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BoschFleischwolf MFWS440B
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BerlingerElektrischer Gemüseschneider Sahara Collection
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STARLYFROTOCHEF - Multifunktionaler Küchenhelfer
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SEVERINAS Kompakt Allesschneider mit DC Motor
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GraefSchneidemaschine SKS 110 Weiss
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WESTMARKFleischwolf Grösse 8, 26.5x9.8x25 cm
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SEVERINAS Allesschneider
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OhmexLUSSO-195GL Slicer Silber
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WESTMARKFleischwolf Grösse 10, 29.5x 11.5x27.5 cm
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STARLYFProfessional Slicer - Schneidemaschine für Brot und Aufschnitt
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Berlingermultifunktionale Reibe Sahara Collection
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WESTMARKTortenbodenteiler
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SolísGemüseschneider, mit austauschbaren Einsätzen
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Das richtige Werkzeug zum Schneiden und Hacken bei Manor
Sonntagmorgen in einer Zürcher Altbauwohnung – das rhythmische Klopfen einer breiten Klinge auf dem Holzbrett, während frischer Koriander zu feinen Streifen wird. Es riecht nach Ingwer und Limette. Mit dem richtigen Messer geht die Arbeit fast von allein, mit dem falschen wird das Gemüse gequetscht statt geschnitten. Manor bietet ein breites Sortiment an Messern, Hackbeilen, Küchenscheren und Schneidbrettern – dieser Ratgeber hilft Ihnen, das passende Werkzeug für Ihre Küche zu finden.
Welche Messer- und Werkzeugtypen gibt es?
Ein durchdachtes Messerset besteht aus drei bis vier Typen – nicht jede Klinge taugt für jede Aufgabe. Lieber wenige hochwertige Messer als eine Schublade voller mittelmässiger Klingen. Wir bei Manor empfehlen, mit einem Universalmesser zu starten und gezielt zu ergänzen.
Kochmesser – der Allrounder für 80 % aller Aufgaben
Das Kochmesser mit seiner 18–24 cm langen, leicht gebogenen Klinge ist das vielseitigste Werkzeug in jeder Küche. Der klassische Wiegeschnitt – Klingenspitze bleibt auf dem Brett, die Hand führt den Griff – funktioniert mit keinem anderen Messertyp so effizient. Gemüse, Fleisch, Kräuter: alles geht. Europäische Kochmesser von Zwilling oder Wüsthof sind schwerer und klingensteifer, japanische Varianten leichter mit dünnerem Schliff. Gewicht und Balance variieren stark – deshalb lohnt es sich, verschiedene Modelle in der Manor-Filiale in die Hand zu nehmen, bevor Sie sich entscheiden.
Santoku – die japanische Alternative mit gerader Schneide
Das Santoku mit seiner 15–18 cm breiten, nahezu geraden Klinge ist für Zug- und Druckschnitt optimiert statt für den Wiegeschnitt. Kullenschliff – kleine Vertiefungen in der Klingenfläche – reduziert das Anhaften von dünnen Gemüsescheiben. Für Fisch, Gemüse und knochenloses Fleisch eine hervorragende Wahl. Santokus sind leichter als europäische Kochmesser, was sie besonders für kleinere Hände ergonomischer macht.
- Brotmesser: Wellenschliff, 20–26 cm Klinge – schneidet harte Krusten ohne Druck, stumpft kaum ab. Auch für Tomaten und Melonen geeignet. Nachschärfen erfordert Spezialschliff.
- Schälmesser / Tourniermesser: Klingenlänge 6–9 cm, gebogen oder gerade – für Präzisionsarbeiten wie Schälen, Putzen und Entkörnen.
- Hackbeil / Cleaver: Schwere, breite Klinge (300–700 g Klingengewicht), rechteckige Form – für Knochen, dickes Wurzelgemüse und zum Zerdrücken von Knoblauch. Kein Ersatz für ein Kochmesser.
- Küchenschere: Für Kräuter, Geflügel und Verpackungen – auseinandernehmbare Modelle sind spülmaschinengeeignet und hygienischer. Finden Sie passendes Zubehör zum Schneiden bei Manor.
- Schneidbretter: Nicht nur Unterlage, sondern Klingenschutz. Holz und Kunststoff schonen die Schneide, Glas und Keramik zerstören sie. Mindestgrösse für komfortables Arbeiten: 35 × 25 cm.
Worauf beim Kauf achten?
Klingenmaterial – der wichtigste Entscheidungsfaktor
Rostfreier Edelstahl mit einem Chromanteil ab 13 % ist der pflegeleichte Allrounder: spülmaschinentauglich, robust und für die meisten Hobbyköche die richtige Wahl – Handwäsche verlängert die Schärfe trotzdem deutlich. Karbonstahl lässt sich schärfer schleifen und leichter nachschärfen, bildet aber eine Patina und rostet bei Vernachlässigung. Damaszener Stahl vereint einen harten Kern mit weicherem Mantelstahl und liegt preislich deutlich höher, ab ca. CHF 120 pro Messer. Keramikklingen sind extrem scharf und leicht, aber bruchgefährdet bei Sturz oder seitlichem Druck.
Die Rockwell-Härte (HRC) gibt Orientierung: Europäischer Stahl liegt typisch bei 54–58 HRC – flexibler und leichter nachschärfbar. Japanischer Stahl erreicht 58–67 HRC – die härtere Schneide hält länger, ist aber spröder und bruchgefährdet auf Glas- oder Keramikbrettern.
Ergonomie und Griff – was gut liegt, schneidet sicher
Das Griffmaterial beeinflusst Hygiene und Handgefühl gleichermassen. Kunststoff ist rutschfest und spülmaschinenfest, Pakkaholz fühlt sich warm an und wirkt hochwertig, verträgt aber keine Spülmaschine. Edelstahlgriffe sind nahtlos und hygienisch, können bei Nässe aber rutschig werden. Der Balance-Test verrät viel: Legen Sie das Messer auf den Zeigefinger am Übergang von Klinge zu Griff – ein gut ausbalanciertes Messer kippt nicht. Leichtere Messer unter 150 g eignen sich für filigrane Arbeiten, schwerere zwischen 200 und 300 g schneiden durch ihr Eigengewicht kraftsparender.
Schliffwinkel – europäisch oder japanisch?
Europäische Messer haben einen Schliffwinkel von ca. 20° pro Seite – robust und tolerant gegenüber hartem Schneidgut wie Kürbis. Japanische Klingen sind mit 12–15° pro Seite deutlich schärfer, aber empfindlicher gegen seitliche Belastung.
Ein scharfes Messer gleitet ohne Druck durch die Tomatenhaut. Tut es das nicht mehr, ist Nachschärfen fällig.
- Klingenlänge an Handgrösse anpassen: Universalmesser 18–21 cm, kleinere Hände profitieren von 16–18 cm Klingenlänge
- Rutschfestigkeit beim Schneidbrett sicherstellen: Gummifüsse oder ein feuchtes Tuch unterlegen
- Aufbewahrung: Messerblock oder Magnetleiste schonen die Klinge besser als Schubladen ohne Klingenschutz
- Spülmaschinenfestigkeit: Technisch oft möglich, aber Handwäsche verlängert die Schärfe-Intervalle deutlich – aggressive Reinigungsmittel greifen die Schneide an
Marken im Manor-Sortiment
Profi und Premium – Klingen für ambitionierte Küchen
Zwilling J.A. Henckels steht für deutsche Schmiedetradition mit breitem Sortiment von Kochmessern bis Scheren – der Eis-gehärtete Friodur-Stahl erreicht ca. 57 HRC, Einzelmesser liegen zwischen CHF 50 und 250. Wüsthof aus Solingen überzeugt durch ergonomische Griffe und gleichbleibende Klingenqualität. WMF ergänzt das Segment mit Messern, Scheren und Küchenhelfen, bei denen rostfreier Spezialstahl und nahtlose Griffkonstruktionen im Vordergrund stehen.
Alltag und Einstieg – zuverlässig und erschwinglich
Victorinox bietet als Schweizer Traditionsmarke ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis – die Swiss-Classic- und Swiss-Modern-Linien decken den täglichen Gebrauch ab, mit rutschfesten Griffen und rostfreiem Stahl im Preissegment CHF 15–80. Kuhn Rikon setzt auf farbfrohes Design mit Antihaftbeschichtung und integriertem Klingenschutz, Einstieg ab ca. CHF 10. Zyliss und Joseph Joseph runden das Sortiment mit cleveren Küchenhelfern und innovativen Schneidlösungen ab.
Pflege und Umgang – was Messer wirklich brauchen
Ein hochwertiges Messer hält bei richtiger Pflege Jahrzehnte. Die häufigsten Fehler sind nicht Verschleiss durch Gebrauch, sondern falsche Aufbewahrung und falsche Reinigung.
- Nach jedem Gebrauch von Hand abwaschen (lauwarmes Wasser, mildes Spülmittel) und sofort abtrocknen – Säure von Tomaten oder Zitrusfrüchten greift auch Edelstahl an
- Nie auf Glas-, Granit- oder Keramikflächen schneiden
- Wetzstahl vor jedem Gebrauch: 5–6 Züge pro Seite im Winkel von ca. 15–20° reichen, um die Schneide aufzurichten
- Holzbretter regelmässig mit lebensmittelechtem Mineralöl einreiben – das verhindert Rissbildung und Bakterieneinlagerung
- Karbonstahlklingen nach dem Trocknen dünn mit Kamelienöl einreiben, wenn sie längere Zeit nicht benutzt werden
Gut zu wissen – ehrlicher Hinweis zur Messerwahl
Ein teures Messer macht niemanden automatisch zum besseren Koch – aber ein stumpfes Messer macht jede Küche gefährlicher. Stumpfe Klingen erfordern mehr Druck, rutschen leichter ab und verursachen die meisten Schnittverletzungen im Haushalt. Wer unsicher ist, ob ein japanisches Messer mit 15°-Schliff zur eigenen Schneidtechnik passt oder ob ein robustes europäisches Kochmesser die bessere Wahl ist, kann die verschiedenen Klingen in den Manor-Filialen in die Hand nehmen. Für individuelle Empfehlungen stehen Ihnen unsere Fachberater persönlich zur Verfügung.
Häufige Fragen rund ums Schneiden und Hacken
Welche Messergrösse passt zu meiner Hand?
Messen Sie Ihre Handlänge vom Handgelenk bis zur Mittelfingerspitze. Unter 17 cm Handlänge greifen Sie am besten zu einem Kochmesser mit 16–18 cm Klinge, über 19 cm wird eine 20–24 cm Klinge komfortabler. Kinder und Jugendliche starten mit 12–14 cm Klingenlänge. Im Zweifel verschiedene Längen in der Manor-Filiale testen – das Messer sollte sich wie eine natürliche Verlängerung der Hand anfühlen, weder kopf- noch grifflastig.
Karbonstahl oder Edelstahl – was ist die bessere Wahl?
Wer maximal einmal pro Woche kocht und sich nicht mit Klingenpflege beschäftigen will, greift zu Edelstahl – Victorinox Swiss Classic ist hier eine bewährte Wahl im Manor-Sortiment. Wer täglich kocht und Freude an der Pflege hat, wird die Schärfe von Karbonstahl schätzen, muss aber wissen: Die Klinge verfärbt sich bei Kontakt mit Zwiebeln, Zitrusfrüchten und Essig dunkel – das ist Patina, kein Defekt. Auf einem Schleifstein reagiert Karbonstahl spürbar schneller und braucht weniger Druck als Edelstahl, was das Nachschärfen zu Hause einfacher macht. Damaszener Stahl verbindet die Schärfe von Karbonstahl mit der Korrosionsbeständigkeit eines Edelstahlmantels, verlangt aber besondere Vorsicht: Spülmaschine und säurehaltige Lebensmittel können die charakteristische Maserung dauerhaft trüben.
Welches Messer eignet sich zum Hacken von Knochen?
Für Knochen verwenden Sie ausschliesslich ein Hackbeil mit schwerer Klinge ab 300 g Klingengewicht. Setzen Sie dafür niemals ein Kochmesser oder Santoku ein – die dünne Klinge kann seitlich ausbrechen und splittern. Wichtig ist die Technik: Das Hackbeil wird mit kontrolliertem Schwung aus dem Handgelenk geführt, nicht wie ein Kochmesser gedrückt oder gehebelt. Als Unterlage eignet sich ein dickes Stirnholzbrett, kein dünnes Kunststoffbrett – das würde den Stoss nicht abfangen. Zwilling und Wüsthof bieten Hackbeile im Manor-Sortiment, die auch für ambitionierte Hobbyküchen ausgelegt sind.
Wie oft muss ich meine Messer nachschärfen?
Das hängt stark von der Nutzung ab. Wer täglich kocht, sollte alle zwei bis vier Wochen zum Schleifstein greifen – Körnung 1000 zum Schärfen, 3000 zum Polieren. Bei wöchentlichem Kochen reicht ein Intervall von sechs bis acht Wochen in der Regel aus. Alternativ bietet sich ein professioneller Schleifservice ein- bis zweimal pro Jahr an, für ca. CHF 5–15 pro Messer. Keramikmesser gehören ausschliesslich in Fachhände. Ein klares Zeichen für nötiges Schärfen: Die Klinge gleitet nicht mehr mühelos durch ein Blatt Papier.
Sind Schneidbretter aus Holz hygienischer als Kunststoff?
Entgegen der Intuition schneiden Holzbretter aus Hartholz wie Ahorn oder Buche überraschend gut ab – Gerbsäure im Holz hemmt das Bakterienwachstum, und leichte Schnittrillen schliessen sich teilweise von selbst. Kunststoffbretter lassen sich zwar bei 60–70 °C in der Spülmaschine reinigen, werden aber nach tiefen Rillen zum Hygieneproblem. Unsere Praxisregel: Holz für Gemüse, Brot und Kräuter – ein separates Kunststoffbrett für rohes Fleisch und Fisch, das Sie regelmässig ersetzen, sobald die Oberfläche stark zerrillt ist.