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Adventskalender selber basteln: Den passenden Rahmen für 24 persönliche Überraschungen finden

Ein regnerischer Sonntagnachmittag Ende November in Basel: Auf dem Stubentisch liegen Schnur, Holzklammern und ein Stapel leerer Tüten, und es riecht nach Mandarinen. Bevor hier irgendetwas befüllt wird, fallen die ersten Entscheidungen: was hinein soll und welcher Kalenderträger das aufnehmen kann. Anders als bei fertigen Adventskalender lassen sich bei einem selbst gebastelten Kalender Grösse, Menge und Aussehen jedes Türchens frei bestimmen.

Kalenderträger, Inhalt und Budget

Tüten an der Leine, Boxen oder Holzhaus: Welcher Kalenderträger passt?

Tüten oder Säckchen an einer Schnur sind schnell aufgehängt und nehmen auch unförmige Inhalte auf, brauchen aber eine sichere Befestigung. 24 gefüllte Tüten mit je 50 bis 100 g Inhalt bringen zusammen rund 1,2 bis 2,4 kg auf die Leine, während viele Klebehaken je nach Modell nur für 1 bis 2 kg ausgelegt sind; eine straff gespannte Schnur belastet die Haken zusätzlich. Boxen aus Karton oder Pappmaché, wie sie etwa Rico Design anbietet, lassen sich stapeln oder zu einer Pyramide aufbauen und eignen sich für kleine, feste Inhalte. Holzhäuser, Rahmen mit Fächern oder Wandbehänge aus Stoff sind die langlebigste Variante und werden jedes Jahr neu befüllt, begrenzen aber die Grösse jedes Inhalts. Wir bei Manor raten, zuerst die Inhalte grob zu planen und erst danach den Kalenderträger zu wählen, weil sonst die Fächer schnell zu klein sind.

Wie viel Inhalt und Budget braucht ein selbst befüllter Kalender?

Auch kleine Inhalte summieren sich über 24 Türchen schnell zu einem stattlichen Betrag. Wer vorab einen Gesamtbetrag festlegt und ihn grob auf die Türchen verteilt, behält den Überblick und kann einzelne grössere Überraschungen mit günstigen Tagen ausgleichen. Komplette Sets für den Einstieg, etwa von Creativ Company, machen zudem die Kosten für den Kalenderträger gut planbar. Selbst gemachte Gutscheine oder kleine Aufgaben wie ein gemeinsamer Backnachmittag entlasten das Budget, ohne dass der Kalender an Reiz verliert. Tüten und Beutel dafür liefern die Geschenktaschen und Geschenkbeutel, Sticker und Verzierungen das Bastelmaterial.

Für wen sich ein selbst gebastelter Adventskalender eignet

Ein selbst befüllter Kalender lohnt sich überall dort, wo ein fertiger Kalender nicht wirklich passt.

  • Für Kinder mit Allergien oder Unverträglichkeiten: Jeder Inhalt lässt sich selbst auswählen, sodass keine unerwünschten Zutaten im Kalender landen.
  • Für Paare: Gutscheine für gemeinsame Unternehmungen ergeben einen Kalender, der sich über den Advent hinaus einlösen lässt.
  • Für Jugendliche: Eine Mischung aus kleinen Alltagsdingen, Gutscheinen und Rätseln passt oft besser als Spielzeug oder Süssigkeiten.
  • Für Kolleginnen und Kollegen: Als Teamkalender befüllt jede Person eine Tüte, und alle öffnen reihum eine Überraschung.

Warum ein selbst gebastelter Kalender Vorlauf braucht

Zwischen Planen, Einkaufen, Befüllen und Aufhängen liegen schnell mehrere Abende. Wer erst am letzten Novemberwochenende beginnt, muss oft improvisieren, gerade wenn einzelne Inhalte bestellt oder selbst hergestellt werden. Ein Vorlauf von rund zwei Wochen verschafft genug Luft, um Lücken ohne Hektik zu füllen. Welcher Kalenderträger zu Ihren Ideen passt, lässt sich in unseren Filialen am besten direkt am Material ausprobieren.

Häufige Fragen zum Adventskalender selber basteln

Was kommt in einen selbst befüllten Kalender, wenn es nicht nur Süsses sein soll?

Gut funktionieren kleine Alltagsdinge wie Haarspangen, Stifte oder Sticker, dazu kurze Rätsel, ein Witz zum Vorlesen oder ein Foto mit einer kleinen Botschaft. Auch Tee, Samen zum Aussäen oder Material für eine kleine Bastelei passen gut in Tüten und Boxen. Eine abwechslungsreiche Mischung sorgt dafür, dass nicht jedes Türchen nach dem gleichen Muster aufgeht.

Wie viele Türchen braucht ein selbst gebastelter Kalender?

Üblich sind 24 Türchen vom 1. bis 24. Dezember. Wer den Weihnachtstag einbeziehen möchte, plant 25, und wer weniger Aufwand sucht, beschränkt sich auf die vier Adventssonntage oder auf die Wochenenden. So bleibt der Kalender auch mit wenig Zeit machbar.