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Weine zur Wild- und Pilzsaison

Wild- und Pilzsaison
Wildspeisen und Wein sind eine herrliche Kombination. Hirsch, Reh, Hase oder Wildschwein – erst durch einen ausgesuchten Wein wird ein Wildgericht zum wahren Genuss! Welche Weine zu welchem Gericht passen, erfahren Sie bei uns. Und falls Sie noch ein paar Rezepte brauchen, finden Sie diese auch gleich hier

Haarwild

 

Es wird im Allgemeinen zwischen Haarwild und Federwild unterschieden, also Säugetiere wie Hirsch, Reh und Gämse auf der einen und Vögel wie Perlhuhn oder Fasan, auf der anderen Seite. Bei Haarwild kommen die typischen geschmacklichen Aromen des Wilds noch ein bisschen mehr zur Geltung. Reh hat eine leicht süssliche Note und dazu empfehlen wir reife, gut strukturierte Weine. Für gebratenes Wild empfiehlt sich eher ein fruchtbetonter Wein aus der neuen Welt oder eine Bordeaux-Assemblage aus der Tosakana. Zu schwereren Gerichten, wie dem traditionellen Rehpfeffer, ist man mit einem im Eichenfass ausgebauten Spanier oder einem komplexen Sangiovese mit erdig-würzigen Charakter besser beraten.

Federwild

 

Auch hier empfiehlt sich auf jeden Fall einen geschmacklich intensiven, älteren, roten Wein zum Gericht zu trinken. Der Wein darf aber gerne weniger Tannine aufweisen als bei Haarwildgerichten. Liebhaber von leichten und spritzigen Weissweinen haben es hier eher schwierig. Zu einer Wachtel oder gebratenem Fasan, passt jedoch auch ein kräftiger Chardonnay oder Weisswein aus dem Rhônetal. Und sonst? Reifer Bordeaux, Pinot Noir aus dem Burgund, ausgewogener Syrah oder warum nicht ein guter Tessiner Merlot?

Pilze

 

Für einen gelungenen Begleiter zu Wein gibt es kaum eine dankbarere Zutat als Pilze. Einer der Gründe hierfür sind deren Umami-Aromen, die neben salzig, süss, bitter und sauer die fünfte bekannte Geschmacksrichtung darstellen und den besonderen Geschmack von Pilzen ausmachen. Für eine solche Komposition gibt es zwei Ansätze. Entweder man kombiniert die Umami-Aromen mit ähnlichen Geschmäckern im Wein, dann sind Rotweine mit erdigen Noten wie Pinot Noir, reifer Bordeaux oder Nebbiolo am besten geeignet. Oder aber man spielt mit der klassischen Kombination von cremigen Noten, wie sie bei Pilzsaucen, Risotto und dergleichen vielfach angewendet werden, dann empfehlen sich im Eichenfass ausgebaute Chardonnays, weisse Bordeaux oder Weissweine mit niedrigem Säuregehalt.