Dreamy Fall – entdecke die vertäumte Herbstkollektion >
7ARTISANSGraufilter ND64 49 mm
CHF 38.20
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CanonObjektivfilter 72mm
CHF 53.05
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KenkoBlack Mist No.05
CHF 85.60
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B+WGraufilter MASTER ND 1.8 MRC nano
CHF 181.70
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B+WSchutzfilter MASTER Clear MRC Nano
CHF 71.10
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CanonUV-Filter (49mm, Schutzfilter)
CHF 46.15
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DörrD�RR
CHF 21.25
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7ARTISANSPolfilter CPL
CHF 47.60
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B+WB+W 010 UV Ultraviolett (UV)-Kamerafilter 3,9 cm
CHF 46.95
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B+WT-Pro 007 Clear MRC nano (39mm, Schutzfilter)
CHF 66.50
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DörrObjektivfilter DHG Super Protect UV
CHF 102.65
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DörrGrauverlaufsfilter Digiline (55 mm, ND- / Grauverlauffilter)
CHF 25.85
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7ARTISANSObjektivfilter
CHF 51.95
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B+WUV Filter MASTER MRC nano
CHF 48.95
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B+WT-Pro 010 UV-Filter MRC nano 77 mm
CHF 111.95
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B+WPolfilter MASTER Zirkular KSM MRC nano
CHF 178.35
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PolarProPolarPro H9-1016 Objektivfilter
CHF 67.95
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DörrUV Filter DHG (58 mm, UV-Filter)
CHF 30.25
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B+WObjektivfilter T-Pro 007 Clear-Filter MRC nano 49 mm
CHF 60.95
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B+WSchutzfilter MASTER 007 Clear MRC Nano
CHF 71.95
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7ARTISANSGraufilter GND 0.9 82 mm
CHF 73.05
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NisiGraufilter Vario True Color
CHF 155.70
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HoyaInstant Action Conversion Ring (58 mm, Magnet Filterhalter)
CHF 29.00
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B+WObjektivfilter T-Pro 010 UV-Haze Filter MRC nano
CHF 127.95
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NisiGraufilter V7 Starter Kit
CHF 454.70
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CanonSteckfilter V-ND Filter
CHF 316.30
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7ARTISANSPolfilter CPL
CHF 38.05
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B+WUV Filter MASTER MRC nano
CHF 71.95
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B+WB+W 007 Clear Kamerafilter Transparent 3,9 cm
CHF 46.95
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7ARTISANSGraufilter ND64
CHF 51.55
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SONYPolfilter VF-77CPAM2
CHF 185.95
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7ARTISANSObjektivfilter MRCUV
CHF 33.70
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HoyaInstant Action Ring (55 mm, Magnet Filterhalter)
CHF 29.00
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HoyaUX II CIRPL Filter
CHF 55.10
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PGYTECHPGYTECH P-32C-013 Objektivfilter Kamera-Filterset
CHF 67.95
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B+WObjektivfilter T-Pro 007 Clear Filter MRC nano
CHF 68.95
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B+WB+W T-Pro 010 UV Ultraviolett (UV)-Kamerafilter 4,05 cm
CHF 57.95
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Baader PlanetariumUHC-S Nebelfilter 2"
CHF 175.95
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DörrObjektivfilter DHG UV
CHF 35.90
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NisiSet Swift True Color VND Kit
CHF 257.15
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NisiTrue Color NDVario Pro Nano
CHF 182.65
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B+WSchutzfilter MASTER Clear MRC Nano
CHF 64.60
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B+WSchutzfilter MASTER 007 Clear MRC Nano
CHF 67.25
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B+WSchutzfilter MASTER 007 Clear MRC Nano
CHF 56.95
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7ARTISANSObjektivfilter Black Mist
CHF 61.35
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NisiSet Swift VND Mist Kit
CHF 293.70
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PolarProGraufilter PM Signature Edition II 2/5 Stops (82 mm, ND- / Graufilter)
CHF 265.95
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B+WObjektivfilter T-Pro 007 Clear Filter MRC nano
CHF 111.95
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Produkte von 1 bis 48 – 133 weitere Produkte verfügbar
Filter für Foto- & Videokameras bei Manor – mehr Kontrolle direkt am Objektiv
Spätnachmittag am Brienzersee, die Sonne steht tief über dem Wasser. Die Reflexionen auf der Oberfläche fressen jedes Detail im Bild – bis ein Polfilter vor dem Objektiv die Spiegelungen herausnimmt und das Türkis des Sees plötzlich sichtbar wird. Genau hier beginnt die Arbeit eines Kamerafilters: nicht in der Nachbearbeitung, sondern im Moment der Aufnahme. Wer einmal erlebt hat, wie ein simples Glasstück vor der Linse das Motiv verändert, schraubt ungern wieder ohne los. Im Foto- und Video-Sortiment bei Manor finden Sie Filter für jede Aufnahmesituation – vom dezenten Objektivschutz bis zum kreativen Langzeitbelichtungs-Werkzeug.
Welcher Filtertyp für welchen Einsatz
UV- und Schutzfilter schützen leise, aber zuverlässig
Ein UV-Filter verändert Ihr Bild nicht. Er sitzt als transparente Schutzschicht vor der Frontlinse und fängt Kratzer, Fingerabdrücke und Spritzwasser ab, bevor sie das Objektiv treffen. Das klingt nach einer einfachen Aufgabe, und trotzdem gibt es hier den häufigsten Fehlkauf: Günstige UV-Filter mit schlechter Vergütung erzeugen bei Gegenlicht Geisterbilder und Lens Flare. Deshalb lohnt sich ausschliesslich die mehrfach vergütete Variante (Multi-Coated/MC). Wer eine hochwertige Systemkamera besitzt, sollte am Schutzfilter nicht die letzten Franken sparen.
Wann lohnt sich ein Polarisationsfilter (CPL)?
Der zirkulare Polfilter dreht polarisiertes Licht heraus und reduziert Reflexionen auf nicht-metallischen Oberflächen: Wasser, Glas, nasses Laub. Gleichzeitig sättigt er Himmelblau auf eine Weise, die in Lightroom oder Capture One schlicht nicht reproduzierbar ist – das ist kein Werbeversprechen, sondern Physik. Die Wirkung erreicht ihr Maximum bei etwa 90° zur Sonne. Bei Ultraweitwinkel-Objektiven unter 24 mm Brennweite (Kleinbild) entsteht allerdings eine ungleichmässige Himmelsverdunklung, die sofort auffällt. Wer viel mit Weitwinkel arbeitet, sollte den CPL gezielt einsetzen statt dauerhaft montiert lassen.
ND-Filter verlängern die Belichtungszeit bei Tageslicht
Neutraldichtefilter reduzieren die Lichtmenge gleichmässig über das gesamte Spektrum, ohne die Farben zu verschieben. Das ermöglicht Belichtungszeiten von mehreren Sekunden mitten am Tag: fliessendes Wasser wird seidig, Wolken ziehen Streifen, Passanten verschwinden aus belebten Plätzen. Die Stärke wird in Blendenstufen angegeben – ND8 entspricht 3 Stops, ND64 bringt 6 Stops, ND1000 ganze 10 Stops Lichtreduktion. Für den Einstieg in die Langzeitbelichtung reicht ein ND64 auf einem soliden Stativ – ohne Stativ ist ein ND-Filter bei langen Belichtungen wertlos.
Während UV-, Pol- und ND-Filter das Handwerkszeug für die meisten Aufnahmesituationen abdecken, gibt es zwei weitere Filtertypen, die vor allem Landschafts- und Kreativfotografen im Repertoire haben sollten.
Verlaufsfilter (GND) balancieren Himmel und Vordergrund aus
Verlaufsfilter dunkeln nur die obere Bildhälfte ab, während die untere klar bleibt. Das gleicht den Helligkeitsunterschied zwischen strahlendem Himmel und dunklem Vordergrund in einer einzigen Belichtung aus. Heute lässt sich dieser Effekt teilweise durch HDR-Belichtungsreihen ersetzen – bei Video und bei Einzelbelichtungen ohne Stacking bleibt der GND aber unverzichtbar. Landschaftsfotografen, die regelmässig bei Sonnenauf- oder -untergang arbeiten, kommen um ein Stecksystem mit Verlaufsfiltern kaum herum.
Effektfilter gezielt wählen statt wahllos kaufen
Unter diesen Sammelbegriff fallen Sterneffekt-Filter, Diffusionsfilter wie der Black Mist 1/4 und Nahlinsen, die die Naheinstellgrenze eines Objektivs verkürzen. Jeder dieser Filter hat einen sehr spezifischen Einsatzzweck. Fehlkäufe sind hier besonders häufig, weil der Effekt auf Instagram-Reels spektakulär aussieht, im eigenen Workflow aber selten passt. Unserer Erfahrung nach lohnt sich der Kauf eines Effektfilters erst, wenn Sie genau wissen, in welcher Aufnahmesituation Sie ihn einsetzen werden.
Worauf es beim Filterkauf wirklich ankommt
Warum der Filterdurchmesser exakt passen muss
Der Durchmesser Ihres Filters muss exakt zum Objektiv passen. Gängige Grössen bei Systemkameras: 49, 52, 55, 58, 62, 67, 72, 77 und 82 mm. Sie finden die Angabe auf der Innenseite des Objektivdeckels oder im Datenblatt unter dem Symbol ⌀. Ein 77-mm-Filter passt nicht auf ein 72-mm-Objektiv – Punkt.
Die clevere Spar-Strategie: Kaufen Sie den Filter im grössten Durchmesser, den Sie benötigen (z.B. 77 mm), und nutzen Sie Step-Up-Adapterringe für Ihre kleineren Objektive. Ein 67→77-mm-Ring kostet zwischen CHF 8 und 15 und spart Ihnen einen zweiten Filter. Umgekehrt funktioniert es nicht: Step-Down-Ringe erzeugen sichtbare Vignettierung an den Bildrändern.
Vergütung entscheidet über Bildqualität
Die Vergütung ist der unsichtbare Qualitätsfaktor, der günstige von hochwertigen Filtern trennt. Unvergütete Filter reflektieren bis zu 4 % des Lichts pro Oberfläche – das bedeutet Kontrastverlust und Geisterbilder. Mehrfach vergütete Filter (MC oder MRC) drücken diesen Wert auf unter 0,5 %. Wir bei Manor sagen es direkt: Ein billiger Filter auf einem teuren Objektiv ist ein Qualitätsverlust, den kein RAW-Konverter repariert. Bei Stecksystemen kommt die Materialfrage hinzu – optisches Glas liefert bessere Ergebnisse als Harz- oder Resin-Filter, kostet aber entsprechend mehr.
Schraubfilter oder Stecksystem?
Schraubfilter sind kompakt, günstig und unkompliziert – pro Objektiv-Durchmesser ein Filter, aufschrauben, fertig. Stecksysteme (z.B. 100 mm) bieten mehr Flexibilität bei Verlaufsfiltern und funktionieren mit einem Halter an mehreren Objektiven, erfordern aber einen teureren Einstieg. Für die meisten Einsteigerinnen und Einsteiger sind Schraubfilter die richtige Wahl.
Neben Bauform und Vergütung gibt es ein paar weitere Kriterien, die bei der Auswahl den Unterschied machen:
- Slim-Bauweise: Bei Weitwinkel-Objektiven unter 35 mm Brennweite unbedingt Slim-Filter verwenden – Standard-Fassungen erzeugen dunkle Ecken im Bild
- Farbstich bei ND-Filtern: Günstige Graufilter verschieben ab 6 Stops die Farben Richtung Magenta oder Grün. Bei Fotos per RAW korrigierbar, bei Video im Schnitt deutlich aufwändiger und zeitraubend
- Variable ND-Filter (Vario-ND): Praktisch für wechselnde Lichtverhältnisse, aber bei maximaler Verdunklung entsteht ein sichtbares X-Muster. Qualitätsmodelle begrenzen den Regelbereich deshalb bewusst auf 2–5 Stops, um dieses Artefakt zu vermeiden
- Frontgewinde: Filter mit Frontgewinde erlauben das Stapeln – etwa CPL plus UV. Mehr als zwei Filter übereinander erhöhen das Vignettierungs- und Flare-Risiko aber deutlich
Marken im Filtersortiment bei Manor
B+W von Schneider-Kreuznach steht für deutsche Fertigung und MRC-Nano-Vergütung als Standard in der oberen Linie. Besonders bei ND-Filtern zeigt sich die Stärke: minimale Farbverschiebung selbst bei hoher Verdunklung. Im Preisrahmen von etwa CHF 50 bis 180 je nach Durchmesser und Serie positioniert sich B+W klar im gehobenen Segment – und rechtfertigt das bei Objektiven ab der Mittelklasse.
Hama bietet einen soliden Einstieg ab rund CHF 10 bis 35 für Fotografinnen und Fotografen, die ihren ersten Filter ausprobieren möchten, ohne gleich dreistellig zu investieren. Die Vergütungsqualität liegt unter den Referenzmarken, reicht aber für den Gelegenheitseinsatz und als Objektivschutz im Alltag aus.
Wer eine Fotokamera von Canon, Nikon, Sony, Fujifilm oder mit Sigma-Objektiven nutzt, findet den passenden Filterdurchmesser im jeweiligen Objektivdatenblatt – die Filtergewinde sind herstellerübergreifend genormt.
Filter für Videografen: andere Regeln, andere Prioritäten
Bei Video gilt die 180°-Shutter-Regel: Die Verschlusszeit entspricht der doppelten Bildrate, also 1/50 Sekunde bei 25 fps. Das bedeutet, dass die Belichtung bei hellem Tageslicht fast ausschliesslich über ISO und ND-Filter gesteuert wird – die Verschlusszeit steht nicht zur Disposition, ohne den Look zu zerstören. ND-Filter sind für Videokamera-Nutzer deshalb kein Spezialzubehör, sondern Grundausstattung.
Variable ND-Filter (Vario-ND) spielen hier ihre Stärke aus, weil sich Lichtverhältnisse beim Drehen laufend ändern und ein Filterwechsel mitten in der Szene keine Option ist. Dazu kommt der Black-Mist-Diffusionsfilter in Stärke 1/4 oder 1/8 – er reduziert den Mikrokontrast und erzeugt den cinematischen Look, den digitale Sensoren von Haus aus nicht liefern. Bei Fotografie wird dieser Effekt selten gewünscht, bei Video ist er ein Standardwerkzeug.
Was ein Filter nicht leisten kann – und wann er schadet
Ein Filter ist immer ein zusätzliches optisches Element im Strahlengang. Selbst hochwertige Exemplare reduzieren die Lichtdurchlässigkeit minimal und können bei Gegenlicht zusätzliche Reflexionen erzeugen. Wer einen UV-Filter dauerhaft als Objektivschutz montiert, sollte in mehrfach vergütete Qualität investieren, da unvergütete Filter die Bildschärfe bei kontrastreichen Szenen messbar verschlechtern. Kein Filter ersetzt eine saubere Belichtung oder ein gutes Objektiv: Wer mit einem 200-CHF-Kitobjektiv fotografiert, wird von einem 150-CHF-Polfilter keinen Qualitätssprung sehen. Für die individuelle Beratung zur Filterauswahl für Ihr Kamerasystem stehen Ihnen unsere Fachberater in den Manor-Filialen gerne zur Verfügung.
Häufige Fragen zu Filtern für Foto- und Videokameras
Welchen Durchmesser braucht mein Kamerafilter?
Objektivdeckel abnehmen und auf die Innenseite schauen – dort steht der Durchmesser in mm (z.B. ⌀ 67 mm). Alternativ finden Sie die Angabe in jedem Objektiv-Datenblatt online. Wer mehrere Objektive mit unterschiedlichen Durchmessern besitzt, sollte sich die Filtergrössen notieren oder am Objektivdeckel mit einem kleinen Aufkleber markieren – das spart am Drehtag oder beim Bestellen unnötiges Nachschlagen.
Optisches Glas oder Resin: Welches Filtermaterial ist besser?
Filter aus optischem Glas (z.B. Schott-Glas, wie es B+W in der höheren Linie einsetzt) bieten eine höhere Planparallelität und geringere Farbverschiebung – gerade bei ND-Filtern ab 6 Stops macht sich das in der Farbtreue bemerkbar. Harz- oder Resin-Filter sind deutlich leichter und bruchsicherer, was sie für Outdoor-Einsätze und Stecksysteme interessant macht. Der Trade-off: Resin verkratzt schneller als Glas und kann bei starker Sonneneinstrahlung minimale Wellenverzerrungen erzeugen. Für den Dauereinsatz auf hochwertigen Objektiven empfehlen wir bei Manor die Glasvariante, für Gelegenheitseinsätze und als Reisebegleiter reicht Resin.
Polfilter oder ND-Filter – was brauche ich zuerst?
Landschaft mit Wasser, Glas oder Laub → Polfilter zuerst, weil der Reflexionseffekt in der Nachbearbeitung nicht simulierbar ist. Langzeitbelichtung, Architektur oder Video bei Tageslicht → ND-Filter zuerst. Ein CPL schluckt selbst ca. 1,5–2 Blendenstufen Licht und kann bei moderater Abdunklung doppelt dienen.
Wie reinige ich Kamerafilter richtig?
Groben Staub mit dem Blasebalg entfernen – nie pusten, Speicheltröpfchen hinterlassen Flecken auf der Vergütung. Fingerabdrücke mit Linsenreinigungsflüssigkeit und Mikrofasertuch in kreisenden Bewegungen von der Mitte nach aussen wischen. Kein Brillenputztuch, kein Taschentuch: Die Fasern sind zu grob und können Nano-Vergütungen zerkratzen. Nach der Reinigung den Filter in der Original-Box oder einem Filtertäschchen lagern, nicht lose in der Kameratasche.