Ring
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L' Atelier Gold 18 Karat by ManorRing
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Ring Verlobung Perle Diamant (0.03 Ct.)
ElliRing Verlobung Perle Diamant (0.03 Ct.)
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Ring Verlobungsring Diamant 0.06 Ct.
ElliRing Verlobungsring Diamant 0.06 Ct.
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Ring Herz Symbol Diamant 0.04 Ct.
ElliRing Herz Symbol Diamant 0.04 Ct.
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L' Atelier Gold 18 Karat by ManorRing
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Ring mit Diamant
Sergio FerrisRing mit Diamant
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L' Atelier Gold 18 Karat by ManorRing
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Verlobungsringe bei Manor – den einen Ring finden, der bleibt

Sonntagmorgen am Zürichsee, kurz nach neun. Das Licht bricht sich im Wasser, die Luft riecht nach nassem Kies und frischem Kaffee vom Kiosk nebenan – und im Jackenfutter steckt seit drei Wochen eine kleine Schatulle, die bei jeder Bewegung leise gegen den Stoff drückt. Der Moment für den Antrag ist längst geplant, das Kribbeln in den Händen nicht. Damit der Ring genauso sicher sitzt wie die Entscheidung, lohnt sich vorher ein ehrlicher Blick auf Fassung, Metall und Ringgrösse. Denn ein Verlobungsring ist kein Impulskauf – sondern ein Stück, das im besten Fall Jahrzehnte am Finger bleibt.

Welcher Verlobungsring passt zu wem?

Der Solitär: Klassiker mit einer klaren Aussage

Ein einzelner, zentral gefasster Stein in vier oder sechs Krappen: Der Solitärring ist weltweit der meistgewählte Verlobungsring-Typ, rund 40–50 % aller Antragsringe folgen diesem Prinzip. Die Krappenfassung lässt maximales Licht von allen Seiten in den Stein und erzeugt dadurch die stärkste Brillanz. Wer einen Diamantring mit klassischer Wirkung sucht, landet fast automatisch hier. Der ehrliche Nachteil: Der Stein steht höher als bei anderen Fassungen und bleibt leichter an Strickpullovern oder Handschuhen hängen. Für Trägerinnen, die viel mit den Händen arbeiten, ist das ein echtes Alltagsthema.

Der Halo-Ring – gross wirken, klug kalkulieren

Ein kleiner Kranz aus Pavé-Steinen umgibt den Mittelstein und lässt ihn optisch 0,25 bis 0,50 Karat grösser wirken – ohne den Preis eines tatsächlich grösseren Steins. Wer bei gleichem Budget mehr Präsenz am Finger will, trifft mit einem Halo-Ring eine clevere Wahl. Unserer Erfahrung nach unterschätzen viele Paare allerdings den Pflegeaufwand: Die winzigen Pavé-Steine können sich bei täglichem Tragen nach fünf bis zehn Jahren lockern und müssen nachgefasst werden. Ein jährlicher Check beim Juwelier gehört bei diesem Typ zum Pflichtprogramm.

  • Trilogie-Ring (Three-Stone): Drei Steine nebeneinander – symbolisch für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die breitere Schiene sitzt markanter am Finger als ein Solitär und eignet sich für Trägerinnen, die einen präsenteren Look bevorzugen.
  • Bandring mit Steinen (Eternity / Half-Eternity): Steine rundum oder halbseitig in die Schiene eingelassen, flaches Profil, sehr alltagstauglich. Aber Vorsicht: Eine nachträgliche Grössenanpassung ist technisch kaum möglich, weil die Steine direkt in der Schiene sitzen. Hier muss die Grösse von Anfang an stimmen.
  • Schlichter Bandring ohne Stein: Puristisch und zeitlos – die Materialwahl wird zum alleinigen Designelement. Keine Stein-Pflege, kein Hängenbleiben. Immer häufiger sehen wir bei Manor diesen Typ als bewusste Gegenbewegung zum klassischen Diamantring.

Worauf es bei der Wahl ankommt

Welches Edelmetall hält, was es verspricht?

750er Gold (18 Karat) mit 75 % Goldanteil ist der Standard für Verlobungsringe im mittleren bis gehobenen Segment – erhältlich als Gelb-, Weiss- und Roségold. Was viele nicht wissen: Weissgoldringe werden rhodiniert, also mit einer hauchdünnen Rhodium-Schicht überzogen, die den silberweissen Glanz erzeugt. Diese Beschichtung nutzt sich ab – alle ein bis drei Jahre ist eine Erneuerung fällig, beim Juwelier kostet das etwa CHF 30–60. Roségold enthält Kupfer und ist dadurch etwas härter als Gelbgold, was im Alltag ein Vorteil ist. 950er Platin ist dichter, schwerer und natürlich weiss – keine Beschichtung nötig, hypoallergen. Es entwickelt mit der Zeit eine matte Patina, die manche als Charakter schätzen und andere wegpolieren lassen. Rechnen Sie mit einem Aufpreis von 20–40 % gegenüber vergleichbarem Weissgold.

Für das mittlere Preissegment empfehlen Juweliere als Faustregel bei Diamanten: Farbe G–H, Reinheit VS1–SI1, Schliff „Very Good" bis „Excellent". Der Schliff beeinflusst die Brillanz stärker als Karatgrösse oder Reinheit – ein hervorragend geschliffener 0,30-Karäter funkelt sichtbar mehr als ein mittelmässig geschliffener 0,50-Karäter.

Steinalternativen, die man kennen sollte

Nicht jeder Antragsring braucht einen Diamanten – und wer Alternativen kennt, kann bewusster entscheiden. Moissanit erreicht eine Mohshärte von 9,25 (Diamant: 10), bricht das Licht sogar stärker und kostet 80–90 % weniger als ein vergleichbarer Diamant. Bei direktem Nebeneinander fällt die doppelte Lichtbrechung allerdings auf. Saphire (Mohshärte 9) sind alltagstauglich und in weit mehr Farben erhältlich, als die meisten vermuten. Labor-Diamanten sind chemisch und optisch identisch mit Natursteinen, etwa 30–50 % günstiger – aber auf dem Sekundärmarkt aktuell deutlich weniger wert.

Welche Fassung passt zu Ihrem Alltag?

Die Krappenfassung liefert maximale Brillanz, lässt den Stein aber exponiert. Die Zargenfassung umschliesst ihn mit einem Metallrand – geschützter, aber weniger Lichteinfall. Wer beruflich Handschuhe trägt oder viel mit den Händen arbeitet, fährt mit einer Kanal- oder Zargenfassung sicherer.

  • Ringschienen-Breite: 1,5–2,0 mm wirkt filigran und eignet sich für kleinere Steine bis etwa 0,30 Karat. 2,5–3,0 mm ist die vielseitigste Breite – stabil genug für Steine ab 0,50 Karat, ohne den Finger zu dominieren. Ab 3,5 mm wird die Schiene zum bewussten Designelement, sitzt markanter und braucht fast immer ein bombiertes Innenprofil (Comfort Fit), damit sie nach acht Stunden am Finger nicht drückt.
  • Gravur: Die meisten Juweliere gravieren bis zu 25 Zeichen kostenlos ein. Laser-Gravur ist feiner als Stichel-Gravur, dafür weniger tief und bei sehr schmalen Schienen die bessere Wahl.
  • Zertifikat: Bei Diamanten ab 0,30 Karat ein GIA- oder IGI-Zertifikat verlangen. Es dokumentiert die 4C unabhängig und ist bei Versicherung oder Wiederverkauf relevant.

Die richtige Ringgrösse ermitteln

Einen Ring, den die Partnerin oder der Partner bereits am Ringfinger trägt, kurz „ausleihen" und auf ein Blatt Papier legen – den Innendurchmesser mit Bleistift nachzeichnen, fertig. Alternativ funktioniert eine Ringschablone, die sich online drucken lässt. Wichtig: Der Ringfinger der rechten und linken Hand kann bis zu einer halben Grösse differieren. In der Schweiz wird der Verlobungsring traditionell links getragen.

Schweizer Ringgrössen entsprechen dem Innenumfang in Millimetern – Grösse 54 bedeutet 54 mm Umfang, also etwa 17,2 mm Durchmesser. Im Zweifel eine halbe Grösse grösser wählen: Verkleinern ist bei den meisten Metallen technisch einfacher als Vergrössern.

Bei Eternity-Ringen mit Steinen rundum ist eine nachträgliche Anpassung nicht möglich – hier muss die Grösse exakt stimmen, sonst wird es teuer.

Marken und Preissegmente bei Manor

Einstieg und Mittelklasse – ca. CHF 200 bis 800

375er Gold (9 Karat) oder Silber mit Zirkonia oder kleinen Diamanten zwischen 0,05 und 0,15 Karat: In diesem Segment bieten Marken wie Elli oder PANDORA designorientierte Modelle, die optisch überzeugen – materialtechnisch aber nicht die Langlebigkeit von 750er Gold oder Platin erreichen. Für Paare, die den symbolischen Wert über den Materialwert stellen, eine ehrliche Option.

Mittleres bis gehobenes Segment – ca. CHF 800 bis 3000

750er Gold in Gelb, Weiss oder Rosé mit Diamanten ab 0,15 bis 0,50 Karat – hier wird es ernst. Thomas Sabo und MUAU Schmuck bieten klassische Solitäre und Halo-Ringe mit zertifizierten Steinen. Wir bei Manor empfehlen in diesem Segment besonders den Blick auf die Schliffqualität: Ein hervorragend geschliffener Stein mit weniger Karat wirkt lebendiger als ein grösserer mit durchschnittlichem Schliff.

Premium – ab ca. CHF 3000

Platin-Ringe, grössere Diamanten ab 0,50 Karat, aufwendige Fassungen. Hier zählt die Handwerksqualität der Fassung, die Symmetrie des Schliffs und die lückenlose Herkunftsdokumentation des Steins. L'Atelier Gold 18 Karat by Manor bietet in diesem Segment Goldringe mit Diamanten, die auf bewährte Qualitätsstandards setzen.

Gut zu wissen – bevor Sie den Ring kaufen

Ein Verlobungsring wird täglich getragen – oft jahrzehntelang. Auch hochwertige Fassungen brauchen alle 12–18 Monate eine Kontrolle beim Juwelier, ob die Krappen noch fest sitzen. Weissgold-Ringe verlieren ihre Rhodium-Beschichtung durch Kontakt mit Handcreme, Chlorwasser und Reinigungsmitteln schneller. Die „richtige" Ringgrösse kann sich über die Jahre verändern: Gewichtsschwankungen, Temperaturen und sogar Schwangerschaften beeinflussen die Fingergrösse – eine spätere Anpassung ist bei den meisten Ringen möglich, bei Eternity-Ringen jedoch nicht. Passende Schmuckboxen und Reinigungs- und Pflegeprodukte finden Sie ebenfalls bei uns im Sortiment.

Häufige Fragen zu Verlobungsringen

Wie finde ich die Ringgrösse heraus, ohne dass mein Partner es merkt?

Am unauffälligsten: Eine befreundete Person bittet die Partnerin oder den Partner unter einem Vorwand, einen Ring-Sizer anzuprobieren – etwa als angebliches Geschenk für jemand anderen. Alternativ im Schlaf einen Faden um den Ringfinger legen, Länge abmessen und durch 3,14 teilen. Finger sind abends bis zu einer halben Grösse dicker als morgens, also idealerweise nachmittags messen. Im Zweifel eine halbe Grösse grösser bestellen – eine Verkleinerung kostet beim Juwelier etwa CHF 40–80.

Welches Metall ist für den Alltag am widerstandsfähigsten?

Wer den Ring wirklich nie abnehmen will – beim Sport, unter der Dusche, beim Kochen – merkt den Unterschied am Gewicht: Ein Platin-Ring in Grösse 54 wiegt rund 30–40 % mehr als derselbe Ring in 750er Gold, was manche als wertig empfinden und andere als störend. Platin ist zudem hypoallergen, während Weissgold durch die Legierungsbestandteile bei empfindlicher Haut gelegentlich reagiert. Silber ist für einen täglich getragenen Verlobungsring nicht empfehlenswert: Mit einer Mohshärte von 2,5 gegenüber 4–4,5 bei Platin verbiegt es bei Belastung und oxidiert sichtbar.

Lohnt sich ein Labor-Diamant als Alternative zum Naturdiamanten?

Chemisch identisch, mit blossem Auge nicht unterscheidbar – auch ein Juwelier braucht Spezialgeräte. Jeder Labor-Diamant trägt eine mikroskopische Laser-Inschrift mit Zertifikatsnummer, die ihn eindeutig als synthetisch kennzeichnet – für Versicherungen ist das relevant, weil die Bewertung anders ausfällt. Auf dem Sekundärmarkt erzielen Labor-Diamanten aktuell nur 10–20 % des Kaufpreises, Naturdiamanten je nach Qualität 30–50 %. Wer den Ring als emotionales Symbol sieht und nie verkaufen will, profitiert. Wer Werterhalt wichtig findet, wählt den Naturstein.

Wie pflege ich einen Verlobungsring mit Diamant richtig?

Alle zwei bis drei Wochen in lauwarmem Wasser (ca. 30 °C) mit einem Tropfen mildem Spülmittel zehn Minuten einweichen, dann mit einer weichen Zahnbürste die Unterseite des Steins reinigen – dort sammelt sich Hautfett, das die Brillanz am stärksten mindert. Kein Ultraschallreiniger bei Halo- oder Pavé-Fassungen, das kann kleine Steine lockern. Ring ablegen bei Chlorwasser, Handcreme, Gartenarbeit und Krafttraining. Einmal jährlich zur Krappenkontrolle zum Juwelier – besonders im ersten Jahr, wenn sich der Ring noch „setzt".

Gibt es nachhaltige Verlobungsringe bei Manor?

Labor-Diamanten gelten als ressourcenschonender als Minen-Diamanten – kein Erdabbau, geringerer Wasserverbrauch –, sind aber energieintensiv in der Herstellung. Bei Edelmetallen ist recyceltes Gold (erkennbar an Zertifizierungen wie RJC) eine Option ohne Neuabbau. Einige Marken im Manor-Sortiment kennzeichnen recyceltes Gold explizit – im Zweifel lohnt sich die Nachfrage bei der Schmuckberatung in der Filiale.