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Reisezubehör bei Manor – clever packen, entspannt ankommen
Vor fünf Jahren lag der Universaladapter lose zwischen Socken und Sonnencreme, das Nackenkissen quoll aus dem Handgepäck, und am Gate in Zürich-Kloten begann das hektische Umpacken. Heute passt durchdachtes Zubehör in eine einzige Packtasche – und spart nicht nur Platz, sondern auch Nerven. Der Unterschied zwischen chaotischem und organisiertem Reisen steckt selten im Koffer selbst, sondern in den kleinen Helfern darin. Welche Teile wirklich den Ausschlag geben, hängt von der Reiseart, dem Transportmittel und den ganz persönlichen Gewohnheiten ab.
Welche Arten von Zubehör gibt es? Ein Ökosystem, kein Einzelprodukt
Wer „Reisezubehör" in die Suchleiste tippt, meint selten nur einen Koffergurt. Hinter dem Begriff steckt ein ganzes Ökosystem aus Organisationshelfern, Komfortartikeln und Sicherheitslösungen. Die richtige Auswahl hängt davon ab, ob Sie in den Flieger nach Lissabon steigen, mit dem SBB-Zug nach Mailand fahren oder mit dem Auto Richtung Côte d'Azur aufbrechen. Wir bei Manor haben das Sortiment deshalb nach genau diesen Reisearten strukturiert.
Packtaschen und Organizer – das Fundament jeder Reise
Kompressionspacktaschen reduzieren das Packvolumen um bis zu 50 % gegenüber losem Einlegen – vorausgesetzt, sie haben echte Kompressionsreissverschlüsse und nicht nur einen simplen Ziplock. Entscheidend ist die Anzahl der Fächer: Drei bis fünf Unterteilungen reichen für die meisten Reisenden, mehr wird unübersichtlich. Hochwertige Modelle von reisenthel oder Compactor wiegen unter 80 g pro Tasche und nutzen Ripstop-Nylon mit Sichtfenstern aus Mesh. Der Unterschied zu einem einfachen Stoffbeutel? Sie sehen auf einen Blick, was drin ist, ohne alles herauszuziehen – und das wasserabweisende Material verzeiht auch eine noch feuchte Badehose.
Nackenkissen, Schlafmasken und Co. – Komfort, der sich in Stunden misst
Memory-Foam-Nackenkissen stützen die Halswirbelsäule in einer neutralen Position, bei der das Kinn ungefähr im 90°-Winkel bleibt – das verhindert das typische Kopf-nach-vorne-Sacken im Flugzeug. Aufblasbare Modelle wiegen unter 150 g und passen in jede Jackentasche, bieten aber spürbar weniger Stützwirkung. Wer Wert auf Schlafqualität legt, greift zu Marken wie TEMPUR, deren viskoelastischer Schaum sich der Nackenform anpasst. Bei Schlafmasken lohnt sich der Griff zur 3D-konturierten Variante: Sie drückt nicht auf die Lider, lässt Blinzeln zu und sitzt auch in Seitenlage stabil – flache Masken sind kompakter, aber bei Langstreckenflügen oft ein Kompromiss.
- Reiseadapter und Elektronik-Zubehör: Universaladapter mit USB-C-Anschlüssen decken über 150 Länder ab. Wichtig: Für Laptop-Laden braucht es mindestens 30 W Ausgangsleistung, für Smartphones reichen 10–18 W. Powerbanks im Handgepäck dürfen laut IATA maximal 100 Wh Kapazität haben – das steht auf dem Aufkleber der Bank, nicht in der Produktbeschreibung des Herstellers.
- Reise-Kosmetik und Flüssigkeitsbehälter: EU-konforme Behälter fassen maximal 100 ml pro Flasche, der gesamte Beutel maximal 1 Liter. Silikonflaschen sind auslaufsicherer als Hartplastik, weil sie sich beim Druckausgleich im Flugzeug flexibel verformen, statt den Deckel abzudrücken. Wiederverwendbare Flaschen von Mepal amortisieren sich ökologisch nach etwa 8–10 Reisen gegenüber Einweg-Reisegrössen.
- Gepäcksicherheit: TSA-zertifizierte Schlösser – erkennbar am roten Rautensymbol – können von Sicherheitsbehörden zerstörungsfrei geöffnet werden. Bei Nicht-TSA-Schlössern wird das Schloss aufgebrochen, und der Koffer kommt mit gebrochenem Verschluss am Band an. VICTORINOX bietet Koffergurte mit integriertem Zahlenschloss für doppelte Sicherung.
- Reisedokumenten-Etuis mit RFID-Schutz: RFID-blockierende Hüllen verhindern kontaktloses Auslesen von Kreditkarten und Reisepässen. Das ist nicht paranoid, sondern relevant: Alle biometrischen Schweizer Pässe seit 2010 tragen einen NFC-Chip.
Worauf beim Kauf achten? Drei Kriterien, die den Unterschied machen
Gewicht und Packmass – jedes Gramm zählt im Handgepäck
Die Handgepäck-Limite der meisten Airlines liegt bei 7–10 kg. Ein hochwertiges Zubehör-Set aus Packtaschen, Nackenkissen, Adapter und Kosmetikbeutel sollte zusammen unter 1,2 kg bleiben, damit genug Reserve für Kleidung übrig ist. Unserer Erfahrung nach unterschätzen viele Reisende diesen Punkt: Vier „leichte" Accessoires à 300 g fressen bereits ein Sechstel des Gewichtslimits. Faustregel: Wenn ein Accessoire mehr als 200 g wiegt, sollte es mindestens zwei Funktionen erfüllen.
Aufblasbare Nackenkissen, faltbare Tagesrucksäcke unter 100 g und flache Kabelorganizer sind die Kategorien, in denen ultraleichte Versionen den grössten Unterschied machen. Bei Packtaschen hingegen lohnt es sich, die 20–30 g Mehrgewicht für Ripstop-Nylon ab 40 Denier in Kauf zu nehmen – unter 30 Denier spart Gewicht, reisst aber bei scharfkantigen Gegenständen wie Ladekabeln oder Rasierklingen.
Materialqualität und Verarbeitung – warum Reissverschlüsse entscheiden
Reisezubehör wird mechanisch stärker beansprucht als fast jedes andere Alltagsprodukt: Kofferraum, Gepäckband, tägliches Ein- und Auspacken. YKK-Reissverschlüsse gelten in der Branche als Qualitätsindikator – sie laufen auch nach hundert Zyklen noch sauber. Bei Kulturbeuteln macht das Material den entscheidenden Unterschied: PU-beschichtetes Polyester lässt sich bei ausgelaufener Sonnencreme feucht auswischen und trocknet in Minuten. Unbehandelte Baumwolle saugt Flüssigkeit auf und muss komplett gewaschen werden. Für Strandreisen ist Leder zwar optisch reizvoll, aber gegenüber Feuchtigkeit und Sand schlicht die falsche Wahl.
Kompatibilität mit der Reiseart – nicht alles passt überall
Flugreise erfordert TSA-konforme Schlösser und 100-ml-Behälter. Zugreise erlaubt grössere Flüssigkeiten und schwereres Komfortzubehör wie vollwertige Kissen. Beim Roadtrip fallen Gewichtslimiten praktisch weg – hier lohnen sich Kühltaschen, Lunchboxen und Thermobecher für die Verpflegung unterwegs.
Multifunktionalität als Platzsparer
- Kombilösungen bevorzugen: Adapter mit integrierter Powerbank, Kulturbeutel mit abnehmbarem Spiegel
- Ineinander stapelbare Teile sparen bis zu 30 % Packvolumen – besonders bei Packtaschen-Sets mit abgestuften Grössen
- Karabiner, Flachbeutel und elastische Gummibänder sind die unterschätztesten Platzsparer im Koffer
Was brauche ich wirklich? Zubehör nach Reiseanlass
Flugreise und Städtetrip – leicht und TSA-konform packen
Gewichtsoptimierung steht hier an erster Stelle. Ein Basis-Set aus Packtaschen und Universaladapter liegt preislich bei CHF 15–40, ein Komfort-Set mit Memory-Foam-Kissen und hochwertigem Organizer bei CHF 50–100. Bei Langstreckenflügen über vier Stunden gehören Kompressionsstrümpfe auf die Packliste – kein Lifestyle-Accessoire, sondern eine medizinisch sinnvolle Massnahme gegen geschwollene Beine.
Geschäftsreise
Hier zählt diskretes, professionelles Design. Ein Dokumenten-Etui mit RFID-Schutz hält Pass, Bordkarte und Kreditkarten griffbereit. Knitterfreie Hemdentaschen – ein unterschätztes Zubehör – sorgen dafür, dass das Hemd am Zielort aussieht, als käme es vom Bügel. Im Premium-Segment liegen Leder-Etuis und hochwertige Tech-Organizer bei CHF 80–150.
Was braucht die Familie im Koffer?
Robustheit schlägt Eleganz. Farbcodierte Packtaschen pro Familienmitglied verhindern das morgendliche Wühlen im Gemeinschaftskoffer. Auslaufsichere Snackbehälter und Isolierflaschen für warme Getränke gehören zur Grundausstattung.
Nicht vergessen: Gepäckanhänger mit Kontaktdaten und kindersichere Verschlüsse bei Kosmetikbeuteln – Kinder öffnen alles, was sich öffnen lässt.
Outdoor und Wanderreise
- Wasserdichte Packsäcke mit einer Wassersäule von mindestens 5000 mm schützen Elektronik und Wechselkleidung auch bei Dauerregen
- Ultraleichte Mikrofaserhandtücher trocknen dreimal schneller als Baumwolle und beanspruchen etwa ein Viertel des Packvolumens – auf Mehrtageswanderungen ein entscheidender Vorteil. Für die Strandvariante bietet Manor auch grossflächige Strandtücher
- Ein kompaktes Erste-Hilfe-Set ist kein optionaler Luxus, sondern Pflichtbestandteil jeder Outdoor-Ausrüstung
Sortiment und Service bei Manor
Wir bei Manor bündeln Reisezubehör von funktionalen Eigenmarken bis zu spezialisierten Herstellern unter einem Dach – vom kompakten Packtaschen-Set bis zum hochwertigen Dokumenten-Etui. Die Manor-Eigenmarke deckt dabei den soliden Einstieg ab, während Spezialisten wie reisenthel oder VICTORINOX das Sortiment nach oben abrunden. Praktische Taschen für den Alltag und die Reise ergänzen das Angebot.
- Online bestellen und per Express-Abholung in der nächsten Manor-Filiale mitnehmen – besonders praktisch, wenn die Reise kurzfristig ansteht
- Persönliche Beratung vor Ort: Packtaschen anfassen, Grössen vergleichen, Reissverschlüsse testen – das geht online nicht
- Breites Markensortiment an einem Ort, kein Zusammensuchen bei verschiedenen Händlern nötig
- Unkomplizierte Retouren, falls ein Nackenkissen oder Adapter doch nicht den Erwartungen entspricht
Gut zu wissen: Was Reisezubehör kann – und was nicht
Hochwertiges Zubehör macht das Reisen organisierter und komfortabler, ersetzt aber keine durchdachte Packliste. Wer drei Packtaschen kauft und trotzdem planlos einpackt, spart weder Platz noch Zeit. Und ein wichtiger Punkt, den viele übersehen: Universaladapter sind keine Spannungswandler. Geräte mit fester 110-V-Auslegung – etwa ältere US-Haartrockner – können an europäischen 230-V-Steckdosen ernsthaften Schaden nehmen. Bei Unsicherheit zur Elektronik-Kompatibilität im Reiseland lohnt sich ein kurzer Blick in die Gerätespezifikationen oder eine Nachfrage bei unseren Fachberatern in den Manor-Filialen.
Häufige Fragen zu Reisezubehör
Welche Grösse sollten Packtaschen für einen Handgepäck-Koffer haben?
Handgepäck-Trolleys haben meist ein Innenvolumen von 30–40 Litern. Ein Set aus drei Packtaschen – S (ca. 25 × 18 cm) für Unterwäsche, M (ca. 35 × 25 cm) für T-Shirts, L (ca. 45 × 35 cm) für Hosen – füllt den Koffer ohne Lücken. Messen Sie vor dem Kauf die Innenmasse Ihres Trolleys und gleichen Sie diese mit den Taschenmassen ab – nicht jedes Set passt in jeden Koffertyp.
Welches Material ist bei Kulturbeuteln am praktischsten?
Entscheidend ist, welche Verschmutzung am häufigsten vorkommt: Zahnpasta und Sonnencreme lassen sich von PU-beschichtetem Polyester mit einem feuchten Tuch abwischen, Make-up-Rückstände dagegen brauchen oft Reinigungsmittel – hier schneiden Silikon-Innenbeschichtungen besser ab, weil sich Pigmente nicht in die Oberfläche einarbeiten. Der Gewichts-Trade-off: Silikonbeschichtete Beutel wiegen ca. 180–250 g, reine Polyester-Modelle nur 80–120 g. Wer länger als eine Woche unterwegs ist, sollte ausserdem auf Belüftungsöffnungen achten – in geschlossenen Beuteln ohne Luftzirkulation entwickeln feuchte Waschlappen und benutzte Rasierer nach zwei bis drei Tagen unangenehme Gerüche.
Welches Zubehör lohnt sich für einen Wochenend-Städtetrip am meisten?
Drei Teile reichen: ein kompakter Kabelorganizer, ein faltbarer Tagesrucksack unter 100 g für den Stadtbummel und ein RFID-schützendes Kartenetui. Nackenkissen und grosse Packtaschen-Sets sind bei Kurztrips oft überdimensioniert. Für den faltbaren Rucksack lohnt sich ein Blick auf reisenthel – deren Modelle wiegen teils unter 90 g, lassen sich auf Handflächengrösse zusammenfalten und halten trotzdem einen spontanen Einkauf in der Altstadt aus.
Wie pflege ich Zubehör aus Nylon und Polyester richtig?
Bei maximal 30 °C im Schonwaschgang waschen, mildes Flüssigwaschmittel verwenden – Pulver hinterlässt Rückstände in Mesh-Einsätzen. Reissverschlüsse vor dem Waschen schliessen. Nicht in den Trockner geben, sondern an der Luft trocknen lassen: So bleibt die DWR-Beschichtung bis zu 30 Wäschen intakt. Nach etwa 20 Wäschen lässt sich die wasserabweisende Wirkung mit einem DWR-Spray auffrischen.
Gibt es nachhaltiges Reisezubehör bei Manor?
Mehrere Hersteller im Manor-Sortiment setzen auf recyceltes Polyester mit GRS-Zertifizierung für Packtaschen und Organizer. Compactor etwa verwendet für ausgewählte Aufbewahrungslösungen recycelte Materialien und setzt auf langlebige Konstruktionen, die Einwegverpackungen überflüssig machen. Bei Schlafmasken und Nackenkissen mit direktem Hautkontakt bietet das OEKO-TEX Standard 100-Label die Sicherheit schadstoffgeprüfter Textilien.