Pasta à la Minute: einfach genial!
Das Manora Pastabuffet mit frischen Teigwaren, frischen Saucen, frischen Zutaten, à la Minute zubereitet vor den Augen des Gastes wurde im Unterwallis im Manora Restaurant Monthey erfunden. Dort wollten die Manora Köche 2004 ihren Gästen etwas Neues, Frisches und individuell Zusammenstellbares bieten. Von Monthey aus trat das Pastabuffet seinen Siegeszug durch die Manora Restaurants der ganzen Schweiz an.
Eric Aziz steht schon um sieben Uhr morgens am Schneidebrett. Die frischen Tomaten sind bereits gewürfelt in der Schale, die drei Saucen köcheln langsam vor sich hin, der Teig ist gemacht, die ersten Tagliatelle sind bereits geschnitten und in Gläser abgefüllt. Jetzt ist der Lachs an der Reihe. Er wird in Streifen geschnitten und portionenweise in kleine Gläser geschichtet. Dann kommt das Gemüse unters Messer. Je nach Saison können das Broccoli sein oder Zucchetti, Rüebli oder Auberginen. Eingekauft wird das meiste Gemüse nach dem lokal Konzept bei Bauern, deren Felder näher als 30 Kilometer rund um das Manora Restaurant Monthey liegen.Schlag acht Uhr öffnet das Manora Restaurant am Stadtrand von Monthey seine Tore. Als Erstes kommen die Zmorgen-Stammgäste. Einige von ihnen werfen einen neugierigen Blick in Richtung Pastatheke, wo die Saucen bereits verführerisch duften. Vielleicht überlegen sie, ob sie am Mittag wiederkommen sollen.
Im Schnitt verpflegt die Crew in Monthey 1200 Gäste pro Tag. 500 kommen zum Essen. Mehr als ein Fünftel von ihnen stellt sich eine Schale mit frisch zubereiteter Pasta à la Minute aufs Tablett. Pasta gibt es in Monthey jeden Tag – das Angebot gehört zu den Lieblingsgerichten der Gäste, besonders am Freitagabend und samstags über Mittag. Den absoluten Rekord erreichte Manora Monthey an einem Gründonnerstag: 240 Portionen Pasta passierten die Kasse.Pasta à la Minute heisst: Die Gäste können alles wählen! Erst die Sorte der Teigwaren: Tagliatelle oder gefüllte Tortellini; rote mit Peperonigeschmack, grüne mit Spinat oder die neutralen. Dann die Sauce: Tomaten, Rahm, Curry und asiatisch mit einem Schuss Kokosmilch. Die frisch geschnittenen Zutaten stellt sich jeder Gast selber in einer weissen Schale zusammen: Knoblauch, Peperoncini, Basilikum, Tomaten, Zucchetti, Peperoni, Pesto, Rucola, Schinken, Speck, Gorgonzola, Pilze, Nüsse, Kräuter. Das Angebot variiert täglich. «Aber», will Assistent Hervé Procacci betont haben, «am beliebtesten sind weisse Teigwaren mit Tomatensauce, Saisongemüse und Speck oder Schinken.»
Das Angebot ist nicht nur frisch, es wird auch à la Minute Portion für Portion individuell zubereitet. Jeder Gast kann sich also ganz nach seinem Gusto alles zusammenstellen, die Pasta und die Preise. 9.50 Franken kostet die Portion ohne Fleisch und Pilze, 11.50 Franken eine Portion mit allen Zutaten. Nur für die Crevetten und den Lachs, das Pouletfleisch und die gemischten Meeresfrüchte zahlt der Gast noch einmal extra. So kreiert er nicht nur sein eigenes Lieblingsgericht, sondern steuert auch selber, wie viel er ausgeben möchte.
Das Pastabuffet wird eröffnet
Der erste Gast füllt sich gegen Mittag sein Zutatenschälchen bis zum Rand mit Zwiebeln, Gemüse und Speck. Er sucht sich ein Glas gemischte Teigwaren aus, drückt Eric Aziz beides in die Hand und wählt die Tomatensauce. Der Koch dämpft die Zutaten kurz in Olivenöl an, gibt die Sauce dazu, die Teigwaren lässt er in das brodelnde Wasser gleiten. Jetzt geht es noch genau zwei Minuten, dann werden Pasta und Sauce vereint und der Teller ist fertig – noch frisch geriebenen Parmesan drauf und weiter geht’s zur Kasse.Jeden Mittag stehen die Gäste in Monthey fast permanent Schlange vor dem Pastabuffet. Eine kleine Wartezeit nehmen sie gerne in Kauf für ein frisches, vor ihren Augen und mit ihren selber ausgesuchten Zutaten zubereitetes Essen. Eric Aziz hat registriert, dass immer mehr Vegetarier bei der Pasta à la Minute anstehen. Er weitet deshalb das Angebot kontinuierlich auf die neuen Bedürfnisse aus.
«Im Schnitt bleiben die Gäste eine halbe Stunde zum Essen», erklärt Hervé Procacci. Die Zeit fürs Mittagessen werde heutzutage immer kürzer. Da seien die Gäste dankbar für ein frisches, gesundes, gutes und preiswertes Angebot. «Am Wochenende bleiben unsere Gäste schon länger», sagt Procacci und nicht ohne Stolz erzählt er, dass manche den Weg von Lausanne bis nach Monthey unter die Räder nehmen, «speziell wegen unserem Pastabuffet!»
Die Geschichte einer erfolgreichen Idee
Pasta à la Minute: Diese neue, innovative Idee wurde Ende 2004 in Monthey für eine Pasta-Promotion ausprobiert. Es war ein unglaublicher Erfolg! Als die Promotion – und somit das Pasta à la Minute- Angebot – vorüber war, kamen so viele Reklamationen von enttäuschten Gästen, dass man in der Restaurant-Abteilung am Manor Hauptsitz entschied, Pasta à la Minute fest ins Sortiment zu nehmen. Dazu wurden in Monthey mehrere Kundenumfragen durchgeführt, um die Zufriedenheit der Gäste zu überprüfen und ihre Anregungen und Wünsche bezüglich des Angebots, der Preise, der Verfügbarkeit, der Wartezeiten etc. und zu integrieren. Die Innovation aus Monthey wurde schliesslich im Jahr 2005 in allen Restaurants der Schweiz eingeführt. Zur grossen Freude aller Gäste! Heute ist Pasta à la Minute als Basic aus den Manora Restaurants nicht mehr wegzudenken. Je nach Gepflogenheit des Restaurants gibt es das Angebot täglich oder an bestimmten Tagen der Woche.Diese Website setzt Flash Player 9 voraus.
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