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Kerzen zum Adventskalender: echte Flamme oder LED?
Soll im Advent eine richtige Flamme brennen, oder reicht ein Licht, das sich von selbst wieder ausschaltet? Die Antwort hängt weniger vom Geschmack ab als davon, wo die Kerzen stehen und wer im Haushalt lebt. Beide Varianten ergänzen einen Adventskalender gut, stellen aber ganz unterschiedliche Anforderungen an Standort und Aufsicht.
Wie sich LED-Kerzen und echte Kerzen im Alltag unterscheiden
Wann ist die LED-Variante die bessere Wahl?
Advents-LED-Kerzen gibt es häufig in abgestuften Grössen, und viele Modelle schalten sich per Timer nach einigen Stunden selbst aus. Das zählt überall dort, wo eine offene Flamme heikel ist: neben Vorhängen, auf einem Kranz aus getrockneten Zweigen oder in Haushalten mit Kleinkindern und Katzen. Auch neben einem selbst gebastelten Adventskalender aus Papier oder Karton sind LED-Kerzen die sichere Wahl. Eine echte Flamme fehlt, dafür kann das Licht auch unbeaufsichtigt leuchten.
Wie brennt man Kerzen im Glas richtig ab?
Kerzen-Sets für den Advent, wie sie etwa Yankee Candle anbietet, kombinieren oft Kerzen im Glas mit Votivkerzen und Teelichtern. Ein Standard-Teelicht brennt in rund vier Stunden gleichmässig ab, bei Kerzen im Glas entscheidet dagegen der erste Brand: Das Wachs sollte bis an den Rand schmelzen, als Erfahrungswert gilt etwa eine Stunde pro 2,5 cm Durchmesser. Wird die Kerze früher gelöscht, brennt sie sich tunnelartig ein, und am Rand bleibt ungenutztes Wachs stehen. Den Docht vor jedem Anzünden zu kürzen, lohnt sich ebenfalls, denn ein zu langer Docht lässt die Flamme russen. Wir bei Manor raten, mit den Teelichtern zu beginnen und die Gläser erst anzuzünden, wenn Zeit für den ersten vollständigen Brand bleibt. Wer Kerzen mit Bad und Pflege verbinden möchte, findet Anregungen bei den Wellness-Adventskalendern.
Für wen sich Kerzen für die Adventszeit als Geschenk eignen
Ob Flamme oder LED besser passt, zeigt oft schon ein Blick auf die Wohnsituation der beschenkten Person.
- Für Eltern mit kleinen Kindern: LED-Kerzen erlauben auch einen Kranz in Kinderhöhe, etwa auf dem Salontisch, und nehmen es nicht übel, wenn sie einmal umgestossen werden.
- Für Grosseltern: LED-Kerzen in klassischer Form erhalten das vertraute Bild des Adventskranzes und eignen sich auch für Plätze im Flur oder am Fenster, an denen niemand dauernd sitzt.
- Für Kolleginnen und Kollegen: In vielen Büros sind offene Flammen nicht erlaubt, weshalb LED-Kerzen dort die unkomplizierte Wahl sind.
- Für Freundin oder Freund: Ein Set mit Kerzen im Glas und Teelichtern wird über den Advent hinaus genutzt, weil die Gläser nicht an einem Abend abbrennen.
Warum echte Kerzen nie unbeaufsichtigt brennen sollten
Im Dezember häufen sich laut Brandschutzfachleuten Kerzenbrände. Ein Adventskranz aus Tannenzweigen trocknet in beheizten Räumen in wenigen Wochen aus und fängt dann sehr schnell Feuer. Lassen Sie echte Kerzen deshalb nur unter Aufsicht brennen, stellen Sie sie auf eine nicht brennbare Unterlage und ersetzen Sie sie rechtzeitig, bevor die Flamme die Zweige erreicht. Wer das nicht immer im Blick hat, ist mit LED-Kerzen auf der sicheren Seite. Bei Fragen zur passenden Variante beraten wir Sie in unseren Filialen gern.
Häufige Fragen zu Kerzen für die Adventszeit
Warum sind Advents-LED-Kerzen oft unterschiedlich gross?
Die Grössen bilden den Verlauf eines echten Adventskranzes nach. Dort brennt die erste Kerze an allen vier Adventssonntagen, die vierte nur am letzten, weshalb echte Kerzen gegen Weihnachten unterschiedlich weit heruntergebrannt sind. Bei LED-Kerzen ist diese Abstufung fest vorgegeben, sodass der Kranz schon am ersten Advent so aussieht wie kurz vor Weihnachten.
Wie bewahre ich nicht verbrauchte Kerzen bis zum nächsten Jahr auf?
Lagern Sie die Kerzen kühl, dunkel und aufrecht, Gläser am besten mit aufgesetztem Deckel. Direkte Sonne und Heizungsnähe lassen das Wachs weich werden und die Oberfläche verfärben. Teelichter bleiben am besten in der Originalverpackung, damit die Dochte nicht knicken. Bei LED-Kerzen gehören die Batterien vor dem Einlagern heraus, weil sie sonst auslaufen können.