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reisenthelEinkaufswagen, Shopping trolley
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reisenthelEinkaufstasche, Shopper
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reisenthelEinkaufstasche, Shopper
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reisenthelEinkaufskorb, Loopshopper
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reisenthelEinkaufswagen, Citycruiser
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reisenthelEinkaufswagen, Carrycruiser plus
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reisenthelKÜHLTASCHE
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reisenthelEinkaufswagen, Carrycruiser Iso
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reisenthelEinkaufstasche, Coolerbag
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reisenthelKühltasche, Coolerbag
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reisenthelEinkaufswagen, Carrycruiser
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reisenthelEinkaufstasche, Mini Maxi
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reisenthelEinkaufswagen, Carrycruiser
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reisenthelEinkaufskorb, Carrybag
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Einkaufswagen und Taschen für den Schweizer Alltag
Rund 40 % der Schweizer Haushalte in urbanen Zentren besitzen kein Auto – und genau diese Zahl erklärt, warum Einkaufstrolleys längst kein Seniorenthema mehr sind, sondern fester Bestandteil des ÖV-Alltags zwischen Marktstand, Tramhaltestelle und Treppenhaus. Wer regelmässig zu Fuss oder mit dem ÖV einkauft, braucht kein Provisorium aus Plastiktüten, sondern ein durchdachtes System, das Gewicht von den Schultern nimmt, auf Kopfsteinpflaster nicht kippt und in der Dreizimmerwohnung kaum Platz beansprucht. Bei Manor finden Sie genau diese Bandbreite – vom leichten Faltshopper bis zum robusten Trolley mit Treppensteigerrädern.
Welcher Typ passt zu Ihrem Einkaufsweg?
- Einkaufstrolley (klassisch, zweirädrig) – Die Standardform für den ÖV-Alltag und Altbauwohnungen ohne Lift. Entscheidend ist die Radfrage: Modelle mit Treppensteigerrädern (ein Dreier-Radstern pro Seite) rollen Stufe für Stufe über jede Treppe, bringen aber ca. 0,5–1 kg mehr Leergewicht auf die Waage als einfache Zweirad-Modelle. Wer im Erdgeschoss wohnt und nur ebene Wege fährt, spart sich das Zusatzgewicht.
- Einkaufstrolley mit Sitzfunktion – Der integrierte Klappsitz trägt typischerweise 80–100 kg und verwandelt den Trolley zur Pausenbank am Wochenmarkt oder an der Bushaltestelle. Die Einschränkung: Sitzmodelle wiegen leer zwischen 3,5 und 5 kg statt der üblichen 2–3 kg. Für Personen, die den Trolley regelmässig Treppen hochtragen müssen, ist das ein relevanter Unterschied.
- Faltbare Einkaufstasche oder Shopper – Zusammengefaltet kaum grösser als eine Handtasche (ca. 15 × 10 cm), entfaltet fasst ein guter Shopper 20–40 Liter. Kein Gestell, keine Räder – ein reines Tragsystem für kurze Wege oder als Ergänzung zum Trolley. Marken wie reisenthel haben sich auf genau diese Kategorie spezialisiert.
- Einkaufskorb (starr oder faltbar) – Formstabilität ist hier der Hauptvorteil: Eier, Obst und Gebäck werden nicht zerdrückt. Starre Körbe kippen im Gegensatz zu weichen Taschen nicht zusammen, lassen sich aber nicht komprimieren. Faltbare Varianten mit Alu- oder Kunststoffrahmen bieten einen brauchbaren Kompromiss.
- Thermo-Einkaufstasche oder Kühltrolley – Die Isolierschicht (meist geschäumtes PE oder Aluminiumfolie) hält die Kühlkette ohne Akku ca. 2–4 Stunden, mit Kühlakku bis ca. 6 Stunden bei 25 °C Aussentemperatur. Wer im Sommer Tiefkühlprodukte oder Milchprodukte transportiert, kommt an einer Kühltasche kaum vorbei.
Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Einkaufstrolleys im Standardbereich fassen 40–50 Liter – das entspricht ungefähr zwei bis drei vollen Tragtaschen. Für den Wocheneinkauf eines Zwei-Personen-Haushalts sind mindestens 40 Liter die sinnvolle Untergrenze. Kompaktmodelle mit 20–30 Litern eignen sich eher für den täglichen Frischeeinkauf. Bei der Tragfähigkeit bewegen sich gängige Modelle zwischen 20 und 50 kg Zuladung. Der Rahmen entscheidet: Aluminium-Gestelle halten bei ca. 1,8–2,5 kg Eigengewicht dieselbe Last wie Stahlgestelle mit 2,5–3,5 kg.
Rollen und Fahrverhalten – der unterschätzte Alltagstest
Wer seinen Einkaufswagen regelmässig über Kopfsteinpflaster in der Berner Altstadt oder durch das Zürcher Niederdorf zieht, wird den Unterschied bei der Radgrösse sofort spüren. Räder ab 15 cm Durchmesser überwinden Bordsteinkanten und Tramschienen deutlich leichter als Modelle mit 10-cm-Rädern. Kugelgelagerte Räder rollen leiser und spürbar leichtgängiger als einfache Gleitlager – gerade bei voller Beladung macht sich das über eine Strecke von mehreren hundert Metern bemerkbar. Gummierte Laufflächen dämpfen Vibrationen auf unebenem Untergrund und schonen nebenbei den Inhalt.
Gewicht und Klappbarkeit – worauf es im ÖV ankommt
- Wer den Trolley über Treppen trägt oder im Tram verstaut, profitiert spürbar von Modellen unter 2,5 kg Leergewicht
- Klappmass prüfen: Passt der Trolley zusammengeklappt unter den Kinderwagen, in den Veloanhänger oder ins Gepäckfach? Unter 30 cm Tiefe im gefalteten Zustand ist für den ÖV-Alltag die Richtgrösse
- Teleskopgriffe mit Arretierung in mindestens zwei Stufen – praktisch, wenn mehrere Personen im Haushalt den Trolley nutzen
Material und Verarbeitung – was hält wirklich?
- Polyester (600D–1200D): wasserabweisend, leicht und pflegeleicht – die Standardwahl für den Allwetter-Einsatz und die meistverkaufte Materialklasse im mittleren Preissegment
- Nylon (Cordura oder Ripstop): reissfester und langlebiger als Polyester bei täglicher Belastung. Marken wie Leifheit setzen bei ihren robusteren Modellen auf diese Materialklasse
- Nahtversiegelung und verstärkter Boden: entscheidend für die Langlebigkeit, sobald regelmässig schwere Lasten wie Getränkeflaschen oder Konserven transportiert werden. Drei versiegelte Bodennähte sind besser als eine doppelte
Ein Detail, das im Alltag den grössten Unterschied macht: eine herausnehmbare Innentasche. Sie erleichtert die Reinigung erheblich und ermöglicht separates Waschen – wer schon einmal verschüttete Milch aus einem fest eingenähten Stoff kratzen musste, weiss warum.
Beim Verschlusssystem stehen Reissverschluss, Kordelzug und Klettverschluss zur Wahl. Unserer Erfahrung nach ist ein Reissverschluss die sicherste Lösung bei voller Beladung, Kordelzug bietet dafür schnelleren Zugriff. Achten Sie ausserdem auf ein Frontfach für Portemonnaie und Schlüssel, ein Seitennetz für die Trinkflasche und – falls Sie in der Dämmerung unterwegs sind – auf Reflektorstreifen an den Seiten.
Marken im Manor-Sortiment
Rolser – Der spanische Spezialist entwickelt seit über 60 Jahren Einkaufstrolleys. Bekannt für leichte Aluminium-Chassis und ein farbenfrohes Taschendesign, das den Trolley nicht wie ein Hilfsmittel, sondern wie ein Accessoire wirken lässt. Das Sortiment reicht vom Kompaktmodell bis zum Treppensteiger, preislich bewegt sich Rolser zwischen ca. CHF 50 und 120.
Andersen – Das deutsche Traditionsunternehmen positioniert sich im gehobenen Segment. Modelle mit besonders grossen Rädern (teils 25 cm Durchmesser), Luftbereifung und ergonomisch geformten Griffen machen Andersen zur ersten Wahl für anspruchsvolles Gelände und lange Einkaufswege. Preissegment: ca. CHF 80–180.
Manor und weitere Labels – Ergänzend führt Manor praktische Einkaufstaschen, Faltshopper und Thermotaschen in verschiedenen Preislagen ab ca. CHF 15. Wer zusätzlich Lebensmittel unterwegs frisch halten möchte, findet bei uns auch passende Isolierflaschen und Lunchboxen für die Kombination mit dem Trolley.
Was viele beim Kauf übersehen
Ein Einkaufstrolley, der im Laden perfekt wirkt, kann im Alltag scheitern – nämlich dann, wenn er zusammengeklappt nicht in die eigene Wohnsituation passt. Wer in einem Mehrfamilienhaus ohne Lift im dritten Stock lebt, sollte das Leergewicht (unter 2,5 kg) und die Treppentauglichkeit über das reine Fassungsvolumen stellen. Und wer regelmässig Tiefkühlprodukte transportiert, unterschätzt oft die Wegstrecke: Ab 15 Minuten Heimweg im Sommer reicht eine einfache Tragtasche nicht mehr für die Kühlkette – eine Thermotasche oder ein Isoliereinsatz aus unserem Bereich Aufbewahren und Frischhalten lohnt sich dann deutlich. Wir bei Manor empfehlen: Kommen Sie für eine individuelle Beratung in eine unserer Filialen – unsere Fachberater kennen die Unterschiede aus dem täglichen Kundengespräch.
Häufige Fragen zu Einkaufswagen und Taschen
Welche Grösse sollte mein Einkaufstrolley haben?
Wichtiger als das Maximalvolumen ist die Grundfläche der Tasche: Sie sollte auf den Boden eines Standard-Einkaufswagens passen (ca. 35 × 25 cm), damit Sie im Laden direkt in den Trolley einräumen können. Für den täglichen Einkauf einer Einzelperson reichen Kompaktmodelle, für den Wocheneinkauf zu zweit lohnt sich ein grösseres Fassungsvermögen. Achten Sie zusätzlich auf die Innenhöhe – hohe, schmale Taschen kippen bei halbem Füllstand leichter als breite, flache.
Aus welchem Material sollte die Tasche bestehen?
Polyester ab 600 Denier ist die bewährte Wahl für den Allwetter-Einsatz. Wer den Trolley täglich nutzt und Wert auf Langlebigkeit legt, wählt Cordura-Nylon – dieses Material widersteht nicht nur Abrieb besser, sondern bleicht bei UV-Einstrahlung deutlich langsamer aus. Dunkle Polyester-Taschen können nach zwei Sommern sichtbar verblassen, während Cordura seine Farbe über Jahre behält. Von reinen Baumwolltaschen als Trolley-Einsatz raten wir ab: Sie saugen Feuchtigkeit auf und trocknen im geschlossenen Trolley schlecht.
Eignet sich ein Einkaufstrolley auch für den ÖV?
Ja, die meisten Modelle von Rolser und Andersen passen zusammengeklappt in den Fussraum eines Tramsitzes. Modelle mit Treppensteigerrädern sind breiter (ca. 35–40 cm) und passen in Stosszeiten weniger gut zwischen die Stehplätze. Aus Erfahrung wichtiger als das reine Klappmass ist die Standstabilität im fahrenden Tram: Prüfen Sie im Geschäft, ob der Trolley zusammengeklappt allein steht, ohne sich aufzufalten – eine Arretierung im Klappgelenk ist dafür entscheidend. Ohne Arretierung kippt der Trolley bei der ersten Kurve um und blockiert den Gang.
Wie reinige ich meinen Einkaufstrolley?
Herausnehmbare Stofftaschen waschen Sie bei 30 °C im Schonwaschgang mit Feinwaschmittel – nicht über 40 °C, da die Innenbeschichtung sonst delaminiert. Nicht in den Tumbler, sondern aufgespannt trocknen lassen. Das Gestell wischen Sie mit einem feuchten Tuch und mildem Allzweckreiniger ab. Räder regelmässig von Haaren und Fäden befreien – blockierte Achsen sind die häufigste Ursache für schwergängiges Rollen. Nach winterlichem Salzeinsatz das Alu-Chassis trockenreiben, um Oxidationsflecken zu vermeiden.