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UNSERE KANINCHEN IP-SUISSE

Unsere Kaninchen IP-Suisse sind hundertprozentige Schweizer Produkte. Sie werden auf Schweizer Bauernhöfen, hauptsächlich in der Zentralschweiz, nach den strengen IP-Suisse-Vorschriften artgerecht gezüchtet und aufgezogen. Das Futter ist vegetarisch und basiert auf Schweizer Getreide. «Wichtig für uns ist auch die Biodiversität», erklärt der Händler Christian Welti. Er schaut darauf, dass jeder Bauer, der ihm Kaninchen liefert, auf Artenvielfalt und nachhaltige Nutzung des Bodens achtet. «Das Kaninchen ist ein Tier, das wir zu 99% verwerten, also nicht nur das Fleisch», so Welti. Er selbst mag ein traditionelles Ragout am liebsten. Das Kaninchenfleisch ist nicht nur besonders zart, sein helles, feines Fleisch ist auch cholesterinarm und voller guter Inhaltsstoffe wie ungesättigter Omega-3-Fettsäuren und Vitamin B. 

 

Fact: Im Manor Food bieten wir die Kaninchen ganz, ohne Kopf oder als Teilstücke an. Gerne schneiden unsere Metzger die passende Portion für Sie zu.

WIE VIEL WÜRZE BRAUCHT DAS FLEISCH?

Mit unterschiedlichen Gewürzen kann man Fleischgerichten eine persönliche Note geben. Für Puristen gilt: Weniger ist mehr. Sie würzen das Fleisch nach dem Anbraten mit Salz und Pfeffer. Dafür empfehlen wir die harmonische Mischung von grünem, schwarzem und Szechuanpfeffer und Meersalz von Oswald. Ein mediterranes Bouquet passt zu allen Fleischgerichten. Dieses entsteht mit dem Rosmarin-Salz, einer Mischung aus hochwertigem Meersalz, Rosmarin und Kornblumen. Für alle, die es gerne so richtig würzig mögen, ist die Rustica-Mischung aus unterschiedlichen Gewürzen und Kräutern perfekt. Sie verleiht dem Fleisch eine gluschtig würzige Note. 

 

Fact: Die Qualitätsgewürze der Schweizer Firma Oswald sind Geheimtipps. Manor Food bietet sie exklusiv im Detailhandel an.

 



Food Lovers Mag Nr. 4, 14.02.2017

ARTISCHOCKE – LILA WUNDER AUS ITALIEN

Der Unterschied zwischen der kleinen lilafarbenen italienischen Artischocke Mammole und der grossen grünen Artischocke Calico ist, dass man die kleine praktisch ganz essen kann. Einige Sorten schmecken roh gar fantastisch. Man schneidet sie in ganz feine Scheiben und geniesst sie auf die italienische Art mit Zitronensaft, Olivenöl und gehobeltem Parmesan. Bei den anderen Sorten, wie beispielsweise der Artischocke Spine, schneidet man den Strunk grosszügig weg, löst die paar äusseren Blätter und schneidet die Spitzen ab. Sie können die Artischocken gedämpft oder gebraten zubereiten und als Beilage oder mit einer Pasta servieren. Die Artischocke ist die Knospe einer Distelpflanze und wächst, da sie frostempfindlich ist, vor allem im Mittelmeerraum. Sie ist zudem sehr gesund. Der in ihr enthaltene Bitterstoff Cynarin regt den Stoffwechsel an. 

 

Trend: Der italienische Bitterlikör Cynar ist aus Artischocken gemacht und erlebt gerade wieder, wie viele altmodische Spirituosen, ein Revival. 

BOTTARGA – GEHEIMZUTAT FÜR EXQUISITE GERICHTE

Kennen Sie die Bottarga? Viele haben schon mal herrliche italienische Pasta mit Bottarga verzehrt und dabei nie so ganz verstanden, um welchen Fisch es sich dabei handelt. Bottarga ist ein Fischprodukt und wird aus Fischrogen hergestellt, zum Beispiel von dem der Meeräsche, des Thunfischs oder des Schwertfischs. Der Rogen wird gesalzen, gepresst und an der Sonne getrocknet. Mit einer Wachsschicht überzogen kommt er als eine Art Fischtrockenfleisch auf den Markt. Der Bottarga hilft ganz schnell eine Delikatesse auf den Tisch zu zaubern. Gehobelt oder geraffelt wertet er eine Pasta mit Knoblauch, Peperoncino und Olivenöl oder ein Risotto auf. In feine Scheiben geschnitten und mit Zitrone und Olivenöl serviert, wird er zur deliziösen Vorspeise. 

 

Fact: Die Bottarga wird auch der Kaviar des Südens genannt, weil sie den Fischern und ärmeren Leuten als Delikatesse diente. 

 



Food Lovers Mag Nr. 3, 31.01.2017

SCHWEIZER FISCHLIEBLING

Der Flussbarsch wird in der Schweiz so geliebt, dass er einen eigenen Schweizer Namen bekommen hat: Er heisst hier Egli. Über 6000 Tonnen Egli konsumieren die Schweizer jährlich. Wir bieten Ihnen Eglifilets aus Schweizer Wildfang an und solche aus Schweizer Zucht. Letztere beziehen wir als hundertprozentiges Schweizer Produkt aus dem Wallis. Der Zuchtbetrieb in Raron garantiert Schweizer Herkunft und Produktion, vom Laich bis zum Filet. Selbstverständlich werden dabei keine Antibiotika eingesetzt. Die Egli leben in frischem Wasser aus dem Lötschberg und schmecken so gut wie ihre Verwandten aus dem Wildfang. Am Schluss der Produktion werden die Eglifilets von Hand kontrolliert und verarbeitet.

GÖTTLICHE BLUTORANGE

Orangen bieten eine der genussvollsten Quellen von Vitamin C. Eine Art Göttin unter den Orangen ist die Blutorange Moro. Sie ist eine sizilianische Orange aus den Regionen Catania und Siracusa. Die Orangenbäume wachsen in der Nähe des Vulkans Ätna. Durch die trockene, reichhaltige Vulkanerde und das dortige Klima – nächtlich kalte Luft vom Ätna und heisse Sonnenbestrahlung tagsüber – hat die Orange ihr «Blut» entwickelt. Sozusagen als natürliche Abwehr. Dazu kommt, dass sie einen sehr hohen Vitamin-C-Gehalt hat und ein natürliches Antioxidants. Das Fruchtfleisch der edlen Moro-Blutorange hat einen ausgewogenen Geschmack zwischen süss und säuerlich. So gibt es aus der Blutorange auch herrliche Desserts und durstlöschenden Saft. 

 

Tipp: Versuchen Sie den gesunden und geschmackvollen sizilianischen Wintersalat mit filetierten Moro-Blutorangen, feingeschnittenem Fenchel und Olivenöl.

 



Food Lovers Mag Nr. 2, 17.01.2017

PAK CHOI – DAS LEICHTGEWICHT UNTER DEN KOHLARTEN

Wie alle Kohlarten ist der Pak Choi ausserordentlich gesund. Voller Vitamin C, Kalium, Karotin und Kalzium hat er wenig Kalorien und ist in kürzester Zeit gar. Der kleine Kohl ist ein enger Verwandter des Chinakohls und erinnert im Aussehen ein bisschen an den Mangold. Er ist leicht nussig, mild und hat keinen typischen Kohlgeschmack. Der Pak Choi ist auch leichter verdaulich als andere Kohlarten und seine Garzeit ist kurz. So eignet er sich perfekt für Wokgerichte, kann aber auch mit ein wenig Knoblauch und Peperoncino wie Spinat oder Mangold zubereitet werden.

 

Tipp:
Einfach und schnell: Dämpfen Sie den Pak Choi in einem Dampfkorb und servieren Sie ihn mit ein wenig Soyasauce oder Sesamöl.

THAI-MANGO – ELEGANT IN FORM UND GESCHMACK

Fast so wie bei uns die Apfelbäume findet man in Thailand die Mangobäume überall. Die immergrünen Bäume werden bis zu 40 Meter hoch und bieten eine unzählige Vielfalt von verschiedenen Sorten. Man isst in Thailand Mangos reif und unreif in ganz unterschiedlichen Gerichten. Die süssen Mangos eignen sich als Dessert, die säuerlichen und die unreifen sind sehr gut in Salaten. Ob eine Mango reif ist, riecht man. Auch deuten klebrige Fruchtzuckerflecken auf eine Reife hin. Unreife Mangos lassen sich gut bei Zimmertemperatur nachreifen. 

 

Fact:
Der Unterschied zwischen der Thai Mango und der klassischen Mango ist die elegante, leichte S-Form. Zudem schmeckt sie ein wenig süsser und hat viel seltener Fasern. 

 



Food Lovers Mag Nr. 1, 10.01.2017

DREI GESUNDE TRENDSETTER IM GEMÜSEREGAL

Der Federkohl, auch Grünkohl – und im Englischen Kale – genannt, hat es ganz auf die Spitze der Trendlebensmittel geschafft. Der Grund, weshalb man den Kohl mit den dunklen, krausen Blättern öfter geniessen sollte, ist nicht, weil ihn Berühmtheiten wie Gwyneth Paltrow in den Himmel loben und er supertrendy ist, sondern weil er eines der gesündesten Gemüsearten überhaupt ist. Eine Portion Kohl Kale enthält den Tagesbedarf an Vitamin C und gar noch mehr Vitamin K. Auch enthält Kohl Kale proportional mehr Kalzium in sich als Milch. Wir führen drei Sorten Kohl Kale im Sortiment, der grüne und der rote kommen beide aus der Schweiz, der schwarze kommt aus Italien. 

 

Tipp: 
Kombinieren Sie Kohl Kale mit ein bisschen Fett wie Öl oder Avocado, so können seine Inhaltsstoffe besser vom Körper aufgenommen werden.

ENERGIE TANKEN MIT GRÜNEM NATURSTOFF

Jung, leuchtend grün und voller Kraft sind Weizengraskeimlinge zum energiespendenden Lebensmittel geworden. Es gehört zu den Süssgräsern und hat eine lange Vergangenheit als Heilmittel. Damit seine wertvollen Inhaltsstoffe vom Körper aufgenommen werden können, verwertet man es als Saft-Extrakt oder Pulver. Voller Vitamine, Spurenelemente, Enzyme, Mineralstoffe und mit hohem Chlorophyll-Gehalt hat es eine antioxidative Wirkung. Ein Saft oder Smoothie mit Weizengras ist ein beliebter, natürlicher Energiedrink. Frisches Weizengras kann man auch wie Kräuter einem Salat oder einem anderen Gericht beimischen. Es lässt sich übrigens auch einfach, wie zum Beispiel Kresse, auf dem Fenstersims ziehen. 

 



Food Lovers Mag Nr. 9, 20.12.2016

DAS BESTE FLEISCH FÜR DAS FEST

Für die Festtagsklassiker Fondue Chinoise und Fondue Bourguignonne haben wir gereiftes Rumpsteak von der Schweizer Färse. Für Ihr Roastbeef empfehlen wir Ihnen das Entrecôte «salt moss dry-aged» des grossen irischen Meisters Maurice Kettyle. Das Lendenstück mit Knochen wird in der Kühlzelle 21 Tage verfeinert. Danach beginnt der langsame Reifeprozess, der dem Entrecôte eine beispiellose Zartheit und einen einzigartigen Geschmack verleiht. Um Ihr Festessen zu  vervollständigen, bieten wir Ihnen zudem Lammracks aus Irland an. Das irische Klima erlaubt eine besonders  gute Weidehaltung und die Tiere können sich zu 100 Prozent natürlich ernähren.

 



Food Lovers Mag Nr. 8, 13.12.2016

HAUTE COUTURE IN SCHOKOLADE

Thomas Müller half schon als Kind in der Konditorei des Vaters tüchtig mit. Da sein Herz immer stärker für Schokolade schlug, machte er aus dem Familienbetrieb eine kleine erfolgreiche Schokoladenmanufaktur. Er spielt mit raffinierten Geschmacksnoten und unterstreicht diese mit Farbe und modernem Design. Für Manor Food hat er unter anderem die Pralinés Pastels in sinnlichen Winterfarben kreiert. So trägt etwa die goldene Praline Cognac und Caramel in sich, die weisse Yuzu, eine japanische Zitrusfrucht, die an Mandarine erinnert. Thomas Müllers weisse Schokolade besticht mit einer Caramelnote und die dunkle Schokolade ist mit viel edler Vanille versehen. Dank seinem Talent, Geschmack und Design gekonnt und mit viel Persönlichkeit zu kombinieren, sind seine Kreationen kleine Kunstwerke zum Geniessen oder Verschenken. 

WEINE MIT BESTER HERKUNFT

Feiern macht Spass mit guten Weinen. In meiner Auswahl haben alle Weine eine hervorragende Herkunft, denn sie kommen aus wichtigen Weingütern. Da ist etwa der Cheval de los Andes, vom ausgezeichneten Weingut in Argentinien, welches zum renommierten Château Cheval Blanc in St.-Émilion gehört. Intensiv, fruchtig, frisch und tief rubinrot, so ist jeder Schluck ein Gaumenfest. Besonders am Herzen liegt mir auch der Le Volte. Er ist der dritte Wein des weltbekannten Weingutes Ornellaia und passt mit seiner eleganten Struktur und dem Waldfruchtaroma fantastisch zu Fleischgerichten. Ein Star in jeder Beziehung ist der Director’s Cut. Der reife, körperbetonte Cabernet Sauvignon kommt von den Weingütern des berühmten Regisseurs Francis Ford Coppola, bekannt für seine Mafia-Trilogie «Der Pate».

 



Food Lovers Mag Nr. 7, 29.11.2016

ZURÜCK ZU DEN WURZELN

Es gibt Wurzelgemüse, das toll schmeckt, aber noch nicht so stark verbreitet ist. Dazu gehören die beiden Sorten Topinambur und Crosnes, der Knollen-Ziest. Beide Knollen sehen ein bisschen ungewohnt aus, sind aber köstliches Alltagsgemüse. Topinambur gehört zu den Korbblütlern und ist verwandt mit der Sonnenblume. Die Knollen schmecken süsslich, ein bisschen nach Nuss und Artischocken. Sie können roh, zum Beispiel im Salat gegessen werden oder aber gekocht wie Kartoffeln. Die Knollen müssen nicht geschält, sondern nur gewaschen und gebürstet werden. Crosnes, der Knollen-Ziest, hat seinen Ursprung in Japan und wird schon länger in Europa angebaut. Die kleinen Knollen mit dünner Haut müssen nicht geschält werden und man kann sie ebenfalls roh essen. Delikat schmecken sie auch in etwas Butter angebraten oder gedünstet. Beide Wurzelgemüsesorten sind schmackhaft und gesund und bringen eine willkommene Abwechslung in die Alltagsküche. 

BÜNDNERFLEISCH – DER SCHWEIZER TROCKENFLEISCHKLASSIKER

Was wäre die Schweizer Küche ohne den Trockenfleisch-Klassiker Bündnerfleisch? Unser Bündnerfleisch beziehen wir von der traditionellen Firma Spiess aus Schiers. Sie feiert gerade ihr 110-jähriges Jubiläum. Das bedeutet natürlich auch 110 Jahre Tradition und Knowhow. Das weltberühmte Bündnerfleisch wird in Schiers gesalzen, mit Alpenkräutern mariniert und in Form gepresst. Getrocknet wird es in der höchstgelegenen Trockenkammer Europas, nämlich auf 1500 m Höhe in Davos. Um die charakteristische, rechteckige Bündnerfleisch-Form zu erhalten, wird das Bündnerfleisch dreimal während 24 Stunden gepresst. Die Pressung dient der optimalen Verteilung der Feuchtigkeit, die noch im Fleisch enthalten, ist. Das Bündnerfleisch ist zudem mit IGP zertifiziert, einem Gütesiegel, das ausweist, dass das Produkt in seinem Herkunftsort entweder erzeugt, verarbeitet oder veredelt wird. 

 



Food Lovers Mag Nr. 6, 15.11.2016

AUS GUTER ERDE.

Auch jetzt, mitten in der kargen Saison, bietet die Natur gesundes und frisches Gemüse, nämlich Wurzelgemüse. Es kommt aus guter Erde, denn wir beziehen es von lokalen und regionalen Produzenten. So finden Sie in allen Manor Food andere Sorten und auch nicht jeden Tag genau das Gleiche. Wurzelgemüse zeigt sich in grosser Sortenvielfalt. Klar denkt man erst mal an Topinambur und Maniok, aber auch Rüebli und Rüben in allen Varianten und Farben. Immer mehr setzen sich die alten Sorten durch, wie etwa die Chantenay- Karotten (England). Diese zeigen sich sowohl klassisch orange als auch weisslich oder dunkelviolett. Sie sind süss und knackig. Versuchen Sie auch die «Navet boule d’or», eine Steckrübe, die zum Beispiel herrlich als Püree mit viel Butter mundet. 

Fein ist auch die klassische Steckrübe vom «Räbeliechtli-Umzug». Dazu ist sie sehr gesund und hat wenig Kalorien. Würzig, erdig und zugleich elegant im Gout sind die Pastinaken und die Petersilienwurzeln. Rösten Sie diese im Backofen mit ein wenig Honig oder Ahornsirup. Auch die Randen, die wir in allen Farben anbieten, geben hervorragende Gerichte ab, wenn sie im Ofen geröstet oder wie Bratkartoffeln in der Pfanne gebraten werden.

WAS IST FÄRSENFLEISCH?

Wissen Sie eigentlich, was eine Färse ist? Eine Färse ist ein etwa 24 Monate altes weibliches Rind, das noch nie gekalbt hat. Färsenfleisch zeichnet sich aus durch seine etwas dunklere Farbe sowie seine Muskelstruktur, die feinfaseriger und durchwachsener ist als die von anderem Rindfleisch. Das heisst, dass der Muskel von vielen feinen Fettäderchen durchzogen wird, die dem Fleisch sein typisch nussiges Aroma verleihen. Färsenfleisch ist naturgemäss zarter und saftiger. Wir hängen das Fleisch des Hinterviertels mindestens 21 Tage lang ab, bevor es in den Verkauf gelangt. So stellen wir sicher, dass es schön zart ist und einen optimalen Geschmack hat. Bei uns finden Sie die besten Stücke, vom Braten über das Schulterfilet bis zum Entrecôte. Kommen Sie vorbei und entdecken Sie dieses hervorragende Fleisch – wir helfen Ihnen gerne, das richtige Stück zu finden.

 



Food Lovers Mag Nr. 5, 01.11.2016

JETZT GIBT ES KNOBLAUCH IN ALLEN FARBEN

Knoblauch ist herrlich im Geschmack und dank vielen Antioxidantien sehr gesund. Wir bieten ihn aktuell in drei Farben und Sorten an. Den klassischen weissen Knoblauch beziehen wir vor allem aus der Lomagne, in der Gascogne, der renommierten Knoblauchregion. Auch unser rosé Knoblauch kommt aus Frankreich, aus Lautrec, einer kleinen Gemeinde in den Pyrenäen. Dort wird er als geschützte und gekennzeichnete Spezialität angepflanzt. Er ist süsser und zugleich schärfer im Geschmack als der weisse. Ein kleines Knoblauchwunder ist der schwarze Knoblauch, den wir in Bioqualität aus Spanien im Sortiment haben. Die Zehen bekommen die schwarze Farbe durch einen Fermentierungsprozess. Ihre Konsistenz wird dadurch fast geleeartig. Der schwarze Knoblauch hat die typische Schärfe des Knoblauchs verloren, nicht aber den Geschmack. Er ist leichter verdaulich und hinterlässt keine Geruchsspuren im Atem.

DORSCH FRISCH VON DER LEINE

Beim Fischen ist der Leinenfang besonders schonend, da selektiv gefischt wird. Das bedeutet, dass ungewollte Fische und solche, die der Minimalgrösse nicht entstprechen, lebend wieder freigelassen werden. Im Manor Food unterstützen wir solch nachhaltige Produktion und bieten deshalb feinsten Dorsch an, der aus kleinen isländischen Fischereiunternehmen kommt. Gefischt wird in nachhaltigen Fischgründen im Kaltwasser Islands. Die kleinen Tagesboote mit zugeteilten Fangquoten legen direkt beim Verarbeiter an. Noch am selben Tag wird das frische Dorschfilet royal in die Manor Food Fischabteilung verschickt. 

 

Tipp:
Bereiten Sie die Dorschfilets ganz einfach in der Folie zu. Mit ein wenig Gemüse wie Zucchetti, Tomaten oder Fenchelstreifen, frischen Kräutern, ein bisschen Weisswein und Butter sind der Erfolg und ein schnelles, unkompliziertes Abendessen garantiert.

 



Food Lovers Mag Nr. 4, 18.10.2016

KASTANIEN: DIE SCHÖNEN UND DIE FEINEN

Endlich ist Marronizeit. Die schönen, runden Kastanien, die gerade von den Bäumen herunterfallen, heissen aber Rosskastanien. Sie sind ungeniessbar, gar giftig und nicht einmal wirklich verwandt mit den echten, essbaren Kastanien, die wir gerne Marroni nennen. Diese sind die Samen der Edelkastanie und wachsen vor allem in den südlichen Bergregionen. Rosskastanien bekamen ihren Namen, weil man sie früher hustenden Pferden als Heilmittel ins Futter mischte. Die Römer führten die Kastanien in Europa ein. Für die Bergbevölkerung im Süden dienten sie lange als gesundes, nahrhaftes Grundnahrungsmittel. Verglichen mit anderen Nüssen enthalten sie nur wenig Fett, nämlich ca. 2 %. Auch sind sie glutenfrei. Im Manor Food bieten wir Ihnen feinste Marroni an, die nicht nur geröstet gut schmecken, sondern auch als Beilage zu Wild, als Füllung von Geflügel oder als Zutat für Desserts und Kuchen.

 

Tipp:
Testen Sie den Frischegrad von Marroni, indem Sie sie in lauwarmes Wasser legen. Sinken sie, sind sie frisch.

KOCHEN MIT ÄPFELN

Mit Äpfeln kann man sehr gut kochen und backen. Nicht nur Süsses wie Apfelmus und Kuchen, sondern auch herrliche Herbstgerichte. Zwei Apfelsorten, die wir Ihnen dafür empfehlen und die jetzt im Manor Food im Angebot sind, ist der Boskoop und der Canada. Ersterer kommt ursprünglich aus Boscoop, Niederlande, und gehört nun zu den typischen Schweizer Äpfeln. Beide sind Renetten-Sorten mit aromatischem Fruchtfleisch. Versuchen Sie zum Beispiel einen Schweinsbraten auf halbierten Äpfeln zu braten oder rösten Sie Fenchel mit Apfelschnitzen, Traubenbeeren, Rosmarin und Olivenöl im Ofen.

 

Tipp:
Wie wär’s mit selbstgemachten Apfel-Chutney, einer englischen Spezialität, die gut zu Käse passt? Kochen Sie 1 kg Kochäpfel wie Boskoop, geschält und gewürfelt, mit 200 g Rohzucker, 200 g gehackten Schalotten, 20 g geraffeltem Ingwer, 0,4 dl Apfelessig, 1 Prise Salz, 1 Prise Zimt und einem Lorbeerblatt etwa 40 Minuten. Heiss in Gläser füllen und sofort verschliessen.

 



Food Lovers Mag Nr. 3, 04.10.2016

HAUSGERÄUCHERT

Im Manor Food bieten wir unterschiedliche Lachssorten an. Da ist der schottische Lachs aus der nachhaltigen Zucht von Loch Duart und der Wildlachs aus Kanada. Beide sind hervorragende Sorten, fettarm und mit festem Fleisch. Geräuchert werden sie im Haus in den Räucheröfen, die in den Fischabteilungen stehen. Gleich nach Eintreffen der frischen Lachsfilets werden sie mit einer Mischung aus Fleur de Sel aus der Camargue und Zucker von Hand eingerieben. Nach 24 Stunden Ruhezeit werden das Salz und der Zucker ausgewaschen. Nun kommen die Gewürze: Dill für die einen und eine geheime Manor-Gewürzmischung aus Pfeffer und Zitrone für die anderen, ein Teil bleibt nature. Danach kommen die Fische in den Räucherofen. Geräuchert wird kalt, bei 24 Grad und mit kanadischem Hickory-Holz. Der Rauch von diesem Nussbaumholz durchdringt das Fischfleisch mit einer würzig nussigen Geschmacksnote. Die Räucherung wird in zwei Durchgängen durchgeführt, dann ruht der Lachs erneut 24 Stunden, damit er den Geschmack so richtig tief in sich aufnehmen kann. Später wird das geräucherte Lachsfilet tranchiert, verpackt und in den Kühlregalen der Fischabteilung angeboten. 

SCHWEIN GEHABT

Das iberische Schwein heisst cebo ibérico. Es ist schwarz und lebt nur auf der iberischen Halbinsel und das zum grössten Teil frei in den Eichenhainen der Extremadura. Seine Aufzucht ist zertifiziert und untersteht strengen Kontrollen. Erst nach 12 bis 14 Monaten, bei einem erreichten Gewicht von etwa 160 Kilo, wird es geschlachtet. Da die Schweine viel Bewegung in der freien Natur haben, ist ihr Fleisch eine ganz besondere Delikatesse. Im Manor Food finden Sie neben dem Rohschinken auch andere fantastische Fleischstücke. Das sind etwa Kotelettestücke, das Nierstück, das presa oder das secreto – ein Stück zwischen Schulter und Brust, das aussergewöhnlich saftig ist und das pluma, die Feder, ein Medaillon, halb Fleisch halb Fett. 

 

Tipp:
Braten Sie das Fleisch des cebo ibérico unbedingt à la minute und lassen es innen rosé. So können Sie seine saftige Zartheit und seinen delikaten Geschmack am besten geniessen.

 



Food Lovers Mag Nr. 2, 20.09.2016

EIN GOLDSTÜCK: DER VACHERIN MONT-D’OR

Der golden schmelzende Vacherin Mont-d’Or hat jetzt Saison, denn er ist gerade aus den Käsereifereien auf die Regale von Manor Food gezogen. Legenden erzählen, dass das Rezept des Vacherin Mont-d’Or von einem Soldaten der Bourbaki-Armee 1871 ins Vallée de Joux kam, doch die Käsereien in Les Charbonnières produzieren bereits seit 1865 den berühmten weichen Käse. Seinen Geschmack verdankt er der Milch von Kühen, die sich auf den Wiesen des Waadtländer Jura von Kräutern und Blumen ernähren, und dem Fichtenholz, in dessen duftende Späne er gehüllt wird. 

 

Fact:
Der Vacherin Mont-d’Or wird nach den strikten Regeln des AOP (Appellation d’Origine Protégée) zwischen August und März produziert und ist nun, nach der Affinage, bereit zum Genuss.

SAISON FÜR DIE BESTE TAFELTRAUBE

Die köstlich mundende Uva Italia unterscheidet sich von der Weintraube durch grösseren Beeren, knackigerem Fruchtfleisch, Süsse und Muskatgeschmack. Die Uva Italia ist gerade reif für den Genuss und quillt mit viel Sinnlichkeit aus unseren Früchteregalen. Sie kommt aus Sizilien oder Apulien. In beiden Regionen hat Manor je einen eigenen Produzenten. 

 

Tipp:
Am besten geniessen Sie diese süsse Traube zu Käse, zum Beispiel nach dem Essen. Dazu passen klassische Dessertweine, wie zum Beispiel der Il Falchetto Moscato d’Asti DOCG 2015, Tenuta del Fant aus Italien. Oder kochen Sie auch mit Trauben, sie passen nicht nur gut zu Wild. Belegen Sie einen Pizza- oder Flammkuchenteig mit Ziegenfrischkäse, geben Sie Traubenbeeren darauf und träufeln Sie Honig darüber. Im heissen Backofen knusprig backen.

 



Food Lovers Mag Nr. 1, 06.09.2016

DIE BURRATA HAT EIN HERZ, DAS SCHMILZT

Die Burrata – der Name bedeutet «gebuttert» – hat ein weiches, cremiges Herz. Der italienische Frischkäse wird aus frischem Mozzarella gemacht, der in einer Art Beutel geformt und mit Rahm und in Fäden gerissenem Mozzarella
gefüllt wird. Beim Genuss entfaltet sich die weiche Füllung mit einem cremig milchigen Geschmack. Burrata gibt es in der Manor Food Frischeabteilung mild aus Kuhmilch und ein wenig rezenter aus Wasserbüffelmilch.

Tipp:
Burrata schmeckt sehr fein mit etwas Olivenöl zu Tomaten aber auch als Topping über einem Risotto oder zu Früchten wie Pfirsiche oder Feigen.

VONGOLE – FEINE ITALIENER IN SCHALE

Spaghetti alle vongole ist eines dieser fantastisch einfachen Gerichte, das auf die sinnlichste Art ans Meer entführt. Jetzt ist wieder Saison für die kleinen Delikatessen in Schale, denn beim Verzehr von Muscheln gilt: Genussdatum sind die Monate, die ein R im Namen haben. Der Grund dafür ist, dass die Muscheln den Sommer nutzen, um sich zu vermehren und ab September ihr volles Aroma entwickelt haben. Es gibt zwei Vongole-Muschelarten: die bekannten Veraci und die kleineren Lupini. Die Veraci sind fleischiger, länglicher und können im Gegensatz zu den Lupini auch gezüchtet werden. Die Lupini sind immer aus Wildfang, kleiner, runder und stärker im Geschmack. Die Herkunft beider Sorten im Manor Food Sortiment ist das Mittelmeer. Die Vongole schmecken aber nicht nur fantastisch, sondern sie sind auch gesund, da sie unter anderem reich an Proteinen und Eisen sind und dafür arm an Fett.
 
Fact: 
Lebt die Vongola-Muschel ihr ganzes, natürliches Leben, ist sie eines der am längsten lebenden
Tiere, denn sie kann bis zu 400 Jahre alt werden!