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Mixer bei Manor – das richtige Gerät für Ihre Küche finden
Der Stabmixer steckt noch im Suppentopf, auf der Arbeitsfläche daneben wartet gefrorenes Obst für den Frühstücks-Smoothie – und spätestens jetzt stellt sich die Frage, ob ein einziges Gerät wirklich beides schafft. Die Antwort hängt davon ab, was Sie täglich mixen, für wie viele Personen und wie fein das Ergebnis sein soll. Bei Manor finden Sie Standmixer, Stabmixer und Hochleistungsgeräte aus bewährten Marken – von der kompakten Einzelportion bis zum Familiengerät mit 2-Liter-Behälter.
Welcher Mixer-Typ passt zu Ihrem Kochstil?
Bevor Sie sich in Wattzahlen und Behältergrössen vertiefen, lohnt sich ein ehrlicher Blick auf Ihren Küchenalltag: Wie oft steht der Mixer tatsächlich auf der Arbeitsfläche – und was kommt rein?
Standmixer – der Klassiker für grosse Mengen
Ein Standmixer besteht aus einem fest montierten Motor mit 500 bis 1500 W Leistung und einem geschlossenen Behälter von 1,0 bis 2,0 Litern. Durch die freie Rotation der Klingen im Gefäss entstehen gleichmässige Texturen – ideal für Smoothies, Suppen oder Dips, wenn Sie für vier oder mehr Personen zubereiten. Die Kehrseite: Standmixer beanspruchen mit einer Standfläche von rund 15 × 20 cm und bis zu 45 cm Höhe deutlich mehr Platz als andere Typen. Auch die Reinigung des Behälters dauert länger, vor allem wenn die Klingeneinheit fest verbaut ist.
Stabmixer – flexibel und platzsparend
Beim Stabmixer tauchen Sie die Motoreinheit direkt in den Topf, die Schüssel oder den Messbecher ein – umfüllen entfällt komplett. Typische Leistungswerte liegen zwischen 400 und 1000 W, wobei die Länge des Mixfusses bestimmt, für welche Topftiefe das Gerät geeignet ist. Die Stärke zeigt sich bei heissen Suppen: Sie pürieren direkt im Kochtopf, ohne heisse Flüssigkeit umgiessen zu müssen. Bei harten Zutaten wie gefrorenen Beeren oder Nüssen stösst ein Stabmixer allerdings an Grenzen – die Textur bleibt gröber, und ohne hohen Gefässrand spritzt es.
Hochleistungsmixer – für anspruchsvolle Texturen
Hochleistungsmixer arbeiten mit Motoren ab 1000 W und Klingengeschwindigkeiten bis zu 30 000 Umdrehungen pro Minute. Das reicht, um gefrorene Zutaten, Nüsse und fasriges Gemüse wie Sellerie zu einer homogenen Masse zu verarbeiten – sogar Nussmus gelingt ohne Zusatz von Öl. Die Bauform ähnelt dem Standmixer, allerdings ist der Motor robuster und der Behälter besteht meist aus dickwandigem Tritan. Der Nachteil: Hochleistungsgeräte erreichen 80 bis 95 dB – vergleichbar mit Strassenverkehr. Dazu kommt ein Gewicht von 4 bis 6 kg und ein Einstiegspreis ab etwa CHF 200.
- Personalblender / To-Go-Mixer: Kompaktgerät mit 300–600 ml Trinkbecher als Behälter – perfekt für Einzelportionen zum Mitnehmen. Die Motorleistung von 200–400 W reicht für weiche Früchte und Proteinshakes, nicht aber für gefrorene Zutaten oder Nüsse.
- Küchenmaschine mit Mixaufsatz: Universalgerät mit wechselbaren Aufsätzen, bei dem die Mixfunktion eine Ergänzung bleibt. Sinnvoll, wenn bereits eine Küchenmaschine vorhanden ist und kein separates Gerät Platz findet.
Worauf es beim Kauf ankommt
Warum Wattzahl allein wenig über die Mixqualität verrät
Die Wattzahl allein sagt wenig über die Mixqualität aus – entscheidend ist das Zusammenspiel von Motor, Klingendesign und Umdrehungszahl. Ein Gerät mit 600 W und optimiertem Klingenwinkel liefert oft bessere Ergebnisse als ein 1000-W-Modell mit schlecht konstruierter Klingengeometrie. Grundsätzlich gilt als Orientierung: Unter 400 W eignet sich ein Gerät nur für weiche Zutaten wie Bananen oder gekochtes Gemüse. Für den Allround-Einsatz inklusive Eiswürfel empfehlen wir bei Manor 600 bis 800 W. Ab 1000 W verarbeiten Sie auch Nüsse, gefrorene Beeren und fasrige Zutaten ohne Vorschneiden. Achten Sie zudem auf die Klingenanzahl – vier Klingen reichen für Standardeinsatz, sechs Klingen aus gehärtetem Edelstahl verbessern das Ergebnis bei harten Zutaten spürbar.
Behälter: Material, Volumen und Form
Beim Behältermaterial stehen drei Optionen zur Wahl: Glas ist schwer, aber kratzfest, nimmt keine Gerüche oder Verfärbungen an und ist spülmaschinenfest – dafür besteht Bruchgefahr. Tritan (BPA-freier Kunststoff) ist leicht und bruchsicher, verfärbt sich aber bei farbintensiven Zutaten wie Kurkuma. Edelstahl ist die robusteste Variante, allerdings blickdicht – Füllstand und Textur bleiben beim Mixen unsichtbar. Beim Volumen gilt die Faustregel: 0,6 Liter für eine Person, 1,0 bis 1,5 Liter für zwei bis drei Personen, ab 1,75 Liter für Familien oder Meal Prep. Beachten Sie auch die Behälterform: Eine konische Verengung nach unten erzeugt einen besseren Sog zur Klinge als eine zylindrische Form.
Welche Geschwindigkeitsstufen brauchen Sie wirklich?
Einstiegsgeräte bieten zwei bis drei Stufen, Mittelklassemodelle fünf bis sechs Stufen plus Pulse-Taste. Hochleistungsgeräte verfügen oft über stufenlose Regelung und Vorprogramme für Smoothies, Suppen oder Crushed Ice. Wir empfehlen bei Manor unbedingt ein Gerät mit Pulse-Funktion: Sie ermöglicht kontrolliertes Zerkleinern ohne Übermixen.
- Lautstärke: Günstige Standmixer liegen bei 75–85 dB, Hochleistungsgeräte bei bis zu 95 dB – in offenen Wohnküchen und bei Frühstücks-Smoothies neben schlafenden Mitbewohnern ein relevanter Faktor ab 80 dB.
- Reinigung: Eine Selbstreinigungsfunktion (Wasser und Spülmittel, 30 Sekunden auf höchster Stufe) spart im Alltag enorm Zeit. Eine abnehmbare Klingeneinheit erleichtert die Grundreinigung zusätzlich.
- Standfestigkeit: Bei Geräten über 800 W auf rutschfeste Gummifüsse oder Saugnapf-Unterseite achten – vibrierende Geräte wandern sonst auf glatten Arbeitsflächen.
- Kabellänge: Standardmässig 80–120 cm. Kurze Kabel schränken die Platzierung ein – achten Sie auf mindestens 100 cm.
Bewährte Marken bei Manor
Premium und Profi-Segment – wann sich die Investition lohnt
Vitamix gilt als Referenz im Hochleistungsbereich: Motorleistung von 1400 bis 2000 W, stufenlose Geschwindigkeitsregelung und je nach Serie 7 bis 10 Jahre Garantie. Der Einstieg liegt bei rund CHF 450 – eine Investition, die sich bei täglichem Einsatz für Nussmus, cremige Smoothies oder Suppen durch Friktionshitze auszahlt.
KitchenAid positioniert sich mit designorientierten Standmixern zwischen Alltag und ambitionierter Hobbyküche. Die Artisan-Serie startet bei etwa CHF 200, bietet Druckguss-Gehäuse und Behälter aus BPA-freiem Kunststoff oder Glas.
Allround-Geräte, die im Familienalltag bestehen
Braun überzeugt vor allem im Stabmixer-Segment mit der MultiQuick-Serie: 600 bis 1000 W Leistung und ein modulares Zubehörsystem mit Schneebesen, Zerkleinerer und Kartoffelstampfer. Basismodelle gibt es bereits ab rund CHF 50.
Kenwood deckt mit der Blend-X-Serie sowohl Stand- als auch Stabmixer ab – 800 bis 1500 W, solide Verarbeitung und eine sinnvolle Wahl für Familien mit regelmässigem Mixbedarf.
Einstieg und Kompakt – ab CHF 30 starten
Severin bietet preisgünstige Standmixer und Personalblender ab circa CHF 30 – ausreichend für gelegentliche Smoothies mit weichen Zutaten. Der Funktionsumfang ist bewusst begrenzt, das Preis-Leistungs-Verhältnis dafür fair. Unser Sortiment bei Manor umfasst Marken aus allen drei Segmenten, denn der richtige Mixer hängt von Ihrer Nutzungsfrequenz ab – nicht vom höchsten Preis.
Gut zu wissen – was kein Mixer leisten kann
Kein Mixer ersetzt ein Schneidebrett: Ganze Karotten, grosse Fleischstücke oder harte Gewürze wie Zimtstangen überfordern selbst Hochleistungsgeräte und beschädigen die Klingen. Gefrorene Zutaten sollten Sie immer 5 bis 10 Minuten antauen lassen, bevor sie in den Behälter kommen – vollständig durchgefrorene Blöcke unter –15 °C können Kunststoffbehälter sprengen und Klingen verbiegen. Wer regelmässig heisse Suppen mixt, achtet auf eine Dampföffnung im Deckel: Verschlossene Behälter erzeugen Überdruck, sodass der Deckel abspringen kann. Stabmixer sind hier bauartbedingt sicherer, da der Topf oben offen bleibt. Für individuelle Beratung stehen Ihnen unsere Fachberater in den Manor-Filialen persönlich zur Verfügung.
Häufige Fragen zu Mixern
Welche Grösse brauche ich für meinen Haushalt?
Als Faustregel planen Sie pro Person 350 ml Behältervolumen ein – das ergibt eine Portion plus den nötigen Freiraum für die Mixbewegung. Beachten Sie dabei den Unterschied zwischen Nennvolumen und effektiv nutzbarem Fassungsvermögen: Ein 1,5-Liter-Behälter lässt sich in der Praxis nur zu etwa zwei Dritteln befüllen, weil das Mixgut nach oben steigt und Platz braucht. Familien ab vier Personen greifen daher am besten zu Geräten mit 1,75 bis 2,0 Litern Nennvolumen. Prüfen Sie vor dem Kauf auch die Gesamthöhe inklusive Deckel – Behälter über 40 cm passen nicht unter jeden Schweizer Oberschrank.
Welches Behältermaterial ist am langlebigsten?
Langlebigkeit hängt weniger vom Material selbst ab als davon, wie es im Alltag beansprucht wird. Glas überlebt rein von der Oberfläche her Jahrzehnte ohne sichtbare Spuren – vorausgesetzt, es fällt nie herunter. Tritan zeigt nach ein bis zwei Jahren täglichem Einsatz feine Mikrokratzer, die das Material milchig wirken lassen und farbintensive Rückstände stärker einlagern. Wer den Behälter häufig mit Metallbesteck umrührt oder in die Spülmaschine gibt, beschleunigt diesen Effekt erheblich. Bei Edelstahl gibt es praktisch keinen sichtbaren Verschleiss, aber achten Sie auf die Verfügbarkeit von Ersatzbehältern: Nicht jeder Hersteller bietet den Behälter einzeln als Ersatzteil an. Ein Gerät, dessen Krug nach drei Jahren einzeln nachgekauft werden kann, ist langfristig die günstigere Wahl.
Welcher Typ eignet sich am besten für grüne Smoothies?
Bei fasrigen Zutaten wie Grünkohl, Spinat oder Sellerie kommt es weniger auf die reine Wattzahl an als auf die Fähigkeit, pflanzliche Zellulose aufzubrechen – das gelingt erst ab etwa 20 000 Umdrehungen pro Minute zuverlässig. Im Manor-Sortiment bietet Vitamix den günstigsten Einstieg in echte Hochleistungs-Ergebnisse. Wer nur gelegentlich Blattspinat mixt, kommt auch mit einem leistungsstarken Braun-Stabmixer und Zerkleinerer-Aufsatz aus – die Textur wird etwas gröber, für einen Frühstücks-Smoothie aber akzeptabel.
Wie reinige ich meinen Mixer richtig und wie oft?
Direkt nach Gebrauch die Schnellreinigung starten – handwarmes Wasser und Spülmittel, kurz auf höchster Stufe laufen lassen. Das reicht im Alltag für die meisten Einsätze. Hartnäckiger wird es bei Nussmus oder Hummus: Hier den Behälter 10 Minuten mit warmem Wasser einweichen, bevor Sie die Klingeneinheit separat mit einer Flaschenbürste bearbeiten. Kurkuma-Verfärbungen in Tritan-Behältern lassen sich mit einer Paste aus Backpulver und Wasser über Nacht deutlich reduzieren. Gummidichtungen am Klingenfuss alle zwei bis drei Monate auf Risse prüfen, denn poröse Dichtungen verursachen Undichtigkeiten. Spülmaschinenfeste Behälter gehören in den Oberkorb bei maximal 70 °C – nie direkt über das Heizelement im Unterkorb.
Gibt es bei Manor Geräte mit nachhaltigen Materialien?
BPA-freie Tritan-Behälter sind bei KitchenAid, Braun und Kenwood Standard. Wer Nachhaltigkeit über das Material hinaus denkt, achtet auf austauschbare Verschleissteile wie Dichtungen, Klingeneinheiten und Kupplungen: Ein Gerät, dessen Klinge nach drei Jahren einzeln ersetzt werden kann, ist nachhaltiger als eines, das komplett entsorgt werden muss. Vitamix geht hier mit bis zu 10 Jahren Garantie inklusive Ersatzteilversorgung am weitesten – im Mixer-Markt der stärkste Langlebigkeits-Indikator.