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Zahngläser bei Manor – kleine Details, grosse Wirkung
Sieben Uhr morgens in einer Zürcher Altbauwohnung, das erste Licht fällt schräg über die gefliesten Wände ins Bad. Auf der Ablage neben dem Spiegel steht ein Zahnglas aus matter Keramik, die feuchte Zahnbürste lehnt sauber am Rand. So unscheinbar dieses Detail wirkt – es entscheidet mit, ob Ihr Badezimmer aufgeräumt und durchdacht aussieht oder zusammengewürfelt. Von schlichter Keramik über bruchsicheren Kunststoff bis zum gebürsteten Edelstahl führen wir bei Manor Zahngläser, die diesen ersten Blick am Morgen stimmig machen.
Worauf es bei der Wahl eines Zahnglases ankommt
Material – der Faktor, der alles andere bestimmt
Keramik ist der Klassiker: schwer genug, um auf nassen Ablagen nicht zu rutschen, pflegeleicht dank glasierter Oberfläche, aber empfindlich, wenn es auf Fliesen fällt. Glas wirkt elegant und lässt sich hygienisch einwandfrei reinigen – dafür teilt es die Bruchgefahr mit Keramik. Kunststoff aus Acryl oder Polyresin wiegt mit 60–120 g nur einen Bruchteil und übersteht jeden Sturz, neigt aber nach einigen Monaten zu Kalkverfärbungen, die sich hartnäckiger halten als bei glatten Oberflächen. Edelstahl in 18/10-Qualität rostet nicht und setzt einen modernen Akzent, hat aber einen Nachteil, den viele erst im Alltag bemerken: In einem geschlossenen Edelstahlbecher trocknen Zahnbürstenborsten deutlich langsamer, weil die Luft schlechter zirkuliert.
Keramik-Zahngläser mit einer Wandstärke ab 4–5 mm kippen auf nassen Ablagen deutlich seltener um als dünnwandige Varianten unter 3 mm – ein Detail, das beim Kauf selten beachtet wird, im Alltag aber den Unterschied macht.
- Grösse und Fassungsvermögen: Für einen Single-Haushalt reicht ein schlankes Glas mit rund 60 mm Innendurchmesser. Familien mit zwei Erwachsenen und Kindern brauchen breite Becher ab 75 mm, damit sich die Bürstenköpfe nicht berühren – oder gleich zwei separate Gläser, was nebenbei den Keimaustausch zwischen den Bürsten reduziert.
- Design und Stil-Abstimmung: Wer Zahnglas, Seifenspender und Seifenschale als Set kauft, spart sich die Stilsuche – muss aber prüfen, ob Einzelteile nachbestellbar sind, falls eines kaputtgeht. Matt, glänzend oder strukturiert? Bei Manor empfehlen wir, die Oberfläche auf Ihre Armaturen abzustimmen: Chrom verträgt sich mit Hochglanz, gebürsteter Stahl harmoniert mit matten Texturen.
- Standfestigkeit: Ein flacher, breiter Boden verzeiht auch das hektische Abstellen morgens um halb sieben. Schmale, hohe Formen sehen zwar schön aus, kippen auf einer feuchten Glasablage aber deutlich leichter.
- Reinigung: Kunststoff und Edelstahl sind meist spülmaschinenfest. Bemalte Keramik oder Glas mit Dekor gehört in die Handwäsche – die Oberfläche raut nach 20–30 Spülgängen merklich auf.
- Kindertauglichkeit: Bruchsicherheit schlägt Ästhetik. Kunststoffbecher mit 60–120 g Gewicht sind für Kinderhände die sicherere Wahl. Marken wie Mepal bieten hier robuste, farbenfrohe Varianten.
Zahnglas-Varianten im Überblick
Nicht jedes Bad bietet dieselben Voraussetzungen – eine breite Ablage verlangt nach einer anderen Lösung als eine schmale Wandnische. Diese vier Grundtypen decken die häufigsten Situationen ab.
- Freistehender Zahnbecher: Das häufigste Format – wird einfach auf die Ablage gestellt. Flexibel positionierbar, braucht aber einen breiten Boden und genug Eigengewicht, um auf nassen Flächen sicher zu stehen. Wir bei Manor führen freistehende Becher von Marken wie Spirella und Diaqua in verschiedenen Materialien und Farbfamilien.
- Teil eines Badezimmer-Sets: Abgestimmt in Material, Farbe und Formensprache mit Seifenspender, Seifenschale und teils WC-Bürsten-Garnitur. Spart die Stilsuche, schränkt beim Einzelersatz aber ein.
- Wandmontierter Zahnglashalter mit Glas: Spart Ablagefläche, das Glas hängt frei und trocknet schneller. Erfordert Bohren oder Kleben, das Glas selbst ist oft austauschbar (Standard-Durchmesser ca. 65–70 mm). Praktisch in kleinen Bädern, wo jeder Zentimeter auf der Ablage zählt.
- Reise-Zahnbecher: Kompakte Kunststoffbecher mit Deckel, der gleichzeitig als Trinkgefäss dient. Nicht für den Dauereinsatz gedacht, aber ideal für Pendler und Kurzreisen.
Gut zu wissen – was oft übersehen wird
Ein Zahnglas, das dauerhaft feucht bleibt – weil es in einer Ecke ohne Luftzirkulation steht oder einen geschlossenen Boden hat – entwickelt nach zwei bis drei Wochen Kalkränder und im schlimmsten Fall Schimmelansätze an der Innenwand. Alle zwei bis drei Tage kurz ausspülen und einen Standort mit etwas Luftzug wählen, das reduziert das Problem deutlich. Unserer Erfahrung nach fährt, wer empfindlich auf Hygiene im Bad achtet, mit einem glasierten Keramikbecher besser als mit rauem, unglasiertem Steingut – die glatte Oberfläche bietet Bakterien schlicht weniger Angriffsfläche. Wer das Bad auch bei Badteppichen und Handtuch-Stangen stimmig durchdenken möchte, findet im Bad-Accessoires-Bereich die passenden Ergänzungen. Für individuelle Fragen zur Badezimmerausstattung stehen Ihnen unsere Fachberater in den Manor-Filialen persönlich zur Verfügung.
Häufige Fragen zu Zahngläsern
Welche Grösse sollte ein Zahnglas für eine Familie haben?
Für zwei Erwachsene und ein bis zwei Kinder empfiehlt sich ein Becher mit mindestens 10 cm Höhe – kürzere Modelle stützen Kinderzahnbürsten mit dickerem Griff oft nicht aufrecht. Stellen Sie die Bürsten mit den Köpfen nach oben hinein und achten Sie darauf, dass zwischen den einzelnen Köpfen mindestens ein Fingerbreit Platz bleibt. Ein praktischer Trick für den Familienalltag: Vergeben Sie jedem Haushaltsmitglied eine Bürstenfarbe, dann greift morgens niemand zum falschen Modell.
Aus welchem Material ist ein Zahnglas am hygienischsten?
Glasiertes Porzellan und Klarglas haben die glattesten Oberflächen – Bakterien und Kalk lassen sich mit warmem Wasser und etwas Essig restlos entfernen. Polyresin-Becher sind zwar bruchsicher, verfärben aber nach sechs bis zwölf Monaten stärker, weil ihre Oberfläche mikroskopisch rauer ist. Gegen diese Verfärbungen hilft ein Brei aus Natron und wenig Wasser, den Sie zehn Minuten einwirken lassen – das hellt die Oberfläche spürbar auf, ohne sie anzugreifen. Edelstahl wirkt antibakteriell durch die geschlossene Chromoxidschicht; wer das langsame Trocknen im Inneren umgehen will, stellt den Becher nach dem Ausspülen kurz kopfüber auf ein Abtropfgitter.
Welcher Becher passt zu einem modernen Badezimmer?
Für ein minimalistisches Bad in Weiss- oder Grautönen eignet sich ein mattes Keramik-Zahnglas in Anthrazit oder Sandstein-Optik – Marken wie Spirella oder JOOP! bieten genau diese reduzierte Formensprache. Wer einen industriellen Akzent setzen will, greift zum gebürsteten Edelstahl. Hochglanz-Glas wirkt in Kombination mit Chrom-Armaturen stimmig, erfordert aber häufigeres Polieren.
Wie reinige ich ein Zahnglas richtig?
Einmal pro Woche mit heissem Wasser (ca. 60 °C) ausspülen und mit einem Mikrofasertuch trockenwischen. Bei Kalkablagerungen hilft ein Gemisch aus einem Teil Haushaltsessig auf drei Teile Wasser, 15 Minuten einwirken lassen und gründlich nachspülen – je nach Wasserhärte in Ihrer Region ist diese Entkalkung alle zwei bis vier Wochen nötig. Keramik und Glas ohne Dekor vertragen die Spülmaschine im Kurzprogramm bei 45 °C. Becher mit Soft-Touch-Beschichtung reagieren empfindlich auf alkoholhaltige Desinfektionsmittel: Die Gummierung wird klebrig und löst sich nach wenigen Anwendungen – hier reichen warmes Wasser und ein Tropfen Spülmittel völlig aus.