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Dass sich auch die kleinen Gäste wohlfühlen, ist den Manora Restaurant Teams seit langem ein Anliegen. Dieses Jahr haben sie sich etwas Besonderes einfallen lassen: Kinderfestivals, die an vielen Manor Standorten durchgeführt werden.

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Plötzlich rumst es, ein Mann ist gestolpert und liegt ausgestreckt am Boden. Die Kinder, die gleich nebenan am Tisch sitzen, springen erschreckt auf. Der Mann rappelt sich benommen auf. Er sieht unordentlich aus, die Haare sind völlig zerzaust, die Kleider verrutscht – und seine Nase ist knallrot. Es dauert nur einen kurzen Augenblick, bis ein Mädchen ganz erleichtert ruft: «Das ist ja ein Clown! Der will zu uns!»
Es ist Kinderfestival im Manora Restaurant in Vevey. Rund 40 Kinder im Alter zwischen 3 und 13 Jahren sind an diesem Nachmittag gekommen, um zwei Stunden lang gemeinsam zu basteln und Spass zu haben, betreut von fünf Manora Mitarbeitenden. Sie sitzen um einen grossen Tisch, der mit knall-rotem Plastik bedeckt ist. Darauf stehen Becher mit bunten Filzstiften und Schalen voll Dekomaterial zum Basteln. Die Kinder malen eifrig Tischsets aus, die sie später mit Plastik überziehen und nach Hause nehmen können, und bekleben Klebstreifenabroller mit bunten Stoffkugeln. Die einen sind hoch konzentriert bei der Arbeit. Andere wissen gar nicht, wo sie anfangen sollen.

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Clown Mugg zieht die Kinder sofort in seinen Bann. Die einen sind fasziniert, die anderen ehrfürchtig, und ein paar von den Kleineren haben zuerst Angst. Aber nicht lange: Mugg kann nämlich zaubern! Er zieht der 13-jährigen Laetitia eine bordeauxrote Stoffkugel in der Grösse eines Pingpongballs aus dem Ohr. Dabei hat sie doch vorher extra nachgeschaut und mit den Fingern im Ohr gebohrt, da war wirklich nichts drin! Die Kinder kichern und sind hell begeistert. Erst recht, als er anfängt, aus langen Ballonen bunte Figuren zu formen. Er macht Hunde, einen Pinguin und sogar Kopfschmuck in Form einer Blume, die er dann der vierjährigen Neila auf den Kopf setzt – wie die Krone einer Prinzessin. Für Fabien, den zehnjährigen Bruder von Laetitia, knüpft er sogar eine Insel mit einer Palme, an der ein hellblauer Affe raufklettert. Auch dieses Kunstwerk kann man sich auf den Kopf setzen. Fabien strahlt vor Stolz. Einige Kinder vergessen vor lauter Staunen, den Mund zu schliessen. Was dieser Clown alles kann!

An diesem Nachmittag wird bereits der vierte solche Anlass durch-geführt. Karin Kocher, die für Sponsoring zuständig ist, und ihr vierköpfiges Team waren zuvor schon in Zürich, Genf und Monthey. Bis Ende Jahr wollen sie in allen Manora Restaurants solche Kinderfestivale durchführen. «Etwas für Kinder zu machen hat bei Manor Tradition, wir haben seit 15 Jahren Programme speziell für Kinder. Mit dem Festival wollen wir etwas Spezielles für Kinder machen, das sympathisch ist und allen offensteht», erklärt sie die Idee dahinter. Diese Kindernachmittage sind gratis, im Gegensatz zu den Geburtstagspartys, die mit Bastelspass und Programm ebenfalls in den Manora Restaurants durchgeführt werden – die aber vorher bestellt werden müssen. Manora hat für Kinder auch spezielle Menüs. «Mit Sachen, die Kinder gerne haben – aber keine Pommes frites! – Man kann Kinder nämlich auch ohne glücklich machen», weiss Karin Kocher aus Erfahrung.
Das Programm geht weiter. Die Kinder können am Glücksrad drehen und kleine Preise gewinnen. Inès hat einen Kugelschreiber mit verschiedenfarbigen Minen bekommen, ihr Bruder, der zehnjährige Alexandre, einen Schlüsselanhänger mit einem grossen Karabinerhaken. «Das ist sehr praktisch!», sagt er zufrieden. Gleich neben dem Glücksrad steht ein Tisch, auf dem die Manora Mitarbeitenden bunte Seifen giessen. Wer will, kann das selber machen, es gibt aber auch schon fertige Seifen zum Mitnehmen. Draussen auf der Terrasse ist ein Tisch mit einem Zvieri aufgebaut: leckere Erdbeer- und Schoggikuchen, dazu gibt es Sirup – Grenadine, Pfefferminz oder Ananas.

Der Clown kommt nicht wieder, dafür kommt eine menschengrosse gelbe Plüschfigur, mit der sich die Kinder fotografieren lassen können. Sofort bildet sich eine lange Schlange. Das Foto wird gleich ausgedruckt, die Kinder können es als Erinnerung behalten. Und nicht nur das, die von ihnen ausgemalten Tischsets, die dekorierten Klebstreifenabroller nehmen sie mit, die Geschenke vom Glücksrad ... Doch nicht genug: Am Schluss gibt es noch einen knallroten Rucksack, in den die Kinder ihre Bastelarbeiten und die Geschenke stecken können. Die Kleinen sind überwältigt. Aufgeregt springen sie ihren Müttern in die Arme, die die zwei Stunden für sich genutzt haben und in Ruhe shoppen waren.