder investiert in einen Uhrenbeweger aus unserem Uhrenboxen-Sortiment.
Worauf es beim Kauf wirklich ankommt
Gehäusegrösse richtig einschätzen
Die meisten Männer kaufen ihre erste gute Uhr zu gross. Die Faustregel nach Handgelenkumfang: 15–17 cm → 38–40 mm Gehäuse, 17–19 cm → 40–42 mm, über 19 cm → 42–46 mm. Doch der Durchmesser allein reicht nicht. Das Lug-to-Lug-Mass – der Abstand zwischen den Bandanstössen – darf die Handgelenkbreite nicht überragen, sonst wirkt selbst ein 40-mm-Gehäuse klobig. Fotos im Online-Shop verzerren die Proportionen fast immer nach oben. Wir bei Manor empfehlen deshalb, die engere Auswahl in der Filiale am Handgelenk zu vergleichen: Der Unterschied zwischen 40 und 42 mm klingt marginal, sieht am Arm aber überraschend anders aus.
Eine proportional passende Uhr wirkt hochwertiger als ein überdimensioniertes Gehäuse – unabhängig vom Preis.
Was hinter dem Glanz der Materialien steckt
Edelstahl 316L ist der Industriestandard: nickelarm, allergikerfreundlich und robust genug für den Alltag – mit einer Härte von etwa 5,5 auf der Mohs-Skala. Titan spart rund 40 % Gewicht und ist hypoallergen, zeigt aber feine Kratzer schneller. Keramik erreicht 8,5 auf der Mohs-Skala und bleibt nahezu kratzfrei, ist bei einem harten Stoss gegen eine Tischkante allerdings bruchgefährdeter als Stahl. Beim Glas trennt sich Alltag von Anspruch: Saphirglas (Mohs 9) bleibt über Jahre makellos, Mineralglas (Mohs 5) ist günstiger, zeigt aber nach ein bis zwei Jahren Büroalltag feine Gebrauchsspuren.
Warum Ablesbarkeit wichtiger ist als Komplikationen
Ein kontrastreiches Zifferblatt-Design ist im Alltag wichtiger als die Anzahl der Komplikationen. Leuchtmasse wie Super-LumiNova macht den Unterschied beim nächtlichen Blick auf die Uhr. Unserer Erfahrung nach unterschätzen viele Käufer diesen Punkt – bis sie im Dezember um 17 Uhr im Dunkeln stehen und die Zeiger nicht mehr erkennen.
Band und Verschluss im Vergleich
- Lederband: Klassisch, entwickelt mit der Zeit eine individuelle Patina. Aber: nicht wasserfest. Bei Sommerhitze und Schweiss wird Leder schnell unangenehm und brüchig – planen Sie einen Wechsel alle 6–12 Monate ein. Passende Uhrenbänder finden Sie bei uns im Sortiment.
- Metallband (Gliederband): Langlebig und über Faltschliesse stufenlos verstellbar. Schwerer als andere Optionen – manche Träger empfinden das als wertig, andere als störend bei langen Bürotagen.
- Kautschuk oder Silikon: Hautfreundlich, pflegeleicht, ideal für Sport und Sommer.
- NATO- oder Textilband: Günstig austauschbar, lässiger Look. Wichtig: Die Bandbreite in Millimetern muss exakt zum Hornabstand Ihrer Uhr passen – nachmessen vor dem Kauf.
Marken im Manor-Sortiment einordnen
Einstieg und bewährter Alltag – ca. CHF 50–250
Casio liefert mit der G-Shock-Linie nahezu unzerstörbare Digitaluhren mit Stossfestigkeit nach ISO 1413 – funktionsorientiert und ehrlich. Festina bietet den Einstieg in den Chronographen-Look mit soliden Quarzwerken. Und Swatch bleibt die Schweizer Ikone für alle, die eine Uhr eher als farbstarkes Accessoire tragen – leicht, modisch, unkompliziert.
Mittelklasse und Schweizer Qualität – ca. CHF 250–800
Tissot steht seit 1853 für den Einstieg in Schweizer Automatikwerke: Das Powermatic 80 liefert eine grosszügige Gangreserve, Saphirglas ist ab dieser Preisklasse Standard. Certina setzt mit dem DS-Konzept (Double Security) auf erhöhte Wasserdichtigkeit und Stossfestigkeit – eine Marke für Träger, die ihre Uhr nicht schonen wollen. Hamilton verbindet amerikanisches Erbe mit Schweizer Werkqualität und trifft mit Linien wie der Khaki Field den Nerv von Felduhren-Fans. Wer japanische Alternativen schätzt, findet mit Seiko und Citizen ebenfalls zuverlässige Automatik- und Quarzwerke in diesem Segment.
Premium und Manufaktur-Anspruch – ab ca. CHF 800
In diesem Bereich beginnt der Übergang von der Gebrauchsuhr zum Erbstück. Longines etwa verbindet mit der Master Collection klassische Eleganz und mit der HydroConquest sportliche Taucheruhren-Kompetenz – beides auf einem Verarbeitungsniveau, das man beim Blick durch den Saphirglasboden spürt. Das Manor-Sortiment variiert je nach Filiale und Saison – aktuelle Verfügbarkeit prüfen Sie am besten direkt online in unserer Uhren-Kategorie oder bei Ihrem Fachberater vor Ort.
Was unsere Fachberater oft empfehlen
Eine Herrenuhr kauft man nicht nach Datenblatt allein – das Tragegefühl am Handgelenk entscheidet. Gewicht, Balance und die Art, wie das Gehäuse aufliegt, lassen sich online nur eingeschränkt beurteilen. Wer zwischen zwei Grössen schwankt, sollte zur kleineren greifen: Eine proportional passende Uhr wirkt hochwertiger als ein überdimensioniertes Gehäuse. Automatikuhren, die länger als 48 Stunden nicht getragen werden, bleiben stehen und müssen neu eingestellt werden – für Träger mit mehreren Uhren im Wechsel kann ein Quarzwerk die pragmatischere Wahl sein. Für individuelle Beratung stehen Ihnen unsere Fachberater in den Manor-Filialen persönlich zur Verfügung – insbesondere bei der Grösseneinschätzung und Bandanpassung lohnt sich der Besuch.
Häufige Fragen zu Herrenuhren
Wie finde ich die richtige Gehäusegrösse für mein Handgelenk?
Legen Sie ein flexibles Massband direkt über dem Handgelenksknochen an – nicht darüber, nicht am breitesten Punkt. Messen Sie abends, da das Handgelenk im Tagesverlauf leicht anschwillt. Wer kein Massband hat, wickelt einen Papierstreifen ums Gelenk, markiert die Überlappung und misst die Strecke mit einem Lineal. Die Richtwerte für Gehäusedurchmesser finden Sie weiter oben im Kaufkriterien-Abschnitt.
Saphirglas oder Mineralglas – lohnt sich der Aufpreis?
Die Kurzregel: Wenn Sie die Uhr täglich tragen und sie über CHF 300 kostet, lohnt sich Saphirglas. Achten Sie zusätzlich auf eine beidseitige AR-Entspiegelung – ohne sie reflektiert selbst Saphirglas bei Sonnenlicht störend. Mineralglas lässt sich beim Uhrmacher für ca. CHF 30–60 tauschen, falls Kratzer stören.
Welche Uhr eignet sich als vielseitiger Allrounder?
Ein 40-mm-Gehäuse mit integriertem Stahlband trifft den Sweet Spot: gross genug für Präsenz, schlank genug für die Hemdmanschette. Tissot bietet mit der PRX-Linie in diesem Format Modelle mit 10 bar Wasserdichtigkeit, die vom Büro bis zum Wochenende funktionieren – als Quarz ab etwa CHF 350, als Automatik ab rund CHF 650. Wer es feldtauglicher und etwas robuster mag, wird bei Hamilton mit der Khaki Field fündig.
Wie pflege ich eine Herrenuhr richtig?
Stahlband und Gehäuse alle zwei bis vier Wochen mit weicher Zahnbürste und lauwarmem Seifenwasser reinigen. Lederband nie nass machen – bei Schweissrückständen trocken abreiben und alle 6–12 Monate austauschen. Bei Quarzuhren die Batterie wechseln, sobald der Sekundenzeiger in 4-Sekunden-Sprüngen tickt. Automatikuhren alle 5–7 Jahre zur Revision bringen (ca. CHF 150–400 je nach Werk).
Sind Swiss Made Uhren im mittleren Preissegment ihr Geld wert?
Im Bereich CHF 300–800 bieten Schweizer Werke (ETA, Sellita) eine Ganggenauigkeit und Verarbeitungsqualität, die japanische Miyota-Werke in derselben Preisklasse selten erreichen – besonders bei der Gangreserve (Powermatic 80: 80 Stunden vs. Miyota 8215: 42 Stunden). Der Aufpreis lohnt sich, wenn Ihnen Mechanik und Langlebigkeit wichtig sind. Wer primär präzise Zeitanzeige braucht, fährt mit einem Schweizer Quarzwerk günstiger.