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Wäschekörbe bei Manor – so finden Sie den richtigen für Ihr Zuhause

Ein geflochtener Korb neben der Waschmaschine, Deckel halb offen, ein Ärmel hängt über den Rand. Er steht da seit dem Einzug, gehört zum Badezimmer wie der Spiegel – und trotzdem passt er eigentlich nicht. Zu breit für die Nische zwischen Waschmaschine und Wand, zu flach für die Wäsche einer ganzen Woche, und die Seilgriffe haben sich nach einem halben Jahr gelöst. Dass der falsche Korb den Alltag ausbremst, merkt man erst, wenn er jeden Morgen im Weg steht. Wir bei Manor helfen Ihnen, den Fehlkauf zu vermeiden – mit einer ehrlichen Übersicht über Grössen, Materialien und die Frage, welcher Korb wirklich zu Ihrem Haushalt passt.

Worauf es beim Kauf ankommt

Fassungsvermögen richtig einschätzen – nicht raten

Die Literangabe auf der Verpackung klingt abstrakt, ist aber das wichtigste Auswahlkriterium. Ein 1–2-Personen-Haushalt kommt mit 40–50 Litern gut durch die Woche, Familien mit Kindern sollten mindestens 60–80 Liter einplanen, um nicht jeden zweiten Tag sortieren zu müssen. Was viele unterschätzen: Ein zu grosser Korb verleitet zum Horten – die Wäsche bleibt liegen, bis der Berg abschreckt. Bei beengten Platzverhältnissen, wie sie in Zürcher oder Basler Altbauwohnungen typisch sind, funktionieren zwei schmale Körbe mit je 30–40 Litern besser als ein breiter. Sie lassen sich in Nischen stapeln oder links und rechts neben die Maschine stellen.

Material wählen – und dabei ans Raumklima denken

Kunststoff wie Polypropylen ist leicht, feuchtigkeitsunempfindlich und günstig – der Allrounder für jedes Badezimmer. Bambus und Rattan sehen deutlich wohnlicher aus, brauchen aber eine trockene, belüftete Umgebung. In einem fensterlosen Bad ohne aktive Lüftung verfärbt sich unlackierter Bambus innerhalb von sechs bis acht Wochen grau, und an den Innenseiten kann sich Schimmel bilden. Stoffkörbe auf Metallgestell sind faltbar und platzsparend, tragen aber selten mehr als 5–6 kg – für nasse Frottierwäsche reicht das nicht.

Unserer Erfahrung nach greifen viele zuerst zum schöneren Naturmaterial und tauschen nach einer Saison auf Kunststoff um. Wer beides will – Optik und Praxistauglichkeit – achtet auf lackierten oder geölten Bambus.

Belüftung und Geruchsbildung im Griff behalten

  • Körbe mit Belüftungsöffnungen oder offener Flechtstruktur reduzieren Geruchsbildung bei feuchter Wäsche deutlich – besonders relevant, wenn Sporttrikots oder Handtücher über Nacht im Korb liegen
  • Geschlossene Körbe mit Deckel wirken aufgeräumter, brauchen aber konsequentes Leeren alle zwei bis drei Tage, sonst wird es muffig
  • Ein herausnehmbarer Wäschesack (Innensack) erleichtert den Transport zur Maschine und schützt das Korbmaterial vor direktem Feuchtigkeitskontakt

Form und Stellfläche: Zentimeter entscheiden

  • Eckige Körbe nutzen Nischen und Ecken effizienter als runde – gerade im Bad zählt jeder Zentimeter
  • Schmale, hohe Modelle mit ca. 25–30 cm Breite passen in den Spalt zwischen Waschmaschine und Wand
  • Runde Körbe wirken wohnlicher, brauchen aber mehr Grundfläche – sie eignen sich für offene Stellplätze im Schlafzimmer oder in der Ankleide
  • Faltbare Varianten funktionieren als Zweitkorb oder in kleinen Wohnungen, wo der Korb nach dem Waschtag verschwinden soll

Wer den Korb regelmässig über Treppen trägt – Mehrfamilienhaus ohne Lift, Waschküche im Keller – sollte auf die Griffe achten. Eingeschnittene Griffe bei Hartplastik liegen ergonomisch in der Hand, Seilgriffe bei Stoffkörben sind flexibler, verschleissen aber schneller. Am stabilsten sind fest verschraubte Griffmulden, wie sie bei hochwertigen Bambusmodellen von Brabantia oder Rotho üblich sind. Stabile Körbe für den Familienalltag sollten mindestens 8–10 kg nasse Wäsche tragen, ohne dass der Boden durchhängt.

Welcher Typ passt zu welchem Haushalt?

  • Klassischer Flecht- oder Bambuskorb: Offenes oder halboffenes Geflecht, oft mit Deckel und Stoffinnensack. Die natürliche Belüftung durch die Flechtstruktur reduziert Gerüche – aber die Feuchtigkeitsempfindlichkeit begrenzt den Einsatz auf trockene, gut belüftete Räume. Optisch die hochwertigste Lösung für Schlafzimmer oder Badaufbewahrung.
  • Kunststoffkorb mit Belüftungsschlitzen: Leicht, stapelbar, vollständig wasserunempfindlich. Der einzige Typ, der problemlos direkt neben der Dusche oder in der Kellerwaschküche stehen kann, ohne dass das Material leidet. Abwischen genügt. Marken wie Leifheit bieten hier langlebige Modelle.
  • Faltbarer Stoffkorb auf Gestell: Pop-up-Mechanismus oder Metallrahmen mit Polyesterüberzug. Komprimierbar auf unter 5 cm Höhe – besonders praktisch als Zweitkorb oder in kleinen Wohnungen. Traglast meist nur 5–6 kg, also nicht für schwere, nasse Frottierladungen geeignet. Songmics und Compactor führen durchdachte Varianten.
  • Wäschesortierer mit 2–3 Fächern: Mehrere Stofftaschen auf Metallrahmen, teils mit beschriftbaren Etiketten. Die Vorsortierung nach Farbe oder Waschtemperatur passiert direkt beim Einwerfen – das spart den separaten Sortiervorgang am Waschtag. Braucht allerdings rund 60–70 cm Breite und passt nicht in schmale Nischen.
  • Wäschesack oder Wäschetonne: Zylindrische Stofftonne oder klassischer Jutesack, minimalistisch, ohne Hartrahmen. Lässt sich in Schränke oder an die Kleideraufbewahrung hängen, steht aber ohne Füllung nicht von allein und bietet kaum Belüftung.

Sortiment und Service bei Manor

Wir bei Manor führen Wäschekörbe vom funktionalen Kunststoffmodell bis zum dekorativen Bambuskorb – abgestimmt auf unterschiedliche Raumgrössen und Einrichtungsstile. Marken wie Yamazaki oder HOMCOM ergänzen das Sortiment mit designorientierten Lösungen.

  • Vor-Ort-Begutachtung: Grösse, Griff-Ergonomie und Materialqualität lassen sich am besten in der Filiale einschätzen – anfassen sagt mehr als jedes Produktfoto
  • Online bestellen, in der Filiale abholen: Gerade bei sperrigen Artikeln praktisch, ohne auf den Paketdienst warten zu müssen
  • Unkomplizierte Rückgabe: Falls der Korb doch nicht in die Nische passt – Retoure in jeder Filiale oder per Post

Gut zu wissen vor dem Kauf

Naturmaterialien wie Bambus oder Rattan sehen ansprechend aus, vertragen aber keine dauerhaft feuchte Umgebung – in einem fensterlosen Badezimmer ohne aktive Lüftung kann sich nach wenigen Wochen Schimmel an den Innenseiten bilden. Wer solche Räumlichkeiten hat, fährt mit Kunststoff oder einem Stoffkorb mit herausnehmbarem, waschbarem Innensack besser. Die Literzahl auf der Verpackung hilft bei der Orientierung, aber am zuverlässigsten ist ein Testlauf: Eine typische Wochenladung Wäsche hineinlegen und prüfen, ob noch Spielraum bleibt. Für individuelle Empfehlungen zur Grösse und Materialwahl stehen Ihnen unsere Fachberater in den Manor-Filialen persönlich zur Verfügung. Ergänzend finden Sie in unserer Kategorie Wäscheutensilien alles rund um Wäscheständer, Bügelhilfen und weiteres Aufbewahrungszubehör.

Häufige Fragen zu Wäschekörben

Welche Grösse sollte mein Wäschekorb haben?

Nicht pauschal nach Haushaltsgrösse kaufen, sondern zuerst messen: freie Stellfläche neben oder zwischen Waschmaschine und Wand ausmessen, Höhe bis zur Unterkante eines Regals prüfen. Dann nach diesen Aussenmassen filtern. Ein Korb, der räumlich nicht passt, wird unabhängig vom Volumen zum Ärgernis. Faustregel: Mindestens 5 cm Luft zu jeder Wand für die Belüftung einplanen. Standardnischen in Schweizer Altbauten sind meist 30–35 cm breit – das schränkt die Modellauswahl stärker ein, als man denkt.

Welches Material eignet sich für feuchte Badezimmer?

Im Nassbad zählt vor allem eines: Das Material darf nicht quellen. Stoffkörbe mit PVC-beschichteter Innenseite bieten einen optischen Kompromiss zwischen Wohnlichkeit und Feuchtigkeitsschutz, sollten aber alle zwei Wochen auf Stockflecken an den Nähten kontrolliert werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, stellt den Korb auf kleine Silikonfüsse oder einen schmalen Lattenrost – so sammelt sich kein Kondenswasser unter dem Boden, und die Standzeit des Materials verlängert sich deutlich. Modelle von Rotho bringen solche erhöhten Standflächen teilweise bereits ab Werk mit.

Welcher Wäschekorb eignet sich für eine kleine Wohnung?

In Einzimmerwohnungen oder kompakten Studios fehlt oft ein fester Stellplatz – hier lohnt sich ein Wäschesack mit Türhaken-Befestigung, der an der Badezimmer- oder Schranktür hängt und null Bodenfläche beansprucht. Alternativ funktionieren zwei stapelbare Mini-Körbe mit je 20 Litern besser als ein einzelner grosser: Der untere sammelt Buntwäsche, der obere Weisses, und am Waschtag trägt man nur den vollen nach unten. Songmics bietet faltbare Modelle, die sich nach dem Leeren flach im Schrank verstauen lassen.

Wie halte ich meinen Wäschekorb sauber und geruchsfrei?

Kunststoffkörbe einmal pro Monat mit lauwarmem Wasser und einem Schuss Essig im Verhältnis 3:1 auswischen – das desinfiziert und neutralisiert Gerüche. Stoffinnensäcke bei 40 °C mit Feinwaschmittel waschen, alle zwei bis drei Wochen. Bambuskörbe nur feucht abwischen, nie einweichen, und offen trocknen lassen. Grundregel: Feuchte Sportwäsche oder nasse Handtücher nie länger als 24 Stunden im geschlossenen Korb liegen lassen.